Die Initiative zur Abtreibungsfinanzierung ist scheinheilig

Die Abtreibungsdebatte ist neu lanciert in der Schweiz. Vergangenen Montag hat das Initiativkomitee die Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» eingereicht und hat dabei versichert, sie richte sich nur gegen die Finanzierung von gewollten Schwangerschaftsabbrüchen. Diese «fragwürdigen Leistungen» zu zahlen, wie es die Initianten ausdrücken, sei ein regelrechter Affront gegenüber denen, die die Abtreibung verurteilen und somit unweigerlich eine Mitverantwortung in der Sache tragen, da sie die Krankenkasse mitfinanzieren.

Ganz offiziell geht es den Initianten, die vor allem aus religiösen Milieus kommen und von Politikern aus Mitte-rechts- oder Rechts-Parteien (CVP, SVP, FDP, EDU und EVP) vertreten werden, nicht direkt um die Frage der Abtreibung. Dies ohne Zweifel aus Angst, sich gegen einen Volksentscheid auszusprechen, der zumindest vor neun Jahren eindeutig gewesen war: 2002 hatten sich 72,2 Prozent der Wähler dafür ausgesprochen, dass die Abtreibung straffrei wird, wenn sie in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft geschieht (sogenannte Fristenregelung).

Die Initianten wissen auch, dass am Ende über eine einzige Frage debattiert wird: für oder gegen die Fristenregelung?

Die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache ist zustande gekommen: Nationalrätin Andrea Geissbühler (SVP/BE) stapelt in Bern Schachteln mit Unterschriftenbögen.

Die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» wurde in Bern eingereicht: Nationalrätin Andrea Geissbühler (SVP/BE) stapelt Schachteln mit Unterschriftenbögen.

Unter dem Vorwand eines Initiativ-Textes, der sehr klar daherkommt, nämlich die «Gesundheitskosten zu reduzieren, indem die Abtreibungskosten aus der Grundversorgung der Krankenkasse gestrichen werden», beleben die Gegner der Abtreibung ihren alten Kampf: die Abtreibung verbieten. An der Pressekonferenz haben dies einige Initianten übrigens bereits zugegeben. «Die Abtreibung ist allzu oft das letzte Verhütungsmittel», sagte Valérie Kasteler-Budde (EVP). «Wir wollen ganz einfach weniger Abtreibungen in der Schweiz», ging Elvira Bader noch einen Schritt weiter. Die zwei Co-Präsidentinnen des Initiativ-Komitees haben so die Beteuerungen des dritten Co-Präsidenten Peter Föhn (CVP) relativiert, der immer wieder darauf hinwies, dass die «Finanzierung das Problem ist».

Die Initianten wissen auch, dass am Ende über eine einzige Frage debattiert wird: für oder gegen die Fristenregelung? So legen sie eine – wenn auch ungewollte – Ehrlichkeit an den Tag und zeigen, dass hinter der vorgeschobenen Problematik der Finanzierung der Gesundheitskosten persönliche Vorstellungen von Moral und Ethik stehen. Wieso auch nicht? Sie haben das Recht, ihre Werte zu verteidigen. Aber es wäre auch ihre Aufgabe, diese als solche zu formulieren. Denn diese Scheinheiligkeit, die nicht mal die erste offizielle Medienkonferenz überstanden hat, verheisst nichts Gutes für die Debatte.

Der Glauben und die Moral der Initianten hätten es verdient, mit der Realität der Abtreibung und mit den Notfall-Situationen konfrontiert zu werden, die ihre radikale Haltung hervorrufen kann. Aber durch die Verschiebung auf die Finanzierung wird diese Debatte übergangen. Die Gegner der moralischen Auffassung bekommen erst gar kein Gehör.

Zudem ist dieser Angriff auf die solidarische Finanzierung der Krankenkasse zumindest beunruhigend. Denn man driftet hier leicht in Extreme ab. Wo kommen wir hin, wenn die Gesellschaft anfängt, sich auszusuchen, wann und wo sie Hilfe anbietet? Das eigentliche Prinzip der Sozialversicherung wird so infrage gestellt. Sollte Verunfallten auf der Strasse denn noch geholfen werden, die sich durch zu schnelles Fahren oder Alkoholkonsum schuldig gemacht haben? Ist es eine gute Idee, homosexuellen AIDS-Kranken zu helfen, die in den Augen und Überzeugungen gewisser Menschen selbst schuld sind, weil sie Sitten pflegen, die mit ihren nicht vereinbar sind?

Man kann solche Fragen bis ins Absurde weiter stellen. Solidarität kann nicht einfach à la carte, entsprechend der Gesinnung einer Gruppe, angewendet werden. Im Gegenteil, der soziale Zusammenhalt wird gefährdet, wenn eine Gruppe ihren eigenen Katalog von Gut und Schlecht aufstellt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, der Politblog lebt von Ihren Diskussionsbeiträgen. An den Wochenenden kann es allerdings etwas länger dauern, bis die Kommentare freigeschaltet werden. Die Redaktion.

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785 Kommentare zu «Die Initiative zur Abtreibungsfinanzierung ist scheinheilig»

  • steven James sagt:

    Schade dass man die Kinder nicht fragen kann, ob ihre Tötung von den Krankenkassen bezahlt werden soll. Das Wort Scheinheiligkeit zu verwenden finde ich geschmacklos, vor allem dann, wenn man das Töten von Kindern dem Schnupfen gleich stellt. Entschuldigung, Fristenlösung sagt ihr dem.
    Die Solidarität kann mit den Ungeborenen eingehen, obwohl man sie nicht sieht, sie sind da und leben.

    • Tom Müller sagt:

      Das Wort „Scheinheiligkeit“ ist vollends gerechtfertigt, zumal ja Elvira Bader die wahren Motive des Initiativskomitees offen gelegt hat. Hinzu kommt, dass ein Kind, welches zum Beispiel aufgrund eines Sexualdeliktes gezeugt wurde, wohl zeitlebens unter den Folgen zu leiden hätte (ganz zu Schweigen von seiner Mutter).

      • Gafner Heinrich sagt:

        Wissen Sie von wie vielen Fällen Sie sprechen? Dieses ewig gleiche dumme Argument ist einfach heuchlerisch! Ausserdem ein hypothetisches „hätte“ und „würde“, also keine Fakten!

      • Gianin May sagt:

        Ein solches Leben ist natürlich auf jeden Fall nicht lebenswert Herr Müller, wer sind wir dies zu entscheiden, können wir das entscheiden?
        Wenn sie das Kind abteiben kann, kommt damit die die seelisch psychische Heilung der Vergewaltigung (das Kind trägt die Straffe, die dem Vergewaltiger zustehen würde, wenigstens hat einer gebüsst?)

        • Alex Kramer sagt:

          wenn’s kein Sexualdelikt als Entschuldigung gibt, an deren Stelle VERANTWORTUNG getragen werden muss:
          Jede Schwangerschaft fängt mit einem Geschlechtsakt an, mit allen möglichen Folgen für die Beteiligten.
          Dass Diese mitunter immer jünger werden, hat mit der Sexualisierung unserer Gesellschaft zu tun, vielleicht auch mit der aktuell angestrebten Früh-Sexualkunde, lange bevor die Kid’s ihren eigenen Namen schreiben können.
          WER trägt in diesen Fällen die Verantwortung? Etwa die Grosseltern in spe, welche dem frühreifen Treiben ihrer Teenies schon nicht begegnen können? – Oder war’s der Storch?

          • Soviel Unsinn in wenigen Postings:
            @steven J.: da gibt es eben noch kein Kind, das man fragen könnte, bloss einen winzigen Embryo.
            @A.Kramer: Die Teenie-Schwangerschaften werden immer weniger. – Dank Sexualerziehung an den Schulen!
            Eine ungewollte Schwangerschaft ist in jedem Fall ein krank machender Zustand. Die Kostenübernahme des Abbruchs durch die Versicherung ist daher gerechtfertigt. Die Initiative ist nichts anderes als eine Missachtung des Volkswillens und eine ideologische Zwängerei.

          • Junges Fräulein sagt:

            Lustig, dass sich so viele Männer immer mit dem Argument der Verantwortung schmücken.
            Habe mal irgendwo gelesen, dass man fürs Kinderkriegen ein Männlein und ein Weiblein brauche.
            Habe da wohl was falsch verstanden, oder sollen jetzt nur die Frauen ihre Verantwortung wahrnehmen und alles auf ihre Schultern laden??? Können wir was dafür, dass wir diejenigen sind mit dem aufgeblasenen Bauch?!
            Solche Aussagen, gehen gar nicht.

      • xyxyxy sagt:

        @Tom Müller – was auch immer von der Initiative zu halten ist, ihr Argument ist auch Scheinheilig. Nur ein Bruchteil aller Abtreibungen erfolgt wegen einem Sexualdelikt und sie kennen wahrscheinlich nicht eine einzige vergewaltigte Frau, welche daraus schwanger wurde.
        Ich kenne eine, welche aus einer sex. Nötigung schwanger wurde. Sie trieb nicht ab, weil sie die Sst zu spät bemerkt. Ihr Kind ist ein fröhlicher Sonnenschein und die Mutter mehr als glücklich. So anders kann die Realität sein, als das, was wir uns in unseren Köpfen hypthetisch zurechtlegen.

    • Martin sagt:

      Ich kann Ihnen leider nur beistimmen! Es ist nur eine Frage der Zeit dann wird es eine Fristenloesung fuer Menschen geben mit einer bestimmten Religion, Hautfarbe, Alter (jeder ueber 70 Jahre).
      Egoismus ueber alles ueber alles in der Welt!

    • Katja sagt:

      Auch wenn es dir nicht in den Kram passt, die Bevölkerung hat der Fristenlösung mit grosser Mehrheit zugestimmt. Dein Beitrag zeigt sehr deutlich, worum es den Initianten in Wahrheit geht.

      • Karl Müller sagt:

        An der Fristenlösung wird ja gar nicht gerüttelt! Nur an der unsozialen Abwälzung der Folgekosten auf die Allgemeinheit.

        • Raphael Neurot sagt:

          Sie haben den Artikel entweder nicht gelesen, oder nicht verstanden.

          • Karl Müller sagt:

            Es geht nicht um die Motivation einzelner Exponenten, sondern was die Initiative bewirkt. und dahinter stehe ich voll und ganz. Ich finde die Abwälzung der Kosten auf die Allgemeinheit eine Frechheit.

        • Petra Wyss sagt:

          Tja, dumm nur, dass eine Geburt viel teurer ist, als eine Abtreibung – und die Geburten werden leider auch unsozial auf die Prämienzahler abgewälzt. Wenn jemand ein Kind wünscht, soll er/sie bitte selber dafür zahlen!!!!

          • Karl Müller sagt:

            ähem Petra Wyss: Ein Mensch zahlt im Lauf seines Lebens ein Vielfaches an Sozialwerke und Steuerämter, als er bei seiner Geburt kostet. Auch wenn dieser Vergleich immer wieder bemüht wird, er ist immer noch falsch und eigentlich ein Argument FÜR Geburten. Neben der Demografiediskussion natürlich.

          • Alex Kramer sagt:

            Herr Müller, Ihrer Argumentation kann ich nicht folgen:
            – Sie können kein Kind für die Kosten verantwortlich machen, die es im Zeitraum seiner Unmündigkeit verursacht.
            – Es ist vielleicht besser, wenn gewisse Schwangerschaften ausbleiben oder eben abgebrochen werden können, als wenn die Allgemeinheit für ein Leben in Heimen aufkommen muss.
            – Ich bin für die Vermeidung von menschlichen Tragödien in Heimen.
            – Ein Kind, welches bewusst ohne sein 2. Elternteil (meist ohne Vater) aufwachsen muss, ist für mich bereits eine Tragödie, denn es lernt die andere Hälfte der Gesellschaft nicht kennen.

          • Andy Ackermann sagt:

            Super Argumentation, immer alles umkehren und schon wissen wir das eigentlich nur noch abgetrieben werden sollte. Ich kann beim besten Willen kein Smile setzen und ein Zeichen für speziell doof kenne ich nicht.

          • Karl Müller sagt:

            @Alex Kramer: Kein Kind wird dafür verantwortlich gemacht, sondern die Erziehungsberechtigten. Genau gleich wie in allen anderen Fällen. Sie wollen lieber ein Leben im Bauch der Mutter verhindern, als Heime unterstützen, wo Kinder aufwachsen können? Das ist ein wenig sehr lebensfeindlich. Und damit bestimmen Sie über den Willen dieses Kindes, das nicht mal gefragt wird.

        • Tina Meier sagt:

          Solidarität funktioniert aber so!
          Wie wärs sonst mit: passt Fettlebigkeit nicht, sollen weniger essen, dann kostet uns das auch weniger! Also raus aus der Grundversorgung!

          Jedem seine eigene Einstellung zu diesem Thema, aber der Artikel bringt es auf den Punkt: Es ist das eigentliche Prinzip der Sozialversicherung das infrage gegstellt wird!

          • Karl Müller sagt:

            Nein sicher nicht. Auch dieser Vergleich, der auch im Artikel bemüht wird, ist grundfalsch. Denn Abtreibung beendet Leben, Krankheiten zu heilen erhalten das Leben (oder versuchen es zumindest). Solidarität mit Töten, nein danke!

          • Reto Bommer sagt:

            Dann seit Herr Müller sicher überzeugter Vegetarier, dann sied ihr ja sicher auch nicht für das töten der Tiere.

          • Denise sagt:

            Voilà! Eigentlich hätte ich das Raucher/Krebs-Beispiel nehmen wollen, aber ich lehn‘ mich ein wenig mehr zum Fenster raus: Wer bezahlt die Behandlung/Kur von adipösen Kindern? Sollen das die Eltern selber bezahlen, die das dem Kind bewusst angetan haben? Sollten nicht auch sie Verantwortung übernehmen? Seien wir ehrlich, eigentlich geht’s doch darum, dass das Abstimmungsergebnis nicht passt und das probiert man nun mit einer scheinheiligen Initiative unter Angaben von Kostengründen zu umstossen. Dabei sind Abtreibungen A) rückgängig & B) bei weitem nicht die umfangreichste Kostenstelle der KK.

        • Natürlich wird an der Fristenregelung gerüttelt! Das Volk hat 2002 auch der Bezahlung durch die Krankenkassen zugestimmt. Wenn das wegfällt, haben zahlreiche minderbemittelte Frauen aus Kostengründen keinen Zugang mehr zum legalen, fachgerecht durchgeführten Schwangerschaftsabbruch. Das ist eine Diskriminierung der Frauen generell (nur sie können schwanger werden) und speziell der unbemittelten Frauen. Und das Ziel der Initianten ist klar das Verbot aller Abtreibungen (nicht umsonst sitzt der Hauptinitiant der Abtreibungsverbots-Initiative von 2002 jetzt auch in diesem Komitee).

      • Hans Christoffel sagt:

        Die Tarife von Abtreibungen und Geburten sind klar einzusehen. Jede Geburt ist um einiges teurer als eine Abtreibung. Also, weniger Abtreibungen, mehr Geburten, welche die KK zahlen müssen. Das gibts keine tieferen Prämien, im Gegenteil. Es ist perfid, wenn gewisse Kreise so das geltende Abtreibungsgesetz wieder aushebeln wollen und mit falschen Angaben auf den Geiz der Prämienzahler hoffen. Das Ziel dieser Leute ist klar ein Abtreibungsverbot!

        • Karl Müller sagt:

          @Hans Christoffel: Und diese Geburten werden Sozialabgaben und Steuern und Prämien einbringen. Ganz im Gegensatz zu den getöteten Menschlein.

          • Diese Geburten werden zu mehr Sozialbezügern führen (falls die ungewollten Schwangerschaften nicht so oder so abgetrieben werden – für Reiche kein Problem, Arme werden bei Pfuschern landen). Und jedes so ungewollt geborene Kind wird im Laufe seines Lebens etwa ebenso viel Krankenkosten verursachen wie es Prämien einbezahlt.

    • Patrick sagt:

      Eben, ihre Ideologie hat nichts mit der Finanzierung zu tun und in der Initiative geht es nicht um die Fristenlösung, sondern um die Finanzierung dieses Rechts. Ich finanziere auch Kirchen, obwohl ich nicht Mitglied bin (via Kirchensteuer von Unternehmen, die ja schlussendlich in den Preisen der Endkonsumenten endet). Entsprechend können sie auch mithelfen Abtreibungen zu finanzieren. Und zu ihrer Mittelalter-Ideologie mag ich mich gar nicht äussern.

      • Karl Müller sagt:

        Kirchen dienen wenigstens der Allgemeinheit (Hilfswerke, soziale Dienste usw.). Abtreibung zerstört Leben. DAS ist Mittelalterideologie! Und als ob das nicht genug wäre, bittet man die Allgemeinheit zur Kasse, auch die, welche dieses Leben als schützenswert, wie in unserer Verfassung auch steht, empfinden.

        • Patrick sagt:

          Was ja zur Frage führt, ab wann etwas lebt. Irgendein christlicher Mystiker (leider fällt mir nicht mehr ein, welcher), war übrigens der Ansicht, dass die Seele sich erst nach ein paar Jahren entwickelt (mag jetzt vereinfacht ausgedrückt sein, Mystik ist wahrlich nicht mein Spezialgebiet. Sinngemäss sollte es aber stimmen.)

        • Patrick sagt:

          Und das Kirchen nicht immer und wohl auch heute nicht ausschliesslich der Allgemeinheit dienten/dienen lasse ich nun einmal aussen vor.

        • Maja sagt:

          dann zahle ich aber auch nicht mehr für Transplantationen. Menschen als Ersatzteillager zu benutzen ist genauso
          verwerflich auch wenn es nach ihrer Meinung Leben erhalten wird. Wenn sie so besorgt sind um Kinder, dann sollten sie lieber ihre Zeit dafür nutzen, Kinder die täglich verhungern und verdursten müssen zu retten.

          • Sportpapi sagt:

            Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ausserdem braucht es für Transplantationen doch die Einwilligung des Spenders, oder?

          • Karl Müller sagt:

            @Maja: Transplantationen haben ja auch den Sinn Leben zu retten, Leben zu erhalten.

          • Maja sagt:

            @ sport papi aber nicht meine Einwilligung ob ich das mitbezahlen will. Es geht ja um die Kosten.
            @karl müller ihr Argument habe ich in meinem Beitrag erwähnt.

          • Karl Müller sagt:

            @Maja: Es wird niemand gegen seinen Willen als „Ersatzteillager“ genutzt. Aber es werden 11’000 Menschlein nicht mal nach ihrem Willen gefragt, ob sie überhaupt leben wollen. Das lässt sich also nicht vergleichen.

        • judas christ sagt:

          „kirchen dienen wenigstens der allgemeinheit.“…

          • Karl Müller sagt:

            @Judas Christ: Gerne gebe ich IHnen Beispiele: Pfarrer Sieber, Heilsarmee, Reformierte und katholische Hilfsangebote etc.

    • anneliese sagt:

      schnupfen und schwangerschaftsabbruch gleich zustellen finde ich weit hergeholt auf eine solche idee kann mann nur kommen.glaubst du,dass diese eingriff leichtfertig gemacht wird?ohne krankenkasse koennen sich gut situierte frauen abtreiben und minderbemittelte gehen dann wieder zu den engelmacherinnen mit all den boesen konsequenzen.

      • Guy sagt:

        @anneliese
        Engelmacherinnen gabs zu Zeiten als Abtreibungen noch verboten waren. Also kein stichhaltiges Argument, dh. gar kein Argument!
        Krankenkassen sind zur Uebernahme von Heilungskosten da. Abtreibungen stellen keine Heilung dar, vielmehr gewissermassen ein Wegschieben (annulieren) eines unangenehmen Zustands.

        • Elmar Tauber sagt:

          Ach, Du grüne Neune! Ja glauben Sie denn, dass wer sich die Abtreibung nicht leisten kann, das Geld für Kinder hat? Die Folge ist entweder eine Verelendung der Mutter / der Familie oder wie oben erwähnt das Inkaufnehmen von gravierenden gesundheitlichen Risiken durch Engelmacherinnen. Das Argument ist absolut hieb- und stichfest, denn wo eine Nachfrage (nach billiger Abtreibungslösung) ist, da wächst schnell auch ein Angebot. Allgemeinbildung Lektion 1.1

          • Karl Bolliger sagt:

            Herr Tauber, eine Frau und ihr Sexpartner, die das Geld für eine ordentliche Abtreibung nicht haben, sind Sozialfälle – und da wird sich die Sozialbehörde sich selber lieb sein, ihr Budget nicht noch mit Kindern zu belasten … sprich, sie wird die Abtreibung mit Fürsorge-Geldern finanzieren.

          • Laura Stadler sagt:

            @Herr Bolliger: Und inwiefern ist es besser, wenn die „Sozialbehörde“ statt der Krankenkasse eine Abtreibung finanziert? Die bezieht ihr Geld doch auch aus den Beiträgen aller.

            Die Diskussion hier zeigt ganz deutlich, dass es eben NICHT um die Finanzierung geht, sondern darum anderen die eigene Meinung aufzudrücken. Es scheint mir dann aber sehr ungerecht, dass darunter nur jene leiden sollen, die eine Abtreibung nicht aus dem eigenen Sack bezahlen können.
            Und das Wort „Menschlein“ kann ich jetzt dann gleich nicht mehr hören/lesen 😉

        • Petra Wyss sagt:

          @ Guy: ;Mit dieser Logik fragt sich, warum dann Geburten über die Krankenkasse bezahlt wird. Warum muss ich als Prämienzahler das private Glück von einem Elternpaar mitfinanzieren?

          • Karl Bolliger sagt:

            weil a) Kinder kriegen in einer Gesellschaft, in der ein Nachwuchs von unter 2.1 Kindern pro Frau moralisch unbedenklich ist und b) weil Ihnen diese Kinder durch das sozialistische AHV-System der Umlagenfinanzierung Ihre Altersrente sichern …

          • Guy sagt:

            @Petra Wyss
            Weil Geburten das Natürlichste sind, Abtreibungen das Unnatürlichste! Einfache, aber klare Logik.

    • Matti Hoch sagt:

      ..Steven James, ich pflichte Ihnen voll zu. Wieder einmal kommt ein brisantes Thema in die Medien, und immer dann, wenn es unseren linksliberalen Medienschaffenden nicht passt, verwenden sie ausgrenzende Worte, hier:Scheinheiligkeit! Wenn andere Politiker Worte verwenden, die angebracht sind und den Tatsachen entsprechen, nennt die linke Presse das dann Populismus. Und das dumme Volk fällt darauf rein, leider! Selbständiges Denken ist nicht mehr an der Tagesordnung.
      Ja, stimmt, Abtreibungen werden durch unsere Krankenkassen bezahlt! Und das ist nicht in Ordnung! Auch deshalb Prämienerhöhungen!

      • Ernst sagt:

        Immer wenn den Rechten ein Kommentar in einem Medium nicht passt, benutzen sie dafür ausgrenzende Worte, hier: Linke Presse! Nur weil man eine Mär gebetsmühlenartig und reflexhaft wiederholt wird sie nicht wahrer. Aber ich verstehe euren Standpunkt schon: von der heiligen „Weltwoche“ her betrachtet, ist sogar die „NZZ“ linksliberal, wenn nicht gar kommunistisch….
        Es ist schon lustig: einerseits vermisssen sie selbstsändiges Denken, vertritt dann aber jemand eine andere Meinung als sie, dann ist das links und dumm. Das sagt mir schon genug über ihr Demokratieverständnis.

      • Elmar Tauber sagt:

        Ja genau, diese 6 Million Franken jedes Jahr, die machen den Braten feiss! Nicht etwa die Tatsache, dass jeder mit einem Boboli (bei dem ein Pflästerli genügen würde) gleich die Notfallstation eines Spitals heimsucht…

      • Virgil sagt:

        herr hoch: ist es scheinheilig wenn man vordergründig davon spricht kosten sparen zu wollen und hinter vorgehaltener hand zugibt eigentlich abtreibungen generell bekämpfen zu wollen? ja oder nein?
        ich bin mir bei ihren kommentaren einfach nie sicher ob sie die jeweiligen artikel wirklich verstehen können, oder ob sie einfach partout ihr religiöses weltbild verteidigen. es würde mich nicht wundern, wenn sie davon ausgehen, gott habe den menschen aus einem lehmklümpli „gemacht“….

    • Bruno Manser sagt:

      Also dieser Artikel ist ja wieder sehr tendenziös. DIe einen sind scheinheilig, die anderen wollen jede perversion legalisieren und dies ist nicht ein scheinheiliges motov, aber ein scheinunheiliges motiv. es geht um die leichtfertigkeit des umgangs mit einer ungewollten schwangerschaft, wir reden nicht von einer schwangerschaft aus einem verbrechen heraus, im zeitalter der verhüting muss niemand mehr ungewollt schwanger werden, sex hat etwas mit selbstverantwortung zu tun, und dazu will diese initiative die leute erzeihen, selbsterziehung ist heute in der spassgesellschaft ein fremdwort

      • Reto Meier sagt:

        „Im Zeitalter der Verhütung muss niemand mehr schwanger werden“: Ein Gummi kann platzen, die Pille kann versagen etc. …. nicht jede Frau wird „aus Spass“ schwanger…. und z.B. eine 48jährige mit einer Schwangerschaft noch erziehen zu wollen, naja

        • Andy Ackermann sagt:

          jetzt werden wieder die altbekannten Scheinargumente wie gepl G, Pille vers. Vergew. usw. angeführt. Das alles soll zu 11’000 gemeldeten Abtreibungen führen?!? So zu argumentieren ist scheinheilig. In Tat und Wahrheit ist es einfach Verantwortungslos. Da man in dieser Sache aber keine Lösung finden wird, glaube ich es ist richtig, das individuelle Verantwortungslosigkeit, deren Probleme mit Zerstörung beseitigt werden sollen, auch von den Verursachern selbst getragen werden müssten.

          • Danja sagt:

            Ich wurde schwanger wegen eines geplatzten Kondoms, und wir taten uns sehr schwer mit dem Entscheid. Wir waren erst seit zwei Monaten liiert und beide noch in Ausbildung. Ich hätte wohl ja gesagt, aber er fühlte sich zu jung. Die Beziehung stellte sich dann auch bald als schwierig heraus. Inzwischen habe ich eine sehr gute Beziehung, bin mit dem Studium bald am Ende und möchte noch promovieren. Und nun kommt das beste: Bevor ich in diese Situation kam, hatte ich immer steif und fest behauptet, eine Abtreibung würde für mich nie in Frage kommen! „Verantwortung“ ist ein relatives Konzept.

          • über 60% der Schwangerschaftsabbrüche sind auf einen Verhütungsversager zurückzuführen (sogar Sterilisation ist nicht 100% sicher). Dann gibt es leider Schwangerschaften unter Drogen- und Alkoholeinfluss – warum verlangen Sie nicht ein Alkoholverbot? Und ja, es gibt immer noch Frauen (z.B. unter den 50% Migrantinnen unter den abbrechenden Frauen), die nicht/schlecht informiert sind über Verhütung oder keinen Zugang dazu haben. Aber vielleicht helfen Sie ja mit, für die Kostenübernahme für Verhütungsmittel zu kämpfen, Herr Ackermann?

      • Jörg Suter sagt:

        Kann man wirklichh so naiv sein zu glauben, dass diese Initiative eine „erzieherische“ Wirkung hätte? Ich habe nichts gegen Prävention und Aufklärung, damit keine Frau (oder Mädchen) mehr ungewollt schwanger wird. Doch eine Initiative, die jene bestraft, die sich eine Abtreibung nicht leisten können, ist dazu sicherlich nicht der richtige Ansatz!
        Und übrigens: das ist ein Blog und kein Zeitungsartikel (also Meinungsäusserung der Autoren erlaubt…).

      • Maja sagt:

        Reden sie doch nicht solch einen Unsinn. Woher nehmen die überhaupt das Recht andere erziehen zu wollen.
        Keine Frau treibt leichtfertig ein Kind ab. Wer solches behauptet lügt einfach. Die Behandlung von Geschlechtskrankheiten
        bezahlt auch die Krankenkasse und gegen die kann sich Mann/Frau auch schützen. So spassig ist die heutige Gesellschaft gar nicht. Sie denken in Schlagworten und blenden die Realtät dadurch völlig aus.

        • Daniel sagt:

          Ein Kind ist keine Geschlechtskrankheit. Und falsch: Abtreibungen werden viel zu leichtfertig vorgenommen und gelten als legitimes Mittel der Familienplanung, welches von der Allgemeinheit finanziert werden soll. Das ist die Realität.

        • Brunhild Steiner sagt:

          @Maja: aber einkalkuliert! Ich habe ein Interview eines überzeugten Abtreibungsarztes aus Italien (und er praktiziert immer noch) gelesen indem er klar auch dazu Stellung nimmt. Für viele seiner Kundinnen ist die Abtreibung eine angenehme Alternative zur Pille und nicht wenige kommen ein zweites und drittes mal und für viele wäre die Schwangerschaft ein Jahr später schon passend, aber eben nicht gerade jetzt…

          • Brunhild Steiner sagt:

            @Maja: Nachtrag, habe das Interview soeben nochmals gelesen, der Arzt (Tarantini) spricht von 80% seiner Kundinnen die 3 bis 6 mal zur Abtreibung gekommen sind. Es wurde im Juni 2010 in der Zeitschrift tempi publiziert, unter dem Titel
            Ivg. Il „diritto“ che ci ha reso barbari“. (tempi.it)
            Ich weiss nicht ob der Text noch online ist,
            habe mir eine Kopie gemacht welche ich wohl hier nicht unterbringen kann.

          • Das ist ein Artikel aus der Anti-Abtreibungs-Propaganda-Website. „angenehme“ Alternative zur Pille? Dass ich nicht lache…

    • Jo Mooth sagt:

      „das Töten von Kindern“: Wie kommst du auf Kinder? Unter Abtreibung wird die Entfernung eines Embryos aus der Gebährmutter verstanden. Da stirbt so wenig wie wenn du dir eine Zyste am Bein entfernen lässt. Ein Kind muss zuerst geboren werden, bevor man es töten kann.

      • Clara Hartenstein sagt:

        Jede Frau die Schwanger war / Ist, weiss wie es ist wenn das Kind in einem lebt und sich bewegt. Das Herz schlägt bereits ein paar Wochen nach der Befruchtung!!!! Wie kann man da nicht von töten reden??? DAS KIND LEBT!

        • Petra Wyss sagt:

          Das stimmt so nicht ganz. Ganz am Anfang ist es einfach ein Zellklumpen – ohne Herz, ohne anderen Organe. Solangge en Embryo in diesem Stadium ist, darf man sehr wohl behaupten, dass man kein Leben tötet

          • Gianin May sagt:

            Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist auch sehr oft der aktuellste Stand des Irrtums, aber er liefert eben auch einen einfachen Grund sich nicht eine eigene Meinung bilden zu müssen und mögliche Konflikte auszublenden. Mensch=Maschine – aber Bewusstsein kann niemand erklären? Ist der Mensch vielleicht doch mehr als wir gerne hätten, wir wissen es nicht, alleine dies müsste doch eigentlich klar machen, dass die einfach Lösung u.U. doch einfach nur billig ist.

        • Patrick sagt:

          Ja, ab dem x-ten Monat. In den ersten Monaten merkt sie lediglich, dass ihre Periode ausbleibt. Sollte ich als M eigentlich nicht erklären müssen.

          • Clara Hartenstein sagt:

            Das Herz schlägt 4 Wochen nach der Befruchtung.

          • Jo Mooth sagt:

            Das ist doch nicht der Punkt. Solange der Embryo nicht geboren ist, ist er kein Kind, sondern ein Gewächs am/im Körper der Mutter. Eine Zyste kann auch pulsieren, wenn eine Blutader daneben liegt, ist aber dennoch kein Mensch. Schliesslich das Herz selbst: das kann bei einem Toten zum Schlagen gebracht und transplantiert werden, ist dennoch kein Mensch.

        • Patrick sagt:

          Aber vom vierwöchigen Fötus kriegen die meisten Frauen wohl trotz schlagendem Herzen nix mit. (Und bei denen, die was spüren, frag ich mich, ob sie es sich nicht einbilden). Mit 9 Wochen ist das Ding 2g schwer, da ist nicht viel zu spüren.

        • Klara sagt:

          Aber von Bewegung, die frau spürt, ist in den ersten paar Wochen nichts zu merken.

    • hoffman sagt:

      Zu Milionen – in ihrem Sack. Alle durchfüttern? Mit Leihmüttern?

    • Heinz Kremsner sagt:

      Dann sind also 3 Monate alte Föten Kinder? nach Ihrer Definition. Aber nur so daherreden und keinerlei Unterstützung den Betroffenen Müttern in einer verzweifelten Situation zu geben, das ist heuchlerisch, Scheinheilig und geschmackslos! Und haben sie sich mal überlegt, dass ihr Samen tagtäglich abgetrieben wird. Sie könnnten medizinisch gesehen jeden Tag über 100 Kinder zeugen. Bei der Frau werden jeden Monat Millionen von Eiern als Kinder abgetrieben. Warum schweigen sie den zu solchen Ungeheuerlichkeiten, das ist ja die totale Abtreibung, und sie schweigen dazu ?

      • Mike sagt:

        @Heinz Kremsner: Dass die religiösen Fanatiker betroffenen Müttern nicht helfen würden kann man nicht sagen. Im Gegenteil. Religiöse nehmen sich gern Menschen in Notsituationen an weil sie a) damit ihre Religion rechtfertigen können und b) den geschwächten Menschen einfacher von den eigenen Wahnvorstellungen überzeugen können.

        • Virgil sagt:

          sehr gut erkannt!

        • Alex Kramer sagt:

          Grundsätzlich richtig, z.B. das vor (sexueller) Lebensfreude überbordende, christ-katholische Brasilien, oder auch die missionierten Philippinen und Afrika sind Beispiele, wie sich die Kirche und andere Religionen neue Mitglieder im Umfeld grösster Verarmung in den Slums beschaffen.
          Die Kinder dort sind ausnahmslos glückliche Erdenbürger ohne Probleme, solange die Sonne scheint. Ab-treiben liegt nicht drin, letztendlich werden die Kinder von paramilitärischen Todes-Schwadronen ab-geknallt. Auch eine Variante der Fristenlösung, um der (auf-)wachsenden Problematik Herr zu werden, oder wie??

      • Christa Ragusa sagt:

        @Herrn Kremser: Millionen von Eiern? Eeh ..gehen Sie bitte nochmals in den Biologieunterricht! Zum Zeitpunkt der Menarche sind bei einem Mädchen gesamthaft noch etwa 40 000 Eier im Körper vorhanden.Obwohl es zwei Eierstöcke gibt, wird normalerweise nur eine Eizelle pro Zyklus entwickelt.Also: 1 Ei / Monat und nicht Millionen!!! By the way: Es gibt dann auch noch einen Unterschied zw einem nichtbefruchteten und einem befruchteten Ei.

    • Elmar Tauber sagt:

      Vorsicht, hier gibt es eine strenge Terminologie: Kinder sind geborene junge Menschen. Zellhäufchen im Mutterleib mit Alter unter 12 Wochen ist ein Embryo oder höchstens ein Fötus. Das ist keine Haarspalterei sondern ein ganz wichtiger Unterschied, der leider Gottes in fundamental religiösen Kreisen oft unterschlagen wird.
      Sonst ist die Grenze zu verwaschen, womöglich trage ich ja in meinen Hoden ein paar Milliarden Kinder mit, die ich – Gott behüte – ja nicht sterben lassen darf, sondern nach Möglichkeit alle irgendwo einpflanzen muss…

      • Karl Müller sagt:

        @Elmar: Und wer zieht diese willkürliche Grenze? Das ungeborene Leben, und nichts anderes ist es, hat alle Anlagen, die es für ein Leben braucht. Wenn man es dann nur leben lässt.

        • Patrick sagt:

          Wenn man ein Kind (auch nach 9 Monaten) nur leben lässt, stirbt es. Man sollte schon dazu schauen, weil wir halt nicht überlebensfähig auf die Welt kommen. Ab dem Zeitpunkt der Befruchtung ist (meist) alles vorhanden, was es zum Leben braucht und wahrscheinlich, Herr Müller, sind sie ja auch gegen Verhütung, weil man da das Potential auf Leben zerstört. Schmerzen bei der Abtreibung wird der Fötus genausowenig empfinden, wie das Potential zum Fötus bei der Verhütung. Sind sie ebenfalls gegen Verhütung, Herr Müller?

          • Karl Müller sagt:

            @Patrick: Nein ich bin nicht gegen Verhütung, solange sie nicht befruchtete Eizellen am Einnisten in der Gebärmutter hindert und damit abstösst.

          • Patrick sagt:

            Also der Moment der Befruchtung ist bei ihnen matchentscheidend. Wir wissen ja beide, dass wir uns nicht gegenseitig bekehren werden, das ist nicht das Ziel meiner Folgefrage. Es interessiert mich ernsthaft. Weshalb genau in diesem Moment? Weil da die Gene vermischt werden und die künftige Person in einem gewissen Masse definiert ist?

          • Karl Müller sagt:

            @Patrick: Weil ab diesem Moment das Leben sich zu einem erwachsenen Menschen entwickelt, sofern der Mensch nicht eingreift.

          • Klara sagt:

            Patrick, danke für die Beiträge!

          • @K. Müller: „Weil ab diesem Moment das Leben sich zu einem erwachsenen Menschen entwickelt, sofern der Mensch nicht eingreift.“ – Völlig falsch. Mindestens die Hälfte aller befruchteten Eier gehen spontan ab. Und auch nach der Einnistung noch 10-15% der Embryonen.
            Und – nur blöd für Ihre Theorie: die Verschmelzung dauert etwa 24 Stunden. Wo ist denn nun genau der Moment, ab welchem es sich um ein „Kind“ handelt?

        • Sam Smith sagt:

          Logischerweise müsstest du es dann kriminalisieren, sich gegen eine Vergewaltigung zu wehren. Schliesslich versucht man(n) nur, „alle Anlagen, die es für ein Leben braucht“, zusammenzubringen, macht somit etwas gutes!

      • Mike sagt:

        @Elmar Tauber: Richtig. Und Jeder religiöse Fanatiker der ein Kind zeugt tötet gleichzeitig Millionen andere Kinder da ja nur eins der Millionen Spermien seinen Weg ins Ziel findet.

        • Karl Müller sagt:

          @Mike: Ein Spermium ist keine befruchtete Eizelle. Aus einem Spermium alleine entsteht NIE Leben, genausowenig wie aus einer einzelnen Eizelle. Aus einer befruchteten Eizelle hingegen wächst ein neuer Mensch heran.

          • Maja sagt:

            Aus einem Spermium alleine entsteht NIE Leben

            aber es bewegt sich doch!

          • Karl Müller sagt:

            @Maja: Menschliches Leben definiert sich nicht über die Bewegung, sonst wären Bienen auch Menschen. Sie stimmen mir sicher zu, dass dies nicht der Fall ist. Und nichts gegen Bienen, ich mag Bienen sehr.

          • Maja sagt:

            @müller Bienen leben auch. finden sie nur menschliches Leben als schützenswert.

          • Karl Müller sagt:

            @Maja: Jedes Leben hat Respekt verdient. Menschliches Leben ist speziell schützenswert.

        • Brunhild Steiner sagt:

          @Elmar Tauber: da wir alle letztendes bloss vermuten können an welchen Kriterien und messbaren Vorhandenkeiten sich ein Mensch, eine Persönlichkeit festmacht- besonders in seiner frühesten Entstehung-
          herrscht da auf allen Seiten „Haarspalterei“.

          @Mike: dieser Vergleich wirft mich ja beinahe um in seiner Treffsicherheit…,
          der Hinweis auf die unterstützten Morde durch diesselben religiösen Fanatiker fehlt aber noch, so als Sahnehäubchen obendrauf. Vielleicht ist es eben doch nicht so einfach-schlüssig???

      • Gianin May sagt:

        Ja Kinder (Föten) das Geschür am Nabel des individualisierten Egoismus – einfach wegzumachen

      • Andreas sagt:

        @Elmar – tja … traue keiner Definition, die Du nicht selbst gemacht hast 😉

  • Maria Meier sagt:

    Danke! Sehe ich ganz genauso. Aber mit Solidarität haben wohl weder die SVP noch die religiösen Kreise, die dabei sind, viel am Hut.

    • Maria Meier sagt:

      Und wenn man bedenkt, dass die Frauen, die sich eine Abtreibung nicht leisten können, dann diejenigen sind, die nach der Geburt als alleinerziehende Mutter von der Sozialhilfe leben müssen, also dann vom Staat (Steuerzahler) unterstützt werden, ist es doch klar, dass es diesen Initiativkreisen nicht ums Sparen geht – ausser, sie könnten nicht auch nur ein wenig vorausschauen, was ja auch möglich wäre. Aber nein, es geht, wie E.Bader sagt, ganz klar darum, Fortschritte durch die Hintertür rückgängig zu machen.

      • Thias sagt:

        Was heisst hier „Frauen sich eine Abtreibung nicht leisten können“? Wie wäre es, die vielgelobte „Eigenverantwortung“ wahrzunehmen und auch trotz Geilheit an Verhütung zu denken? Und wenn das gezielte Töten von ungeborenen Menschen ein Fortschritt sein soll – dann gute Nacht Gesellschaft!

        • Petra Wyss sagt:

          Ich hoffe, Ihre Aussage betr. Verhütung gilt auch für Männer!! Wieviele Männer weigern sich einfach ein Kondom zu benützen….
          Im übrigen verhindert diese Initiativen die Abtreibungen nicht – Abtreibungen finden schon seit Jahren statt – legitimiert vom Schweizer Volk, das „JA“ zur Fristenlösung gesagt hat. Respektieren Sie bitte den Volkswillen!

          • Thias sagt:

            Klar gilt diese Antwort auch für die Männer, denn diese sind mitverantwortlich!
            Sie haben recht, damit können Abtreibungen nicht verhindert werden. Und klar, der Volkswille ist zu respektieren. Aber an der Finanzierung darf gerüttelt werden!
            Oder wären Sie bereit, Strassenverkehrsabgaben zu bezahlen, wenn sie gar kein Auto besitzen? Das Volk würde ihnen was husten, wenn Sie das einführen möchten!

        • Tina Meier sagt:

          Wie gesagt, Gummi platz, Pille funktioniert nicht…
          Wieso haben so viele Männer das Gefühl, dass Frauen ohne Verhütung Sex haben, um dann aus Spass einfach mal abzutreiben???

          • Thias sagt:

            Bezüglich Männer siehe Antwort oben!
            Sie glauben aber nicht wirklich an die Mär der geplatzten Gummis und der nicht funktionierenden Pille – oder etwa doch?

      • Roger eugster sagt:

        Finde es eine arroganz sowie ein egoistisches verhalten von einzelnen frauenn sich gegen die persoenlichr freiheit zu stellen, sag mal denen man wuerde ihre partei verbieten , da man andrer meinung ist! Die wuerden wie hyaenene sich benehmen, volksentscheid ist volksentscheid und gut so. Die sollten sich lieber um schwache sschueler kuemmern oder sonstige soziale arbeit

      • Marcel sagt:

        Frau Meier, um es vorwegzunehmen, ich bin für die heutige bestehende Lösung. Jedoch sei ihnen folgende Geschichte erzählt: In meinem Freundeskreis gibts eine mittlerweile 19 jährige junge Frau. Mit 16 war sie zum ersten Mal schwanger, man hat, in Einverständnis mit den Eltern, abtreiben lassen. Mit 18 war Sie wieder schwanger und hats noch mal getan. Ihre eigene Aussage dazu: ‚Ist doch heute kein Problem mehr‘. Und hier beginnt es mich zu grauen. Wenn junge Frauen Abreibung als daily business anschauen, muss was geschehen. Diese junge Dame ist notabene weder ungebildet noch arm.

        • rea sagt:

          Auch ich bin für die heutige Lösung und es schockiert mich , wenn junge Frauen eine Abtreibung als „daily business“ handhaben. Aber es gibt auch die andere Seite: eine verantwortungsbewusste Freundin von mir wurde – trotz Verhütung – schwanger. Und uns geschah es auch einmal, dass das Kondom abrutschte und ich die Pille danach einnahm. Menschen müssen Verantwortung wahrnehmen, ja. Aber wenn doch einmal etwas passiert, dann muss eine Abtreibung möglich sein. Hat jemand an das Kind gedacht, das ungewollt auf dieser Welt lebt und von der Mutter nicht geliebt wird?

          • Karl Müller sagt:

            Wie können Sie Sex haben und ein mögliches Kind nicht lieben? Das ist doch eine Foifer und Weggli Mentalität zu Lasten der Allgemeinheit, die das auch noch bezahlen muss. Sorry aber dafür habe ich kein Verständnis.

          • Tina Meier sagt:

            Dann dürfen wir also nur Sex haben, wenn wir auch Kinder zeugen wollen? Hui

          • Karl Müller sagt:

            @Tina Meier: Nein, aber damit rechnen müssen Sie immer. Und wenn es dann passiert auch die Folgen tragen und nicht Anderen überbraten.

          • Reto Bommer sagt:

            jawohl und auch nur um kleine und überzeugt Christen auf die Welt zu stellen

          • Karl Müller sagt:

            @Reto Bommer: Christen haben keine Christenkinder, denn jeder Mensch entscheidet sich selber. Und das ist gut so!

      • Alex Kramer sagt:

        Das trifft die Sache auf den Punkt, korrekt und ohne Umschweife.

        Irgendwie habe ich das Gefühl, dass gewisse Leute aus religiösen Überzeugungen halt einfach die Trennung von Kirche und Staat nicht hinkriegen. Materialistische Realpolitik (ein Kind kostet nun mal in jeder Hinsicht), gesellschaftspolitisches Wunschdenken (alle Menschen haben Anrecht auf unseren Lebensstandard) und religöse Nächstenliebe (macht nicht satt) sind halt doch zu verschieden.

    • Sportpapi sagt:

      Ach: Ich bin nicht religiös und in der Regel sehr solidarisch. Und mit der SVP habe ich gerade gar nichts am Hut. Dennoch teile ich die Ziele der Initiative und plädiere dafür, dass erwachsene Menschen mehr (Selbst-) Verantwortung für ihr Tun bzw. die Folgen davon übernehmen.

      • Karl Bolliger sagt:

        gut gesagt, Sportpapi! Noch nie war es in der Menschheitsgeschichte so einfach Familienplanung zu betreiben, wie heute. Es gibt eine Vielfalt von Methoden, aus denen man auswählen kann. Auch geht niemand an den Kosten einer Abtreibung wirtschaftlich zugrunde. „Es bitzli im Portmonä“ weh tun darf es schon, wenn man zu blöd ist, sich vorher darum zu kümmern.

      • Patrick sagt:

        Deshalb unterstützen sie eine religiös motivierte Initiative, die rein gar nichts an den zunehmenden Kosten des Gesundheitssystems ändern wird? Wenn, gäbe es sinnvollere Dinge wie Rauchen, Sonnenanbeten, Parallelimporte von Medis, die in D einen Bruchteil kosten…

        • Sportpapi sagt:

          Lesen Sie, was ich geschrieben habe. Es geht nicht in erster Linie ums Geld, sondern ums Prinzip. Und bleiben Sie mir mit ihrem „religiös motiviert“ vom Leib. Was interessiert mich das? Aber ja, es gäbe noch viel anderes, was aus dem Leistungskatalog zu streichen wäre. Damit die Krankenkasse wieder eine Versicherung für Notfälle wäre.

          • Patrick sagt:

            Ich habe es gelesen. Es geht ihnen ums Prinzip der Selbstverantwortung (*schulterklopft*). Das befürworte ich grundsätzlich stark. Allerdings liegt es mir dennoch fern, eine Initiative zu unterstützen, die zwar A) vorgibt, aber eigentlch ganz andere Motive hat. Was sie das interessieren sollte? Nun in meinen Augen ist Religion ziemlich weit weg von „Selbstverantwortung“. Eher hin zu Kismet/Schicksal und ähnlichem gottgegebenem Unsinn. Glauben sie denn nicht, dass, würde die Initiative angenommen, diese Kreise es als Bestätigung sehen würden und in die Offensive gehen? Davor graut mir.

          • Sportpapi sagt:

            Was interessieren mich die Motive? Stimme ich denn über die ab? Und wenn „sie“ dann in die Offensive gehen. Was tuts?

          • Reto Bommer sagt:

            Ist ein agnostiker nicht einer der sich nicht entscheiden kann?

          • und genau so ein Notfall ist eine ungewollt entstandene Schwangerschaft – mindestens so sehr wie es ein Sportunfall des Sportpapi wäre…

          • Zora Mattis sagt:

            @Sportpapi: Was gäbe es denn noch viel anderes, dass Sie gerne von der KK streichen wollen? Das Solidaritätsprinzip funktioniert nicht mehr wenn man daraus ein individuelles Wunschkonzert zimmert. Und „Selbstverantwortung“ ist im heutigen neoliberalen Zeitalter zu einem Unwort verkommen was die eigentlichen Ziele verdeckt: Den schleichenden Abbau des Wohlfahrtsstaates, sodass die kleinen Homo Öconomicusse ihre Freiheit (die sich vor allem durch Egoismus und einer grundlegenden I dont care about others – Attitüde auszeichnet) ausleben können. Eine Abtreibung ist ein Notfall!

        • Karl Bolliger sagt:

          ich bin Agnostiker und deshalb sachorientiert. Ich ziehe mir einen Gummi über beim Poppen – das kostet mich eine Menge: Geld (marginal), verdorbener Spass (emotional), eingeschränktes Lustempfinden (haptische Einschränkung). Ich würde besser (wie Sie?) die Frau schwängern, weil die Kosten bezahlt ja dann die Allgemeinheit – zumindest wäre das sehr vernünftig gedacht (homo economicus).

    • Richard Müller sagt:

      Verstehe ich jetzt nicht ganz, für was fordern Sie jetzt genau Solidarität? Dafür, das Menschen hirnlos und ohne Selbstverantwortung und Verhütung durch die gegend poppen und die Allgemeinheit soll dann aus Solidarität die Abtreibung bezahlen? Geht ja nicht um die Abtreibung ja/nein, geht ja nur um poppen ohne Hirn.. ist das Ihr Statement? Oder geht es einfach einmal mehr um die Zelebrierung der (erwachsenenen?) Frau als armes unschuldiges Opfer, ahnungslos, mittellos, hilflos, in dieser bösen bösen Welt? Religion? Hier gehts um Eigenverantwortung, oder fehlende Emanzipation der Frauen.

      • Beni Laufer sagt:

        @Richard Müller ich frage mich ob Sie Kinder haben und ob Sie nur Sex haben wenn Sie Kinder zeugen. Ihre Texte scheint mir doch etwas gar Fundamentalistisch Religiös gefärbt zu sein. Ungeborenes Leben ist kein Leben sondern nur ein Zellhaufen egal wie weit fortgeschritten. Also Sex ohne Hirn macht keine Spass mit hingegen doch sehr. Schneller als man denkt ist trotz Verhütung eine Schwangerschaft möglich. Wenn KK Hüftgelenke für 80 Jährige bezahlen kann so doch einen vergleichsweise günstige Abtreibung auch. Wo ist das Problem?

        • Brunhild Steiner sagt:

          Das Problem liegt in Ihrer Auffassung dass Sie ungeborenem Leben „egal wie weit fortschrittlich“ jegliches Leben absprechen. Ist Ihnen klar dass in Stadien wo abgetrieben wird, es mittels Spitzenmedizin schon möglich ist das Leben zu erhalten, und auch darum gekämpft wird?
          Die Definition, ab wann das Leben schützenswertes Leben ist, wird immer eine „willkürliche“ sein.
          Natürlich ist es sehr einfach, angenehm und bequem sich einfach auf irgendeine bestimmte Schwangerschaftswoche- oder Monat festzulegen, damit erspart man sich jede Menge Gewissensunruhe.

          • Oha, Brunhild, da irren Sie aber gewaltig. Ein Ungeborenes ist frühestens aber der 24. Schwangerschaftswoche einigermassen überlebensfähig. Da gibt es nur noch extrem selten einen Schwangerschaftsabbruch, bei schwerst missbildeten Föten oder um das Leben der Frau zu retten, und da handelt es sich dann meist um ursprünglich gewünschte Schwangerschaften. Das sind immer sehr dramatische Einzelfälle.
            Die meisten Schwangerschaftsabbrüche, 62%, werden mit Mifegyne in den ersten 7 Wochen gemacht (Embryo misst 2-8 Millimeter).

      • Patrick sagt:

        Ach quatsch Herr Müller. Den Initianten geht es doch nicht um die Kosten, sonst hätten sie wohl einen Punkt rausgesucht, der nicht nur Peanuts ausmacht.
        Sie fordern Solidarität für Leute, die jeden Tag ins Solarium gehen oder rauchen und dann Krebs kriegen. Was denken sie, was mehr kostet?
        Stellen sie sich folgende Situation vor: Sie kommen aus evangelikalem Haus und wurden entsprechend aufgeklärt. Folge: sie sind mit 16 schwanger. Sagen sie das ihren Eltern, fliegen sie möglicherweise gleich raus (Sex und Ehe). Mit 16 können sie die Abtreibung nicht selber finanzieren… tja…

        • Brunhild Steiner sagt:

          Wunderbar, schon haben wir ein neues Feindbild…
          Mädchen aus einem anderweitig gewertigten Umfeld kann so eine Reaktion natürlich nie im Leben passieren,
          naja gut, manchmal werden die dann gegen ihren Willen zu einer Abtreibung gezwungen
          („denn solange du die Füsse unter unserem Tisch hast machst du was wir wollen…)

    • Jerry sagt:

      Besser hätte ich es auch nicht kommentieren können! Ein hervorragender politischer Kommentar!
      Zwar ist schwanger sein keine Krankheit, aber Abtreibungen geschehen meistens in einer Notlage. Solchen Menschen die Hilfe zu verweigern ist nicht solidarisch.
      Natürlich braucht es mehr Kinder, aber da sollte man bessere Rahmenbedingungen (mehr Kinderkrippen, mehr Teilzeitarbeitsplätze, damit beide Eltern arbeiten können) schaffen.
      Ich würde auch gerne dumme Menschen per Gesetzt verbieten, aber das ist leider genau so utopisch wie diese überflüssige Initiative…

  • Maja sagt:

    Da können wir ja froh sein stellen die Zeugen Jehovas keinen Katalog auf was sie alles nicht mitbezahlen wollen weil es nach ihrer glaubens Lehre verboten ist.

  • Zurbrügg sagt:

    Tatsache ist doch, dass Schwanger sein keine Krankheit ist, und die Spätfolgen und Kosten einer Abtreibung werden von den Befürwortern klar unterschlagen. Klar gibt es Fälle wo eine Abtreibung gerechtfertigt ist. Das steht auch nicht zur Diskussion. Aber dass die Allgemeinheit den Mord an unschuldigen Kindern bezahlen soll, ist ungeheuerlich! Die Gegner von Luxusabtreibungen in die Religiöse und Fundamentalistische Ecke zu stellen, zeugt von billigem Populismus, und fehlenden Argumenten, gegen das sinnlose Gemetzel.

    • Katja sagt:

      Wenn aber die Schwangerschaft keine Krankheit ist, sollte die Krankenkasse in dieser Logik die Geburt auch nicht zahlen. Das ist Schwachsinn, die Initianten versuchen hier ihren moralischen Standpunkt durchzusetzen, obwohl sich eine grosse Mehrheit der Bevölkerung für die Fristenlösung ausgesprochen hat. Ausserdem gilt zu bedenken, dass es in der Schweiz verglichen mit anderen europäischen Ländern relativ wenige Abbrüche gibt. Ich glaube nicht, dass das Ganze einen grossen Einfluss auf die Gesundheitskosten hätte.

      • Karl Müller sagt:

        11’000 Beendigungen eines Lebens, das ohne den gewaltsamen Eingriff zu einem erwachsenen Menschen wachsen würde, nennen Sie „relativ wenig“?

        • Patrick sagt:

          Herr Müller, es ist keineswegs sicher, dass diese 11’000 Föten zu erwachsenen Menschen werden würden.

          • Karl Müller sagt:

            @Patrick: Ja, wenn der Mensch eingreift wird es sicher nicht soweit kommen.

          • Patrick sagt:

            Herr Müller: Wenn der Mensch nicht eingreift, ebensowenig…

          • Karl Müller sagt:

            @Patrick: Es ist eine Frage der Verwantwortung. Wenn der Mensch eingreift und aktiv Leben beendet, dann lädt er Schuld auf sich. Tut dies die Natur, so liegt es nicht in des Menschen Verantwortung.

        • Patrick sagt:

          @Herr Müller: Und wenn der Mensch nicht eingreift und deswegen jemand stirbtn? Wenn also irgendwo in dieser Sekunde ein Kind verhungert und sie nicht eingreifen, laden sie dann Schuld auf sich? Schuld kann auch aus Passivität entstehen, sofern es so etwas wie absolute Schuld gibt, wovon ich nicht ausgehe. Wenn es absolute moralische Instanzen gibt, ist es nicht an ihnen, über Schuld und Unschuld zu urteilen und in diesem Sinne sollten sie jeder Person zugestehen, ihren eigenen Weg zu gehen, bis sie vor dem grossen Richter steht.

          • Karl Müller sagt:

            @Patrick: Selbstverständlich! Das ist sogar in unserem Gesetz verankert, dass unterlassene Hilfeleistung noch immer strafbar ist!

          • Patrick sagt:

            Das fiese ist Herr Müller, auch wenn es nicht hier und jetzt ist, gäbe es sicher Gelegenheit, jemandem zu helfen, sagen wir, irgendwo in der dritten Welt. Und wir tun es nicht. Schuld?

    • Caroline Egger sagt:

      @Zurbrügg

      „Spätfolgen und Kosten einer Abtreibung“: worin bestehen die denn? Die Kosten betragen meines Wissens jährlich 20 Mio. Nicht gerade viel, wenn man bedenkt, wieviel andere Behandlungen kosten! Sie werfen mit billigen Schlagworten („Kindermord“) und sachlich unrichtigen Argumenten herum: Fälle von Missbrauch der Abtreibung zur Geburtenverhütung sind nämlich äusserst selten.

      Die Initiative IST scheinheilig und gefährlich, denn sie könnte andere dazu bringen, zu überlegen, welche Therapien für wen sie nicht mehr querfinanzieren wollen!

      • Die Kosten betragen bloss 7 Millionen (gemäss santésuisse, und die müssen es ja wissen). Und „Spätfolgen“ gibt es bei einer ungewollten Geburt oder einer Pfuscherabtreibung mit Sicherheit mehr.

    • Patrick sagt:

      Es ist nicht Mord an unschuldigen Kindern. Ein Zellhaufen ist kein Kind. Aus welchen Gründen lehnen sie den Abtreibungen ab, wenn nicht aus religiösen?

      • Zurbrügg sagt:

        Patrick: Sie scheinen keine Ahnung zu haben! Warum überleben denn schon 5Monate alte „Zellklumpen“ ?? Man kann auch aus Liebe zum Menschen gegen Abtreibung sein, ich glaube nicht, dass nur religiöse Menschen sich für den Schutz des
        Wehrlosen einsetzen. Das wäre dann schon sehr bedenklich!

        • Karl Bolliger sagt:

          Patrick, die Fristenlösung bietet eine juristische Lösung, nicht einen ethischen Massstab. Tatsache ist, bei der Zeugung entsteht Leben. Ihre Argument mit dem Zellhaufen dient einzig den Juristen zur Unterscheidung, ab welchem Zeitpunkt sie einen Homicid verfolgen müssen – Strafrecht und Moral sind oft nicht deckungsleich. Ob eine Frau innerhalb der Frist abtreiben will oder nicht, wurde mit der Fristenlösung zu ihrer persönlichen Entscheidung, d.h. jedoch nicht, dass die Allgemeinheit diesen Entscheid gutheissen und finanziell stützen muss.

        • Caroline Egger sagt:

          Hr. oder Fr. Zurbrügg: sie wissen sicher, dass diese ab der 20. SSW geborenen „Zellhaufen“ nur dank dem riesigen Aufwand der modernen Medizin überleben und – wenn schon ständig das Kostenargument angeführt wird – sehr hohe Kosten verursachen, sei es während der Zeit im Brutkasten oder später als oft Invalide.
          Ich würde es ehrlicher finden, wenn die Initianten direkt gegen die Fristenlösung agieren würden statt mit Kosten zu wedeln und vom Schutz wehrlosen Lebens zu schwafeln. Aber dazu ist man wohl zu feige, wie gehabt.

        • Patrick sagt:

          Ich meinte mit 5 Monaten dürfe man auch nicht mehr abtreiben.

          • Caroline Egger sagt:

            im 5. Monat handelt sich um ja wohl um Früh- oder Fehlgeburten und nicht um Abtreibungen.

            Mich stört vor allem das verlogene Kostenargument der Initianten. Es gibt viele medizinische Behandlungen, mit denen einige nicht einverstanden sein mögen und dennoch werden sie von der Gemeinschaft bezahlt. Warum also nicht die Abtreibung? Könnte ich zB verlangen, dass die aufwendigen und teuren Kinderwunschbehandlungen nicht mehr von der KK bezahlt werden, da die Leute sich gefl. mit ihrer Kinderlosigkeit, die ja per se keine Krankheit ist, abfinden sollen? Nicht auszudenken, das Geschrei –

        • Nein, mit 5 Monaten (20 Wochen) ist noch kein Fötus lebensfähig. Das früheste Frühgebürtchen, das überlebt hat, war 22 Wochen alt (24. Schwangerschaftswoche). Und solche Babies haben meist schwere bleibende Schäden.

      • Erkundigen Sie sich näher, ein Fötus ist kein Zellhaufen. Schon sehr früh sind Augen im Köpfchen, Ärmchen und Beinchen angelegt.
        Seit meiner Jugend bin ich religionsfrei. Die Fristenlösung akzeptiere ich – auch wenn Respekt vor dem Leben und die Würde des Menschen damit grundsätzlich tangiert sind. Abtreibung sollen diejenigen mit sich ausmachen, die nicht zu verhüten wissen (Vergewaltigungsopfer und gesundheitliche Aspekte ausdrückl. ausgenommen).
        Weil eine Schwangerschaft keine Krankheit ist – gehört Abtreibung auch nicht in die Grundversicherung und ich möchte sie auch nicht mitbezahlen.

        • Morgan sagt:

          Und ich möchte den Viagrakonsum älterer Herren nicht mitragen. Schliesslich ist Impotenz auch keine Krankheit, sondern eine natürliche körperliche Verfallserscheinung.

          • Jerry sagt:

            Hihi der Kommentar ist gut… schwanger sein gilt normalerweise aber auch nicht als Krankheit…

            Es ist schon so, dass von den Krankenkassen zu viele Leistungen bezahlt werden. Es heisst auch Krankenversicherung, also eine Versicherung für einen Notfall, wie z.B. ungewollte Schwangerschaft, nicht aber für altersbedingte Impotenz… dass Krankenkassen auch noch Fitnessabos etc bezahlen ist völliger Schwachsinn…

        • Patrick sagt:

          Weil selber schuld ist, wer Hautkrebs kriegt, weil er dauernd im Solarium war…

          Das Potential für das Kind gibt es bereits bei der Befruchtung oder noch früher, nämlich beim Sex. Also…

          In der 9. Woche: „Ihr Baby wiegt immer noch nur zwei Gramm, aber es wird jetzt sehr schnell wachsen. Alle Körperteile sind bereits vorhanden – Arme, Beine, Augen, Genitalien und andere Organe sind angelegt, aber sie haben noch nicht alle ihre endgültige Form.“

          Natürlich ist alles schon angelegt. Das ist es bereits in der DNA, also mit der Befruchtung. 2g ist für mich ein Zellhaufen, pardon.

        • Petra Wyss sagt:

          Wie Sie richtig sagen: Schwangerschaft ist keine Krankheit. Konsequenterweise müssten dann die Schwangern ihre Untersuchungskosten und die Geburt auch selber berappen!!!! Was ist Ihre Haltung dazu?

        • Morgan sagt:

          Petra Wyss, soeben haben Sie das eigentliche Problem der (rechts-)konservativen Kreise benannt, aus deren Umfeld die Initiative stammt: Man soll so viele Kinder wie irgend möglich in die Welt setzen – aber selbstverständlich ausschliesslich auf eigene Kosten, jawohl. Keine guten Aussichten für die Geburtenentwicklung…

        • Gianin May sagt:

          Eigentlich stört doch nur, dass es etwas betrifft, dass die allgemeinheit betifft und die meisten persönlich betroffen sind oder sein könnten, wenn es eine minderheit wäre, würde niemand schreihen, denn die steckt man einfach in den sack.

    • HP.Estermann sagt:

      Hr.Zurbrügg-ihre Argumentaion ist absolut die einig richtige Antwort auf diesen sehr einseitigen Bericht eines sog.
      neutralen Journalisten.Lassen wir die Abstimmung sprechen,dann werden die gewünschten Wege und je nach Ausgang
      ungerechtfertigten Kosten für die ganze Allgemeinheit neu beurteilt.

    • Beat Müller sagt:

      Wenn sie vom Fahrrad fallen und sich einen Knochen brechen ist das auch keine Krankheit, wenn ein Ehemann seine Frau Spitalreif schlägt ist das auch keine Krankheit, wenn der Onkel einen Enkelsohn missbraucht ist das auch keine Krankheit also soll man gemäss ihnen die Behandlungskosten nicht über die Sozialversicherung Krankenkasse bezahlen.

      Was sie und die Abtreibungsgegner immer implizieren ist, dass es sich Frauen leicht machen abzutreiben. Ist das wirklich so?

      • Karl Bolliger sagt:

        schlecht informiert, Herr Müller, bitte noch etwas in der Argumentation üben! Wenn Sie (oder ich 😉 ) vom Fahrrad fallen, zahlt die Unfallversicherung. Was ist übrigens ein Enkelsohn? Der Sohn des Enkels? und wem bezahlt die Krankenkasse in diesem Fall – dem Onkel, dem Enkel oder dem Enkelsohn?

        • Tina Meier sagt:

          Herr Bolliger

          Und Sie verstehen wirklich nicht worauf Herr Müller hinaus wollte? Tun Sie nehm ich an, wie wärs dann mit einer sinnvollen Antwort?

        • Petra Wyss sagt:

          Herr Bolliger

          Ganz lustig Ihre Antwort.

          Teil 1 ist richtig – aber warum benatworten Sie die Fälle 2 und 3 nicht? Leider muss wirklich die Krankenkasse, d.h. wir Prämienzahler bezahlen, wenn ein Ehemann eine Frau spitalreif schlägt oder jemand (sei es ein Verwandter oder nicht) ein Kind missbraucht – es zahlt immer die Allgemeinheit und nicht der Verursacher (denken Sie auch an die Kosten die durch Raucher ëtc.) entstehen.

        • Remo sagt:

          schlecht informiert, Herr Bolliger, bitte bspw. an die Hausfrauen und -männer denken, die den Unfallzusatz in der Krankenkasse haben, aber keine eigentliche Unfallversicherung, weil sie keinen Arbeitgeber haben.

          • Karl Bolliger sagt:

            Lieber Remo, die haben dann die Unfallversicherung bei der Krankenkasse, es heisst ja ~-zusatz und wird über einen separaten Topf abgerechnet, eben die Unfallkasse bei der Krankenkasse. So geht das auch bei anderen Versicherungen: Privathaftplicht und Motorfahrzeughaftpflicht werden nicht aus dem gleichen Topf bedient, sonst könnte man die Prämien schlecht berechnen …

    • Maja sagt:

      Ich würde gerne wissen wie viele Frauen, die Abtreiben aus der Fundiecke kommen weil sie sonst von diesen geächtet werden wenn sie ein uneheliches Kind in die Welt setzen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Zumindest ist der Anteil an Frauen, die aus sehr archaischen Immigrantenfamilien kommen, sehr hoch. Dort weiss die Familie nicht, dass die Frauen Sex haben, aufgeklärt wurden sie auch nie. Es gibt Frauen, die nicht nur ihre Ehre verlieren, wenn sie ein Kind bekommen ohne Heirat, sondern ihr Leben. Eine junge Bekannte, selbst Muslimin, hat mir erzählt, dass in ihrer Familie die meisten Frauen eine Abtreibung hinter sich haben, aber niemand spricht darüber.

      • Caroline Egger sagt:

        Sie würden staunen, wieviele – auch verheiratete Frauen – aus der Fundiecke kommen. Das läuft dann natürlich unter „Ausschabung“ oder anderen gynäkologischen Problemen. Eh oui, die Fundigirls- und Frauen sind eben auch nur Frauen…
        bloss eben scheinheiliger als andere: vornedurch unterschreibt man die Intitiative und hintendurch lässt man sich die Pille verschreiben und geht zum Abtreiben in eine diskrete Klinik nach GE, ZH oder BE, wo einen niemand kennt.

    • anneliese sagt:

      eine ungewollte schwangerschaft kann krank machen.vor allem psychisch.wieso werden soviele kinder misshandelt?wohl weil viele frauen mit diese kindern spaeter muehe haben.ich finde kinder haben ein anrecht in einem liebevollen milieu aufzuwachsen

    • Peter Frei sagt:

      Zurbrügg, mit Ihrer Antwort disqualifizieren Sie sich ja gleich selber als ein in der religiösen und fundamentalistischen Ecke Stehender – da muss man gar nicht mehr argumentieren…

      • Zurbrügg sagt:

        Ihrer Auffassung nach sind also Menschen, welche gegen das unnötige Töten sind Fundamenalisten… Alle andern sind fürs Totschlagen. Solche Einstellungen sind meines erachtens gefährlicher, als sich einzusetzen für eine Gesellschaft, welche das Leben achtet.

    • Stefan Leuenberger sagt:

      Luxusabtreibung == In einer Klinik?
      Preiswerte Abtreibung == Mit einem gebogenen Kleiderbügel?

    • Reto Meier sagt:

      Zum Glück ist „Mord an unschuldigen Kindern“ und „Gemetzel“ kein Populismus….

    • @Zurbrügg: „Mord an unschuldigen Kindern, Gemetzel“? – damit stellen Sie sich aber selbst klar in die fundamentalistische Ecke.
      „Luxusabtreibungen“ ? Sie meinen in 5-Sterne Privatkliniken? Die werden sicher nicht von der Grundversicherung bezahlt…
      Was die angeblichen Spätfolgen betrifft: das ist eine Erfindung der amerikanischen Abtreibungsgegner. x-fach hierzulande wiederholt, trotzdem unwahr. siehe http://www.svss-uspda.ch/de/facts/komplikationen.htm

  • Kritiki sagt:

    Religion hat in der Politik nichts zu suchen und so ist diese Initiative sehr fragwürdig aber clever ausgedacht. Ich habe mit Religion nichts am Hut denke aber schon, dass es sich einige Frauen zu leicht machen und die Abtreibung als letzte Verhütung betrachten. Eine ordentliche Kostenbeteiligung wäre sicher angebracht. Die Fristenlösung darf aber nicht geritzt werden ohne wenn und aber.

    • Thias sagt:

      Man muss nicht religiös sein, um gegen Abtreibung zu sein! Bei Abtreibung sprechen wir vom bewussten Umbringen menschlichen Lebens! Wenn ein Baum oder ein altes Haus das unter Denkmalschutz steht mehr Rechte hat als ein ungeborener Mensch – dass sollte eigentlich allen zu denken geben!
      Bei diesem Thema geht es aber nicht nur um Frauen, sondern auch um uns Männer! Die leichtfertige Haltung vieler Männer ist echt zum Kotzen: „Ach was verhüten – da spür ich ja nichts! Wenn’s was gibt, kannst Du es immer noch wegmachen“…

      • Yannick sagt:

        Menschliches Leben setzt einen Körper und ein Gehirn voraus. Fehlschluss.

        • Thias sagt:

          Ach so? Wohl im Biologieunterricht nicht aufgepasst oder einfach die Augen verschlossen!? Ab der 11. Schwangerschaftswoche ist das Embryo voll entwickelt und muss nur noch wachsen – es wird darum auch Fötus genannt. Das heisst: das Herz schlägt, es kann sich bewegen, hören, hat Empfindungen, denn die Nerven leiten Schmerzen zum Hirn usw. In der Schweiz darf ein solcher Fötus ohne grösseren Aufwand noch getötet werden, bis zur 12. Schwangerschaftswoche!!! Hier ein Link zur Weiterbildung: http://www.liliput-lounge.de/Schwangerschaft/Woche-fur-Woche/11-Woche/

          • Patrick sagt:

            Nun wollen sie uns sagen, man sollte es nur bis zur 10. Woche erlauben?

          • Yannick sagt:

            In der 12. Woche ist das Gehirn noch nicht ausgebildet (das Embryo wiegt dann gerade einmal 14g!). Der Fötus reagiert erst auf Reflexe, was aber nichts mit einem Bewusstsein zu tun hat. Sie sollten im Biologieunterricht besser aufpassen und nicht unreflektiert daher quatschen.

      • hoffman sagt:

        Wo treiben sie denn eigentlich solche Prachtsexemplare männlichen Geschlechts auf? Jagen sie ihn doch zum Teufel wenn er nicht verhüten will, der kommt dann schon angekrochen. Gibt es diese Männer wirklich oder ist das nur ein Gerücht??

        • Thias sagt:

          Es muss diese Männer geben, sonst wären mindestens 11’000 Frauen in der Schweiz einfach nur doof! Und das ist schwer zu bezweifeln!

    • Maja sagt:

      Da sehe ich gar nichts cleveres sondern nur Hinterhältigkeit.

    • Peter Rietsch sagt:

      Eine Kostenbeteiligung gibt es schon, sie heisst Franchise. Junge Leute haben oft eine hohe Franchise und wenig Probleme. Die 1000 CHF für die Abtreibung müssen daher oft selber bezahlt werden.

      • Caroline Egger sagt:

        stimmt, gerade junge Frauen haben hohe Prämien, niedrige Löhne, je nach Kanton wenig Prämienverbilligung und daher meist eine hohe Franchise: sehr oft müssen sie die Abtreibung, die heutzutage meist medikamentös erfolgt, selbst bezahlen.
        Vermutlich sind die Kosten nur ein Vorwand. Aus diesem emotionsbeladenen Thema („Kindermord“) lässt sich halt billig Kapital schlagen, siehe USA. Man wagt sich thematisch nicht an die grossen Fresser der KK-Gelder heran, deshalb lieber auf kleine Mädchen und Frauen eindreschen. Feiglinge, Opportunisten, eben.

        • Peter Rietsch sagt:

          Genau. Die jungen Frauen mit überproportional hohen Prämien nutzen die Franchise selbst mit einer Abtreibung nicht aus, während die Leute, die hier am lautesten schreien, wohl eine 300er Franchise haben und ihre x-1000 fränkigen Behandlungen von den jüngeren bezahlen lassen. Dann reden sie noch die ganze Zeit von „Mord“ und sagen, es gehe ihnen nur ums Geld…

    • Gianin May sagt:

      Unser Handeln beinflusst unsere Moral, unsere Moral beeinflusst unser Handeln eine Wechselwirkung, welche u.a. definiert wer wir sind. Ist Moral, welche religiös beeinflusst ist eifach falsch?, wieviel Moral ist religiös motiviert aber wird nicht so angesehen, weil man selbst nicht religiös ist? Wenn Sie das ganze genau auseinander nehmen und beweisen können, dann können Sie ihr bashing weiterführen vorher nicht.

      • Virgil sagt:

        vielleicht wärs am besten die moral auf ihre sinnhaftigkeit hin zu untersuchen, anstatt ob sie von gott x oder philosph y propagiert wurde? ich halte es jedenfalls so.

  • steven James sagt:

    Man muss nicht religiös sein um der Abtreibung kritisch gegenüber zustehen.
    Ethik und Verantwortung gegen über dem Ungeborenen, als Grundlage des Lebens genügen durchaus. Man sollte keine Kinder töten, auch wenn an keinen Gott braucht.

  • steven James sagt:

    Man muss nicht religiös sein um der Abtreibung kritisch gegenüber zustehen.
    Ethik und Verantwortung gegen über dem Ungeborenen, als Grundlage des Lebens genügen durchaus. Man sollte keine Kinder töten, auch wenn man keinen Gott braucht

  • Herbert Willi sagt:

    Es ist wiklich nicht einzusehen, warum die Abtreibung von der Krankenkassa übernommen wird, während zahlreiche andere Kosten selbst zu begleichen sind. Beispielsweise habe ich von Zeit zu Zeit sehr hohe Zahnarztkosten zu begleichen, während man das „Unglück“ von Susi Sorglos, die weder bereit ist, zu verhüten noch Verantwortung zu übernehmen, gratis entsorgt. Gerade in der Schweiz, in der Eigenverantwortung so gross geschrieben wird, ist diese Vollkaskomentalität ausgerechnet bei der Abtreibung völlig unverständlich. Schwangerschaft ist keine Krankheit, ein kaputter Zahn schon.

    • Petra Wyss sagt:

      Richtig, Herr Willi, Schwangerschaft ist keine Krankheit. Warum bezahlen denn die Schwangeren und zukünfigen Väter die Kosten für die Untersuchung nswie für die Geburt nicht selber? Wieso muss ich als Prämienzahler das private Glück von Eltern mitfinanzieren? Beantworten Die mir diese Frage!

      • Thias sagt:

        Weil sie sonst spätestens beim Bezug der AHV ein Problem haben, wenn sie’s jetzt nicht tun… hahaha

        • Doris Kaufmann sagt:

          @ Thias: Leider werden nicht alle der von kinderfreien Menschen mitfinanzierten Kinder zu tüchtigen AHV-Zahler. Viele Tausende werden auch zu Schwererziehbaren, Sozialhilfebezügern, Gefängnisinsassen.

  • Piette Brigitte sagt:

    Les fondamentalistes religieux feraient mieux de balayer devant leur porte, car avec leurs scandales de toutes sortes, et je n’en nommerais aucun, ni de religions, ni de scandales. Tout ce qu’ils vont produire ce sera des mamans seules avec enfants qui seront entretenus par le social, car enceinte trop jeune, pas d’études, climat familiale rigoriste et tous ces partis seront les premiers à vomir sur ces familles là qui coûtent trop cher à la société, donc il faudra supprimer les avantages sociaux si durement acquis. Les politiciens ne font jamais rien sans rien, c’est toujours du long terme.

  • Bühler sagt:

    Die Scheinheiligkeit liegt in dieser Frage ganz anders. Der Mutterleib ist der Inbegriff von Geborgenheit. Mittlerweile wird er zum gefährlichsten Ort der Welt. Die Vokabeln Fristenlösung und Schwangerschaftsabbruch reden die Dramatik schön.
    Jährlich werden da x Schulklassen ausgelöscht. Und wir tun so, als ob alles ok wäre.
    Die Fristenlösung ist ein Volksentscheid, wo die Mehrheit moralisches Unrecht zu Recht erklärte. Das war damals scheinheilig und ist es heute noch immer.

  • Yves Schneider sagt:

    Ich glaube nicht, dass es sich die Frauen mit einer Abtreibung leicht machen. Dies sit ein relativ schwerer Eingriff, nicht meddizinisch sondern psychisch. Oftmals sind ja jüngere Mädchen, zT. bereits aus Randgruppen betroffen. diese nun noch zusätzlich zu bestrafen finde ich absolut daneben. Wie bereits erwähnt, sind die Folgekosten für ggf. sozial abhängige Mutter und Kind oder gar für ein kriminell werdendes Kind massiv höher. Schafft verhältnisse, dass eine Mutter aus nicht privilegierten Kreisen sich ein Kind leisten kann und das Problem ist gelöst.

  • Sportpapi sagt:

    Es ist doch nicht scheinheilig, wenn die wahren Absichten der Initianten so klar sind. Ausserdem geht die Solidarität tatsächlich etwas weit, wenn ich für eine Abtreibung mitbezahlen muss, deren Notwendigkeit sich einem nicht erschliesst. Um mal nicht auch von Selbstverschulden zu reden. Aber natürlich gilt das auch für andere Fälle, Sportverletzungen, Übergewicht etc.

    • Hans sagt:

      Soso. Und wo zieht man die Grenze? Sagen wir mal du fällst selbstverschuldet auf die Fresse mit dem Fahrrad, weil du einen Moment unaufmerksam warst. Soll die Krankenkasse dann bezahlen für deine Kieferoperation oder nicht?

      • Sportpapi sagt:

        Eben, es ist schwierig, die Grenze zu finden. Aber. Wenn ich beim Familienausflug mit dem Rad (bei dem ich grundsätzlich etwas für meine Gesundheit tue) blödsinnig stürze, ist das nicht das gleiche wie beim Downhill.

      • Karl Müller sagt:

        @Hans: Es gibt doch einen humanistisch entscheidenden Unterschied: Leben erhalten und Leben töten. Wofür wollen Sie sich einsetzen? Für mich ist klar, ich setze mich für das Leben ein und nicht für den Tod.

        • Maja sagt:

          wievielen Frauen die ein ungewolltes Kind haben stehen sie aktiv bei? Reden kann jeder.

          • Karl Müller sagt:

            @Maja: Ich bin MItglied in einer Organisation, die Familien mit Kindern finanziell unterstützt. Ich sehe es als nowendig an, gerade Mütter mit Kiindern durch Vereine und Organisationen beizustehen, um statt Abtreibungen Alternativen anzubieten.

      • Thias sagt:

        Eine Kindstötung mit einem Kieferbruch zu vegleichen ist mega plump! Spinnen Sie ihren Gedanken mal weiter… Wie wäre es, verunfallte und ans Bett gefesselte Menschen abzutreiben, da die ja auch nichts mehr leisten können und möglicherweise ein unglückliches Weiterleben haben könnten

  • sepp z. sagt:

    Religiöse Fundamentalisten aller Couleur nerven bloss noch.
    Am schlimmsten sind jene, die andere Religionen gängeln und verbieten wollen, um die Gesellschaft dem Primat der eigenen Lehre zu unterwerfen. Sowas verstehen also unsere Volchsparteien unter ‚christlich-abendländischer‘ Kultur.
    Danke, Nein.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Naja, sepp z., ich für meinen Teil bin nicht undankbar darüber, dass vor vielen vielen Jahren nicht bloss „die Religiösen“, sondern gleich noch der gesamte militärische Apparat gegen gewisse Übernahmetendenzen ziemlich unzimperlich und einigermassen radikal vorgegangen sind-
      denn sonst lebten wir heute tatsächlich in einer „unterworfenen“ Gesellschaft…

    • @sepp z. Hast du auch etwas zum Thema zu sagen?

  • Man meditiere einmal gewissenhaft das Wort Fristenlösung aus der Sicht eines ungeborenen Kindes.

    • Hans sagt:

      Der ist echt gut, der Witz! Welche Sicht soll ein ungeborenes Kind schon haben???

      • Gianin May sagt:

        Nur, weil die Wissenschaft meint der Mensch sei nicht mehr als eine komplexe Maschine und vor der 12 Woche keines Empfindens fähig (wofür es keinerlei Beweis gibt), heisst das noch lange nicht, dass wir unsere eigene Vorstellung unseres baligen todes (beschlossen von 3ten) als Referenz hinzugezogen werden und auf das Ungeborene adaptiert werden kann.

        • Gianin May sagt:

          nicht als Referenz hinzugezogen werden könnte (sollte es heissen)

          • Gianin May sagt:

            Meinung gegen Meinung, da wird nur eine Abstimmung weisen, war momentan als „richtig“ gelten soll.

        • Patrick sagt:

          Doch heisst es. Weil, wo nix definiert ist, kann nix vorgestellt werden. Wo noch (fast) kein Input war, kann er kaum vermisst werden. Wer nie Farben sah, kann sie nicht vermissen etc.

        • @Gianin: „keines Empfindens fähig (wofür es keinerlei Beweis gibt)“ – doch dafür gibt es wissenschaftliche Beweise. Weil nämlich noch gar keine Verbindung besteht zwischen den Nervenzellen und dem Gehirn, bzw. das Gehirn noch nicht so ausgebildet ist, dass es Schmerz weiter leiten kann.

      • Thias sagt:

        Lieber Hans, wenn Sie jetzt noch ein bisschen weiterdenken, kommen Sie spätestens bei schwerstbehinderten und nicht mehr mitteilungsfähigen Unfallopfern auf die Euthanasie! BRAVO!

        • Patrick sagt:

          Thias, Nein.

        • Maja sagt:

          Da ist aber ein riesen Unterschied. Die Unfallopfer haben oder hatten alle eine entwickelte Persönlichkeit und die Angehörigen kennen diese Personen. Wenn sie das nicht sehen machen sie einen Denkfehler.

  • Reto Bommer sagt:

    Ich bin nicht mir bei christlichen Glauben dabei, überhaupt nicht mehr in einer religiösen Organisation. Aber soviel ich weiss ist ein wichtiges Elemt im christlichen Glauben die nächsten Liebe, “ Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Aber diese Inintative wiederspricht total diesem Glaubenssatz.
    Aber eben Politik und Religion passen zusammen, Wasser predigen und Wein saufen

    • Karl Müller sagt:

      Sie meinen das ungeborene Leben zu lieben?

      • Reto Bommer sagt:

        Nein, die Menschen die sonst die Kosten alleine tragen müssen. Hier geht es ja offiziel nicht um die Fristenlösung, oder doch Herr Müller

        • Karl Müller sagt:

          @Reto Bommer: Als ob mit einer Abtreibung das „Problem“ (wie schrecklich!) vom Tisch wäre! Ist es eine Hilfe, wenn die Mutter danach an PAS Post Abortion Syndrom leidet? Wir müssen doch den Mitmenschen helfen und gleichzeitig das Leben im Auge behalten. Solidarität mit dem Töten, und der finanzielle Zwang ist das, darf doch in einer modernen Gesellschaft keine Möglichkeit sein, finden Sie nicht?

          • Reto Bommer sagt:

            Das mit PAS ist ein hypotetische Frage, es gibt auch viele Mütter die Depressionen haben. Was verstehen sie unter einer modernen Gesellschaft?. So wie ich das sehe geht es ihnen vor allem gegen die Abtreibungen, und da muss ich ihnen klar sagen, dass ich nicht die Arroganz habe, unter dem Pseudonym Mitmenschen zu helfen, mich in das Leben anderer Menschen ein zu mischen. Darum bin ich auch für die Sterbehilfe. Aber ich bin gerne bereit passiv meine Solidarität zu bieten, sprich hier mich mit den Krankenkassenprämien zu helfen.

          • Ein solches „Syndrom“ gibt es nach offizieller Auffassung der Psychiater- und Psychologengesellschaften nicht. Ist auch so eine Erfindung der amerikanischen Abtreibungsgegner, weil ihnen die Argumente ausgingen. Sie versuchen krampfhaft, sich damit eine frauenfreundliche Tarnkappe überzuziehen…

        • Karl Müller sagt:

          @Reto Bommer: Pseudonym Mitmenschen zu helfen indem ich mich einmische? Lassen wir doch alle einfach liegen? Kümmert sich jeder um sich selbst, dann ist wenigstens für alle gesorgt…. Nein, diese Art Gesellschaft funktioniert nicht. Schon gar nicht, wenn niemand „sich einmischen“ darf, aber zahlen dann schön und heftig. Mit Sterbehilfe ist das nicht zu vergleichen, dort töten Sie nur sich aus eigenen finanziellen Mitteln und nicht noch ungeborenes Leben auf Kosten anderer.

  • Zimmermann sagt:

    Auch das …ein Resultat des Emanzentums.
    Man muss sich überhaut keine Gedanken machen, passiert etwas….bezahlen’s ja die Anderen

    • Morgan sagt:

      Sehen Sie es doch mal von der positiven Seite: Sie sich keine Gedanken machen müssen, wenn dereinst ihre Potenz nachlässt. Ihren Viagrakonsum werden selbstverständlich die anderen mitfinanzieren – ein Überbleibsel aus dem Zeitalter des Patriarchats?

    • Barbara sagt:

      Emanzentum: für die Zeugung braucht es immer zwei, also auch der Mann muss (sollte sich) Gedanken machen! Genau so sollte er bei einer ungewollten Schwangerschaft dahinterstehen – viele Frauen würden nicht abtreiben, wenn sich der Vater des Kindes dazu bekennen und die Verantwortung übernehmen würde!

      • Sportpapi sagt:

        Wenn er denn gefragt würde…

      • Morgan sagt:

        Ach ja, ich vergass, eine Abtreibung ist etwas, was eine Frau prinzipiell leichtfertig und aus purem Eigensinn tut, selbstverständlich ohne ihren Partner in die Entscheidung einzubeziehen. Sagen Sie mal, Sportpapi, in was für einer Welt leben Sie eigentlich?

      • Sportpapi sagt:

        In der realen… In der „mein Bauch gehört mir“-Welt. Und Sie?

        • Thias sagt:

          Das ist wohl das dümmste und älteste Arrgument das es gibt! Und es zeigt, dass Sie keine Ahnung haben, sondern nur alte Parolen nachlabern! Ja, Ihr Bauch mag ihnen gehören und sie können damit tun und lassen was sie wollen. Ein Baby im Mutterleib ist aber dem mütterlichen „Bauch“ dermassen fremd, dass es nur dank eines genialen Schutzmechanismus nicht abgestossen wird.

        • Patrick sagt:

          Zum Glück nicht in derselben, sondern in einer, wo man Kinderhaben frühzeitig und gemeinsam plante. Ihr Bauch gehörte uns.

        • Maja sagt:

          Natürlich gehört mein Bauch mir. sie haben einen eigenen der sollte ihnen genügen. Sollen wir am Ende noch die Erzeuger fragen ob wir das Baby austragen oder eben nicht. Dann will ich auch die Hoheit über ihren Hodensack respektiv über dessen Entleerung.

          • Maja sagt:

            Gilt natürlich nicht für Ehepaare

          • Sportpapi sagt:

            @Maja: Natürlich sollten sie den Erzeuger auch fragen. Er ist ja eben der Erzeuger und ihr Sexpartner. So abwegig? Vielleicht hat er ja auch noch etwas wichtiges zu sagen. Wenn es dann ums Geld geht, wird er allerdings auch nicht gefragt.

          • Karl Müller sagt:

            @Maja: Das ist es ja gerade. Exklusives Entscheidungsrecht zu wollen, aber alle anderen sollen bezahlen. Foifer und Weggli Mentalität. Wenn Männer mitbezahlen müssen, dann sollen Sie auch das Recht haben mitzuentscheiden. Nur so funktioniert das!

          • Maja sagt:

            @ müller dann geht es auch noch um diese Macht, die die Männer wollen. Fundis bis zum Ende. Kommt nicht in die Tüte, mein Bauch gehört mir, basta.

          • Karl Müller sagt:

            @Maja: Macht? Es geht um Rechte. Ein Kindsvater hat auch Rechte, oder besser gesagt hätte auch Rechte. Entweder der Bauch gehört Ihnen, dann kommen Sie bitte auch dafür auf, oder wir Männer dürfen mitentscheiden, da es ja zu 50% auch unser Anteil ist. Foifer und Weggli gibts nicht mehr, diese Zeiten sind vorbei.

          • Sportpapi sagt:

            Männer sind Fundis? Es ist doch nur logisch, dass bei einem gemeinsamen Kind, für das beide die Verantwortung tragen müssen, auch beide mitsprechen wollen.

      • Morgan sagt:

        Seltsam, und ich dachte immer, bei der Kinderplanung würden beide Beteiligten mitreden. Aber vielleicht sieht ihre Partnerin/Frau das ja anders.

    • Morgan sagt:

      Sie werden sich keine Gedanken machen müssen, so muss es heissen.

      Barbara, man kann das Szenario noch weiterspinnen: Vielleicht haben wir als Gemeinschaft ja das Viagra des Mannes mitfinanziert, der sich später aus der Verantwortung stielt, was wiederum dazu die Frau zu einer Abtreibung bewegt. Ein moralisches Dilemma, in der Tat – wir sollten Viagra grundsätzlich verbieten, um die Resultate des Emanzentums nicht noch weiter zu unterstützen!

  • Die Intiative als scheinheilig zu bezeichnen, ist nicht korrekt – am Volksentscheid von 2002 wird nicht gerüttelt! Als Mitglied des Initiativkomitees stele ich immer wieder fest, dass man die Ziele der Initiative nicht verstehen WILL. Primär geht es um ein fragwürdiges Solidaritätsprinzip – mein ethisches Empfinden wird verletzt, wenn mit meinen Prämien Abtreibungen (von denen nicht wenige leichtfertig geschehen..) finanziert werden. Zuletzt: Religion hat mehr denn je in der Politik etwas zu suchen – glauben Sie denn, die Atheisten können uns tragfähige Werte vermitten?

    • Meyerhans sagt:

      Das ist ist aber Arroganz und Engstirnigkeit pur, wenn Sie behaupten, nur Gottgläubige könnten tragfähige Werte vermitteln. Ein Blick in die Geschichte und Gegenwart vermittelt hier ganz anders. Aber dass Sie das nicht sehen wollen, ist mir klar.

    • HarHar sagt:

      Ja, können sie. Atheisten brauchen keinen Gott, um ihre guten Werte zu rechtfertigen, die kriegen das auch selbst hin.

      Und Nein, Religion hat in der Politik nichts zu suchen, ansonsten können wir gleich einen Gottesstaat errichten. Da haben wir auf der Welt ja auch noch so ein paar gute Beispiele…

      Mein ethisches Empfinden wird verletzt, wenn ich die Ausbildung von Menschen zu Mördern und Kriegsverbrechern (Schweizer Armee) mitfinanzieren muss. Soll ich nun keine Steuern mehr bezahlen?

      • Sportpapi sagt:

        Nein, die Armeeabschaffung beantragen aus diesem Grund. Sich dafür einsetzen. Und dann denn demokratischen Entscheid mittragen.

      • Karl Müller sagt:

        @HarHar: Nein, aber Sie können die Initiative zur Abschaffung der Wehrpflicht unterstützen wie ich das auch mache. Das ist Demokratie!

    • Damian sagt:

      „Die Intiative als scheinheilig zu bezeichnen, ist nicht korrekt – am Volksentscheid von 2002 wird nicht gerüttelt!“
      Ja, aber die Umsetzung wird für einen beträchtlichen Teil der Betroffenen unerschwinglich. Hören Sie doch auf mit dieser Schienheiligkeit. Wie teuer kommt die Sozialhilfe? Wieviele % machen die 20 Millionen aus? Wie ist die entlarvende Aussage von Elvira Bader („Wir wollen ganz einfach weniger Abtreibungen in der Schweiz“) zu verstehen? Warum verkaufen Sie die Leute für dumm?

      Im Übrigen gibt es neben Religion noch Moral und Ethik (Stichwort „Atheisten“).

      • Sportpapi sagt:

        Ist doch offen und ehrlich: wir wollen weniger Abtreibungen, sagt Elvira Bader. Und wir alle dürfen uns eine Meinung bilden und darüber abstimmen. Selbst über den Entscheid von 2002 dürften wir noch einmal stimmen, wenn es jemand wollte und genügend Unterschriften zusammenbringt. Demokratie!

        • Patrick sagt:

          Ja, Sportpapi. Dürfen sie, machen sie und ich darf wettern dagegen, wie ich will.

        • Damian sagt:

          Offen und ehrlich? Warum betont CVPler Peter Föhn dann bewusst nur die Kosten und möchte keine Fundis im Komitee? Elvira Baders Äusserung ist als kommunikatorischer Betriebsunfall zu verstehen.

    • Tobias Feller sagt:

      Mein ethisches Empfinden wird auch verletzt, wenn im Militär das töten geübt wird und dafür Steuern zahlen soll!

      Was Religion in der Politik betrifft: Was übermittelt wohl tragfähige Werte: Ein religiöser Fundi, der gegenüber allen, die nicht seiner Religion angehören skeptisch ist und mit Vorbehalt gegenüber tritt, oder ein Atheist, der alle gleich behandelt und sich an sein Solidaritätsprinzip hält? Religion vermittelt Werte, und das ist wertvoll, aber Religion kann genausogut wie keine Religion falsche Werte vermitteln. Das alleine auf den Glauben zu reduzieren offenbart ihre Haltung..

    • Patrick sagt:

      Ja, Herr Beuter. Atheisten können das. Wenn die ganze Existenz ohne metaphysischen Sinn bleibt, wird das Leben an sich zum Sinn. Es gibt keine metaphysischen Ausreden mehr, weshalb es nicht besser wird auf dieser Welt, sondern nur noch die Verpflichtung mitzuhelfen, dass es wird. Wenn vor und nach der eigenen Existenz Leere herrscht, wertet dies die Existenz auf, auch wenn sie nicht immer einfach ist. Die eigene Existenz wiederum ist nur im Austausch mit anderen gefüllt, weshalb eine Verpflichtung zu einem Mindestmass an Solidarität mit anderen eigenverantwortlichen Menschen besteht.

    • Patrick sagt:

      Früher einmal hiess es, dass alle Ungetauften im ersten Kreis der Hölle landen (oder so ähnlich, wiederum nicht mein Spez.gebiet). Sie sprechen den Atheisten grundsätzlich die Fähigkeit zu Werten ab? Nun aufgrund atheistischer Werte wurden ganz bestimmt weniger Menschen getötet als durch christliche, sogar, wenn man Abtreibungen dazu zählt. Welche Religion denn sollte in der Politik was suchen? Katholisch, Protestantisch, Zeugen Jehovas? Wegen solcher Fragen wurden Kriege geführt, auch in der Schweiz, und genau aus diesem Grund sollte sich Religion aus der Politik raushalten.

    • Herr Beutler, sie wissen offenbar nicht, dass das Volk 2002 zu 72% auch ja zur Kostenübernahme des Schwangerschaftsabbruchs durch die Krankenkassen gesagt hat??? Ihre Initiative rüttelt sehr wohl am Volksentscheid. Und Sie wissen ja selbst ganz genau, dass Ihre Initiative einzig und allein die armen unter den Frauen treffen würde. Aber offenbar trübt das Ihr ethisches Empfinden nicht.

  • Was für Uns richtig ist, ist für Sie falsch und falsch ist richtig. Sie ernähren sich am Elend der Menschen und leiden an der Washrheit. Nur in Ihrem Lügen finden Sie die Wahrheit. Die Menschheit hat viele Namen für Sie: Mann nennt Sie Legion, Mephisto, Satan, fresser von Seelen. (Zitat: Dean Koontz.) Recht hat er, ich mag diese Stündeler nicht, hundertmal verdreht sind Sie. Beispiel siehe Amerika. Jetzt kommt diese Heimsuchung auch zu uns. Unglaublich, das Mittelalter lässt grüssen

    • Gianin May sagt:

      Die eigene Verantwortung seines Handelns als die eines anderen abzutun ist noch etwas älter als das Mittelalter (siehe Genesis Sündenfall) – die Frau, die Du mir gegeben hast…., die Geschichte wiederholt sich wird dadurch aber nicht moderner

  • Alfredo sagt:

    Contrairement à ce qu’on attend d’un article de presse comme pour une d’une décision de justice par exemple, c’est l’impartialité, En fait, cet article est un plaidoyer en faveur de l’avortement et une désinformation à l’encontre des partisans de la vie. Dans cet article, il manque les 2 intervenants principaux : premièrement l’enfant en formation dans le ventre de sa mère et la maman avec le conflit qu’elle rencontre, abandonner son enfant à naître. De toute évidence, Xavier Alonso a écrit son article en toute loyauté à son employeur et pour cela, il est louable.

    • 14FwN14 sagt:

      Premièrement, ceci n’est pas un article mais un éditorial. Et dans ces cas, les journalistes sont invités à dire ce qu’ils pensent. Deuxièmement l’indépendance totale n’est pas possible. Prenez „Le Temps“ qui fait signer une charte libérale à ses collaborateurs. Troisièmement, avant 12 semaines, on parle d’ambryon ou de phoetus et non d’enfant. L’avortement comporte des coups, le fait d’être mère sans l’avoir voulu aussi. Qu’elle est le pire, ce n’est pas à moi de décider mais à celles/ceux dans cette situation!

    • Xavier Alonso sagt:

      Bonjour,
      Cet espace rédactionnel est dédié à l’opinion, la prise de position, au commentaire.
      Les faits, la conférence de presse notamment, ont été exposés deux fois dans les colonnes de 24heures et Tribune de Genève. Les initiants ont eu la parole et pu exposer clairement et en détails leurs arguments. Merci d’en prendre note. Meilleures salutations.

  • Buchi sagt:

    Was hat das Töten von Menschen mit Religion zu tun? Und warum sollten die Krankenkassen das bezahlen?

  • Patrick sagt:

    Wie bei den amerikanischen Fundis: Das ist der einzige Weg des Tötens, der nicht ok ist. Sonst Todesstrafe, Kriege, egal…

  • Alex sagt:

    Personnellement, le fait que l’avortement soit un moyen de contraception de dernier recours ne me choque pas. C’est bien ce qu’il est et tant mieux! Les femmes doivent avoir le libre choix de garder un enfant ou non pendant les douze premières semaines. Les auteurs de l’initiative devraient avoir le courage de leurs opinions et s’attaquer à la légalisation de l’avortement plutôt qu’à son remboursement.

    • Danette sagt:

      Et bien moi, ça me choque qu’on puisse décider de jeter un enfant si on a oublié „d’anticiper“!

      • Meli sagt:

        alors il ne faudra pas rembourser les cancéreux car ils n’ont pas anticipé de ne pas fumer!!! avec cette société où tout est réglé à l’heure et à la minute sans aucune indulgence envers l’être humain me dégoute, l’argent importe plus que l’existence.le nombre de femmes qui ne prennent pas la pilule car le Vatican leur interdit, toutes ces femmes ne supportant pas la pilule, d’ailleurs si cette initiative passe, je doute, la société va se retrouver avec des avortements dans l’inégalité, résultat, des décès, des infections que l’assurance devra débourser pour les soins conséquents. Puritanisme!

        • Danette sagt:

          Je ne vois pas trop le rapport avec les cancéreux. Le cancer est une maladie. Un enfant pas. Mais je vois que certains considère un enfant comme s’il n’en avait pas été un.
          Il y a une différence entre encourager (en rendant quasi gratuit l’avortement, entre autre) et l’autoriser.

          • Meli sagt:

            Danette: vous essayez de manipuler et tourner mes propos…pas un bon exemple à donner aux enfants…

        • Danette sagt:

          *comme si vous n’en aviez pas été un.

      • C.A. sagt:

        Dans un budget d’ado ou de personne sans-emploi, la pilule contraceptive (au moins 15.- par mois) n’est pas toujours évidente à intégrer. Si on veut que tout le monde puisse „anticiper“ comme vous dites, il faut leur en donner les moyens. Intégrons les moyens de contraception à la liste des prestations remboursées par l’assurance de base!

        • Danette sagt:

          Effectivement, ça serait une possibilité d’inclure la contraception dans l’assurance de base.
          Toutefois, si c’est un problème de budget pour les sans-emploi, l’avortement coût, sauf erreur, plus cher (franchise assurance maladie + 20% du coût de l’avortement).

    • Zen sagt:

      La question de l’avortement se pose lorsqu’un enfant n’est pas souhaité ! Se sachant enceinte, cette personne doit certainement se poser la question de sa capacité à assumer cet enfant. Or la socété, impose un grand égoïste et non un esprit de famille. A peine, accouchée, il faut placer l’enfant et reprendre une vie professionnelle pour des raisons financières, d’instabilité du couple ou d’image. Licencié, mon mari s’est vu reproché ses repas de midi en famille (les autres sont libres de faire ce qu’ils veulent)… Cette décision ne doit pas être aussi simple à prendre, restons solidaires !

  • @Zurbrügg: Wer Embryonen mit geborenen Kindern gleichsetzt und Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, als Mörderinnen verunglimpft, IST ein religiöser Fundi und gehört in die entsprechende Schämecke. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Zürich haben vor zwei Monaten gezeigt, wie man mit Anliegen von Fundamentalisten umgehen sollte, welche argumentieren, nur ihr imaginärer Freund habe über Leben oder Nichtleben zu entscheiden: Die Initiativen der EDU gegen die Sterbehilfe wurden mit 78 bzw 84% wuchtig verworfen. Möge es der Antiabtreibungsinitiative gleich ergehen.

    • Sportpapi sagt:

      Abtreibungsgegner alle in eine Fundi-Ecke zu stellen, ist etwas gar billig und polemisch. Ich bin gegen Abtreibungen, ohne sie deswegen in allen Fällen verbieten zu wollen. Ich möchte nicht für Abtreibungen bezahlen. Wo ist das Problem?

      • Christa Ragusa sagt:

        in vielen Fällen kann oder muss man in der Schweiz bestimmte Risiken (tauchen, Risikosportarten usw) separat versichern. Wieso nicht auch die Abtreibung? Ich sehe auch nicht ein, weshalb ich als treue Frau eines vasektomierten Ehemannes die Abtreibungen anderer Menschen mitfinanzieren soll, die zu dumm oder zu faul sind, um zu verhüten. Damit meine ich nicht die Verhütungspannen oder Vergewaltigungen usw! Wir mussten die Vasektomie auch SELBST bezahlen!

      • Damian sagt:

        Kein Problem sondern Dein gutes Recht eine eigene Meinung zu haben. Aber Du stehst wenigstens dazu, dass Du gegen Abtreibungen bist und argumentierst nicht mit lächerlichen Kostenfolgen.

        • Sportpapi sagt:

          Ich bin aber nicht unbedingt dafür, dass man Abtreibungen generell verbietet. Aber dass es (viel) seltener vorkommt. Und Fakt: Ich will nicht dafür zahlen, auch wenn es nicht viel Geld ist.

          • Damian sagt:

            Das wird noch eine spannende Ausnahmeregelung ohne praxistauglichkeit…Fall Kachelmann hat zB deutlich gezeigt, dass eine Vergewaltigung nicht einfach nachzuweisen ist (sage nicht dass es eine war). Sollen wir wirklich in einer Solidargemeinschaft einen Verantwortungs- bzw. Schuldpassus einführen?

          • Christa Ragusa sagt:

            @Damian: Fall Kachelmann #Vergewaltigung: Ja. Andererseits: Eine Frau kan während ca 96 Std / Monat überhaupt schwanger werden. Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit dass: 1. eine Vergew. genau während diesen Std statfindet? 2. eine junge Frau, die vergewaltigt wird, nicht eh schon die Pille nimmt? 3. wenn pillenlos UND punktgenaue Zeit: eine Befruchtung überhaupt stattfinden wird #psychisches Trauma. ? Die Wahrscheinlichkeit ist sehr sehr klein und dabei lasse ich die Frauen, die unfruchtbar sind, schon mal raus aus diesen Berechnungen.commentLang=de

    • Zurbrügg sagt:

      Ach so, nach Ihrem Ermessen wird ein Mensch bei der Geburt Augenblicklich zum Mensch? Was gegen Abtreibung zu sein, mit Religion zu tun hat, ist mir ein Rätsel…

      • Patrick sagt:

        Dann rätseln sie schön Herr Zurbrügg, wenn sie sich darauf wirklich keinen Reim machen können. Es ist ja auch nicht gesagt, dass dies in 100% der Fälle so ist, aber in der Tendenz….

        Ach ja, in den USA wurden auch schon Ärzte ermordet, die Abtreibungen vollziehen.

      • Christa Ragusa sagt:

        Abtreibung KANN (muss aber nicht) insofern mit Religion zu tun haben als dass gläubige Menschen NICHT über Leben und / oder Tod entscheiden wollen, sondern dies Gott /Allah/KarlMüller überlassen wollen.

        • Patrick sagt:

          Was ja in sich ein Widerspruch ist, gibt es in den meisten Religionen doch so etwas wie Vorsehung.

  • Urs sagt:

    Kürzlich ein Interview in einer Zeitung mit einer SVP Frau deren Name ich leider vergessen habe. Auf fast jede Frage zu diversen Themen kam eine Antwort bzw. Frage im Sinne von „und wer soll das bezahlen“, „warum sollen die das bezahlen“, „besser die Steuern zu senken“, „die finanzierung ist nicht gesichert“, „das ist eine Geldfrage“, „wie soll das bezahlt werden“, „die Bürger brauchen den Staat nicht“, „der Staat soll nicht immer dreinreden“, „wichtig ist mehr Eigenverantwortung“ usw. das alles bei einem Einkommen im 6 Stelligen Bereich. Dem Geist der SVP fehlt der Gemeinschaftssinn.

    • hans ulrich schwyzer sagt:

      absolut einverstanden Urs…fehlen täte höchstens noch „das wird arbeitsplätze kosten“

  • Fred Käser sagt:

    Es fällt auf, dass die Abtreibung nur von Menschen gefordert und verteidigt wird, die bereits geboren sind.

    • hans ulrich schwyzer sagt:

      wow, Sie haben recht! war mir gar nicht aufgefallen. ich nehme an, Sie arbeiten in der forschung? embryonen-hirnstrom-analyse? wie ist die momentane tendenz bei den ungeborenen betreffend volks-bundesratswahl und billag-gebühren?

    • Damian sagt:

      Ironie vom Feinsten! Geil!

    • Maja sagt:

      wir verteidigen nur, dass die Krankenkasse bezahlen soll. Abtreibung kann niemand fordern ausser die, die betroffen sind.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Es gibt sie, die Frauen, welche statt die Pille zu nehmen einfach auf Kosten der KK abtreiben lassen. Das sollte man ganz klar nicht unterstützen. Die verschiedenen Verhütungsmethoden (Implanon, Spirale, oder Pille) werden auch nicht von der KK bezahlt. @Maria Meier es gibt eine ganze Anzahl von Frauen, die bewusst Kinder haben wollen, aber sie nicht finanzieren können. Das gibt Kinderzulagen, eine grössere Wohnung, Anrecht auf Sozialleistung und einen „Lebenssinn??“. Solches Verhalten hat mit mangelnder Vernuft und Respekt zu tun, nicht mit mangelndem Abtreibungsangebot.

    • hoffman sagt:

      Keine Kinder für Arme?

    • Anh Toan sagt:

      Malariaverhuetung wird auch nicht von den KK bezahlt, reisen Sie in die Tropen zum Vergnuegen, zahlt die KK die Behandlungskosten fuer Malaria. Fressen Sie zuviel, zahlt die KK die Diabetesbehandlung. Rauchen Sie, Trinken Sie, spielen Sie Fussball (hier zahlt SUVA, nicht KK), Bewegungsarmut?

      Vorschlag: Die KK gibt jedem Versicherten einen „Tagesbefehl“ zu Ernaehrung, Bewegung, Hygiene, Schutzkleidung, Sex mit Verhuetung oder zu Kinderproduktion usw.. Handelt der Buerger nicht gemaess Tagesbefehl, gibts weder KK noch Kinderzulagen oder sonstige Unterstuetzung, alle Rechte sind verwirckt!

      • Rolf Schumacher sagt:

        Die Pille wird nicht bezahlt, weshalb sollte man also die Abtreibung bezahlen? Das ist die Frage, um die es hier geht.

        • Anh Toan sagt:

          Eine ungewollte Schwangerschaft ist eine extreme Beeintraechtigung des psychischen Wohlbefindens der Frau und damit eine Krankheit, welche mittels Abtreibung behandelt werden kann. (Zu Risiken und Nebenwirkungen, insbesondere Schuldgefuehlen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.)

          Pille ist Prophylaxe, nicht Behandlung, die Brandversicherung zahlt auch keine Feuerloescher.

          • Rolf Schumacher sagt:

            Ja,aber bei Brandstiftung zahlt sie konsequenterweise auch nicht.

          • Anh Toan sagt:

            Bei fahrlaessiger Brandstiftung zahlt die Brandversicherung, die meisten Braende sind durch Fahrlaessigkeit hervorgerufen, wie ueberhaupt die meisten Unfaelle. Die (ungewollte) Schwangerschaft ist meistens (ausser Vergewaltigung,Verhuetungsversagen etc.) genauso fahrlaessig herbeigefuehrt. Menschen handeln hauefig fahrlaessig, sind halt nicht perfekt.
            Uebrigens Rolf Schumacher: Was systematisch unkorrekt ist, ist die Bezahlung von Geburten durch KK, den bei einer Geburt handelt es sich bestimmt nicht um eine Krankheit.

        • Sportpapi sagt:

          Die beste Prohylaxe wäre wohl Enthaltsamkeit, wenn die kleine Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft auf keinen Fall in Kauf genommen werden soll. Beeinträchtigung des Wohlbefindens? Das wird ja immer besser. Geht mir auch so, wenn es wieder regnet draussen!

          • Anh Toan sagt:

            @Sportpapi. Die psychische Beeintraechtigung einer UNGEWOLLTE Schwangerschaft zu vergleichen mit der Beeintraechtigung durch Regenwetter, zeugt von Absenz jeglichen Einfuehlungsvermoegens. Es ist Ausdruck Ihrer patriachiaschen christlichen Einstellung, die in der Frau ohnehin nur eine Gebaermaschine sieht, ihre Pflicht in der Gesellschaft zu erfuellen hat! Bringt Sie keine Kinder zur Welt, kann sie auch „Mutter Theresa“ werden, ein selbstbestimmtes Leben wird ihr verweigert!

            Nina Hagen:“Ich hab keine Lust meine Pflicht zu erfuellen, fuer Dich nicht, fuer mich nicht, ich hab keine Pflicht

          • Karl Müller sagt:

            @Anh Toan: Ja das ist der heute gelebte Feminismus. Ich habe nur Rechte, keine Pflichten als Frau. Nur so funktioniert es nicht. Denn der Mensch hat immer Pflichten in einer funktionierenden Gesellschaft!

          • Anh Toan sagt:

            @Karl Mueller: Sie wollen sagen, jede Frau hat die Pflicht Kinder zu gebaeren?

          • Sportpapi sagt:

            @Anh Toan: Eine ungewollte Schwangerschaft als „Beeinträchtigung des Wohlbefindens“ zu bezeichnen, und damit eine Abtreibung zu rechtfertigen, ist haarsträubend. Sie haben diesen verharmlosenden Begriff gewählt, den ich tatsächlich eher bei schlechtem Wetter oder ähnlichem verwenden würde. Woher Sie meine Einstellung kennen, weiss ich nicht. Nie habe ich gesagt, die Frau habe die Pflicht, Kinder zu gebären. Ausser natürlich, sie wird schwanger… Genauso wie der Mann in diesem Fall – zumindest – dafür zahlen muss (ohne Mitsprache!).

          • Karl Müller sagt:

            @Anh Toan: Nein, aber wenn ich Sex habe, dann gehe ich mögliche Verpflichtungen ein, zu denen ich nachher auch stehen muss und nicht andere dafür bezahlen lasse. So funktioniert eigentlich Solidarität.

          • Anh Toan sagt:

            @Sportpapi: Ich kann die massive Beeintraechtigung des psychischen Wohlbehagens nicht treffender und kuerzer Formulieren als Nina Hagen. der Song beginnt mit:

            Ich war schwanger, mir gings zumKotzen
            Wollt’s nicht haben, brauchste gar nicht danach fragen

            Und eine andere Strophe

            Marlene, hatte andere Plaene
            Somine de Beauvoir, ach Gott bewahr
            Vor dem ersten Kinderschrei’n
            muss ich mich erst mal selbst befrei’n

            Eine ungewollte Schwangerschaft ist imLeben einer Frau nicht wie Regenwetter, sondern ein Erdbeben, welches die gesamte Lebensplanung iin Frage stellt!

          • Sportpapi sagt:

            Das stimmt. Und im Leben eines Mannes auch.

    • Damian sagt:

      „Es gibt sie, die Frauen, welche statt die Pille zu nehmen einfach auf Kosten der KK abtreiben lassen.“

      Behauptest Du das einfach so oder hast Du Beweise? Hinweis: Hörensagen ist dazu nicht tauglich.

  • Richard Müller sagt:

    wer betrunken auto fährt oder eben ohne gummi sex hat und dann schwanger wird ist, jedesmal geht es um eigenverantwortung, und nicht um religion. sehe nicht ein, warum die allgemeinheit (krankenkasse) dafür solidarisch bezahlen soll, die autoversicherung macht da ja auch regress.. und dann interessiert nicht, ob dies auch religiösen gründen verlangt wird, im falle des betrunkenen autofahrers fragt ja auch niemand, warum man das verantwortungslos findet. scheinheilig? stimmt. abtreiben soll erlaubt sein, aber nicht von andern bezahlt werden müssen, nur weil mir egal ist, ob ich verhüte.

    • Jennifer S. sagt:

      Dann soll die KK aber auch Lungenkrebs-Behandlungen bei (ehemaligen) Rauchern nicht bezahlen. Bypässe, Magenbänder bei Übergewichten sollten gestrichen werden. Kosten für Tropenkrankheiten sollen auch gleich an den Patienten überwälzt werden. Klar, man MUSS ja auch nicht rauchen, fressen oder reisen. Selbst schuld, wenn man so ein Risiko eingeht, soll doch nicht die Allgemeinheit tragen müssen! Es lebe die Eigenverantwortung!

      (Achtung: Ironie) -.-

      • Sportpapi sagt:

        Machen Sie eine Initiative. Wird wohl – wie die vorliegende – viele Befürworter finden, aufgrund der schlechten Durchführbarkeit (und der vielen Betroffenen…) aber abgelehnt. Ganz falsch ist es aber sicher nicht.

      • Richard Müller sagt:

        Ist ungewollt schwanger für Sie wie reisen in Tropenregionen? oder eine Krankheit? oder genetische Prägung, die jeden völlig unerwartet treffen kann? Oder eine Zwanghaftigkeit? … komisch, ich kann das aktiv selber jeden Tag steuern, ob überhaupt, mit wem, mit wievielen, wie man verhütet… Und Jennifer S.? Nicht im Griff? Wer sich ungeschützt durch die landschaft poppt, soll selber für den Abbruch bezahlen.. wo liegt das Problem? Warum meint Jennifer S., das sollen andere bezahlen? Achtung: Eigenverantwortung gilt nicht nur für Männer, die sowiso alle finanziellen Konsequenzen tragen.

        • Gianin May sagt:

          Ja in gewissen Weise möchte Frau aben das was lange des Mannes war (zu Recht oder Unrecht ist egal), aber eben nur die Rechte nicht die Pflichten und zu den Pflichten gehört eben auch das aufkommen für die benötigten finanziellen Mittel.
          Wer bestimmt zahlt, von den Männern erwartet(habt erwartet) ihr das ja auch – aber eben es wird auch immer nur von der Abhängigkeit geredet von der finanziellen Sicherheit die die Männer eben auch boten nicht.

          • Jennifer S. sagt:

            Ich bezahle als Frau auch an die Abtreibungen anderer Frauen. Wieso sollten Männer das nicht auch mitfinanzieren? Soweit ich weiss, tragen Männer mindestens ein bisschen dazu bei, dass eine Frau schwanger wird oder täusch‘ ich mich da vielleicht?

            Und übrigens, Frauen in meinem, also im geburtsfähigem Alter, bezahlen eine wesentlich höhere KK-Prämie als ihr Männer.

            @ Sportpapi, ich habe den Betrag oben nicht wirklich ernst gemeint. ABER: Ich finde nicht, dass man mit zweierlei Massen rechnen darf. Es ist meine Entscheidung ob ich abtreibe genauso wie es meine Entscheidung ist zu Rauchen. Die

          • Jennifer S. sagt:

            Die Kosten für eine Abtreibung sollen nicht bezahlt werden aber die Kosten, welche ich als Raucherin generieren würde (im Übrigen wesentlich höher), wollt ihr bezahlen?

          • Sportpapi sagt:

            @Jennifer. Folgekosten eine Abtreibung müssten wir wohl oder übel bezahlen, da definitiv Krankheit. Ich zahle den Rauchern aber auch nicht die Zigarette…

        • Jennifer S. sagt:

          @ Herr Müller, ach aber ernsthaft. Verhütungsmittel sind nun mal nicht zu 100% sicher, das ist ein Fakt. Ich spreche nicht von irgendwelchen Frauen, welche sich als Matratzen zur Verfügung sprechen. Falls Sie sich mal näher mit dem Thema Abtreibung befasst hätten, wüssten Sie das dies für viele Frauen ein verzweifelter und schwerer Entscheid ist. Besuchen Sie doch mal eine Beratungsstelle und sprechen Sie mit den dortigen Sozialarbeitern.

          Nun, wenn Sie in ein tropisches Land reisen gehen Sie genau auch ein Risiko ein, welches vermeidbar wäre. Verzichten Sie deswegen auf Reisen? Oder Sex?

          • Gianin May sagt:

            Jennifer S. gehen Frauen nicht öfters zum (Frauen-)Arzt als Männer? Falls nicht, verstehe ich den Einwand.

        • Patrick sagt:

          Also die Reise in die Tropenregion kann ich meist steuern… Ich kann auch steuern, ob ich alleine durch Pakistan trampe… Wer Alkohol trinkt und Leberprobleme kriegt etc. Nein, Sportpapi, ich will deswegen keine Initiative lancieren, weil ich kein Problem damit habe das zu finanzieren (und ich krieg nicht mal Verbilligung…).

  • Bernhard Koch sagt:

    Ich bin nicht aus relegiösen Gründen gegen die Abtreibung. Mich stört es, dass man in der heutigen Zeit ohne irgendeine Grenze tun und machen kann, wie man will. Ich meine, wenn ich Sex mache, dann müssen ich und die Partnerin aufpassen. Und wenn aus Spass Ernst wird, dann muss ich die Konsequenzen ziehen und Verantwortung übernehmen. Und genau hier liegt das Problem, Verantwortung zu tragen. Heute nimmt man den Bürger jede Verantwortung und genau dieser Bericht mit den scheinheiligen Argumenten und unpassenden Vergleichen unterstützt die Verantwortungslosigkeit unserer Gesellschaft.

    • Karl Müller sagt:

      Danke für diesen Beitrag. Die verantwortunglose Gesellschaft ist Realität. Und wenn Konsequenzen aus dem eigenen Handeln entstehen, sollen gefälligst andere dafür aufkommen.

    • Damian sagt:

      Bezüglich Eigenverantwortung haben Sie einen Punkt. Was macht aber ein Vergewaltigungsopfer?

      • Karl Müller sagt:

        Dem wird auch bei Annahme dieser Initiative die Abtreibung noch finanziert. Härtefälle sind nach wie vor KVG.

        • Maja sagt:

          Jede Abtreibung ist ein Härtefall. Ich kenne niemand der so Gedankenlos lebt wie sie das beschreiben.

          • Karl Müller sagt:

            @Maja: Das heisst nicht, dass es sie nicht gibt! Lesen Sie in entsprechenden Abtreibungsforen, was für Gründe da angeführt werden. Das gibt einen kleinen Einblick in die heutige Praxis, was wir über Prämien so alles finanzieren müssen.

  • gowi sagt:

    Mir wurde soeben ein vom Artzt verordnetes Medikament nicht mehr bezahlt. Ich hätte meinen Anteil am Budget bezogen! In diesem Umfeld zu verlangen, dass Leistungen für Abtreibungen, alternativ Medizin etc. bezahlt werden ist für mich ein HOHN. Ich brauche zum Glück keine Brille (wird ja auch nicht bezahlt) kein Hörgerät (auch zu teuer) da spart man bei den Alten, zum Glück werden aber alle Leute älter und zum jünger werden brauchen diese Frauen dann noch den Schönheitschirurgen. gowi

  • Peter Brunner sagt:

    Schwangerschaft ist keine Krankheit, die Krankenkasse soll schlank werden und das bezahlen was unter Krankheit definiert ist.
    Wo bleibt die Eigenverantwortung, ich bin nicht gegen die Abtreibung, das ist Sache jedes Einzelnen.

    • Peter Kunze sagt:

      Angefressene Fettleibigkeit ist keine Krankheit, aber die daurch entstehenden Herzinfarkte, Diabetes oder sonstigen Zivilisationswehwechen soll die Krankenkasse zahlen? Wo bleibt die Eigenverantwortung, ich bin nicht gegen Adipöse, das ist die Sache jedes Einzelnen.

      • Karl Müller sagt:

        @Peter Kunze: Leben erhalten und Leben vernichten sind zwei Paar Schuhe! Abtreibungen vernichten Leben! Da zahle ich nicht mit! Wenn jemand krank ist, dann bezahle ich gerne.

        • Patrick sagt:

          Abtreibungen eliminieren potentielles Leben Herr Müller. Die Armee ist jedoch dazu da bestehendes Leben zu töten. Im christlichen Sinne muss man ja die andere Wange hinhalten, wo also bleibt die Armeeabschaffungsinitiative aus diesen Kreisen?

    • Ursi sagt:

      Hr. Brunner, die Profite und Megasaläre der KKs‘ und KK’s umgebenden Branchen haben was genau mit Krankheit zu tun? Nicht’s eigentlich und trotzdem wird das nicht in Frage gestellt. Nicht wirkllich in eine weitere Debatte zugelassen wäre wohl passender. Besser die Patienten und Gesunden kratzen sich gegenseitig die Augen aus… was am Ende wieder die Profite und Megasaläre absichert und vermehrt.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Sehr gute Carte Blanche, Xavier Alonso.

  • Yannick sagt:

    „Glauben Sie denn, die Atheisten können uns tragfähige Werte vermitten?“
    – Natürlich können Atheisten das, ohne Willkürannahmen unter religiöser Scheinheiligkeit. Ob hingegen ihr fragwürdiges ethisches Empfinden verletzt wird, dürfte für Sie, sofern Sie sich zu unserer Demokratie bekennen, keine Rolle spielen.

  • Jennifer S. sagt:

    Diese Scheinheiligkeit einiger Kommentatoren macht mich sprachlos. Ihre Argumente sind weder hieb- noch stichfest. Man soll also die „Konsequenzen des eigenen Tuns“ tragen. Schon mal gehört, dass KEINES der Verhütungsmittel eine 100%-ige Sicherheit vor einer ungewollten Schwangerschaft bietet? Schon mal mitbekommen, dass viele junge Frauen zu ungeschütztem Sex gedrängt bzw. schamlos ausgenutzt werden? Was soll eine 19-Jährige in der Ausbildung mit einem Kind? Zum Sozialfall werden und noch höhere Kosten generieren? Oder kehren wir dorthin zurück, als Sex nur in der Ehe erlaubt war?

    • Daniel Graf sagt:

      Es mag Ihnen als wohlstandsverwöhnte privilegierte Frau seltsam vorkommen, Verantwortung in unserem Vollkaskosystem zu übernehmen – für Männer ist dies in der Regel normal und hat in der Regel auch rechtliche Konsequenzen. Einmal mehr bemühen Sie hier das Märchen von der armen, unschuldigen und hilflosen Frau, die schutzlos Natur und Männer ausgeliefert ist. Mich machen solche ewiggestrigen peinlichen Emanzenstatement sprachlos, von Spezialfällen ist hier nicht die Rede. Bringen wir die Scheinheiligkeit auf den Punkt: Sie verteidigen neben andern Privilegien auch die Gratisabtreibung.

      • Jennifer S. sagt:

        Lieber Herr Graf, wohlstandsverwöhnt und privilegiert? Sie scheinen mich schlecht zu kennen. Welche andere Privilegien verteidige ich denn? Ich weise nur darauf hin, dass Abtreibungen keine neue Trendsportart sind, welche Spass machen und zum täglichen Leben gehören. Die Zahlen sind, besonders bei jungen Frauen, seit Jahren rückläufig. Frauen werden nicht durch Telepathie schwanger, wo bleibt denn der Mann dabei? Aber klar, es sind ja nur die bösen Emanzen. Können wir nicht einfach diese gendertypischen Anfeindungen unterlassen und uns mit dem Problem befassen, wieso Frauen abtreiben (müssen)?

        • Sportpapi sagt:

          Also: Weshalb müssen Frauen abtreiben? Können Sie sich und Ihr Kind nicht ernähren? Sich und ihr Kind nicht kleiden, usw.? Gerne dürfen wir aber auch darüber sprechen, wie die Erzeuger noch mehr zur Verantwortung gezogen werden (enstsprechende Mitsprache natürlich vorausgesetzt).

        • Doris Kaufmann sagt:

          Jawoll, Jennifer S.!

    • Bernhard Koch sagt:

      Genau das ist das Problem. Spass haben aber keine Verantwortung tragen! Manche drängelnde Männer haben das Gefühl, dass man danach einfach abtreiben kann. Und genau hier beginnt die Verantwortung! Frauen müssen lernen Nein zu sagen, Männer müssen lernen das Nein zu aktzeptieren. Mit der Streichung der Kosten für eine „einfache“ Abtreibung geht es in die richtige Richtung.

      • Maja sagt:

        erziehen sie sich selber und lassen sie die anderen in Ruhe. Glauben sie, sie seien Klug wenn sie die Leute über das Portmone erziehen wollen.

    • Sportpapi sagt:

      Wenn keine Verhütung 100% Sicherheit bietet, bleibt halt ein Restrisiko, das getragen werden muss. Von beiden. Wenn Männer Frauen zu ungeschütztem Sex drängen, ist das verantwortunglos (stimmt das wirklich???). Wenn Frauen nachgeben, ebenso. Und die 19jährige Mutter kann heute in der Regel dank öffentlicher Hilfe (und der ihres Partners!) ihre Ausbildung abschliessen und arbeiten. Wofür bauen wir denn all diese Krippen, Tagesstrukturen etc auf?

      • uma sagt:

        Ja, also das mit den Krippen und Tagesstrukturen steckt noch ziemlich in den Kinderschuhen. Oder wissen Sie nicht, dass Krippen unglaublich teuer sind und dass es nur ganz wenig Plätze gibt? Und was wenn der Partner selbst auch noch in Ausbildung ist? So einfach geht das nicht, schön wärs. Ihr plädiert für Eigenverantwortung? Ok, aber dann schafft zuerst die Rahmenbedingungen dafür.

        • Gianin May sagt:

          Vielleicht waren die alten Strukturen (dass es schwierig war sich zu scheiden etc.) gar nicht so schlecht, in diesen Rahmenbedingungen musste man denken und autom. Eigenverantwortung übernehmen. Es scheint, als könnten wir Menschen mit den Freiheiten die wir für uns fordern gar nicht richtig umgehen. Kinder die nie erwachsen werden (wollen).

        • Sportpapi sagt:

          @Uma: Als Vater von bald drei Kindern weiss ich, was es kostet. und ich weiss auch, was die Gesellschaft heute investiert, um Krippen und Tagesstrukturen erschwinglich anbieten zu können. Und als Kind einer Mutter, die mit 18 schwanger wurde, später Matur nachgeholt und zwei Studien (und diverses mehr) absolviert hat, weiss ich auch, wie das laufen kann. Sie auch?

          • Uma sagt:

            Ja ich weiss es, danke der Nachfrage. Dann müssen Sie also wohl ziemlich gutbetucht sein, um ihre 3 Kinder in eine Kinderkrippe geben zu können. Sie sagen es wird viel gemacht, aber wurde die Tagesschule-Initiative nicht kürzlich abgelehnt? Aber Sie haben ja Recht, die Investitionen in Krippen etc. werden zu nehmen, da die Wirtschaft ja immer mehr Fachkräfte braucht und beide Elternteile auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden. So hat der Kapitalismus auch seine guten Seiten.

          • Uma sagt:

            Und was Ihre Mutter betrifft, nicht alle Menschen haben die gleichen Fähigkeiten… Nehmen Sie ihre bemerkenswerte Leistung also bitte nicht als Massstab.

          • Sportpapi sagt:

            Damit meine Frau wenigstens teilzeit weiterarbeiten kann, werden wir künftig drauflegen. Und uns weiter einschränken. Ist halt so. Und im Kanton Zürich sind die Gemeinden verpflichtet, Tagesstrukturen anzubieten. In der Regel mit einer Kostendeckung von ca 60 Prozent. Wenn man davon ausgeht, dass es auch einige Vollzahler gibt, werden andere unter 50 Prozent bezahlen. Und wir sprechen ja nur von einem Kind, oder? Das auch noch einen Vater hat!

    • Denise sagt:

      Genau richtig Jennifer! Wieso quasselt ihr überall rein solange es euch nicht betrifft aber wenn sich Menschen auf offener Strasse prügeln schaut ihr weg? Fyi: Auch da entstehen Kosten die die KK bezahlen müssen! Wir sind alle freie Menschen die selbst über ihren Körper und auch ihre Zukunft entscheiden können. Ein Abbruch ist keine Lappalie und das ist oder wird spätestens beim Einsetzen unglaublichen körperlichen und seelischen Schmerzen den meisten Betroffenen auch bewusst. Und wer von uns hat noch nie ein Moment gezittert ob er/sie trotz guter Verhütung bald Vater/Mutter wird?! Voilà

      • Reto Widmer sagt:

        Denise, Sie sind einer diesen Teilzeit-Emanzen der neusten Generation; Auf armes Huscheli machen, überall nur Forderungen stellen und auf Selbstbestimmung pochen, aber im Gegezug keine Verantwortung übernehmen und den Staat (sprich: die Gesellschaft) abzocken anstelle (wie früher) die Männer.. Der Klassiker, man kombiniere die alten Privilegien mit den neuen Privilegen und volià, fertig ist die neue Frau. Echt, da stehen mir die Haare zu Berge ab solcher Statements

        • uma sagt:

          Dieser ewige Emanzen-Vorwurf ist soooooo nervig und langweilig. Könnt ihr nicht mal was neues erfinden??? Wenn Abtreibungen selbst finanziert werden müssen, müssen sich die Männer auch beteiligen. Schliesslich gehören ja immer zwei dazu.

          • Sportpapi sagt:

            Natürlich. Und sie haben auch volles Mitspracherecht.

          • Gianin May sagt:

            Ja und in diesem Punkt würde ich ein in der Verfassung festgeschriebenes Gesetz der unbedingten Beteiligung des Vaters (in jeglicher Hinsicht und wenn nicht anders möglich oder gewillt nur finanziell) voll und ganz unterstützen.

          • uma sagt:

            Der Punkt ist nur, dass die Frauen diejenigen sind, die schwanger werden und das Kind austragen. Und jeder darf über seinen Körper selbst bestimmen und wenn eine Frau aus irgendwelchen Gründen das Kind nicht ausgtragen will, so muss das der Vater wohl akzeptieren und mitfinanzieren. Dann muss sich Mann auch ein bisschen mehr Gedanken vor dem Geschlechtsverkehr machen.

          • Sportpapi sagt:

            Aha. Spannende Ideen haben Sie.

        • Denise sagt:

          Ich eine Teilzheit-Emanze der neusten Generation? Mag es sein, dass Sie von einer starken Frau bitter enttäuscht worden sind? Es scheint, als müssen Sie einen tiefsitzenden Frust ablassen. Das tut mir leid für Sie, aber dieses Frauenbild lasse ich nicht auf mich projizieren. Wir diskutieren hier und da sind differenzierte Meinungen erlaubt, nein sogar erwünscht. Was Sie von sich geben spielt auf dem persönlichen, hier unpassenden Niveau. Nehmen Sie sich doch ein Beispiel an einer jungen, selbstständigen Frau (Generation 2.0) die mit beiden Füssen im Leben steht und niemanden abzockt.

      • Sportpapi sagt:

        Wer schaut weg, wenn sich Menschen prügeln? Höchstens greift man nicht ein, weil das zu gefährlich ist.

  • Ich bin dafür, dass die Abreibung innerhalb der Fristenregelung straffrei bleibt. Doch darum geht es bei der Initiative gar nicht. Es geht um die Finanzierung. Hier bin ich klar der Meinung, dass diese im Sinne der EIGENVERANTWORTUNG von den betreffenden Paaren selber zu finanzieren ist. Schliesslich ist Schwangerschaft keine Krankheit. Somit sehe ich nicht ein weshalb die Krankenkassen dafür zahlen sollen. Eine Ausnahme bei Härtefällen wie Vergewaltigung und gesundheitliche Probleme wäre denkbar.

    • Bernhard Koch sagt:

      Genau auf den Punkt gebracht. Danke.

    • Ursi sagt:

      Eben und nächstens wenn Sie mal stolpern, vom Rad fallen, auf einem nassen Boden ausrutschen, von der Leiter fallen, oder einen Wanderweg runterstürzen ja dann, werde ich ihnen die Eigenverantwortung auch vorhalten und mcih weigern die von Ihnen Verursachten Kosten zu übernehmen. Konsequente Eigenverantwortung müsste zur Folge haben das keine Versicherungsprämien mehr bezahlt werden müssten. Das war ja schon früher so… da war Eigenverantwortung gross geschrieben und alle die Geschädigten lagen Eigenverantwortlich Bankrott und Krank auf den Strassen rum und sind bald mal gestorben.

      • Nene Polita sagt:

        Schwangerschaft keine Krankheit. Somit sollten also auch Geburten nicht von der KK übernommen werden. Denn warum soll die Allgemeinheit Kosten übernehmen welche sie nicht verursacht hat. Es wäre auch schön zu sehen wie die unchristlichen Evangelikalen endlich einmal Position gegen Hormonbehandlungen etc. welche zu Schwangerschaften führen beziehen. Denn wenn Gott nicht will dass man ein Kind bekommt sollte das auch akzeptiert werden. Oder?

      • Bernhard Koch sagt:

        @Ursi: Ich glaube, sie verwechseln da Unfall mit Spass? Für eine Schwangerschaft braucht es immer zwei! Ich habe noch nie gehört, dass ein Mann auf eine Frau auf der Strasse gefallen ist und gleich durch die Kleider geschwängert hat. Es sei denn eine Vergewaltigung, was in diesem Fall ja nicht diskutiert wird.

  • Jennifer S. sagt:

    Btw: Die Zahlen der Abtreibungen sind, vorallem bei Jugendlichen/jungen Frauen, seit Jahren rückläufig.

  • Barbara Zimmermann sagt:

    nicht nur scheinheilig, sondern widersprüchlich: sollen wirklich Abtreibungen verhindert werden, gibt es mehr Geburten, welche viel teurer sind und von den KK vollumfänglich übernommen werden. Das wird dann also nichts mit Gesundheitskosten reduzieren. Sonst müsste man sagen Familiengründungen und Geburten sind auch Privatsache!

    • Sportpapi sagt:

      Ja. Geburten sind auch Privatsache.

    • Karl Müller sagt:

      Aus den meisten Geburten resultieren Menschen, die Sozialabgaben und Steuern entrichten, welche die Kosten der Geburt um ein Vielfaches übertreffen. Aber Leben gegen Tod aufzuwiegen finde ich nicht in Ordnung.

  • Meyerhans sagt:

    Auffällig ist, dass sich die Diskussion nur um die Situation der Mütter in spe dreht. Die Rolle der Erzeugers wird ausgeblendet. Sollte die Initiative wider Erwarten angenommen werden, so müssten auch Überlegungen angestellt werden, wie letztere zur Kasse gebeten werden können.

    • Karl Müller sagt:

      Bevor diese zur Kasse gebeten werden könne, müssen sie zuerst einmal ein Recht haben, bei der Abtreibungsfrage mitzureden. Das ist heute nicht der Fall.

  • Frau Essenz sagt:

    Egal wieviele Worte geschrieben werden und wie man die Sache drehen will: es ist und bleibt Mord. Jede Frau, die abgetrieben hat wird von Schuldgefühlen geplagt werden, wenn nicht zum Zeitpunkt der Abtreibung, irgendwann immer…

    • Ursi sagt:

      Bitte, wie kommen sie darauf das Abtreibung Mord ist… woher haben Sie diese anscheinend allgemein gültige Defintion von Abtreibung? Man kann dann den frauen auch Schuldgefühle einreden, ist kein Problem… man kann das aber auch genau anders machen.

      • Bernhard Koch sagt:

        Mord gemäss Duden: Vorsätzliche Tötung eines oder mehrerer Menschen aus niedrigen Beweggründen (= die nach allgemeiner rechtlich-sittlicher Wertung auf tiefster Stufe stehen, durch hemmungslose Eigensucht bestimmt und deshalb besonders verachtenswert sind). Man könnte somit sagen, eine Abreibung ist vorsätzlich und aus egoistische Beweggründen motiviert …

        • Patrick sagt:

          Eben Herr Koch, wir bestreiten nur, dass ein Fötus bereits ein Mensch ist. Es besteht das Potential dazu, muss aber nicht zwingend werden.

  • hans ulrich schwyzer sagt:

    schaue nach pakistan, afghanistan, israel oder auch in die usa und nenne mir die positiven einflüsse der religion auf den modernen staat.

    • Brunhild Steiner sagt:

      ehm, also wenn ich nach Pakistan und Afghanistan- und danach nach Israel und USA schaue-
      dann fallen mir doch wesentliche Unterschiedlche auf welche sich im ersteren Fall eher negativ auf meine Lebensqualität,
      im zweiteren eher positiv auf diesselbe auswirken,
      Ihnen tatsächlich nicht???

  • uma sagt:

    Diese ganze Initiative macht mich wütend und ist einfach nur arrogant und dumm und entspricht unserer ober pietistischen und kapitalistischen Schweiz. Die Inititianten sollten sich lieber mal darum kümmern, dass Familie & Beruf besser vereinbart werden kann (Kinderkrippenplätze, Erziehungsgutschriften, etc.). Kinder sind das Armutsrisiko Nr.1 in der Schweiz! Das ist doch wohl das Tragischste an dieser Sache! Aber hierfür müssste halt Geld investiert werden, das geht ja nicht. Diese Initianten kommen ja wohl aus einer ach so heilen Welt mit einem sehr eingeschränkten fanatischem Horiziont.Amen.

    • uma sagt:

      Ausserdem kann es nicht sein, dass allfällige Kosten an der Frau hängen bleiben. Zu einer Schwangerschaft gehörten schliesslich immer zwei. Wie bitte soll das geregelt werden, ohne ein Geschlecht zu diskriminieren?

      • Karl Müller sagt:

        An der Frau hängen bleiben? Die Entscheidung über „meinen Bauch“ wollen die Frauen exklusiv, aber finanzieren sollen es die Anderen? Der Mann möchte das Kind, sie will abtreiben, er soll die Abtreibung bezahlen? Tolle gerechte Welt!

        • uma sagt:

          Tja, das ist jetzt nochmals ein anderes Thema. Es ist im Grunde genommen nicht gerecht, das stimmt. Aber der Fakt, dass das Kind nun Mal in den ersten Lebensjahren mehr von der Mutter abhängig ist und es somit ein grösserer Einschnitt in IHR Leben ist, als in das Leben des Vaters, ist auch nicht zu ignorieren. Wenn sich beispielsweise eine Frau für ihr Kind entscheidet, der Vater aber nicht will, kann sie ihn ja auch nicht zwingen, sich an der Erziehung zu beteiligen. Also ein Dilemma. Beides ist nicht wirklich richtig.

      • Richard Müller sagt:

        Ziemlich grosse Klappe, was ist den Ihr kapitalistischer Beitrag zum Ganzen? Ich als Mann habe genug von dieser heutigen arroganten Anspruchshaltung, von dieser Abzockermentalität und Verantwortungslosigkeit. Uma, mach es wie meine Mutter, alleinerziehend in den 70er jahren, 2 Kinder, ohne Alimente: Sich emanzipieren, arbeiten gehen. Ob man sich vom Staat oder vom Mann finanzieren und aushalten lässt, spielt keine Rolle. Einfach nur noch peinlich.

        • uma sagt:

          Uiuiui, ich glaube sie haben meinen Beitrag nicht verstanden. Ich verstehe auf jeden Fall nicht, was sie mir vorwerfen, Sie sind offensichtlich ziemlich frustiriert. In meinem Beitrag geht es grundsätzlich um soziale Gerechtigkeit. Bevor über die angeblich hohen Abtreibungszahlen gemotzt wird, sollen zuerst mal die Gründe erörtert werden. Wenn sich die Menschen keine Kinder mehr leisten können und dies in einem reichen Land wie der Schweiz, ist dies doch sehr fragwürdig. Das hat doch nichts mit Verantwortungslosigkeit zu tun. Sie sollten sich mal vom Kapitalismus emanzipieren!

        • Sportpapi sagt:

          In der reichen Schweiz kann man sich ein Kind leisten. Alles andere sind Ausreden. Aber natürlich muss man sich einschränken.

          • Uma sagt:

            Erkundigen sie sich mal im Web darüber, was in der Schweiz das Armutsrisiko Nr. 1 ist. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Eltern ihre Karriere oftmals nicht aufgeben wollen. In der Schweiz hat jede Frau durchschnittlich 1.2 Kinder, was sehr wenig ist. Ein Kind sollte von der Gesellschaft belohnt (Bsp. Erziehungsgutschriften) und nicht mit Sozialhilfe abgestraft werden. Vereinbarkeit Karriere und Familie müssen mittels Kinderkrippen verbessert werden. Das ist doch der Weg, um Abtreibungen zu senken. Diese moralischen Diskussionen sind doch Schnee von Gestern.

          • Sportpapi sagt:

            Mit jedem Satz bestätigen Sie meine Aussage. Man will sich halt nicht einschränken, Karriere machen. Da ist ein Kind natürlich nur im Weg.

          • Uma sagt:

            Genau. Ich will mich unter den aktuellen Bedingungen nicht einschränken. Anscheinend wissen Sie ja selbst, wie sehr man/frau unten durch muss, wenn sie mehrere Kinder haben. Wieso schützen Sie dieses System eigentlich so? Ich bin ja dafür, dass das alles viel kinderfreundlicher wird. Ich verstehe Sie nicht.

          • Sportpapi sagt:

            Sie missverstehen nicht. Ich muss mich nur einschränken, nicht unten durch. Und mein Leben ist sehr bereichert.

  • Ben Nadini sagt:

    Das Problem liegt doch dort, wo man sagt, dass ein sog. „Zellhaufen“ kein Mensch sei! – Eine befruchtete Eizelle ist ab sofort ein werdender Mensch – genauso wie ein Mensch Mensch bleibt bis zu seinem Tod. – Oder sollen wir eine Frist setzen, wann die Menschen aus dem Leben zu scheiden haben? – und alle die älter sind töten? – Das würde viele wirtschaftliche Probleme lösen (Rentenfrage). Ich bin sicher, dass die Altersfrist eines Tages gesetzlich eingerichtet wird; denn sie ist die logische Konsequenz der Fristenlösung beim ungeborenen Menschen!!! Alles ist machbar!!!

    • Karl Müller sagt:

      Und vor allem wird diese Frage willkürlich beantwortet. Selbständig leben zu können? Was ist dann mit kranken Menschen, die das nicht können? Oder mit Säuglingen, die alleine verhungern und verdursten würden? Sind die auch unwert? Nein, Leben ist Leben und steht auf einer Stufe. Sei es ein Behinderter, ein Säugling, ein alter Mensch oder eben auch ein ungeborenes Kind.

      • Patrick sagt:

        Herr Müller: Dann sind die Exit-Ärzte Mörder? Klar wird die Frage willkürlich beantwortet; schlicht weil es keinen absoluten Rahmen für solche Fragen gibt. Wenn bei der Befruchtung der Mensch bereits Mensch ist, kann Verhütung auch nicht erlaubt sein, weil wo ist denn der Unterschied? In beiden Fällen nehme ich einem potentiellen Menschen seine Chance auf die Zukunft. Also Verhütung auch gleich verbieten? Tun wir und plötzlich landen wir in viel übleren Umständen.

        • Karl Müller sagt:

          @Patrick: Ein Mensch, der aus dem Leben scheiden will, hat wenigstens seinen Willen äussern können. Das ungeborene Leben kann das nicht, es wird ihm schlicht genommen. Verhütung verhindert ja eben, dass eine Befruchtung sich zu einem Menschen entwickelt. Es ist also noch kein Leben entstanden, das wieder abgetötet wird. Das ist doch ein wesentlicher Unterschied.

          • Patrick sagt:

            Ich habe die Antwort weiter oben gelesen und sehe das Argument ganz ehrlich nur begrenzt in Bezug auf die Verhütung. Würde man da nicht eingreifen, würde ev. ein Ei befruchtet und das Ganze ginge los. Ob ich Potential zum Leben in der Verhütung eliminiere oder konkreteres Potential kurz danach… Würde der Mensch nicht eingreifen, könnte beides zu einem Erwachsenen werden. Aber es macht doch deutlich, wie fein die Unterschiede hier sind, die jeder für seinen Standpunkt herzieht.

        • Sportpapi sagt:

          Nein, sie sind keine Mörder – wenn eine Einwilligung des Sterbewilligen vorliegt.

  • Hans Huber sagt:

    Schwangerschaft ist noch immer keine Krankheit……daran ändert auch das tendenziöse Textli eines Tagi-Journis nichts…..

    • Karl Müller sagt:

      Richtig. Und immer den Vergleich mit Krankheiten wie Alkoholismus, HIV usw. zu bemühen ist müssig. Denn gegen Leben erhalten hat niemand was im Solidaritätsprinzip, auch selbstverschuldet, aber gegen Leben beenden schon.

  • Gafner Heinrich sagt:

    Ich bezeichne mich als Christ auch ohne Zugehörigkeit zu einer InstitutionIch. Ich schreibe niemandem vor wie er zu leben hat. Aber Abtreibungen finde ich verwerflich. Und ich würde nie, nie in irgendeiner Weise an einer Abtreibung beteiligt sein wollen. Warum zwingen mich viele Blogger hier, die sich scheinbar als Autoritäten in Sachen Gesellschaftsfragen aufspielen, dies via Krankenkasse doch zu sein? Ich werde von Euch gezwungen etwas zu finanzieren, das ich absolut nicht will. Wer ist da der Fundi und was hat das mit Religion zu tun!?

    • Meyerhans sagt:

      Mein Gott, wenn ich alles nicht finanzieren müsste, was ich nicht wollte (und das auch könnte), müsste ich wahrscheinlich ein ganzes Heer von Buchhaltern und Erbsenzählern beschäftigen.

    • Klicki sagt:

      Die Sache mit dem AKW-freien Ökostrom hat mich auf eine Idee gebracht. Machen wir doch einen Deal: Ich übernehme Ihren Anteil der Krankenkassenprämie, der auf Abtreibungen entfällt. Dafür übernehmen Sie meinen Prämienanteil für Geburtshilfe in gleicher Höhe. Somit müssen Sie nichts mehr für Abtreibungen bezahlen und ich zahle etwas weniger für Geburten, aber Ihr moralisches Dilemma ist gelöst (im Gegensatz zum Ökostrom biete ich Ihnen das sogar gratis an). Einverstanden?

    • Ich bin für die Abschaffung der Armee. Ich werde aber gezwungen, etwas mitzufinanzieren, das ich absolut nicht will. Das ist doch ungerecht, oder Heinrich Gafner? Vorschlag: Sie zahlen künftig den Anteil meiner Steuern, welcher der Finanzierung der milliardenteuren Armee dient. Und ich zahle Ihnen im Gegenzug die ca. 3 Franken pro Jahr, welche Sie jährlich über Ihre Krankenkasse an Abtreibungen zahlen. Deal?

      • Sportpapi sagt:

        Sie können aus diesem Grund – wieder einmal – eine Armeeabschaffungsintiiative einreichen. Wenn Sie eine Mehrheift finden, müssen Sie nicht mehr fürs Militär mitzahlen. So einfach ist das in einer Demokratie. Und so gehen auch hier die Initianten vor.

  • Hans Schmidt sagt:

    Wenn man nicht die Mitteln das Kind zu erziehen hat, wäre es die nächste Liebe es adoptieren zu lassen. So würde man den Kindeshandel aus der dritten Welt vermindern.

  • Bernhard Koch sagt:

    http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Generation-XY-/story/31886417: In China, Indien und anderen asiatischen Staaten fehlen 160 Millionen Frauen, weil weibliche Föten häufig abgetrieben werden. Die Folgen sind für beide Geschlechter fatal. Ein neues Buch schlägt Alarm.

  • Alex sagt:

    abgestimmt wird nicht über die fristenlösung sondern „nur“ über die finanzierung von abtreibungen durch die krankenkasse. ich bin für abtreibungen und klar gegen diese initiative, aber ich finde es heikel, wenn abstimmungsvorlagen andere inhalte „dazugedichtet“ werden. wie damals beim EWR, als die svp (erfolgreich) kolportierte, es ginge um einen beitritt zur eu.
    aber natürlich ist diese initiative abzulehnen. wie jemand geschrieben wird, es ist dann abhängig vom portemonnaie, wer sich eine abtreibung leisten kann und wer nicht. es gibt viele, auch gute, gründe für eine abtreibung.

    • Karl Müller sagt:

      Die guten Gründe wie Notsituationen werden auch danach noch im KVG enthalten sein. Die anderen „guten Gründe“, wie ich habe jetzt keine Lust auf das Kind, obwohl wir nicht verhütet haben, sollen fairerweise selber finanziert werden.

  • Heinz Hugentoblert sagt:

    Für alle, die der englischen Sprache mächtig sind, sollten unbedingt auf YouTube die Stichworte „george carlin abortion“ eingeben. Damit ist alles zu diesem Thema gesagt.

  • Martina D. sagt:

    Mein ex-Freund und ich haben nach 5 Jahren Beziehung beschlossen, eine Familie zu gründen. Nach einem Jahr wurde ich endlich schwanger. Mein Ex brach die Beziehung sofort ab und tauchte unter – er hätte es sich anders überlegt und wusste nicht, wie er es mir sagen sollte. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch, entschied ich mich abzutreiben. Ich habe keine Familie, die mich hätte unterstützen können und arbeite 45 Stunden pro Woche. Ich hätte dem Kind kein schönes Zuhause bieten können. Die Abtreibung fiel mir unglaublich schwer – aber sie war richtig.

    • Martina D. sagt:

      Möchte noch hinzufügen, dass ich die Kosten nicht der Krankenkasse übertragen haben. Aber um die geht es hier ohnehin nicht. Weder bei der Initiative noch bei den meisten, die hier ihre Kommentare abgeben. Hätten wir in der Schweiz ein zuverlässiges System, das Frauen ohne Mann hilft, ein Kind grosszuziehen (günstige Betreuungsangebote) dann gäbe es auch weniger Abtreibungen. Aber genau das verhindert die SVP ja auch. Ich wäre zwangsläufig zum Sozialfall geworden, trotz akademischer Ausbildung, da die Kinderbetreuung nicht gewährleistet ist.

      • Sportpapi sagt:

        Ich finde, das System der Schweiz ist ziemlich zuverlässig. Wie lange wären sie denn tatsächlich Sozialfall geblieben, wenn das überhaupt stimmt? Bzw. hätten sie aus ihrem hoffentlich anständig bezahlten Lohn nicht einen subventionierten Krippenplatz bezahlen könne, ohne gleich aufs Sozialamt zu müssen?

        • Martina D. sagt:

          Das vermag ich nicht zu sagen. Aber ich war mir zu dem Zeitpunkt sicher, dass ich das kaum alleine schaffe. Insbesondere wenn ich sehe, wie Familien, die unter „idealen“ Voraussetzungen Kinder in die Welt setzen, beinahe an der Aufgabe zerbrechen. Wer seinem Kind kein gutes Umfeld bieten kann, sollte nicht dazu gezwungen werden, Kinder zu bekommen. Wer glaubt, dass es den Frauen leicht fällt, hat keine Ahnung. Selbst mit der Abtreibungspille ist das ganze schmerzhaft und bewirkt wochenlange Blutungen. Wie werden eigentlich die Erzeuger in die Pflicht genommen? Wieso sind nur Frauen schuld?

        • A sagt:

          Kann der mutige, alles andere als egozentrische Schritt von Martina D. nicht einfach mit Respekt akzeptiert werden? Naja, ist für Männer sowieso etwas einfacher als für uns Frauen… Oder wie viele Männer sind bekannt, die sich der Kinder annehmen, wenn es ungewollt auf die Welt gestellt wurde???

        • Sportpapi sagt:

          Ich finde das nicht mutig, im Gegenteil. Ich bedaure, dass der Mut und die Lebenskraft gefehlt hat.

          • Patrick sagt:

            Sie waren ja schon fast täglich in solchen Situationen und wissen haargenau wie schampar cool sie sich verhalten hätten die nächsten 50 Jahre lang. Ich verstehe nicht, wie man andere, die offensichtlich nicht einfache Zeiten hatten, so schnell und leicht verurteilen kann. Zumindest Herr Müller, bei dem ich eine gewisse christliche Grundhaltung herauszuspüren glaube, sollte ja der christlichen Nächstenliebe folgen und aufbauen, nicht niedermachen. Aber das sind die Werte die Herr Beuter in die Politik bringen will: Die hat Sünde begangen. Vergeben tut nur Gott. Wir grollen.

          • Uma sagt:

            Doch, ich finde das mutig. Sich trotz der Stigmatisierung (wozu der gute Sportpapi gerne offensichtlich gerne beiträgt) zu trauen, selbst zu entscheiden, was für einem richtig ist.

          • Sportpapi sagt:

            Welche Stigmatisierung? Sieht man ihr denn die Abtreibung an? Das Kind hingegen, das hätte man gesehen. Und einige – nicht ich – hätten vielleicht wirklich gelästert, weil da kein Mann da ist.

  • Karl Müller sagt:

    Solidarität mit dem Töten darf es NIE geben! Die Fristenregelung wurde klar angenommen und wird durch diese Initiative auch keineswegs gefährdet. Aber die Kosten für Life-Style-Abtreibungen auf die Allgemeinheit abzuwälzen ist skandalös!

    • uma sagt:

      Wer hat diese Schlagwort ‚Life-Style-Abtreibungen‘ eigentlich eingebracht, über das sich hier alle aufregen? Gibt es hierzu eine verlässliche Studie oder handelt es sich um eine politische Manipulation. Ein bisschen mehr kritisch denken wäre angebracht.

      • Karl Müller sagt:

        Life-Style-Abtreibungen bedeutet, dass man Sex haben will, aber für die Konsequenzen nicht geradestehen will und andere dafür bezahlen lässt. Damit meine ich nicht Notsituationen, sondern: „ach, ich will lieber in die Disko als mich um ein Kind zu kümmern“ oder: „Ein Kind kostet so viel und ich habe doch keine Zeit und kein Geld dafür“! Nur ja nicht vorher Hirn einschalten und eben auch bereit sein, neues Leben zu empfangen, sollte es geschehen, was auch mit Verhütung nunmal möglich ist. Aber die Folgen auf andere abzuwälzen ist asozial.

        • Nene Polita sagt:

          @ Karl: Du bist somit auch gegen das Mitbezahlen von „Life-Style-Zeugungen“?

          • Karl Müller sagt:

            @Nene: Leben zeugen und Leben vernichten sollte man schon unterscheiden. Vom Leben, das später Sozialabgaben und Steuern entrichtet profitieren auch wieder alle um ein Vielfaches.

        • uma sagt:

          Ja solche Fälle soll es geben, aber ich denke, dass dies eine Ausnahme ist. Ich kenne keine Frau in meinem Umfeld, die leichtfertig eine Abtreibung machen würde, oder Sie etwa? Ich denke nicht, dass dies der Grund ist für Mehrheit der Abtreibungen. Politisch wird darauf einfach ein Fokus gelegt, weil so die meisten Leute emotional werden und das Thema nicht mehr sachlich beurteilen können und im Sinne der Initianten abstimmen werden=politische Manipulation.

          • Sportpapi sagt:

            Was heisst schon leichtfertig? Man fühlt sich einfach noch nicht in der Lage, würde ein Kind von diesem Vater zu wenig lieben, hat die Ausbildung noch nicht abgeschlossen. Leichtfertig?

          • Uma sagt:

            Leichtfertig oder nicht kann nur subjektiv bewertet werden. Deshalb sollte jeder selbst beurteilen, was für einem stimmt und was nicht und natürlich die Verantwortung dafür übernehmen. Um dies nicht ausarten zu lassen, gibt es ja die Fristenlösung. Warum müssen sich gewisse Menschen immer in die Angelegenheiten einmischen und ihre Meinung als allgemeingültig erklären?

          • Karl Müller sagt:

            @uma: Ich habe keine Zahlen aber Beispiele. Die heutige Generation junger Frauen wächst so auf. Es passt gerade nicht in meine Lebensplanung, also treibe ich ab. Ich habe zuwenig Zeit neben dem Studium, also treibe ich ab. Mein Geld reicht dann nicht mehr für dies und das, also treibe ich ab. Auch kenne ich persönliche junge Menschen, die so denken. Fälle gibt es in einschlägigen Internetforen über Abtreibung zu Hauf. Lesen Sie über Google mal nach, das entspringt wirklich nicht meiner Fantasie.

          • Uma sagt:

            Ich hoffe nicht, dass Sie recht haben. Ich selbst bezeichne mich auch noch als jung und mir ist diese Einstellung total femd. Deshalb halte ich mich an das, was ich sehe und höre. Und wenn es wirklich so ist, ist das zwar traurig, aber jedem das seine. Die Gesellschaft ist nun Mal materialistisch ausgerichtet, da ist es doch irgendwie nicht mehr verwunderlich, dass ein i phone etc. mehr wert haben, als ein Kind (zu mal das Kindkriegen nur ungenügend von der Gesellschaft belohnt wird, im Gegensatz zu Karriere machen). Aber dann plötzlich abtreibende Frauen zu stigmatisieren, ist falsch.

          • Sportpapi sagt:

            WIR sind die Gesellschaft. Und mit Gleichgültigkeit kommen wir nicht weiter.

        • Damian sagt:

          “ach, ich will lieber in die Disko als mich um ein Kind zu kümmern”
          “Ein Kind kostet so viel und ich habe doch keine Zeit und kein Geld dafür”

          Was für dumme Behauptungen…

          • Karl Müller sagt:

            @Damien: Lesen Sie in Abtreibungsforen und Sie werden feststellen, dass ich nicht ins Blaue Behauptungen aufstelle, sondern dass diese Fälle leider oft genannt werden. Mir hat es die Haare gesträubt als ich das gelesen habe und dafür soll ich auch noch zahlen müssen? Nein danke!

        • N.Frei sagt:

          Herr Müller, ihre ganzen Kommentare lassen keine schlüssige Logik zu. Mal ist es Moralisch mal geht es um Kosten immer wieder wird Leben verhindern und töten erwähnt und jetzt noch das: Life-style Abotion. Das ist der Gipfel des Schwachsinnes. Sie scheinen keine Ahnung zu haben von was sie da schreiben. Sie haben auch noch nie das Instrumentarium welches bei einem Abort benutzt wird gesehen. Ansonsten würden sie nicht auf die Idee kommen dass Frau sich das freiwillig antun würde. Etwas mehr Respekt vor der Integrität und dem Leben anderer.

          • Karl Müller sagt:

            @N.Frei: Oh, da beschuldigen Sie den Falschen. Ich kenne mich sehr gut aus mit Abtreibungen und ich weiss auch, wie das vor sich geht. Bestialisch. Gehen Sie auf mamma/ch und schauen Sie sich die Ultraschallbilder an bis zur 1. Woche. Das ist die moralische Komponente. Dass man mich aber zwingt, für Lifestyle-Abtreibungen anderer zu bezahlen, ist der Gipfel der Frechheit, darum unterstütze ich diese Initiative, damit die Kosten gedämpft werden. Wo bleibt da Ihr Respekt?

    • Patrick sagt:

      Bitte sagen sie mir, dass sie Vegetarier sind, Herr Müller.

  • Bruno Waldvogel-Frei sagt:

    Drei Fakten: Erstens geht es um Leben und Tod. Und Dr. Tod wird weiterhin mit Geldern finanziert, die Leben retten sollren. Zweckentfremdung. Zweitens ist es um Leistungen, die Iich mit meinem Geld ethisch nicht verantworten kann und will. Erzwungene Solidarität. Und drittens bezahle ich als dreifacher Familienvater Prämien, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, selbst wenn ich faktisch keine Leistungen benötige. Überfrachtung von Leistungen. Drei Gründe, für die Initiative zu sein. Scheinheilig ist nur dieses religiöse Totschlägerargument, das mir kangsam zum Hals raushängt.

    • Tobias sagt:

      Als ob Abtreibungen für die steigenden Prämien verantwortlich wären! Wenn Sie dann durchrechnen, wei viel ein zusätzliches und ungewolltes Kinde die Gesellschaft kosten würde, sind die Ausgaben sehr schnell relativiert, denn Kinderpsychologen sind sicher teurer! Das ist wie 30Mio Lagerkosten zu sparen und deswegen 100Mio an Aufträgen zu verpassen.
      Finden Sie sich damit ab, ich als Zivildienstleistender muss auch damit leben, dass meine Steuergelder für eine Sache ausgegeben werden, die für mich ethisch nicht vertretbar sind, dem Militär! Das gehört nunmal dazu in einem Rechtsstaat.

      • Karl Müller sagt:

        @Tobias: Es gehört aber auch zu einem Rechtsstaat, dass man diese Spielregeln ändern kann (Wehrpflicht abschaffen). Helfen Sie mit!

  • Klicki sagt:

    Den Initianten geht es nicht um die Finanzen, denn eine Abtreibung ist billiger als eine Geburt, ganz abgesehen von den Kosten, die Kinder (besonders ungewollte) der Gesellschaft verursachen. Es geht ihnen auch nicht um Eigenverantwortung, denn für die Kosten einer Geburt soll ja bitteschön weiterhin die Krankenkasse aufkommen. Bigotte Heuchlerei par excellence!

    • Bruno Waldvogel-Frei sagt:

      Wer weiss, ob eine Abtreibung längerfristig billiger ist? Erstens: Abtreibungs-Trauma. Es gibt eine eine grosse Anzahl von Frauen, die ihr Leben lang an dieser Sache rumkauen – egal ob legal oder nicht. Das verursacht beträchtliche Behandlungskosten. Zweitens: Ich bin selber so ein ungewolltes und abgeschobenes Kind. Heute berate ich als geschulter Seelsorger viele Menschen kostenlos. Wer kann wissen, wie viel ein ungewolltes Leben wert ist? Sie?! Drittens: Es ist praktisch unmöglich, Schweizer Kinder zu adoptieren. Lieber tötet man sie. Bitte benutzen Sie das Wort Heuchelei nicht so schnell.

      • Hans Schmidt sagt:

        Sie haben recht. Oft ist aus egozentrischen Gründen ein Kind zu wünschen. Wenn die Situation sich ändert, na lieber abtreiben lassen, Zur Zeit Roms hatte der Vater das Sagen, ob das Kind leben darf oder nicht. Jetzt haben die Frauen dieses Recht. Welch einen 2000 jähriger rückständiger Fortschritt!

      • Klicki sagt:

        Dass es weniger traumatisch ist, ein Kind zur Adoption freizugeben, als einen Embryo (nicht ein „Kind“, wie Sie schreiben) abzutreiben, glauben Sie aber nicht im Ernst?

        Zurück zum finanziellen Argument: Die meisten Mütter würden es heute wahrscheinlich vorziehen, zum Sozialfall zu werden, als ein Kind nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Wenn man den Adoptionsmarkt durch CH-Mütter alimentieren will, müsste man erlauben, dass der Mutter für eine Adoption ein paar Zehntausend Franken bezahlt werden. Ich bezweifle, dass das in Ihrem Sinn ist.

        • Bruno Waldvogel-Frei sagt:

          @Kicki. Eine Freigabe zur Adoption ist immer noch besser als eine Tötung. Denn ich weiss: Mein Kind lebt! Klammerbemerkung: Ich bewundere immer wieder Leute, die so genau wissen, was und ab wann ein Mensch ein Mensch ist. Meine Mutter und ich haben uns nach 42 Jahren wieder gefunden. Und es war ein wunderbarer Moment. Warum soll immer alles so schlimm und tragisch enden, wie hier immer wieder argumentiert wird? Und was die Alimentierung betrifft:Ein guter Gedanke. Warum nicht? Viele adoptionswillige Eltern werden im Ausland regelreicht ausgesaugt.

  • Gianin May sagt:

    Gemäss Statistik halten Ehen heute im Schnitt 3-7 Jahre. Beziehungen ohne Eheschliessung wahrscheinlich noch weniger. Die Gründe oftmals irritierend (wir haben uns auseinander gelebt), haben die je zusammengelebt (in so kurzes Zeit) oder ist es einfach biliger zusammen zu wohnen, hat so mehr Kapital frei um den eigenen individuellen Zielen nach zu rennen (auf kosten der Beziehung). Ist es da denn nicht super, dass man Kinder so einfach wegmachen kann um diese Ziele nicht zu gefährden? Die Grenze zwischen Nutzen und ausnutzen ist sehr schmal und es gibt berechtigte Zweifel.

    • Virgil sagt:

      ich wär nicht so sicherr, ob beziehungen ohne trauschein weniger lang halten. oft sind solche beziehungen weniger euphorisch und durchdachter.

      • Gianin May sagt:

        sicher bin ich mir nicht, aber es gibt offensichtlich sehr viele alleingelassene, alleinerziehende die Unterstützung brauchen, wo die herkommen ist schlussendlich egal, sie sind da.

        • Virgil sagt:

          schon richtig. nur das gabs auch früher schon. stichwort verdingkinder.
          es gibt sogar ehepaare mit kindern die zusammen sind und staatliche unterstützung beziehen…

  • Die meisten Abtreibungen sind lifestylebegründet (ein Baby stimmt jetzt nicht für mich, mein Bauch gehört mir, ich bestimme über mein Leben). Diese Kosten dann der Allgemeinheit aufzubürden und gleichzeitig die Verhütungsmittel einzusparen entstammt einer egoistischen scheinheiligen Lebenshaltung. Scheinheilig iauch, weil man die Konsequenzen seiner Handlungen nicht tragen und zulasten anderer, auch der ungeborenen Kinder, abwälzen will. Wie tief eine Gesellschaft gesunken ist, erkennt man am Umgang mit den Schwächsten.

    • Gianin May sagt:

      … und über das des Kindes und des Mannes….. aber selber zahlen no way! Rechte ja, Pflichen sicher nicht.
      Früher hat der Mann entschieden (auch nicht richtig), aber bezahlt haben die meisten und das lebenslänglich, etwas, das Frau noch lernen muss.

    • Nicole S. sagt:

      Was für ein Zynismus eine Abtreibung mit dem Lifestyle zu begründen. Wenn ein Kind nicht ins Leben einer Frau passt tut sie in der Regel alles um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Die Kosten für die Verhütung sind ein zu vergessender Faktor in Hinsicht auf die psychische und physische Belastung die ein Schwangerschaftsabbruch mit sich bringt. Da sollte man eher die unnötigen Kaiserschnitte anprangern, die heute zur Tagesordnung gehören und zu Lasten der Krankenkassen gehen.

      • Karl Müller sagt:

        @Nicole S.: Na ja, der Moment war halt gerade so „kopflos“ und vielleicht ist das Kondom abgerutscht und schon ist sie dennoch schwanger. Das „Risiko“ eingehen um die eigene Lust zu befriedeigen, aber nachher die Konsequenzen abstossen und andere bezahlen lassen. Das widerspricht doch jeglicher Fairness!

    • Damian sagt:

      „Die meisten Abtreibungen sind lifestylebegründet“

      Hast Du dafür irgendwelche Beweise oder hat Dir das Karl Müller am Stammtisch erzählt?

      • Karl Müller sagt:

        @Damian: Nein, ihn kenne ich nicht 😉 Aber lesen Sie auf gofeminin/de z.B. mal Abtreibung durch und Sie werden staunen welche Gründe da für eine Abtreibung hinhalten müssen. Life-Style-Abtreibungen bedeuten nichts anderes, als dass der eigene Life-Style nich geändert werden will, weil jetzt halt gerade ein Kind kommt. Darum treibt man ab auf Kosten der Anderen. Total asozial.

    • Patrick sagt:

      Ich schätze, die meisten Frauen treiben nicht zum Spass ab, anders als die vielen Herren, die zum Spass ihre Leber ruinieren.

      • Karl Müller sagt:

        @Patrick: Nein, der Spass fand vorher statt, danach entledigt man sich der ungeliebten Folge. Da haben die Männer selbstverständlich eine sehr grosse Verantwortung mit, auch wenn sie keine Rechte haben bei der Abtreibungsentscheidung.

  • Anh Toan sagt:

    Frauen sind selbst schuld, wenn sie schwanger werden. Fussballer, Skifahrer, Biker, Motorradfahrer sind selbst schuld, wenn sie sich verletzen. Raucher selbst schuld am Lungenkrebs. Uebergewichtige selber schuld an Diabetes. Tropenreisende selber schuld an Malaria!

    Bihrewaich!

    • Gianin May sagt:

      Grundsätzlich haben Sie damit recht. Aber ich bin dennoch der Meinung, dass man mit Masshalten dieses grundsätzliche Falschhandeln ohne weiteres finanzieren kann, doch eben Masshalten, seine Motivationen hinterfragen, Konsequenzen ziehen, sind Dinge, die man heute gerne möglichst weit von sich wegschieben will. Der Grundtenor lautet: ICH, ICH, ICH nur ICH bin wichtig und mir muss alles ermöglicht werden…. Grundsätzlich sich selbst in der Verantwortung zu sehen, no way!

      • Anh Toan sagt:

        @Gianin May: Es geht aber nicht um die Frage, was ethisch oder sozial oder religioes korrektes Verhalten ist, sondern ob abweichendes Verhalten mit Entzug von Sozialleistungen „bestraft“ werden soll, wenn es schon nicht mehr kriminalisiert wird.

        Ausserdem werden sozial schwache Frauen Gefahren fuer Leib und Leben ausgesetzt, wenn die Kosten fuer die Abtreibung nicht uebernommen werden. Dies mit dem Schutz des Lebens zu begruenden, ist so zynisch wie das Kondomverbot der katholischen Kirche.

        • Gianin May sagt:

          ….nicht um die Frage, was ethisch oder sozial oder religioes korrektes Verhalten ist, – doch genau darum geht es!
          und die Kath. Kirche ist nicht dazu da die Mainstream-Meinung zu haben, sondern für einen gesunden Umgang mit sich selbst zu werden auch wenn das Verzicht beinhaltet (ich sage nicht, dass die dies sehr geschickt kommuniziert), Verzicht das Hasswort der modernen Welt…
          ein mögliche Komplikation bei der Geburt ist etwas ganz anderes als eine Abtreibung…

  • SYLVIE RG sagt:

    que faire quand on est fortement contre (criminel) voila une solution ca doit etre un choix…lávortement est un traumatisme A VIE.

    • Hubert sagt:

      le peuple a déjà décidé, l’avortement reste un choix personnel et ses conséquences (traumatisme) aussi.
      Dès lors, cette initiative ne fait que discriminer les pauvres femmes (filles) des riches qui elles seules pourront avoir le choix d’avorter, ce qui contraire à la constitution !

  • xyxyxy sagt:

    Die Stimmung hier ist reichlich aufgeheizt. Geht es nicht darum dass die Abtreibung in die Zusatzversicherung soll? Das ist ja nun wirklcih nicht das gleiche, wie dass jeder die vollen Kosten selbst übernehmen muss. Fast alle haben eine Zusatzversicherung. Bei Alternativmedizin ist es ja ähnlich geregelt.
    Das ist einfach ein Schritt dahin, dass sich jeder individuell den Versicherungsschutz zulegen kann, welchen er für sich für nötig erachtet. Also ich kann die emotional überfrachtete Diskussion nicht verstehen.

    • Damian sagt:

      Nein darum geht’s nicht. Und besonders Leute die Probleme mit der Finanzierung einer Abtreibung hätten, haben wohl keine Zusatzversicherung. Wäre doch eigentlich logisch, xyxyxy…

  • Thomi Horath sagt:

    Wofür zahl ich eigentlich Krankenkassenprämien? Ich werde einfach mal nicht zahlen. Mal schauen, was dann passiert. Jeder der für Abtreibung ist, sollte auf der Stelle getötet werden. Auf der Stelle. Und es ist mir super-egal wie mittelalterlich das jetzt tönt.

    • Andrea sagt:

      das ist typisch für die Gewalttätigkeit fanatischer Abtreibungsgegner: das ungeborene Leben muss erhalten bleiben aber das georene Leben darf man töten wenn es nicht so denkt wie man selbst. ungewollt Schwagere müssen ohnehin alle bestraft werden weil die doch einfach nur Sex zum Spaß hatten. Vermutlich haben Abtreibungsgegner weder Spaß am Sex noch am Leben statt dessen eine mörderische Wut im Bauch, die sie dann auf Schwangere in schwieriger Lage lenken, da kann man dann der Agression einen moralischen Heiligenschein verleihen.

      • Thomi Horath sagt:

        Liebe Andrea, im Prinzip habe ich nur gesagt, dass Mörder die Todesstrafe verdienen. Mehr nicht. Meine Aggression wendet sich gegen Mörder, nicht gegen Schwangere, nur damit das klar ist.

    • Tobias sagt:

      Ok, dan fangen Sie mal an, dann haben wir wenigstens die Platzprobleme besser im Griff in der Schweiz.
      Aber halt mal, Abtreiben ist Mord, sagen Sie, und Leute umbringen die dafür sind ist wiederum in Ordnung?

      • Thomi Horath sagt:

        Lieber Tobias, ich werde gar nichts tun, aber ich kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, einen Mord auch noch finanziell zu unterstützen. Das bringt mich in Rage, in gewaltige Rage.

    • Virgil sagt:

      aber thomi horath… alles was sie schreiben klingt nach super nach mittelalter…
      es gibt aber durchaus noch gebiete auf unserer welt wo abtreibung mit dem tode bestraft wird und meist gibt es dort auch keine krankenkasse. schon mal ans auswandern gedacht?

      • Thomi Horath sagt:

        Keine Sorge Virgil, ich muss dazu nicht auswandern. Bald wird es hier auch keine Krankenkasse mehr geben. (*freu*) Wer abtreibt, tötet unschuldige und das werde ich nie unterstützen, niemals.

    • Damian sagt:

      Dann zieh doch in den Iran um…keine Sorge wegen des Islams, christlicher Glauben, wie Du ihn auslegst ist etwas dasselbe. Fundi bleibt Fundi. Ich meine, im Religionsunterricht mal das Wort „Nächstenliebe“ gehört zu haben – aber klar, das gilt nur für die religiös reinen. Hmm…der Thomas der Sünder verwirrt mich jetzt aber wieder . Hilfst Du mir?

    • Klicki sagt:

      @Thomi Horath: Wow, christliche Nächstenliebe at its best. Mit Ihrer Aussage haben Sie sich von Jesus Christus abgewendet und werden in der Hölle schmoren müssen, ewiglich, dessen bin ich mir sicher.

    • Patrick sagt:

      Danke für die klare Ansage. Zurück zur Inquisition. Die ethische Rechtfertigung dieses Schwachsinns würde ich gerne höre, ahne aber: Das endet im blubblublbu. Christlich kann die Aussage ja nicht gerechtfertigt werden. Was heisst da christlich kann sie nicht gerechtfertigt werden… auch sonst nie. Ich werde auch einfach nicht zahlen. Die Möglichkeit, dass ich damit ihr Leben erhalte, ist mir zutiefst zuwider.

      • Uma sagt:

        Leute, dieser Hr. Horath ist doch kein Kommentar wert. Lasst ihn doch plärren was er will. Er will doch nur provozieren.

        • Thomi Horath sagt:

          Cool, selber erlaubt Ihr es Euch, ein unschuldiges Wesen zu ermorden, wenn aber einer mit der gleichen Keule kommt, reagiert Ihr düpiert. Sehr interessant.

  • Anisum sagt:

    Ich finde, es gibt für beide Seiten stichhaltige Argumente (JA, Abtreibung ist Mord, aber moralisch vertretbar, JA es ist Privatsache, da keine Krankheit, aber eine „Psychose“, die durch eine ungewollte Schwangerschaft entsteht, eben schon…)

    ABER, eine wichtige Frage lässt die Initiative aus: WER soll im konkreten Fall zur Kasse gebeten werden?
    So, wie es den Eindruck macht, geht alles zur Lasten der Kindsmutter (Vaterschaftstests werden ja idR erst nach der Geburt vorgenommen…)?!?

    • Yannick sagt:

      Mord setzt eine personale Identität voraus, die getötet werden möchte. Diese Bedingung ist hier keineswegs erfüllt, da menschliches Bewusstsein Gehirn und Körper bedingt.

  • Thomi Horath sagt:

    Abtreibung is Mord.

  • Beat Kipfer sagt:

    Der Tagi (wie die meisten anderen atheistischen Abreibungsbefürworter) ist schon eher schizophren und heuchlerisch. Schizophren weil einerseits die Abtreibungsgegner ins lächerliche gezogen werden und gleichzeitig publiziert man einen Artikel über die verheerenden Folgen der Abtreibung in China und Indien wo anscheinend 160 Millionen Frauen fehlen, da Mädchen ihrem Geschlechts wegen oftmals abgetrieben werden. Heuchlerisch, da es ihres Ermessens keinen Gott gibt und der Mensch nur ein Produkt des Zufalls ist.

    • Thomi Horath sagt:

      Danke, Herr Kipfer! 😉

    • Patrick sagt:

      Ach Herr Kipfer. Auch Atheisten haben Werte. Sie können sie meist jedoch sogar halbwegs konsistent begründen. Es befürwortet keiner der Abtreibungsbefürworter hier Abtreibungen zum Zwecke der Geschlechterselektion. Keiner hier hat gesagt: „Machts euch einfach, treibt ab.“ Es ist demnach nicht heuchlerisch.

    • Virgil sagt:

      na ja ihr beitrag zeigt, dass scheinbar weder sie noch der herr horath die geistigen möglichkeiten haben, den entscheidenden unterschied zwischen den beiden fällen zu entdecken… ich sag nur bildung!

      • Thomi Horath sagt:

        Zur Bildung gehört auch dies: „1 Der Tor spricht in seinem Herzen: «Es ist kein Gott!» Sie begehen verderbliche und greuliche Handlungen; keiner ist, der Gutes tut. 2 Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, daß er sehe, ob jemand so verständig sei und nach Gott frage; 3 aber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; keiner ist, der Gutes tut, auch nicht einer!“ (Psalm 14:1-3) http://www.bibel-online.de/text/schlachter_1951/psalm/14/

        • Doris Kaufmann sagt:

          @ Thomi Horath: Warum soll ein Buch die absolute Wahrheit enthalten? Auch wenns weh tut: Bücher werden auch nur von Menschen mit denen ihnen zur ihrer Lebenszeit zur Verfügung stehenden Weisheit geschrieben.
          Nichtsdestotrotz: Gutes tun war und ist immer erstrebenswert. Heutzutage z.B. Frauen in Not helfen.

          • Thomi Horath sagt:

            Sehen Sie, liebe Doris Kaufmann, genau das möchte ich gerne tun. 🙂 Es ist alles eine Frage der Perspektive. 🙂

      • Thomi Horath sagt:

        Und was genau ist denn der entscheidende Unterschied zwischen Abtreibung und Abtreibung, Virgil? Bitte genauer erklären, danke. 🙂

        • Virgil sagt:

          selber denken statt mit bibelsprüchen um sich werfen lieber thomi! in dem guten bibelbuch stehen nämlich noch ganz andere sachen die man hier posten könnte (siehe link).

          • Doris Kaufmann sagt:

            @ Virgil: Jawoll, wer mit Bibelzitaten um sich wirft… Bleibt zu hoffen, Herr Horath hat weder Hautausschlag noch Glatze. Gemäss Bibel müsste er sich schleunigst seinem Priester vorstellen (oder seinen Söhnen!) und ev. 7 Tage in Quarantäne. Aber vielleicht wird er auch so alt wie Methusalem (969-jährig) – da kommts auf eine Woche nicht drauf an.

          • Thomi Horath sagt:

            Keine Sorge, Virgil, wir denken alle selber. Es ist die Frage, was wir glauben. Glauben wir an einen Osama Bin Laden? Glauben wir an eine Mondlandung? Glauben wir an das Wort Gottes? Fragen über Fragen… 😉

  • Beat Kipfer sagt:

    Warum propagieren sie nicht einfach für die Abschaffung aller Gesetze um die 70% Wasser und paar Zellen die den zufällig entstandenen Körper eines Menschen bilden zu schützen. Es ist ja heuchlerisch Mörder zu verurteilen. Ein Mensch ist ja nichts wert! Braucht endlich mal eure Gott gegebenen Hirne!

    • Damian sagt:

      Mord braucht einen Menschen als Opfer.

      • Karl Müller sagt:

        @Damian: Eben! Wenn der Mensch nicht gewaltsam eingreift, dann wird nach ca. 9 Monaten ein Mensch geboren. Er lebt aber vorher schon. Schauen Sie doch einmal Ultraschallbilder an, das Herzchen das poppert, die Händchen ja sogar die Fingernägel. Das ist kein Chromosomenhaufen sondern ein Lebewesen, das auch Opfer ist, wenn es am Leben gehindert wird. Bei dieser Initiative geht es aber um die Finanzierung und ausschliesslich darum.

        • Patrick sagt:

          Herr Müller: Wenn man nicht verhütet, gibt es nach 9 Monaten manchmal auch ein Kind. Sind sie ebenfalls gegen Verhütung?
          Wenn es ausschliesslich um die Finanzierung geht, ist die Initiative der totale Witz, das wissen sie auch. Es geht um Abtreibungen an sich, so argumentieren ja auch sie.

          • Karl Müller sagt:

            @Patrick: Nein, diese Initiative ändert einzig und allein die Finanzierung. Ob jemand noch für oder gegen Abtreibung ist, sollte bei dieser Initiative gar keine Rolle spielen, denn darüber wird nicht abgestimmt.

    • Patrick sagt:

      Meins wurde mir nicht von Gott gegeben. Deshalb denkt es logisch.

  • Michael H. sagt:

    @Reto Bommer:
    Ich bin Christ und versuche nach dem Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu leben. Jedoch ist es gerade in solch delikaten Themen schwierig abzuwägen, welches die beste Lösung ist. Ich sehe das ungeborene Leben als Geschöpf Gottes an, als der Mutter zum Schutz anvertrautes Wesen. Ich sehe auch, dass viele Frauen noch Jahre später unter einer Abtreibung leiden. Dem gegenüber lässt sich eine Schwangerschaft relativ leicht vermeiden. Mit meinem Geld möchte ich darum lieber keine Abtreibung finanzieren, lieber adoptiere ich ein geborenes Kind.

    • Reto Bommer sagt:

      Hallo Michael H. Und ich sehe viel Familien die sind überfordert mit den Kindern. Es ist sicher ein delikates Thema, aber wen es ein Geschöpf Gottes soll er sich auch darum bemühen und Abtreibungen verhindern. Aber von diesem Gott selber und nicht durch die Möchtegernhandlanger auf der Erde.
      Aber hier auch wieder das Thema, die Kleinen hängt man und die Grossen lässt man laufen. Die Pharma dürfen ihre Milliardengewinne einfahren und die Kleinen dürfen immer mehr selber blechen. Ich finde das nicht ok, aber ihr schon. Ich unterstütze lieber solidarisch die Kleinen als die Pharma unterstützen.

    • Doris Kaufmann sagt:

      @Michael H. Wenn Kinder nicht aus männlichem Sperma mit weiblichem Ei entstehen, sondern von ‚Gott‘ gegeben sind, warum vertraut ‚Gott‘ die Kinder dann nicht „Müttern zum Schutz“ an, die schwanger werden und Kinder aufziehen wollen?

  • Michael Meienhofer sagt:

    Schrecklich, wenn man denkt, dass einige religiöse Fundis gleichsam die Macht über Mitmenschen ausüben wollen.Für das haben wir einen Rechtsstaat und Gesetze. Es gibt genug Möchlichkeiten über Politiker via Gesetz Aenderungen zu schaffen. Wenn die Krankenkassen sparen, wenn sie Abtreibungen nicht mehr zahlen, kann mann gleich den Rest der zusätzlichen Kostenfresser aus dem KVG schmeissen. Hat dann jemand daran gedacht, dass dadurch die Prämien nicht billiger werden ?

    • Sportpapi sagt:

      Darum geht es doch: um eine Gesetzesänderung. Und das ist legitim, oder? Sie dürfen dann ja nein stimmen. (aber lesen Sie bitte zuerst das Büchlein, wenn das möglich ist).

      • Gianin May sagt:

        Schrecklich, wenn man denkt, dass einige religiöse Fundis gleichsam die Macht über Mitmenschen ausüben wollen – so ein Schwachsinn, woher eine Meinung kommt ist doch unwichtig – ihre scheint aus der unermesslichen Verantwortungslosigkeit sich selbst und den Mitmenschen gegenüber zu stammen ist doch schrecklich.

  • Berney Philippe sagt:

    Saint Martin, le bon samaritain s’est-il posé tant de questions avant de porter secours ? Pas que je sache, selon le récit il a partagé son manteau et donné les premiers soins immédiatement. Comment choisir les méritants et les autres ? On en revient simplement à l’égoïsme. Malheureusement c’est dans l’air du temps.

  • Hans Hasler sagt:

    Ich glaube die Initianten merken gar nicht, wie unmoralisch ihre Initiative ist. Die Moralität einer Abteibung ist nicht davon abhängig, wie stark sie die Krankenkasse belastet. Ist eine Abtreibung „Mord“ so wie dies die Initiantent wohl sehen, wird dieser Umstand nicht besser durch eine geringere KK- Rechnung. Im Endeffekt zeigen diese „Christen“ (ACHTUNG: nicht alle Christen sind so!!), dass sie käuflich sind.

  • Anh Toan sagt:

    Ein Foetus ist solange kein eigenes Subjekt (kein Mensch), bis er so weit entwickelt ist, dass er ausserhalb des muetterlichen Koerpers (mit mediziner Unterstuetzung) ueberlebensfaehig ist. Vorher ist Mutter und Kind eins, richtig heisst es nicht, „mein Bauch ist mir“ es heisst „ich bin mein Bauch“.
    Das Bestimmunsrecht uebr den eigenen Koerper ist wohl das elementarste aller Menschenrechte, die einzige Person die darueber entscheiden darf, ist die Person selbst. Sind Sie religioes, ueberlassen Sie das richten Gott. Wer ohne Suende ist, werfe den ersten Stein.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Richten sollte nicht mit Bezahlen verwechselt werden,
      wenn Sie also das Bild von Gott, dem man das Richten überlassen sollte, ins Spiel bringen,
      möchte ich darauf hinweisen dass damit die Zahlfrage ja noch nicht geklärt ist-
      jedenfalls wird dieser Gott die Kosten wohl eher nicht übernehmen?

      • Anh Toan sagt:

        Ginge es nicht um „richten“, duerften Malariabehandlungen, Sportverletzungen, Raucherkrankheiten, Diabetes, Geschlechtskrankheiten nur in Ausnahmefaellen bezahlt werden. Unmengen Leistungen muiessten wegen Alkoholkonsum verweigert werden. Wieviel Prozente der KK Praemie gehen fuer Abtreibungen drauf? Es geht nicht um Geld, um die Kosten, es geht um missionarische Fundamentalisten, um Unterdrueckung der Frau in der Gesellschaft (die hats verdient, die Schl/), um Verabsolutierung eigener Moralvorstellungen, dies trotz „woertlicher“ Uebereinstimmung im Widerspruch zur christlichen Ethik.

        • Brunhild Steiner sagt:

          Ich denke nicht dass es um „richten“ geht,
          sondern um die Hoffnung dass mit einer anderen Kostenlösung vielleicht ein paar mehr zu den richtigen Mitteln greifen was die Verhinderung von Kostenentstehung betrifft. Denn diesbezüglich halten es tatsächlich viele zu lasch, haben Sie schon Berichte über den Woe-Ansturm in den 24hApotheken, für eine bestimmte Pille, gesehen? Klar, auch der Mann trägt 100% Verantwortung (ich finde sie hier unteilbar), aber solange das Kind in meinem Bauch wachsen würde und ich das nicht will, dann sollte ich mir schon was überlegen- und die Hoffnung ist wohl

          • Brunhild Steiner sagt:

            2/… das dies dann häufiger überlegt wird…
            Was die vielen Gesundheitskosten aufgrund von Risikoverhalten betrifft, haben Sie Recht.
            Es wird auf jenen Gebieten wohl nochmals ein paar Stufen zusatzkompliziert „Kostengerechtigkeit“ einzuführen, aber ich bin mir sicher dass irgendeines unschönen Tages auch dort diese Fragen gestellt werden, denn wir werden nicht ewig so weitermachen können, das System steht so oder so vor dem Kollaps- im Moment spielt das Personal noch mit, aber eines Tages werden zuviele den Kanal voll haben.

  • C.A. sagt:

    Si on admet qu’il ne faut pas rembourser les frais d’un avortement parce quelque part c’est de la faute de la personne enceinte si elle l’est (ce qui est déjà tiré par les cheveux et ce qui ouvre la voie au non remboursement des traitements contre le cancer du poumon pour les fumeurs ou les tumeurs du foie pour les Valaisans…) alors il faut être logique et introduire dans la liste des spécialités remboursées la pilule contraceptive et les autres moyens de contraception! Soyons logiques jusqu’au bout!

    • SYLVIE RG sagt:

      ET LES LUNETTES POUR LES ENFANTS … ET QU EN EST IL DES TRANSEXUELS ?

    • Kitoutch sagt:

      ce n’est pas une question que ce soit la faute de la personne ou pas, mais qu’être enceinte n’es PAS une maladie. point barre.

  • Christa Ragusa sagt:

    All diese Vorfälle wie geplatzter Kondom, Vergewaltigung und Vergessenderpille müssten ja keine Abtreibung zur Folge haben. Es gibt auch noch die „Pille danach“ und damit kann in solchen Fällen eine teure Abtreibung verhindert werden! Andere Ausreden lasse ich persönlich nicht gelten. Wer „zu jung für ein Kind“ ist, ist auch zu jung für den Sex! Grundsätzlich wäre es wieder mal an der Zeit, sich bewusst zu machen, dass beim Sex-so schön er auch sein mag, fast IMMER ein Kind entstehen kann.

    • Petra Wyss sagt:

      Die Pille danach ist nicht für alle Fälle die Lösung. Z.B. kann die Einnahme eines Medikamentes die Wirkung der Pille ausser Kraft setzen, das merkt man dann erst, wenn man schwanger ist. Im übrigen gibt es auch mit der Pille keine 100% Sicherheit, es gibt auch die „Trotz-Pille“-Schwangerschaften. Was machen Sie dann? Auch wenn ich alt genug bin für Sex und Kind, heisst das noch lange nicht, dass ich ein Kind will oder haben kann (vielleicht weil ich noch eine Ausbildung mache oder aus finanziellen Gründen). Muss ich jetzt Ihrer Meinung nach auf Sex verzichten und ins Kloster gehen?

      • Sportpapi sagt:

        Ein Kind nicht will, aber haben kann. Tatsächlich. Und sonst halt auf Sex verzichten (ohne Kloster…)

      • Gianin May sagt:

        Wer A sagt muss bereit sein auch B zu sagen so ist das Leben

      • Adi sagt:

        Bin völlig mit dir einig Petra. Wieso bloss meinen gewisse Leute, sie müssen ihre (oft religiös geprägten) Moralvorstellungen anderen Leuten aufzwingen.

        Ich bin auch nicht ein Befürworter von leichtfertiger Abtreibung. Aber es kann immer etwas schief gehen und dann soll es Ermessensfrage der Beteiligten seinwas zu tun ist. Und was die Kosten betrifft: dann finanziere ich lieber einer jungen Frau indirekt die Abtreibung als nacher 18 Jahre lang mit Sozialhilfe das ungewollte Kind, für welches sie nicht sorgen kann/will.

        • Gianin May sagt:

          Nun eigentlich ist es im moment so, dass uns ihre nicht religiösen Moralvorstellungen aufgezwungen werden (auch wenn durch demoktratischen entscheid), aber die Moral ändert sich im laufe der zeit und es gibt immer solche die anderer Meinung sind – wenn das anders wäre, hätte es keine Gesetzesänderung gebraucht und Abtreibung wäre nach wie vor verboten.

        • Thomi Horath sagt:

          Aha, die Kosten für die Abtreibung dürfen anderen Leuten aufgezwungen werden, Moralvorstellungen nicht. Schön. Und zweitens: vielleicht schon sehr bald werden nicht sie die Sozialhilfe für das Kind übernehmen, sondern das Kind die Sozialhlfe für Sie. Die Zukunft ist ungewiss und sehr düster, Adi, sehr düster.

          • Patrick sagt:

            Nein, Moralvorstellungen dürfen wirklich nicht anderen aufgezwungen werden Thomi. Dafür gibt es gute Gründe. Konfessionskriege in der Vergangenheit wäre einer.

        • Karl Müller sagt:

          @Adi: Wissen Sie was Sie da geschrieben haben? Lieber finanzieren Sie das Töten des Menschlein, als dass das geborene Kind dann in der Sozialhilfe lebt? Ist denn Sozialhilfe zu beziehen nicht mehr wert zu leben? Mich schauderts.

        • Sportpapi sagt:

          Jetzt hört aber mal auf. Eine Frau, die ungewollt ein Kind hat, ist nicht zwangsläufig ihr Leben lang von der Fürsorge abhängig. Weshalb auch?

    • Martina D. sagt:

      Die Pille danach wirkt nur, wenn der Eisprung noch nicht eingetreten ist, da ihre einzige Funktion ist, den Eisprung zu verhindern. D.h. ist „es“ kurz nach dem Eisprung passiert, wirkt die Pille danach nicht. I

  • Tobias sagt:

    Die ganze Initiative ist ein Witz! Man spart dann vielleicht etwas bei den Krankenkassen, aber wer dann das Geld nicht hat, abzutreiben liegt dafür den Sozialkassen auf dem Portemonnaie. Aber da ist es ja auch nur noch eine Frage der Zeit, bis irgendeine konservative Kraft kommt und beginnt zu selektionieren, wer selbst schuld ist an seiner Lage, und die werden dann nicht mehr unterstützt… Idiotie ist leider ein weitverbreitetes Übel, für das keine Krankenkasse zahlen will…

    • Petra Wyss sagt:

      Natürlich ist es ein Witz – ich stimme vollkommen Sparen tut man aber nicht mal etwas. Ca. 20 Mio. kosten die Abtreibungen pro Jahr in der Schweiz. Wenn es keine einzige mehr gäbe (was nie geschehen wird, weil auch aus gesundheitlichen Gründen abgetrieben werden muss), könnte man also 20 Mio sparen. Das gibt pro Kopf und Jahr tolle 3 (DREI) Franken!!

      • Karl Müller sagt:

        @Petra Wyss: Das wäre doch schon was. Bei stetig steigenden Prämien wird auch das gerne genommen. Von mir auf jeden Fall.

      • Thomi Horath sagt:

        Es geht hier nicht in erster Linie ums Sparen, sondern um die finanzielle Unterstützung eines Mordes. Ich will keinen Mord finanzieren! Geht das in Ihren Kopf rein, ja oder nein?

        • Virgil sagt:

          hier gehts zum glück nicht darum was sie wollen oder nicht wollen. so lange sie hier leben sind sie mitglied einer solidargemeinschaft. ob es ihnen passt oder nicht.

          • Karl Müller sagt:

            @Virgil: Thomi hat schon Recht. Solidarität mit dem Töten darf es in einem zivilisierten Land nicht geben. Darum muss diese initative durchkommen und die Kosten aus KVG in VVG verschoben werden, was zu Entlastung der KK führt und 100’000 tausenden moralische Erleichterung verschafft.

  • Nonna sagt:

    Nur immer feste drauf! Der Ausdruck „Tötung von Kindern“ in diesem Kontext ist geschmacklos und bösartig. Ich glaube kaum, dass eine ungewollt schwangere Frau sich einfach so und unüberlegt für eine Abtreibung entscheidet, es ist ein schmerzhafter und nicht einfacher Weg zu diesem Eingriff. Und was bitte soll eine Luxusabtreibung sein? Wer so etwas äussert hat weder eine Ahnung was er da von sich gibt noch wie traumatisierend eine Abtreibung für die betroffenen Frauen ist.

    • Thomi Horath sagt:

      Man muss gar nicht abtreiben. Wann geht das in Euer Hirn rein? Abtreibung ist Mord. Klar ist das eine schwierige Entscheidung, sein eigenes Kind zu töten. Ja, immer nur feste drauf! Diese erbärmliche Verlogenheit ist mir unerträglich. Wer abtreibt, tötet sein Kind. Nicht mehr und nicht weniger.commentLang=de

      • Patrick sagt:

        Man muss gar nie abtreiben Thomi? Auch nicht, wenn das Leben der Mutter gefährdet ist? Abtreibung ist nicht Mord Thomi. Ihre absolute Sicherheit, dass sie wissen wie der Hase läuft, ist unerträglich. Ich weiss schon, in ihnen hat die absolute Moral Gestalt angenommen, deshalb dürfen sie auch urteilen. Der Thomi-Meter zeigt sofort, was gut ist und was böse. Sie verfügen wohl über denselben Kompass wie ihn George W. schon hatte. Den evil-o-meter.

        • Thomi Horath sagt:

          Wenn Sie so meinen, ja, mein Kompass ist Gottes Wort, die Bibel, die heiligen Schriften. Allerdings gehe ich nicht hin, sprenge zwei Hochhäuser und sage dann, es sei Osama Bin Laden gewesen. Das ist ein Unterschied zwischen den Herren Bush und mir. Wenn Sie es wünschen, zitiere ich Ihnen gerne aus meinem Kompass! 😉 Liebe Grüsse! 😉

        • Thomi Horath sagt:

          Durch ein heranwachsendes Kind das Leben der Mutter gefährdet, hier in der Schweiz? Den Fall würde ich gerne sehen… :/

          • Brunhild Steiner sagt:

            @Thomi Horath: Nun, das existiert durchaus,
            Diagnose Krebs während der Schwangerschaft, dringende Empfehlung die Therapie umgehend zu beginnen,
            als ersten Schritt Beendigung der Schwangerschaft.
            Es gibt Frauen welche sich für den Sofortstart entscheiden, und solche welche ihr Kind trotzdem austragen wollen
            und erst nach der Geburt die Therapie starten.
            Es ist mir nicht bekannt welche von den zwei Gruppen die besseren Überlebenschance hat,
            aber dieser Frage müssen sich ein paar wenige Frauen durchaus stellen.
            Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Sie.

  • Petra Wyss sagt:

    Die Initiative ist wirklich scheinheilig. Wenn es wriklich um die Kosten gehen würde, müssten auch Schwangerschaft und Geburt privat finanziert werden. Wenn wir unser Solidarprinzip aufgeben, dann soll, wer sich ein Kind wünscht, auch gefälligst die Geburt und die Untersuchungskosten sleber bezahlen! Ich sehe nicht ein, wieso ich als Prämienzahler das persönliche Glück von Eltern bezahlen soll. Schliesslich sind Schwangerschaft und Geburt auch keine Krankheit!

    • Karl Müller sagt:

      @Petra Wyss: Achh Herrjeh, wie oft soll ich das noch schreiben und die Milchbüchleinrechnung ausbreiten? Ein geborener Mensch zahlt später in Sozialwerke und Steuern ein. Ein toter kann das ungleich schwerer. Dieser Vergleich hinkt dermassen, da die Gesellschaft von Menschen (Demographie!) profitiert. Am Leben gehinderte Menschen können der Gesellschaft nie etwas zurückgeben.commentLang=de

      • Doris Kaufmann sagt:

        @ Karl Müller: Vielleicht nützt Ihr Schreiben nix, wenn die Milchbüchleinrechnung nicht aufgeht. Ein gewünschter, umsorgter, geliebter, sozialkompatibel erzogener Mensch mag später in Sozialwerke und Steuern einzahlen. Ein verachtetes, abgelehntes, ungeliebtes Kind wird es schwerer haben. Viele straucheln beim Versuch, (zahlende) Staatsbürger zu werden und kosten Hunderttausende.
        Herr Müller, Helfen sie mit, dass ‚unsere‘ Kinder geliebte und unterstützte Wunschkinder glücklicher Eltern sind!

        • Karl Müller sagt:

          @D. Kaufmann: Da kann man aus „bestem Haus“ kommen und doch völlig abdriften. Entscheidend ist doch, dass der Mensch diese Chance bekommt. Wird er zuvor abgetrieben, so kann er sich nicht mal dazu äussern, geschweige denn einen positiven Beitrag in der Gesellschaft leisten. Ihrem Aufruf kann ich aber absolut folgen!

    • Thomi Horath sagt:

      Frau Wyss, ich möchte den Mord an einem ungeborenem, unschuldigen kleinen Menschlein nicht mitfinanzieren. Können Sie das verstehen, ja oder nein?

  • vidoudezp sagt:

    „Où s’arrêtera-t-on si la société commence à choisir quand et comment elle apporte aide et secours?“
    Avorter n’est pas une situation d’aide ou de secours. C’est un choix. Et la vie de la personne en dépend rarement, tout du moins les risques médicaux. Dès lors, je ne comprends pas très bien cette remarque de journaliste. Si une personne souhaite avorter car elle s’est „trompée“ ce n’est pas à la collectivité de prendre à charge cela. C’est une question de bon sens.

  • Nicolas sagt:

    Ich denke man sollte nicht so dogmatisch urteilen. In anderen Religionen Judentum und dem Islam wird das Thema Abtreibung differenzierter betrachtet. Denn man fragt sich; ist der Embryo teil der Mutter oder ein eigenständiges Wesen? Abtreibung wird dort auch nicht als gutes MIttel gesehen aber die Mutter sicher nicht als Mörderin und das ist die Frau auch auf keinen Fall.
    Zur Schweiz ist zu sagen, dass es kaum ein Land gibt mit so wenig Abtreibungen und so wenig Teenagerschwangerschaften. Und die katholische Kirche verbietet ja sogar die Pille und wundert sich dann über Abtreibungen…..

    • Doris Kaufmann sagt:

      Im Islam wird Abtreibung ‚differenzierter betrachtet‘? Da würde ich gerne mehr darüber erfahren. Meines Erachtens sind im Islam Frauen in erster Linie ‚Backofen‘ – und wenn dieser keine Knaben liefert wird er verstossen.

  • Realist sagt:

    Es ist auffällig, dass sich hier vor allem Männer für die Initiative einsetzen. Keiner setzt sich dafür ein, dass der Erzeuger auch mitzahlen soll. Weiter fällt auf: Die SVP-Vertreter im Komitee reden vom Geld, andere von der Ethik. Wenn es wirklich ums Geld ginge gäbe es selbstverschuldete Krankheitsursachen deren Behandlung ein Mehrfaches kostet. Darum ist die Initiative ein scheinheiliger und unehrlicher Schachzug der SVP um sich die Stimmen der ethisch orientierten Wählerinnen und Wähler zu sichern.

    • Gianin May sagt:

      Natürlich bin ich dafür, dass der Papi zahlt (man könnte noch bös fragen wieso zu entscheiden hat er ja nicht, aber für kuckuckskinder muss er auch bezahlen zum wohl des kindes. oder der mama?)……

    • Thomi Horath sagt:

      Scheinheilig ist vor allem der Name „Realist“. So kann man viel schreiben, wenn der Tag lang ist. Ich möchte einfach die Ermordung eines klenen unschuldigen Wesens nicht mitfinanzieren. Ist das zuviel verlangt, Herr Realist? (PS: ich bin nicht Mitglied der SVP) Und bezüglich Erzeuger: Klar soll der die Hàlfte der Kosten übernehmen, von mir aus sogar die ganzen Kosten! Es ist nämlich vor allem die Schuld des Erzeugers, denn die der Mutter, dass die Mutter schwanger wird. Ohne den Willen des Erzeugers würde die Frau nie schwanger.

  • Virgil sagt:

    beim durchlesen der kommentare fällt mir folgendes auf:

    religiöse zeitgenossen lieben das „ungeborene leben“ und wollen es schützen, damit sie auch ja das „leben nach dem tod“ geniessen können.
    wie wärs wenn ihr einfach DAS LEBEN im hier und jetzt lieben würdet? verschiebt doch nicht alles vor die geburt und nach den tod!
    marx scheint doch recht gehabt zu haben…

    • Thomi Horath sagt:

      Lieber Virgil, ich liebe auch das Leben im HIer und Jetzt. Allerdings wäre es mir lieber, wenn ich mir keine Gewissensbisse wegen Mitfinanzierung von Mord machen müsste. Comprende?

      • Virgil sagt:

        ja das ist halt das problem mit euch fundis… die einen können ohne burka nicht auf die strasse, die anderen können keinen militärdienst leisten, die dritten können dies oder das nicht essen oder sie können eben aus persönlichen gründen keine krankenkassenprämie bezahlen. ich denke das ist euer privatproblem… die bibel ist gott sei dank nicht gesetzt.

        • Karl Müller sagt:

          @Virgil: Leisten Sie denn Militärdienst? Oder tun Sie das nicht, weil Sie Frau sind? Und schon haben wir Sie überführt 😉

  • D.G. sagt:

    Niemand hat das Recht, den Körper eines anderen zu seinen Zwecken zu benutzen, selbst wenn dies lebensnotwendig ist (es gibt deshalb zb. kein Organspendeobligatorium). Das gilt auch für Föten.

    • Thomi Horath sagt:

      Der Fötus hat nicht das Recht, den Körper eines anderen, in diesem Fall den seiner Mutter, zu seinen eigenen Zwecken zu benutzen, selbst wenn das für ihn lebensnotwendig ist. Hören Sie eigentlch, was Sie da schreiben, Frau/Herr G.? Ziemlich krass, oder?

  • Dieter Bachmann sagt:

    Wieso ist es „scheinheilig“, wenn man versucht mehrheitsfähige Kompromissvorschläge zu machen? Die Initianten mögen gegen Abtreibung sein, aber sie beugen sich der politischen Realität und suchen den Kompromiss. Das ist nicht „scheinheilg“, sondern ein Zeichen politischer Reife. Dass etwas legal ist heisst noch lange nicht, dass es die Grundversicherung finanzieren muss. Scheinheilig ist hier v.a. ein Herr Alonso: Eine Schwangerschaft ist doch kein Verkehrsunfall?? Das Recht auf Abtreibung hat zu tun mit Freiheit zum eigenen Lebensentwurf, nicht mit „Nothilfe“.

    • Sportpapi sagt:

      Richtig!

    • Damian sagt:

      „Das ist nicht “scheinheilg”, sondern ein Zeichen politischer Reife.“

      Warum lügen sie dann?

      • Gianin May sagt:

        Sie lügen nicht, nur weil man die disskussion von 2 Seiten betrachten kann und wie die Kommentare der Initiativgengner zeigen, stehen die Kosten für sie im Vordergrund , mit Moral möchten sich die wenigsten befassen – ist wohl zu anstrechend.

  • Rody sagt:

    die adoption ist keine richtige alternative. es hat viel mehr zu adoptierende kinder als leute, die adoptieren wollen. unter diesen leuten befinden sich solche, die nicht geeignet sind, und solche, die nicht berechtigt sind, wie z.b. homosexuelle. es sind die gleichen kreise, die sie von adoptionen ausschliessen wollen. daher ist die haltung dieser sehr wohl heuchlerisch. weiter ist es heuchlerisch, die werte gewisser, fundamentaler leute, gesetzlich verankern zu wollen und es gleichzeitig bei anderen anzuprangern. viele vergessen, in welche richtung das führt: gott behüte! 🙂

    • Gianin May sagt:

      …die nicht geeignet sind – von denen gibt es unter den Produzenten leider noch viel mehr – aber da schreit kein Hahn danach. Die Voraussetzungen ein Kind adoptieren zu können sind in diesem Bezug eine absolute Heuchelei und es sollte keiner das Recht haben einfach Kinder in die Welt zu stellen ohne, dass er dafür eine Erlaubnis hat.

  • Eduardo sagt:

    Wie schon mehrmals erwähnt wurde, kommen Schwangerschaften durch Vergewaltigungen extrem selten vor, wie Vergewaltigungen selbst sehr seltene Ereignisse sind (wenn man bei der Statistik nicht mit dem Wundermittel „Dunkelziffer“ kräftig nachhilft). Absurderweise ist bei den gleichen linken Aktivisten, die hierzulande und in Europa den Schwangerschaftsabbruch geradezu begeistert fordern, das Thema Familienplanung (durch Verhütung wohlbemerkt) in armen Ländern ein absolutes Tabu, obwohl die Folgen des Bevölkerungswachstums dort sowohl für die Familien wie für die Länder katastrophal sind.

    • Virgil sagt:

      ich fürchte da haben sie etwas falsch verstanden… viele entwicklungshelfer (wohl eher links) versuchen den betroffenen staaten seit jahrzehnten verzweifelt die zerstörerischen folgen von ungebremstem bevölkerungswachstum klarzumachen. leider werden diese bemühungen meist von religiösen organisationen erfolgreich hintertrieben und zunichte gemacht.

  • Kitoutch sagt:

    „Faudrait-il encore soigner les accidentés de la route qui se sont rendus coupables d’un excès de vitesse ou d’une conduite avec alcool? Est-ce une bonne idée de soigner les homosexuels malades du SIDA, coupables d’avoir des mœurs incompatibles avec les convictions de certains?“
    Un accidenté de la route, fautif ou pas, est accidenté et sa santé est en danger. Pour ça il y a l’assurance accident.
    un malade du sida, est malade, et sa santé est en danger. Pour ça il y a l’assurance maladie.
    Une grossesse est-elle une maladie ? un accident ? NON ! c’est juste La vie !

  • Rolf sagt:

    Ich frage mich schon wie diese Ideologie so lange überlebt hat und noch immer überlebt. Es ist ja wohl nicht nur die Frage nach dem Fötus, das ist es nähmlich und noch kein Kind, sondern auch nach den betroffenen Eltern. Aber irgendwie scheint religiöser Fundamentalismus blind zu machen.
    Dass das ganze dann auch noch auf die Kosten der Krankenkasse abgewälzt wird, ist unglaublich, zum K……

  • Eine künstliche Befruchtung wird auch nicht von der Krankenkasse bezahlt!!!!!!!!!!!!!!!!! Keiner kann sagen diese Frauen leiden nicht.
    Wo bleibt da die ach so grosse Solidarität?

    • Virgil sagt:

      ja herr karrer. wo bleibt ihre solidarität? engagieren sie sich dafür, dass künstliche befruchtungen von der krankenkasse bezahlt werden???????????

      • Am besten nicht abtreiben und das Kind zur Adoption freigeben!

      • Maja sagt:

        Genau Herr Virgil, Unfruchtbarkeit ist eine Abweichung vom Normalen und demzufolge eine Krankheit. Zudem kann es eine Folge von der Umweltverschmutzung sein und da sind alle daran beteiligt also kann die Allgemeinheit auch für die künstliche Befruchtung aufkommen.

      • Ja Virgil, ich unterstütze eine Unterschriftensammlung sofort, wenn überzählige Föten zur Adoption freigegeben werden können, oder nur so viele befruchtet werden wie die Frau auch einsetzen möchte.

    • Uma sagt:

      Gute Idee! Ich finde dies absolut in Ordnung. Starten Sie doch schon mal mit dem Unterschriftensammeln.

    • Doris Kaufmann sagt:

      Herr Karrer, ich glaube, Sie irren. Eine gewisse Anzahl künstlicher Befruchtungsversuche wird meines Wissens von den Krankenkassen bezahlt. Hingegen werden Potenzmittel für Männer grosszügig übernommen – auf Lebenszeit. Eigenartig, hä?

      • Karl Müller sagt:

        @Doris Kaufmann: Dann lancieren Sie eine Initiative, damit dies nicht mehr geschieht. Meine Unterschrift hätten Sie auch ohne Viagra.

  • Michaela Guggisberg sagt:

    Nehmen wir an, ein Paar wird ungewollt schwanger (Gummi kann ja mal platzen). Sie sind nicht verheiratet, beide möchten das Kind nicht. Wenn die Krankenkasse die Abtreibung nicht mehr bezahlt – wer zahlt jetzt was? Der Mann die Hälfte, die Frau die andere? Ist eine Obligation aus ungewollter Schwangerschaft entstanden??

    • Karl Bolliger sagt:

      gute rhetorische Frage. Klar ist eine Obligation des Mannes gegenüber der Frau entstanden. Die Frage ist wie hoch die Beteiligung des Mannes an der Schadensminderung des Verkehrsunfalles (= Abtreibung) angesetzt werden soll – 50 % oder höher. Das Recht behandelt eine Schwangerschaft immer als Glücksfall für den Mann – passt zwar nicht ganz zur Wahlfreiheit, die einer Frau bezüglich Austragung zusteht.

    • Damian sagt:

      Ganz einfach: Wer kann bestimmen? Der Teil zahlt auch.

      • Michaela Guggisberg sagt:

        @Damian: Und wenn er sagt, er sei unterbunden und dann schlägts trotzdem ein? Soll sie bezahlen nur weils halt bei ihr drin ist oder muss er dann zu 100% zahlen?

        • Thomi Horath sagt:

          Von mir aus kann man machen, dass der Mann in jedem Fall 100% zahlt. Kein Problem für einen Mann, der sich ans richtige Gesetz hält (Kein Sex vor der Ehe).

    • Gianin May sagt:

      Ja! Meiner Meinung nach schon

  • Adi sagt:

    Ein treffender Beitrag.

    Dazu gibt es eigentlich nur folgendes zu sagen: Wenn die Initianten sich würklich um die Gesundheitskosten bzw. Kosten im allgemeinen kümmern würde (was ich ja noch befürworten würde), würden Sie an anderen Orten ansetzen als bei den vergleichweise kostengünstigen Abtreibungen.

    Und ja, apropos „Affront gegenüber denen, die die Abtreibung verurteilen und somit unweigerlich eine Mitverantwortung in der Sache tragen“. Und was sollen Leute sagen, die das Militär als „fragwürdige“ Sache empfinden? Das Militär von den Befürwortern finanzieren lassen statt vom Bund?

    • Thomi Horath sagt:

      Bis jetzt hat unser Militär ja noch niemanden extra umgebracht, soweit ich weiss, sondern schützt uns vor dem Einmarsch fremder Truppen. Wenn Sie das als ewig gestrig abtun wollen, werden Sie aber vielleicht schon bald im ewig gestrig aufwachen. Viel Spass! :/

  • Adi sagt:

    Besonders spannend finde ich in diesem Zusammenhang auch die Gewichtung von Leben. Leute welche das Recht auf Leben eines 6-12 Woche alten Fötus durch alle Böden verteidigen, und gleichzeitig zu den Hardlinern gehören wenn es um Fragen wie Todesstrafe oder lebenslange Verwahrung ohne Neubeurteilungen geht.

    Klar ist das ungeborene Kind unschuldig. Und die Abtreibung soll auch nicht die Regel sondern die Ausnahme sein. Aber gerade bei Teenieschwangerschaften ist es wohl noch die bessere Lösung als der Mutter deswegen eine Ausbildung zu verweigern oder sie zur illegalen Abtreibung zu nötigen.

    • Gianin May sagt:

      … eine Ausbildung zu verweigern oder sie zur illegalen Abtreibung zu nötigen – liebende Eltern sind eben auch rar. und bei uns gibt es dafür zig möglichkeiten das zu ermöglichen…

  • Karl Bolliger sagt:

    Weshalb Gummis kaufen, wenn die Allgemeinheit der geschwängerten Frau die Abtreibung bezahlt? Wer vernünftig ist, gibt nicht unnötigerweise Geld aus für Dinge, die ihn in Lust und Gefühl einschränken.

    • Reto Bommer sagt:

      Hallo Herr Bolliger, habt ihr den das Gefühl eine Abtreibung ist ein Vergnügen, der 2. Teil vom Vergnügen?

    • Adi sagt:

      So ein Quatsch – ich denke nicht, dass eine Frau sich die Verhütungskosten sparen will um danach das mühselige Prozedere einer Abtreibung mit allen Gewissenbissen durchzustehen.

      Abgesehen davon gibt es einen Selbstbehalt, und der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit teurer als 1 Jahr mit der Pille oder anderweitig zu verhüten. Butte zuerst denken und dann schreiben.

      Oder war das etwa Ironie, welche ich nicht erkannt habe?

      • Karl Bolliger sagt:

        nein, es ist common sense gepaart mit ökonomischer Vernunft – wenn man einen direkten Draht zur Gynakologischen-Notfall-Station hat, erfährt man, dass einige der Patientinnen aus dem ersten „Verkehrsunfall“ trotz Instruktion nichts gelernt haben und innert Jahresfrist wieder erscheinen … die schlaueren werden sich wohl auf dem Platz Zürich nicht gleich zweimal hintereinander innert kürzester Frist beim gleichen öffentlichen Spital für eine Abtreibung melden

        • Adi sagt:

          Ob das dann wirklich so schlau ist wage ich zu bezweifeln… aufgrund der Tatsache dass eine Abtreibung ja auch gesundheitlich nicht ganz ohne ist. Schon bei der Pille danach muss eine Frau mitunter unangenehme Unregelmässigkeiten im Zyklus in Kauf nehmen. Ich kann Ihrer Argumentation daher nicht folge

          …genauso könnte ich auch sagen: ich baue absichtlich Unfälle damit ich immer im Spital bin – dort ist schliesslich das Essen gratis – absurd, nicht wahr?

        • Doris Kaufmann sagt:

          Also mir ist es immer noch viel lieber, solche Menschen werden nicht mit der Erziehung eines kleinen Menschen betraut. Wollen sie das Kind und die Gesellschaft strafen weil es dumme Eltern hat?

    • Philip sagt:

      Kennst du persönlich jemanden der das so macht?

    • Patrick sagt:

      Es ist sicher sau-angenehm abzutreiben. Viel besser als ein Gummi.

      • Karl Müller sagt:

        @Patrick: Wäre da nicht noch die Wahrscheinlichkeitsrechnung von so Manchen….Stichwort: Mich trifft es ja sowieso nicht. Weit verbreitet. Gedankenlos. Bezahlen sollen Andere.

  • Reto Bommer sagt:

    Die ganz „BÖSEN“ behaupten auch, dass die Kirch gegen die Verhütung ist damit es auch weiterhin ganz viele kleine Christen gibt

  • A sagt:

    Zum einen bezahlen wohl alle Leute irgend etwas mit, was sie selber nicht unterstützuen (Fleischproduktion, Religonsunterricht, Folgen des Autofahrens etc), zum andern werden die Kosten der KK kaum gesenkt wenn sie die Kosten einer Abtreibung nicht mehr übernehmen. Wer ungewollt schwanger ist, und sich keine Abtreibung leisten kann, gehört en gros wohl eher einer bildungsfernen Schicht an. Sprich: Deren Kinder werden eher ungesund ernährt, die Eltern sind den Anfroderungen eines Kindes eher nicht gewachsen (Folgen: Gewalt, psychische Krankheiten), die Kinder werden eher gewalttätig….

  • A sagt:

    (Fortsetzung) Die Liste kann beliebig weiter geführt werden.
    Dazu empfehle ich das Buch „Freakonomics“, welches die Folgen von legaler Abtreibung (tja – legal UND bezahlbar!!) in den USA im ersten Kapitel schildert.

  • Hans Muster sagt:

    Ui, die wahren Absichten hätte jetzt aber wirklich gar niemand bemerkt, wenn der nette Journalist uns nicht darauf aufmerksam machen würde…

  • Silvia Pellanda sagt:

    Ich kann nicht glauben, dass es hier um die Kosten geht, denn eine Schwangerschaft und eine Geburt sind weitaus teurer, als eine Abtreibung. Schwangerschaft Untersuche und Geburten werden auch bezahlt und das ist auch richtig so. Die Leute, die keine Kinder haben profitieren im Alter von den Kindern anderer. Denen sagt man ja dann auch nicht, sie sollen sich selbst pflegen. Also, was soll dieser Quatsch, wir haben wirklich wichtigere Probleme zu lösen.

    • Gianin May sagt:

      ja ich bezahle jetzt ja auch für ihr grossmami/papi (ja auch für meines). und wenn wir für die ungewollten kinder zahlen, ist es doch nichts als recht wenn diese mir meinen ruhestand mitfinanzieren. Es ist ein geben und ein nehmen, ausgewogenheit. Das ist solidarität, nicht perfekt aber funktionsfähig. war stört ist die haltung mit der diese gefordert wird, ohne, dass man selbst für sich verantwortung sieht, welche über die umstände, welche kinder einfach mit sich bringen hinausgeht.

  • Bosshart Arthur sagt:

    Ist nicht das Scheinheiligkeit, wenn jemand über ein paar Tote durch Schusswaffe jammert und gleichzeitig die Vernichtung von 10’000 werdenden Leben pro Jahr gut heisst?

  • N.Frei sagt:

    Ich wiederhole mich ja gerne, seit 1970 haben sich die Argumente dafür und dagegen kaum geändert. Zur Erinnerung: Wir leben in einem Säkularisierten Staat. Kirche ist Privatsache. Basta. Dieses scheinheilige, bigotte geschwafel von wegen Leben schützen usw. jeden Tag verecken 1000 nde Kinder in der Welt an Hunger und das nur damit wir in Saus und Braus leben können. Was macht ihr denn da ? Ach ja das ist ja nicht hier und geht uns nichts an.

    • Uma sagt:

      Du triffst es auf den Punkt. Danke.

    • Karl Müller sagt:

      @N.Frei: Weil also 1000 nde Kinder täglich an Hunger sterben, kommt es nicht darauf an, dass wir noch alleine in der Schweiz 11’000 Sterbende zu verantworten haben? Was ist das für eine Logik? Weshalb kann ich mich nicht für benachteiligte Lebende und entrechtete Ungeborene gleichzeitig einsetzen?

      • N.Frei sagt:

        Logik? Keine Fragen stellen auf die man selber nicht antworten kann.

        • Karl Müller sagt:

          @N.Frei: Ich habe diese Frage bereits beantwortet, da ich mich für BEIDES einsetze. Wie steht es mit Ihnen? (Diese Frage kann ich nun wirklich nicht beantworten)

    • Doris Kaufmann sagt:

      Ganz genau. Danke!

    • Thomi Horath sagt:

      N.Frei, wegen den Leuten, die nicht mehr an Gott glauben, wird es hierher kommen, Afrika wird in die Schweiz kommen. Es wird nicht lustig werden. 🙁

      • Virgil sagt:

        das müsste ihnen doch gefallen oder? in afrika glauben die menschen nämlich noch an gott, dämonen, geister und daran, dass die bibel gottes wort ist. besser als bei uns? ich glaube nicht….

  • Martina D. sagt:

    Hier wird wieder über etwas ganz anderes abgestimmt, als das worüber die Leute diskutieren. Ich bin mir sicher, dass eine Abtreibung wesentlich weniger Kosten verursacht, als ein ungewünschtes Kind, unter ungünstigen familiären Umständen… Alleinerziehende, überforderte Mutter, wahrscheinlich kein Vater – schlechte Startvoraussetzungen für ein Kind. Ich habe die Kosten aus Scham selbst getragen, war unendlich traurig und bin nach wie vor überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war. Die Kostenfrage ist ein Vorwand um die Diskussion wieder aufzunehmen. Scheinheilig trifft es auf den Punkt

    • Uma sagt:

      Dies lässt mich vermuten, dass abtreibende Frauen wegen der drohenden Stigmatisierung die Kosten bereits heute oftmals selbst tragen. Folglich würde die Initiative ihr Ziel ziemlich verfehlen.

    • Karl Müller sagt:

      @Martina D.: „Schlechte Startvoraussetzungen“. Darf das Kind auch noch wählen, ob es leben darf oder nicht? Nach diesen Kriterien dürfte in Afrika wohl kein Kind mehr zur Welt kommen.

    • Thomi Horath sagt:

      Ich finanziere keinen Mord. Basta.

      • Isabelle sagt:

        Ich habe kein Auto, bin Vegetarierin und bin gegen das Militär. Kann ich nun meine Steuern entsprechend kürzen? Für mich braucht es ja keine Autobahnen, keine Fleischproduktion und keine Kampfflugzeuge…

        Ist ein 2mm Zellhaufen mehr wert, als eine ausgewachsene Kuh? Wieso machen diese Pro-Life Fanatiker nicht auf, das grauenhafte Töten von Tieren zu verhindern?

        Die Fanatiker sind auch die ersten, die mit dem Finger auf die alleinerziehende Babymutter zeigen und sie als Schlampe bezeichnen ohne die Lebensumstände zu kennen. Krippen und Abtreibung gemeinsam zu bekämpfen ist einfach nur dumm!

        • Karl Müller sagt:

          @Isabelle: Sie können eine Initiative einreichen, damit dies geändert wird. Genau das passiert mit der vorliegenden Thematik. Und ein ungeborenes Menschlein ist kein Zellhaufen! Das Leben ist bereits in ihm, das Herzchen schlägt ab einem gewissen Punkt sichtbar im US. Welche Fanatiker Sie auch immer meinen, anderen Menschen mit Hilfe zu begegnen ist das Credo. Ob eine allgemein finanzierte Abtreibung eine wirkliche Hilfe ist, wage ich dann zu bezweifeln.

        • Rita Binggeli sagt:

          Kann diese Meinung von ganzem Herzen unterstützen. Immer noch und wieder dieses „Theater“ mit ungeborenen Menschen., hingegen unglaubliches Leid und Massaker an Tieren. Wo liegt der Unterschied??? Leben ist Leben, ob Mensch oder Tier und dieses ganze absurde Theama ist mit ein Grund, dass wir heute so etwas von daneben sind mit dem Leben auf diesem wunderschönen Planeten.
          Aber man muss ja wieder dort anfangen wo wir schon mal waren um von wirklich Wichtigem abzulenken.
          Warum gibt es so viele dumme Menschen, ich fasse es manchmal nicht!!!

          • Karl Müller sagt:

            @Rita Binggeli: Wenn Sie das Töten von Tieren bekämpfen wollen, dann dürfen Sie das auch demokratisch tun. Die vorliegende Initiiative regelt lediglich die Finanzierung neu, damit nicht Lifestyle-Abtreibungen von der Allgemeinheit bezahlt werden müssen! DAS ist krank.

          • Beat sagt:

            Weil die Menschen die Sie als dumm bezeichnen nicht halb so dumm sind wie Sie denken. Es ist eben gerade NICHT so dass Menschen und Tiere dasselbe sind. Es geht hier um Menschenleben weil wir so daneben liegen dass wir das Töten von kleinen Kindern finanzieren.

      • Doris Kaufmann sagt:

        Dann sind Sie sicher auch Veganer. Mit Ihren Steuern werden übrigens via Subventionen täglich Tausende von Tötungen finanziert.

  • Philip sagt:

    Nun – entweder geht’s darum, dass selbst verursachte Gesundheitskosten selber bezahlt werden sollen. Dann macht die Initiative Sinn. Aber wieso dann ausgerechnet Abtreibungen? Mangelnde Bewegung, Fettleibigkeit, Rauchen, Saufen usw. verursachen ein vielfaches der Kosten von Schwangerschaftsabbrüchen (ganz abgesehen davon, dass Geburten wohl noch teurer sind).

    Oder es geht darum, dass Abbrüche BÖSE sind… dann hat der Artikel recht.

    • Karl Müller sagt:

      @Philipp: Selber verursacht ist nicht das Kriterium. Dann würde ich auch die Autoversicherung nicht mehr bezahlen wollen. Das Kriterium heisst Leben (Krankheiten heilen), oder Tod (Abtreibung). Für Heilen bezahle ich gerne solidarisch Beiträge. Für das Töten? Nein danke!

  • Ursi sagt:

    Wenn, ja wenn die Prämienzahler wirklich wüssten was mit den Geldern noch alles finanziert wird… und erst die Steuergelder die ab 2012 quasi direkt an die Aktonäre privater Spitalbetreiber transferiert werden. In Systemen in denen viele in einen Top einzahlen und je nach dem Leistungen daraus erhalten wird man immer etwas finden was der eine oder andere als Ungerecht empfindet. Systemimanent ist das… unvermeidlich und deshalb braucht es dafür von jedem ein gewisses Mass an Grosszügigkeit sonst kann man damit gleich aufhören und alles Eigenverantwortlich Individualisieren.

  • Karl Bolliger sagt:

    richtig, Frau Pellanda – mit dem gleichen Argumentation kann man jedoch auch gleich kostenlose Bildung, AHV und Altersheime abschaffen, kostet alles und wäre vermeidbar gewesen, hätten die begünstigten Personen nie das Licht der Welt erblickt …

  • Isabelle sagt:

    Alors à ce moment là, retirons la maternité – qui n’est pas une maladie – de la LaMal ! N’importe quoi ces „pro-laïfes“, c’est un retour en arrière au détriment des droits acquis des femmes au cours du dernier siècle.

    • Kitoutch sagt:

      la maternité ne peut pas être retirée de la Lamal car c’est tout simplement la vie, par ailleurs un accouchement peut mettre la santé de la mère en danger.
      Retirer l’avortement de la Lamal, tout à fait normal. C’est un choix personnel donc pour ça il y a les assurances complémentaires.
      Droits acquis de décider qu’une vie ne vaut pas la peine de naître pour des raisons purement personnelles, drôle de droit…
      c’est peut être leurs corps mais la vie qui est en elles, n’ait pas la leurs.

      • Isabelle sagt:

        OK, mais être enceinte est aussi un CHOIX personnel… Dire que „c’est la vie“, je trouve ça arbitraire… ou alors, c’est un peu s’en remettre au petit-Jesus, non ?

        • lefredo sagt:

          Cela ne sert à rien de discuter avec ses extrémistes, qui sont en plus des hypocrites.
          Dans le canton de vaud, les mêmes partis que ceux dont sont issus les initiants se battent pour que les cliniques privées puissent toucher des subventions, sans contrepartie d’obligation de prise en charge comme doivent le faire les hôpitaux. Ce qui veut dire, que rien que pour le canton, cela coutera 70 mio. Opposé aux 10 mio pour le pays des avortements, on voit tout de suite la réelle valeur de l’argument économique.

  • Hans Gross sagt:

    Es soll hier um die Reduzierung der Gesundheitskosten gehen. Meine Frage: wieviel tragen die Abtreibungen zu den Gesundheitskosten bei? Die Antwort dürfte im Promillenbereich liegen. Liebe konservative Politiker, diese Initiative ist der Beweis dafür, dass aus Ihrer politischen Ecke keine echten und brauchbaren Sparvorschläge zu erwarten sind – es herrscht diesbezüglich akuter Ideennotstand!

    • Karl Müller sagt:

      @Hans Gross: Wenn ich Ausgaben reduzieren will, dann nehme ich alle auf, die nicht richtig und notwendig sind. Da spielt es eine sekundäre Rolle, wie viel die gesparten Beträge wirklich sind. Auch Kleinvieh macht Mist.

      • Peter Weierstrass sagt:

        @ Karl Müller: Ist Ihnen das Wort „Effizienz“ ein Begriff? Reinigen Sie Ihre Wohnung selber? Falls nicht, dann sage ich Ihnen: Sie können nicht mit dem kleinsten Dreck zuerst anfangen, so vernichten Sie nur viel Zeit. Fragen Sie Ihre Frau oder Putzfrau. *g*

        • Karl Müller sagt:

          @Peter Weierstrass: Mehr oder weniger Dreck in der Wohnung, wofür entscheiden Sie sich? Ich entscheide mich für weniger Dreck. Und weniger asoziale Kostenübernahmen von Life-Style-Abtreibungen im KVG.

          • Peter Weierstrass sagt:

            Aha. Aber effektiv propagieren Sie Verschwendung, indem Sie gar nicht beachten, WO man mit möglichst kleinem Aufwand etwas verbessern kann. Abtreibungen sind nicht das teuerste in unserer Medizin. Und leider existiert keine einzige „Lifestyle-Abtreibung“. Sie beleidigen jede Frau, die schon mal einen Abbruch machen musste. Und keine tat es gerne!

          • Karl Müller sagt:

            @P. Weierstrass: Doch, Life-Style-Abtreibungen sind Realität. Das habe ich weiter oben bereits beschrieben! 11’000 Abtreibungen, bei gut 80’000 Geburten in der Schweiz. Man rechne, wieviele Menschlein keine Chance auf Geburt bekommen und wie unser Demographieproblem aussähe, wenn diese Menschlein selber entscheiden dürften, ob sie leben wollen oder nicht.

          • Thomi Horath sagt:

            Herr Weierstrass, ist Ihnen das Wort „Effizienz“ ein Begriff? Von mir aus schaffen wir doch die Krankenkasse ganz ab. Das wär effizient! Dann würde es sogar ein paar ältere früher „putzen“. Sehr effizient und Kosten gespart, oder? ES GEHT MIR HIER NICHT UM DIE KOSTEN! ICH WILL KEINEN MORD FINANZIEREN! Können Sie das verstehen? Nein? Dann halt später vielleicht… :/

    • Doris Kaufmann sagt:

      @ Hans Gross: Jawoll, Promillebereich könnte stimmen.
      Habe einen Sparvorschlag: Potenzmittel für Männer könnten aus dem KVG gestrichen werden. Oder lanciert EDU, FDP, SVP etc. diesbezüglich auch bald eine Initiative? Ich unterschreibe!

      • Karl Müller sagt:

        @Doris Kaufmann: Wieso auch nicht? Bin auch dabei. Vergessen wir dann aber nicht die Geschlechtsumwandlungen usw. die gehören auch raus aus dem KVG.

        • Doris Kaufmann sagt:

          Super! Karl Müller und ich haben trotz fast unüberbrückbar konvergierender Differenzen einen gemeinsamen Nenner gefunden: Wir unterschreiben beide die (noch zu lancierende) Initiative ‚Stopp der Potenzmittelfinanzierung durch KVG‘! Bei den Geschlechtsumwandlungen bin ich verhandlungsbereit. Was meinen Sie zu einer Altersguillotine bei 40?

          • Karl Müller sagt:

            @D. Kaufmann: So fast unüberbrückbar ist das gar nicht 😉 Wenn ich Ihnen konkrete Beispiele von Lifestyle-Abtreibungen aufzeige, dann sind Sie bestimmt auch dort kompromisbereit. Denn wo wirkliche Not ist, da will ich helfen. Aber 11’000 Fälle wirklicher Not bei nur gut 80’000 Geburten ist unrealistisch (mal abgesehen von den Beispielen, die ich erwähnt habe). Betreffend Initiative, da bin ich dabei. Guillautine ist leider Altersdiskriminierung, darum bitte ohne 😉

      • Thomi Horath sagt:

        Ich wusste nicht, dass Viagra von der Grundversicherung getragen wird. Unterschreibe sofort. Viagra kann jeder aus dem eigenen Sack zahlen, oder dann soll er ganz aufs Können verzichten. :/

  • Gianin May sagt:

    Das komische am Gesundheitssystem allgemein ist doch, dass Staat und Spitäler etc. geben Millionen wenn nicht noch mehr für PC-Infrastruktur aus und doch ist es nicht möglich die wahren Kosten zu erruieren, eigentlich könnte man auch vermuten, dass die ganzen jährlichen Erhöhungen Märchen sind, denn keiner weiss wofür das ganze Geld draufgeht – es ist einfach nicht mehr da ääääh, was machen wir jetzt? Gebührenerhöhung das geht immer. Eine eindeutige, nachvollziehbare Auflistung und Rechtfertigung habe ich nie gesehen und werde es wohl auch nie. Vielleicht landet auch dieses Geld in Delaware?

    • Maja sagt:

      Ueber die Hirslandengruppe gehen Steuergelder nach Amerika weil die Anteile an der Gruppe haben.
      Ich denke auch, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zu geht. Aber wie soll das kontrolliert werden.
      Das Gesundheitswesen hat sich zu einer Gesundheitsindustrie entwickelt und das ist nicht gut.
      Medizin ist Dienst am Menschen.

    • Virgil sagt:

      wie kommen sie darauf man wüsste nicht wohin das geld geht?

  • Marianne sagt:

    Ich kam als Kind einer psychisch kranken Mutter zur Welt, wenn auch in mittelständischen finanziellen Verhältnissen.
    Als Resultat einer belasteten Kindheit, welche durch die Depression meiner Mutter begründet wurde, wurde ich magersüchtig und blulimisch. Nach Jahren Essstörungen entschloss ich mich kürzlich zur Therapie. Frühere Versuche hatten fehl geschlagen.
    Kostenpunkt der Therapieen bis heute: Ca. CHF 20’000, ein Ende ist nicht abzusehen. Ob eine Abtreibung besser gewesen wäre, ist nicht Gegenstand der Diskussion, aber der finanzielle Aspekt…

    • Marianne sagt:

      Im übrigen ist meine Kindheit der Grund, weshalb ich keine Kinder möchte. Aus Angst, genauso schlecht wie meine Mutter zu sein.

    • Karl Müller sagt:

      @Marianne: Sie haben das Leben bekommen. Und Sie sollen unterstützt werden, wenn Sie leiden und Hilfe brauchen. Das ist menschlich. Und dafür rechne ich keine Kosten auf, denn Leben steht bei mir über Geld!

    • Isabelle sagt:

      Hallo Marianne – geht mir genau gleich! Meine Mutter ist manisch-depressiv und unsere Kindheit war sehr unangenehm… Gemäss ihrer Aussage, waren wir Kinder nicht erwünscht gewesen. Es ist unglaublich schwer, sich ein stabiles Leben aufzubauen, wenn einem mit dem geregelten Elternhaus das Fundament fehlt, um Rückschläge besser zu verdauen. Wer glaubt, nicht gewünschten Kindern einen Gefallen zu tun, wenn man sie ins Leben zwingt, hat vielleicht nicht alles bis zum Ende durchdacht. Meiner Mutter wäre es ohne uns vielleicht weniger schlecht gegangen. Ich persönlich hänge nicht sehr am Leben.

      • Doris Kaufmann sagt:

        Danke für die klaren Worte. Mir geht genauso.

        • Thomi Horath sagt:

          Liebe Marianne, Isabelle und Doris, wir befinden uns hier auf der Erde in einem ständigen Kampf gegen das Böse. Wir befinden uns nicht im Paradies. Das Paradies kommt erst nach dem Tod, wenn wir uns richtig verhalten. Es kann auch sein, dass nach dem Tod gar nichts mehr ist, wenn wir uns mit Absicht gegen Gott auflehnen. Es ist Eure Entscheidung, auf welche Seite Ihr Euch schlägt. Es gibt nur zwei Seiten und man kann nicht zwei Herren gleichzeitig dienen. Entscheidet Euch für die Liebe oder für den Hass. :/

          • Virgil sagt:

            wenn ich ihre zeilen so lese, haben sie sich eindeutig für den hass entschieden…

          • Doris Kaufmann sagt:

            @ Thomi Horath: Gut & Böse haben rein gar nichts mit Büchern zu tun. Ein Paradies hört sich natürlich verlockend an. Haben Sie Beweise? Bin verhandlungsbereit!

          • Thomi Horath sagt:

            @ Doris Kaufmann: 😉 Wir können gerne weiter diskutieren. Sie finden mich im Netz oder bei tel.search, wenn Sie mich suchen. Liebe Grüsse! 😉

    • Beat sagt:

      Es gibt keine Garantie dass der Kosten weniger wären wenn Sie nicht da wären. Da es viele Mütter gibt die nach Abtreibungen noch jahrzente lang am sog. Post Abortion Syndrom leiden wäre es durchaus möglich dass die Kosten noch höher geworden wären. Solidarität heisst eben dass wir diese Probleme zu behandeln bereit sind. Ich zahle gern Prämien mit für Ihre Therapie und hoffe sehr dass es Ihnen bald besser geht. Sie müssen kein schlechtes Gewissen haben wegen der Kosten. Dazu ist die Krankenkasse da. nicht fürs Umbringen.

      • Isabelle sagt:

        Die Existenz des „Post Abortion Syndrome“ ist wissenschaftlich nicht einmal bewiesen (http://de.wikipedia.org/wiki/Post-Abortion_Syndrome). Der Begriff ist auf den Webseiten der Pro-Life Fanatiker zu finden. Hingegen gibt es viele Beweise, für die Existenz von Problemen, die durch das Austragen von ungewollten Kindern für Mütter und Kinder entstehen. Wenn Männer von ihrem Nachwuchs die Schnauze voll haben, dann gehen sie einfach. Frauen bleiben, egal wie überfordert sie sind.
        @Beat – wohl nicht verstanden, worum es ging. Verhindern von Leid ist wichtiger als verhindern von Kosten.

        • Karl Müller sagt:

          @Isabelle: Selbstverständlich. Nur ist es umstritten wie so Vieles. In diesem Fall wohl aus ideologischen Gründen. Würde man das PAS nämlich anerkennen unisono, dann wäre das ein Argument, die Abtreibungen in einem anderen, für die Mutter evtl. sehr gefährlichen Licht zu betrachten. Schauen Sie in Abtreibungsforen wieviele Frauen, die abgetrieben haben, grösste Probleme haben, weil sie ihre eigene Frucht haben töten lassen. Das sind keine Märchen sondern Tatsachen! Und trotzdem soll die Gesellschaft für Abtreibungen aller Art bezahlen. Nein, darum JA zur Initiative.

        • Brunhild Steiner sagt:

          @Isabelle:
          und wielange ging es bis Asbest als gesundheitsschädigend anerkannt wurde- o
          bwohl schon reihenweise Leute dran krepiert waren?
          Und das Schleudertrauma? Posttraumatische Belastungsstörung?
          Sie finden bei fast jeder Diagnose, besonders im nicht somatischen Bereich
          eine längere Geschichte in der die Störung entweder unter etwas anderem abgehandelt wird
          oder ganz einfach schlicht ignoriert- stand das beim Wikipediaartikel nicht dabei?

  • Unsere Gesellschaft kultiviert Verantwortungslosigkeit. Lifestyle Abtreibungen sind nur eine der hässlichen Facetten. Menschen sollen die Konsequenzen ihres Handelns wieder selber tragen müssen! Deshalb: Wer keine Kinder grosszieht (ausser aus medizinischen Gründen) soll in Zukunft auch kein Recht auf Altersrenten haben.

    • Melanie Meier sagt:

      betreffend den Altersrenten: muss man dann auch keine bezahlen während man im erwerbsfähigen Alter ist? Irgendwie geht das nicht so auf… Und sowieso, auch wenn die Geburtenrate der Schweizerinnen rückläufig sein sollte macht man sich Gedanken über die Überbevölkerung in der Schweiz.

    • Doris Kaufmann sagt:

      Kein Recht auf Rente, wer keine Kinder hat? Die Menschen ohne Kinder haben übrigens die Ausbildung Ihrer Kinder mitfinanziert. Und kommen auch weiterhin für Frühförderung, Kinderkrippen, Kinderpsychiater, sozialpädagogische Erziehungseinrichtungen auf. Und andere erhalten Kinderzulagen obwohl sie ihre Kinder nicht zu gesellschaftstauglichen Menschen erziehen. Denken Sie noch ein bisschen nach, Herr Karrer.

      • Thomi Horath sagt:

        Sehr geehrte Doris Kaufmann, in diesem Fall gibts nicht viel nachzudenken, weil unsere AHV so oder so futsch ist, sobald die Krise kommt. Just wait and see. In diesem Sinne wird Herr Karrer wohl schneller recht bekommen, als ihm lieb sein könnte, denn wir werden in afrikanische Verhältnisse zurückfallen, wo tatsächlich die eigenen Kinder für den Ruhestand ihrer Eltern sorgen oder auch nicht…. Just wait and see.

  • Buchi sagt:

    Was ist eigentlich so verwerflich daran, sich gegen weniger Abtreibungen einzusetzen? Jede Abtreibung ist eine zu viel, unabhängig davon, ob sie etwas kostet und wer dafür bezahlt, oder etwa nicht?

    • Virgil sagt:

      eben buchi. warum wird dann mit den kosten argumentiert? das ist eben scheinheilig!

    • Peter Weierstrass sagt:

      Ja, jede Abtreibung ist eine zuviel – weil man heutzutags auch zuverlässig verhüten kann! Nur passen Vergewaltigungen und die Schwangerschaften von Mädchen ohne Berufsausbildung schlecht in Ihr Schema. Und Sie wissen nicht, dass gerade die Leute, die für die Freiheit bei Schwangerschaftsabbrüchen sind, sich für Kindertagesstätten und mütter- und väterfreundliche Arbeitsplätze einsetzen. Solche Positionen habe ich aus der Ecke der Abtreibungsgegner noch nie gehört.

      • Karl Müller sagt:

        @Peter Weierstrass: Vergewaltigungen und Risiken für Mütter/Kind sind auch zukünftig noch im KVG. Diese Argumentation fällt also weg! Und wenn ein Mädchen ohne Berufsausbildung sich für eine Abtreibung entscheidet, ist das zwar traurig, aber wird auch noch in Zukunft möglich sein. Finanziert es diese nicht selber, werden die Eltern dafür aufkommen müssen. Aber sicher nicht die Gesellschaft. Das ist höchst asozial!

  • C. Zett sagt:

    Wer nicht abtreiben will, kann diesen Grundsatz ungehindert und uneingeschränkt befolgen, gleichgültig, wieviel andere Menschen gleich oder anders denken und handeln. Das genügt aber den Abtreibungsgegnern nicht. Sie wollen ihre Weltanschauung und ihre Auffassung von Leben andern aufzwingen.
    Die Auffassungen der Abtreibungsgegner sind auch religiös beeinflusst. Darum berührt ihr Versuch, ihre Auffassung allgemein gültig zu erklären nebst anderen Rechten der privaten Autonomie auch die Religions- und Bekenntnisfreiheit.
    Ihr Argument, Abtreibung sei „Tötung eines Menschen“ ist rechthaberisch.

    • Das ganze Leben ist von religiösen Einflüssen geprägt, und dies gilt auch für Atheisten. Wenn Sie’s nicht glauben, dann leben Sie mal in einem anderen Kulturkreis. Mord ist Mord, und dies gilt auf der ganzen Welt. Diese Tatsache hat nichts mit Rechthaberei aber sehr wohl mit Verantwortungsbewusstsein zu tun. Die private Autonomie ins Zentrum zu stellen, um Unrecht zu vertuschen ist scheinheilig.

    • Thomi Horath sagt:

      Was glauben Sie, Herr Zett, was Gott dazu sagen würde? Erstens: Soll überhaupt abgetrieben werden? Zweitens: Wer soll den Mord an einem unschuldigen kleinen Menschen finanzieren?
      Gott sagt auch dies: „Ich kannte dich, ehe denn ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe denn du von der Mutter geboren wurdest, und stellte dich zum Propheten unter die Völker.“ (Jeremia 1:5) (http://www.bibel-online.de/text/luther_1912/jeremia/1/)

      • Doris Kaufmann sagt:

        Achtung, Herr Horath, das Eis ist dünn und beginnt zu splittern! Wer sich auf Bibelzitate herauslässt, soll den Spott nicht fürchten. Falls Sie Glatzenträger sind oder eine Hautkrankheit haben siehts gemäss Bibel schlecht aus für Sie.

        • Thomi Horath sagt:

          Frau Kaufmann, ich bin mir dessen bewusst, dass ich Spott einkassieren werde. Ich werde das über mich ergehen lassen, wenn ich damit meine Treue zu meinem Vater im Himmel unter Beweis stellen kann. 😉 Andere sind für unseren Vater im HImmel gestorben. So ist ein bisschen Spott eher peanuts. 😉

  • Brotzer Sonja sagt:

    Auffallend wenige Frauen geben hier zu diesem Thema kommentare ab! Ich bin überzeugt, nein ich weiss das keine Frau leichtfertig sich für eine Abtreibung entscheidet. Egal wie weit ihre Schwangerschaft ist. Frauen sind weder dumm noch müssen sie bevormundet werden. Und was ich gar nicht mag ist der Vergleich Frau die Abtreibt ist eine Mörderin. Wer die Doppelmoral liebt vorallem hier die Männer angesprochen der soll nach Amerika gehen dort wird sie gerne gelebt.
    Erstaunlich ist auch seit der Fristenlösung weniger Frauen abtreiben und das hat hier noch niemand erzählt!!!

    • Karl Müller sagt:

      @Brotzer Sonja: Doch es gibt leichtfertige Abtreibungen. Wenn man die Gründe anschaut, weshalb ein Menschlein am Leben gewaltsam gehindert wird. Dass die Abtreibungen nicht weiter gestiegen sind, hat nichts mit der Fristenlösung zu tun, sondern mit den dramatisch gestiegenen Verkäufen der Pille danach. Diese Fälle erscheinen NICHT in einer Statistik!

      • Isabelle sagt:

        Die Pille danach ist keine „Abtreibung-Light“ wie Sie das suggerieren. Die Pille danach verhindert den Eisprung bei der Frau, so dass gar keine Befruchtung stattfinden kann. Im Prinzip ist die Pille danach eine hochdosierte Pille, wie sie Frauen zur „normalen“ Verhütung benutzen. Ergo dürfen diese „Fälle“ auch nicht in einer Abtreibungsstatistik erscheinen.

        Wo haben Sie denn gelesen, dass der Verkauf dramatisch gestiegen ist? Einfach mal wieder was behaupten?

        • Karl Müller sagt:

          @Isabelle: Die Pille danach verhindert nicht nur den Eisprung, sondern auch das Einnisten einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter. Die Zahlen über die Pille danach können Sie googeln. Seit 2002 im Umlauf und seither Jahr für Jahr deutlich höhere Verkaufszahlen.

          • Isabelle sagt:

            @Karl Müller – ob die Pille danach einen Einfluss auf die Einnistung einer allenfalls schon befruchteten Eizelle hat, ist umstritten. Die bewiesene Wirkungsweise ist die Verhinderung des Eisprungs.
            Abtreibungsgegner haben den Begriff des Post Abortion Syndromes in Umlauf gebracht, wobei die Existenz desselbens umstritten ist.
            Wer mit Scheinargumenten um sich wirft, disqualifiziert sich selbst.

          • Brunhild Steiner sagt:

            @Isabelle: dann hier nochmal wenn Sie es weiter oben lieber ignorieren, zu der angeblich bloss von militanten Gegnern promoteten „Störung“:
            und wielange ging es bis Asbest als gesundheitsschädigend anerkannt wurde-
            obwohl schon reihenweise Leute dran krepiert waren?
            Und das Schleudertrauma? Posttraumatische Belastungsstörung?
            Sie finden bei fast jeder Diagnose, besonders im nicht somatischen Bereich
            eine längere Geschichte in der die Störung entweder unter etwas anderem abgehandelt wird
            oder ganz einfach schlicht ignoriert- stand das beim Wikipediaartikel nicht dabei?

          • Brunhild Steiner sagt:

            2/ es gibt hier nun mal auch sehr viel Unappetitliches,
            die Augen davor verschliessen macht es nicht besser und hilft auch niemandem wirklich weiter.
            Ehrlicher wäre, das Unappetitliche halt in Kauf nehmen, anstelle es schönzureden.

    • Thomi Horath sagt:

      Sehr geehrte Frau Brotzer, halten Sie sich einfach an die Regel „Kein Sex vor der Ehe.“ und Sie werden wohl eher kaum in die Situation kommen, abtreiben zu müssen. Die Regel gilt übrigens für beide Geschlechter, wohlgemerkt. 😉

      • Doris Kaufmann sagt:

        @ Thomi Horath: Sie irren gewaltig. Es gibt durchaus vertraglich verheiratete Paare, die sich nicht imstande sehen ein (x-tes) Kind aufzuziehen und einen Zellklumpen entfernen lassen.

  • Peter Weierstrass sagt:

    Die ersten Opfer dieser Initiative werden junge Mädchen sein. Wie sollen sie mit ihrem Ersparten einen Schwangerschaftsabbruch bezahlen können, wenn sie mit 14, 15 oder 16 ungewollt schwanger geworden sind? Und noch wichtiger: Wenn die KK die Abtreibung bezahlt, bleibt die Patientengeheimnis des Mädchens – welches auch gegenüber ihren eigenen Eltern gilt! – viel eher gewahrt. Wenn die Initiative durchkommt, werden vor allem Frauen bevormundet – und kaum Kosten gespart.

    • Karl Müller sagt:

      @Peter Weierstrass: Dann haben die Eltern dafür aufzukommen wie bei allem Anderen auch. Aber sicher nicht die Gesellschaft!

      • Melanie Meier sagt:

        Und wieso muss der Kindsvater nicht dafür geradestehen? Plus liegt ja die Verantwortung der Kosten beim Mädchen, der Knabe wird ja nicht schwanger. Muss man dann so lange warten bis eine DNA-Probe möglich ist um den Vater gerichtlich zur Kostenübernahme zu zwingen? Und wie schaut das aus mit der Zusatzversicherung, wird die dann obligatorisch für Mädchen und Knaben sobald sie in zeugungsfähiges Alter kommen? Oder ist die dann nur für die Frauen damit wir noch mehr KK bezahlen als die Männer?

        • Karl Müller sagt:

          @Melanie: Weil der Kindsvater kein Mitspracherecht bei der Abtreibungsentscheidung hat. Entrechten aber dennoch Kostenauflage ist nicht ganz fair. So haben die Erziehungsberechtigten einzustehen, wie bei allem Anderen auch.

        • Thomi Horath sagt:

          Nein, Melanie, die Mädchen und Jungen haben einfach kein Sex bis sie verheiratet sind. Ist das klar genug ausgedrückt?

      • Peter Weierstrass sagt:

        Sie verstehen nicht, was der Unterschied zwischen einer Grippe und einem Schwangerschaftsabbruch ist. Bei ersterem zahlen die Eltern ganz gerne, weil sie ein gesundes Kind wollen. Bei letzterem muss sehr aufpassen, dass man dem Kind nicht sein eigenes Weltbild aufzwingt, sondern ihren, frei gebildeten Willen respektiert. That’s the problem.

        • Karl Müller sagt:

          @Peter Weierstrass: Ja was nun, freier Wille als Minderjähriger? Man darf keinen Kaufvertrag unterschreiben, aber ein Leben beenden soll im freien Willen des Unmündigen liegen? Nein, für Unmündige haben die Eltern aufzukommen wie bei allem Anderen auch.

      • Doris Kaufmann sagt:

        Und ich versetze mich in das spätere Kind: „Meine Mutter war 15, hatte nicht genug Taschengeld gespart um abzutreiben, fand keinen ‚Engelsmacher mit Kleiderbügel‘ und meine Grosseltern wollten ihr eine Lektion erteilen. Ich bin jetzt der lebendige Vorwurf für meine Mutter, dass sie mit 15 einen Fehler gemacht hat.“ Grausam.

        • Karl Müller sagt:

          @Doris Kaufmann: „Und ich danke allen, dass ich selber entscheiden kann, ob ich leben will oder nicht.“ Das wäre das richtige Ende für Ihre Geschichte.

      • Doris Kaufmann sagt:

        @ Karl Müller. Ich rede es ihm nicht ein. Er hat es selbst erkannt! Weil er wohl frei denken darf. Kudos to Peter Weiterstrass!

  • ueli widmer sagt:

    studien zeigen, dass gerade frauen die sozioökonomisch benachteiligt sind, häufiger von ungewollten schwangerschaften betroffen sind. frauen mit migrationshintergrund, frauen mit sozialen problemen, frauen mit partnerschaftsproblemen und alleinstehende frauen (alle anderen finanzieren den abbruch eh diskret selbst). ein gefundenes fressen für die schweizer evangelikalen hardcore-taliban … im übrigen, verlange ich, dass die so genannte solidar-gemeinschaft ab sofort NICHT mehr für kosten aufkommt, die aus risiko-verhalten resultieren: sei es ski-fahren, auto-/motorradfahren etc pp.

    • Karl Müller sagt:

      @Ueli Widmer: Es wird nichts verboten, es wird nichts verunmöglicht. Die Zusatzversicherung ist immer noch finanzierbar. Hier drin wird von den Gegnern der Initiative ja heraufbeschworen, wie wenig man sparen könne durch diese Änderung. Also kostet die Zusatzversicherung ja auch so wenig. Logisch oder? Gerade die finanziell schwächeren bekommen Prämienvergünstigungen durch den Staat. Risikoverhalten ist nicht die Frage, sondern Leben erhalten oder Töten! Auch einem verunglückten Skifahrer zahle ich gerne solidarisch KVG, aber einer Tötung eines Ungeborenen sicher nicht.

  • nemo sagt:

    Und jetzt? Diese Initiative wird locker zu Stande kommen und noch viel deutlicher abgelehnt werden. Denn ging es wirklich um die Kosten, so dürften die Folgen der Schwangerschaft und die Geburt (sind ja auch keine Krankheiten) nicht von der Kasse bezahlt werden. Denn auch dafür gilt, dass Leute, welche gegen die Überbevölkerung ankämpfen, zahlen. So what lasst die ExtremistInnen ihre Initiative lancieren und lasst sie damit untergehen, besser als wenn sie noch mehr gewalttätig werden.

  • Bühler Jim sagt:

    Warum, bitte schön, soll ich mich mit einer Kultur des Tötens solidarisieren?
    Scheinheilig sind da all diese Schönrede-Versuche, die von Schwangerschaftsabbruch und Fristenlösung sprechen…
    Scheinheilig ist eine Gesellschaft, welche solches Unrecht zum Recht erklärt.
    Scheinheilig sind die, welche Toleranz fordern, wenn ihre Toleranz aufhört, wenn jemand für den Schutz des Lebens eintritt.

  • Doris Kaufmann sagt:

    Der Artikel bringt es auf den Punkt. Eigentlich sollte es ‚Kleiderbügel-Initiative‘ heissen. Wenn es den Initianten wirklich ums Geld geht, sollen sie einmal ausrechnen, was ein ungewolltes Kind später an gesellschaftlichen Kosten verursachen kann. Das Leid ungewollter Kinder lässt sich hingegen nicht in Zahlen messen.

    • Beat sagt:

      Das ist kein Argument. Die überwältigende Zahl „ungewollter“ Kinder werden spätestens wenn sie geboren sind oder das Mami zum ersten Mal herzig anlachen zu gewollten und diese wachsen ganz normal wie tausende andere Kinder auf.

      • Doris Kaufmann sagt:

        @ Beat: Ja, Kinderlachen ist herzig. Aber es braucht einiges mehr um aus herzlich gurgelnden Neugeborenen einen gesellschaftsintegrierten Erwachsenen zu machen. Manche Erwachsenen sind dazu nicht imstande, dann ist es immer besser, sie haben keine Kinder.

    • Karl Müller sagt:

      @D. Kaufmann: Und wieviel die meisten Erwachsenen an Sozialabgaben und Steuern entrichten. Diese Rechnung ist ein Argument PRO Geburt. Das Leid ungeborener Kinder, danach fragt nicht mal jemand. Unsere Gesellschaft ist derart lebensfeindlich geworden, dass es mir graut.

      • Doris Kaufmann sagt:

        @ Karl Müller: Es braucht Ihnen nicht zu grauen. Leben soll positiv und gewollt sein. Vom Anfang bis zum Schluss.

        • Karl Müller sagt:

          @D.Kaufmann: Vom Anfang bis zum Schluss? Und wer entscheidet, ob es positiv genug ist? Oder gewollt? Auf keinen Fall das ungeborene Kind, das abgetrieben wird, einverstanden? Wer sieht was Morgen geschieht? Wie Dinge sich verändern, auch zum Positiven? Diese Beweisführung möchte ich zuerst sehen, bevor Menschen über ungeborenes Leben (oder Tod) entscheiden.

  • I. Freymond sagt:

    Vu la direction que prend notre pays, cela ne me surprend même pas et c’est triste. Les mots comme solidarité ou compréhension ont cédés la place à compétitif et rendement. Ne jamais flancher, ne pas faire d’erreur…
    Pour une femme il est, dans tous les cas, très difficile d’avorter. Ce n’est pas une décision que l’on prend à la légère et les séquelles psychologiques sont profondes et mettent des années à se résorber. On en guérit jamais vraiment. Rajouter à cela les difficultés financières qui devait s’ensuivre…
    Un peu d’humanité ne ferait pas de mal à ces gens!

  • cornelia sigrist sagt:

    die initiative bringt keine kostenersparnis, sondern lediglich folgekosten; das argument „für tiefere prämien“ ist also nicht korrekt und sehr wohl mindestens sehr fadenscheinig. die kernfrage ist doch eigentlich eine andere: gilt für unsere krankenversicherung auch zukünftig noch das solidaritätsprinzip (= mittragen auch anderer lebenshaltungen und meinungen) oder das verursacherprinzip (= jeder zahlt die leistungen gemäss bedarf und eigenen wertvorstellungen 1:1 selbst durch erspartes)? welche leistungskürzungen sind vertretbar und laufen unseren gesellschaftlichen grundwerten nicht zuwider?

    • Karl Müller sagt:

      @C. Sigrist: Solidaritätsprinzip mit Leben beenden wäre mir ganz neu. Bisher beschränkte sich das auf Leben erhalten und Krankheiten zu heilen. Das wird nach wie vor nicht angetastet und das ist gut so! Lifestyle-Abtreibungen mitzufinanzieren ist nicht nur Nonsens, sondern auch dadurch verwerflich, dass alle mitfinanzieren müssen, dass ein Menschlein die Möglichkeit auf Geburt und weitere Entwicklung genommen wird.

    • Thomi Horath sagt:

      Ich erkläre mich solidarisch mit dem Fötus. Er soll leben dürfen. Oder gehört das nicht zum Solidaritätsprinzip?

  • Regina Tschudi sagt:

    Als mir ein Gimnasillehrer erzählte, dass viel seiner Schülerinnen abgetrieben hätten. Auf seine Frage an einen Spitalverantwortlichen „ob an seiner Klinik Abtreibungen gemacht würden“ antwortete dieser – da ist unser Tagesgeschäft.
    Ich glaubte mich im falschen Film. Wenn dann auch noch die Kosten durch die Krankenkassen getragen werden, ist jede Vernunft fehl am Platz. Wie steht es mit der Prävention ? Abtreibungen sollten NUR in ganz aussergewöhnlichen Situationen erlaubt werden. Es ist dann immer noch viel Spielraum für die Aerzte vorhanden.

    • Maja sagt:

      Ich glaube ihnen kein Wort. Gimyschüler sind klug genug Verhütung anzuwenden.

      • Karl Müller sagt:

        @Maja: Das ist definitiv keine Frage der Intelligenz. Höchstens der Reife. Aber auch da haperts bei Vielen. 11’000 Abtreibungen alleine in der Schweiz sind ein Zeichen einer morbiden Gesellschaft. Dass dafür auch noch alle brav mitbezahlen müssen, ist skandalös.

    • Maja sagt:

      Bleiben wir bei den Tatsachen.

  • Cocote sagt:

    pour une affaire de grossess les personnes en cause doivent etre responsables de leurs actes,il y a des options avant l’act sexuel il faut y penser,l’abortion doit etre aux frais des parties involvees et non de l’assurance , mais seulement en cas de viol de la victime,et pourquoi ne pas penser a toutes les familles qui aimeraient adopter un enfant, cette famille serait certainement ravie de payer les frais de grossesse.

  • carlo sagt:

    Statt über Finanzierung von Schwangerschaftsabbrüchen zu diskutieren, sollte man in unserem reichen Land besser darüber reden, wieso Frauen durch Schwangerschaft in eine Notlage kommen.

    Sind es die miesen Kinderzulagen, die mangelnde Unterstützung der Gesellschaft, das Wertedenken, oder was?

    Das Durschschnittsalter beim ersten Kind ist bei Müttern bereits so hoch, dass Mediziner von einer Risikoschwangerschaft sprechen.

    Wie wird statistisch erklärt, dass es auf 1000 Frauen 20 Geburten gibt aber auch 10 Aborte?

  • gattopardo sagt:

    Abtreibung ist das Unterbrechen eines Prozesses, der einen Menschen zur Folge hätte.
    Eine unbefruchtete Eizelle keimt nicht. Die Spermien alleine keimen auch nicht. Abtreiben ist Töten. An alle über diese Formulierung empörten Abtreibungsbefürworter – empört euch lieber darüber: Obwohl ich es so sehe, könnts mir nicht gleichgültiger sein, wer, wie, wo, wie oft, mit wessen Geld und warum abtreibt.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Es ist keine Unterbrechung, sondern ein Abbrechen,
      genauso scheinheilig ist auch das Wort „Schwangerschaftsunterbruch“.

      • Doris Kaufmann sagt:

        @ Brunhild Steiner: Ach, Abort oder Unterbruch, am Schluss kommts auf das Selbe raus. Oder lassen Sie bei Karies auch der Natur ihren Lauf?

        • Brunhild Steiner sagt:

          @Doris Kaufmann: ich bin grundsätzlich der Auffassung dass Dinge beim richtigen Namen genannt werden sollten, besonders wenn eine „geläufige“ Bezeichnung etwas vorgaukelt das nicht ist.
          Das Wort Abort wird üblicherweise für ein Schwangerschaftsende ohne Fremdeinwirkung verwendet,
          und meist sind die Frauen, welche einen solchen bewusst erleben, sehr traurig darüber.

          Wird die Schwangerschaft durch Fremdeinwirkung beendet hat sie eben ein Ende und keinen Unterbruch.
          Was Ihr Kariesbeispiel damit zu tun hat erschliesst sich mir nicht ganz…

    • Maja sagt:

      Wissen sie wie viele unbemerkte Aborte es gibt? Ich finde es eh scheinheilig wenn zur gleichen Zeit Mütter mit Kinderwagen angefeindet werden wenn sie den ÖV benutzen. Kinder an vielen Orten nur geduldet sind. Da muss sich zuerst die CH-Gesellschaft ändern. Ich denke die Initiative wird abgelehnt.
      All die Argumente für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch wurden x Jahre durchgekaut. Das Volk hat entschieden und so sei es.

      • Karl Müller sagt:

        @Maja: Unbemerkte Aborte sind nicht durch gewaltsame Eingriffe von Menschen geschehen. Das ist Natur, Gott, höhere Macht oder wie Sie es nennen wollen. Dass die Gesellschaft aber kinderfreundlicher werden muss, da bin ich mit Ihnen einverstanden. Lifestyle-Abtreibungen bewirken aber gerade das Gegenteil. Das Volk hat übrigens schon einige Male entschieden und danach wieder anders (UNO-Beitritt…). Aber über die Fristenlösung wird ja gar nicht abgestimmt, lediglich über die Finanzierung der Lifestyle-Abtreibungen.

        • Isabelle sagt:

          jetzt bin ich entsetzt – Gott führt selbst auch Aborte durch? Wieso tut er sowas? Wenn ein Kind nicht entstehen sollte, warum hat er nicht gleich die Befruchtung verhindert?
          Bezüglich christliche Nächstenliebe – wie helfen Sie denn den ungewollten Kindern und Müttern, wenn Sie schon zu knausrig waren, die 600-700 Franken für eine Abtreibung zu finanzieren? Persönliches Engagement? Oder genügt es für Sie, sich auf den Einzug ins Paradies im Leben danach zu freuen, während die Gegenwart zur Hölle wird?

          • Karl Müller sagt:

            @Isabelle: Fragen Sie ihn! Betreffend Nächstenliebe habe ich bereits weiter oben geschrieben, dass ich karitative Organisationen unterstütze. Im eigenen Umfeld soweit möglich auch beratend, dass es eben gar nicht soweit kommt, dass 600-700 Franken und eine Beendigung eines Menschleinlebens Tatsache wird. Und vor allem auch: Verantwortung übernehmen für das, was man tut. Sex haben und nachher andere für Abtreibung bezahlen zu lassen ist asozial.

          • Isabelle sagt:

            Gott antwortet nicht. Wenn alles Gottes Wille ist, warum hat er die Wissenschaft nicht daran gehindert, Abtreibungstechniken zu erfinden?
            Darf ich aus ihrer Nachricht schliessen, dass es für Sie in Ordnung ist abzutreiben, sofern die Frau dies aus der eigenen Kasse finanziert?
            Das dürfte bei den meisten Frauen eh der Fall sein, da die Kosten sicherlich häufig im Selbstbehalt untergehen, resp. gar nicht erst bei der Krankenkasse gemeldet werden. Hoffe, diese Zahlen werden von den KK noch publiziert.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Maja: das müsste ja beinahe bedeuten dass es in sogenannt kinderfreundlichen Ländern
        weniger Abtreibungen gäbe, und dem ist nicht so…,
        ich habe in einem Kommentar zu Ihnen weiter oben auf ein Interview mit einem praktizierenden italienischen Abtreibungsarzt hingewiesen der seinen Job ohne ideologische Scheuklappen macht und die Misstände in den Motiven zur Abtreibung ganz klar benennt-
        aber eben, es geht ja gar nicht darum sondern um die Finanzierung!

      • Doris Kaufmann sagt:

        @ Maja: Wer sich nicht imstande sehen, ein Kind aufzuziehen, tun dies sicher nicht wegen den überfüllten öV während Stosszeiten. Andere öV-Pendler unterstützen Ihre persönliche Entscheidung bereits durch saftige Abgaben an Krippen, Kinderpsychiater, Schulen, Universitäten. Gönnen Sie Ihnen wenigstens einen Sitzplatzes!
        Das Urproblem liegt darin, dass Männer und Frauen Sex haben zur fleischlichen Vergnügung. Und fast immmer nicht, weil sie zusammen ein Kind herstellen und in dessen Weg zum erwachsenen Menschen begleiten wollen.
        Unser Planet/Land ist bereits überbevölkert!

  • Jennifer Walter sagt:

    Oh da haben wohl wieder Politker das Framing 1×1 Handbuch gelesen.
    Wunderbar.
    Wie werden Abtreibungen von Schwangerschaften, welche durch Vergewaltung eingetreten sind, geregelt?
    Zahlt dann der Vergewaltiger? Oder falls der minderjährig sein sollte, seine Eltern? Oder weil ja auch ein durch ungewollten Geschlechtsverkehr entstandenes Embryo ein schlagendes Herz hat, sollte es frau auch gebären?

    • Karl Müller sagt:

      @Jennifer Walter: Im Initiativtext sind Fälle wie Vergewaltigung weiterhin im KVG belassen. Also keine Sorge, wie heute. Die Eltern müssen selbstverständlich für ihre Unmündigen aufkommen. Wie bei allem Anderen auch.

  • Andy Ackermann sagt:

    Wie lauteten doch die Schlagworte bei der Abtreibungsabstimmung: „Mein Bauch gehört mir“.
    Bei den Kosten siehrt das aber anders aus. Nein, nein das ist überhaupt nicht Scheinheilig, das meint man nur, das ist etwas gaaaanz anderes..

  • karin sagt:

    Ich finde im ganzen Blogg immer wieder die Aussage, dass nur die jungen Mädchen durch Nicht Verhüten daran schuld sind, wenn sie ungewollt schwanger werden. Und mehr Verantwortung übernehmen sollen. Tatsache ist doch, dass 99% der Verantwortung zum Verhüten heute bei den Frauen liegt, zum Sex gehören aber immer noch 2, wann lernen endlich die Männer, ihren Teil der Verantwortung zu tragen? Und halt wenn nötig bei der Kostenbeteiligung bei der ev. Abtreibung!! Im Blogg hat dieser Teil der Bevölkerung viel zu sagen, was tun sie alle im richtigen Leben, um ihren Teil der Verantwortung zu tragen?

    • Es ist doch anzunehmen, dass wenn man zusammen im Bett war, nach 1-3 Monaten noch weiss mit wem. Ebenso ist auch anzunehmen dass man dann auch noch über die Konsequenzen miteinander reden kann. Nötigenfalls halt mit einem obligatorischen Vaterschaftstest. Oh ich vergass, den wollten die Frauen auch nicht, das aber ist eine andere Geschichte.

    • Karl Müller sagt:

      @Karin: Sie haben Recht! Es gehören zwei dazu! Aber halt mal, warum darf Mutti dann alleine über die Abtreibung entscheiden? Es wird der biologische Vater also entrechtet, um ihn gleich danach mit der hohlen Hand wieder in eine Pflicht zu nehmen. Nein, Pestalozzi ist tot! Entweder haben Väter auch Rechte mitzubestimmen, oder die Baucheigentümerinnen kommen auch alleine dafür auf. So ist es bei Eigentum.

      • Natalia Keller sagt:

        Danke Karin, dass sie aussprechen was ich mir auch gedacht habe. Hatte vor ein paar Jahren auch mal eine „wildere“ Phase mit einigen One-Night Stands. Die Herren mussten allesamt mit Nachdruck zum Gebrauch eines Kondoms überredet werden, sie wären alle sofort bereit gewesen darauf zu verzichten, da ich ja die Pille nahm. Soviel zum Thema Verantwortung bei der Verhütung übernehmen (von STDs ganz zu schweigen), die alleinige Verantwortung und die Kosten hingen an mir. Verhütung ist NICHT nur Frauensache, das müssen noch ganz viele Männer endlich lernen!!

  • Sportpapi sagt:

    Danke, Karl Müller, für den grossen und besonnenen Einsatz.

  • Jennifer S. sagt:

    Wieviele Herren hier leichtfertig den Begriff „Lifestyle-Abtreibung“ in den Mund nehmen, widert mich an. Kennt jemand von Ihnen, und mit kennen meine ich nicht hören, dass Frau Müller da…, eine Frau die eine Lifestyle-Abtreibung hinter sich hat. Wahrscheinlich nicht. Ich empfehle Ihnen mal mit Frauen zu sprechen, die abgetrieben haben. Das ist kein Zuckerschlecken und die Zahlen sind ja auch, wie schon dutzendfach erwähnt und von den meisten hier ignoriert, seit Jahren RÜCKLÄUFIG. Aber das scheint nicht zu interessieren.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Jennifer S.: die Zahlen sind rückläufig weil nicht alle Massnahmen zum Abbruch in der Statistik erfasst sind,
      und 11’000 von der Statistik erfasste Fälle sind für ein so kleines Land immer noch sehr hoch.
      Ich habe ein Interview eines überzeugten Abtreibungsarztes aus Italien (und er praktiziert immer noch) gelesen indem er klar auch dazu Stellung nimmt. Für viele seiner Kundinnen ist die Abtreibung eine angenehme Alternative zur Pille und nicht wenige kommen ein zweites und drittes mal und für viele wäre die Schwangerschaft ein Jahr später schon passend aber jetzt gerade nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Jennifer S. noch ein Zusatz, habe das Interview soeben nochmals gelesen, der Arzt (Tarantini) spricht von 80% seiner Kundinnen die 3 bis 6 mal zur Abtreibung gekommen sind.
        Es wurde im Juni 2010 in der Zeitschrift tempi publiziert, unter dem Titel
        Ivg. Il „diritto“ che ci ha reso barbari“. (tempi.it)
        Ich weiss nicht ob der Text noch online ist,
        habe mir eine Kopie gemacht welche ich wohl hier nicht unterbringen kann.

        Auch nicht gelöst ist das Recht auf Gewissensfreiheit beim medizinischen Personal,
        aber das wär nochmals eine ganz andere Baustelle… .

    • Karl Müller sagt:

      @Jennifer S: Mich widert die Tatsache auch an, dass es überhaupt Lifestyle-Abtreibungen gibt. Lesen Sie in Foren, lesen Sie mein Zitat oben. 1990 waren es 10’000 Abtreibungen, heute sind es knapp 11’000. Dabei ist die „Pille danach“ erst seit ca. 10 Jahren auf dem Markt, was zu einer Reduktion der offiziellen Zahlen führte. Der Grund ist vielfach keine Notsituation im eigentlichen Sinn, sondern Freiheit, keine Zeit, nicht viel Geld usw. Dies soll bitteschön nicht der Allgemeinheit angehängt werden. Das ist schlicht nicht fair und hat mit Solidarität nichts zu tun.

      • Isabelle sagt:

        können Sie mir die Statistik zeigen, welche ausweist, wieviele der durchgeführten Abtreibungen als „Lifesstyle-Abtreibung“ klassifiziert werden? Oder ist für Sie eine Abtreibung per se eine frage des Lifestyles? In dem Fall können Sie den Zusatz „Lifestyle“ ja einfach weglassen.
        Ich kenne einige Frauen, die – schweren Herzens – abgetrieben haben. Aber in keinem Fall ging es um Lifestyle sondern um das Fehlen eines gesunden Umfeldes für ein Kind.

        • Sportpapi sagt:

          Natürlich. Und das „gesunde Umfeld“ für das Kind wird definiert durch die Lust der Mutter, ein Kind zu haben. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.

        • Karl Müller sagt:

          @Isabelle: Zahlen gibt es natürlich keine! Denn das obligatorische Gespräch ausser mit dem persönlichen ausführenden Arzt ist hinfällig geworden. So ist also der Arzt gleichzeitig der, welcher die das Gespräch führt. Kompetenzüberschneidung par excellence. Ich habe aber schon mehrmals auf die Abtreibungsseiten verwiesen, auch weiter oben ein Beispiel kopiert, das typisch ist für eine Lifestyle-Abtreibung: „Ich wollte frei sein!“ Zudem spricht das Verhältnis, 11’000 Abtreibungen gegen gut 80’000 Geburten pro Jahr ein deutliches Zeichen. Alles Notsituationen?

  • Karl Müller sagt:

    2008 druckte ein Schweizerisches Boulevard-Blatt einen Bericht einer jungen Frau ab, die abgetrieben hat. Dies klang 1:1 so:
    „Da wurde ich schwanger.“ Ein Schock! Ich wollte nach New York und nicht festgehalten werden. Ich wollte frei sein. Und ich habe einen hohen Preis dafür ­gezahlt». «Ich war jung, hatte nicht viel Geld, war mir nicht sicher, ob der Partner der richtige ist.»

    Das sind für mich Lifestyle-Abtreibungen, die wir alle heute mitfinanzieren. Die gute Frau hatte also Sex, wurde schwanger und da sie frei sein wollte, hat sie halt ein Menschlein abgetrieben. No comment!

    • Doris Kaufmann sagt:

      Und wo war der Samenspender beim Interview? Geschweige denn bei der Erziehung/Finanzierung? Nirgendwo.

      • Karl Müller sagt:

        @D. Kaufmann: Darüber liess sich diese junge Frau nicht aus. Er war aber wahrscheinlich eh nicht der Richtige…. und vor allem hatte er ja gar nichts zu melden. Vielleicht wollte er das Kind sogar? Es geht mir aber um die Motive. Brunhild Steiner hat weiter oben den italienischen Arzt zitiert, der diese Motive aufgezeigt hat. Und sorry, dafür darf die Allgemeinheit nicht haftbar gemacht werden. Diese Kosten sollen sie selber tragen respektive über VVG versichern.

  • a.p.m. sagt:

    Moment mal, haben die Frauen die das nötig hatten (fast niemand tut das , eine Abtreibung, als reine egoistische grunde), haben die auch nicht jahrenlange Prämien bezahlt? Wird das nicht abgerechnet????? Wieso denken immer die Leuten würden für jemand anders was bezahlen? Ich kenne mehrere Menschen, die Jahrzenten NUR zahlen, wenn sie eventuell zum Artzt gehen, bezahlen sie sowieso Rechnungen unter 1000,- stutz….. von eigener Tasche….. ich chumme nöd druuss, was’n’los Leute?

  • Thomi Horath sagt:

    Also, a.p.m, es geht um folgendes: Wir alle zahlen Krankenkassegrundversicherung. Mit diesem Geld werden auch Föten abgetrieben. Das heisst, wir unterstützen mit unserem Geld die Ärzte, welche den Fötus aus dem Uterus herausreissen und rauskratzen und am Schluss auf dem Nebentisch nochmal schnell zusammensetzen, um sicherzustellen, dass auch ja nichts hängen geblieben ist. Wir alle unterstützen dies mit unserem Kassenbeitrag. Ich möchte nun gerne beantragen, dass solche Sachen privat gezahlt werden, z.B. über eine Zusatzversicherung. Chummsch jetzt druus? :/

  • Inti sagt:

    Les romandes font elles partie de la majorité silencieuse? L’avortement est un droit, le supprimer au nom de je ne sais quel idéal ne serait que régression. Je propose cependant un suivi de ces femmes dès la première interruption de grossesse, l’igv ne doit pas venir un moyen de contraception, la prévention et l’éducation devrait se moderniser, parler des conséquences et de la responsabilité que représente le fait de mettre un enfant au monde. Quand au respect de la vie, les même opposants ne sont pas contre la manière forte pour les pays du tiers monde. Un peu de solidarité svp.

  • swyssair sagt:

    Lieber Herr Alonso, ich empfinde Ihre Wahrnehmung vom Sinn der Solidarität und den Sozialversicherungen etwas abwegig. Mir ist verständlich, wenn Menschen sich nicht solidarisieren, um gesundes Leben zu töten. Offenbar halten Sie und die anderen sich aber für urteilsfähig darüber, was lebenswert ist und was nicht. Vermutlich – es wäre nach Ihrer Logik – sind Sie auch der Meinung, man müsste die aktive Sterbehilfe (Für die einen ist Abreibung nichts anderes.) auch solidarisch über die Sozialversicherungen finanzieren! Bei dieser Haltung ist eher die Rede von „sozial“ scheinheilig!

  • Gion Saram sagt:

    Lassen wir einmal die Argumente für oder gegen eine Abtreibung beiseite &
    beschäftigen wir uns mit den versicherungstechnischen Argumenten der Befürworter
    dieser Initiative. Krankenkassen sind gewinnorientierte Firmen und KEINE staatlichen Umverteilungs-
    instrumente. Ein Risiko zu versichern bei dem ein Schaden fahrlässig oder durch Leichtsinn
    des Versicherten hervorgerufen werden kann ist immer problematisch. Normalerweise schützen sich
    Versicherung vor diesem Problem in dem sie einen empfindlichen Selbstbehalt für solche Risiken
    verlangen,

  • Gion Saram sagt:

    oder eine höhere Prämie oder im Schadenfall Regress auf den Vesicherten nehmen.
    Dies passiert zum Beispiel wenn ein Betrunkener einen Autounfall verursacht oder an einer
    unübersichtlichen Stelle überholt. Die Wahrscheinlichkeit ungewollt schwanger zu werden oder
    ungewollt die Grippe zu kriegen sind nicht diesselben, um schwanger zu werden müssen Mann & Frau
    zwingend zuerst Sex haben, d.H. sie müssen beide eine bestimmte Handlung absichtlich ausführen
    damit der „Schadensfall“ der ungewollten Schwangerschaft eintritt.

  • Gion Saram sagt:

    Versicherte Autofahrer die wiederholt Schäden verursachen durch eine fahrlässige und unvorsichtige
    Fahrweise erhalten via erhöhte Autohaftprämie und einen erhöhten Selbstbehalt oder Regressforderungen
    der Versicherung eine finanzielle Rückmeldung zu ihrem risikoreichen Fahrverhalten. Deshalb steigen
    die Prämien für die anderen Versicherten nicht jedes Jahr auch wenn es mehr unvorsichtige Autofahrer
    gibt. Genau dieser finanzielle Rückmeldungsmechanismus ist es was der beim KVG fehlt und dazu führt das
    wir jedes Jahr einen grösseren % unseres Einkommens für die KK hinblätter müssen.

  • Gion Saram sagt:

    Diese Kostenspirale kann und muss gestoppt werden und das wird nur funktionieren indem wir auch bei der Gesundheit gewisse
    risikoreichen Verhaltensweisen mit einem finanzielle Rückmeldungsmechanismus an die Versicherten versehen.
    Abgesehen davon bin ich dafür das jeweils die KK Police von Vater und Mutter des abzutreiben Kindes
    hälftig mit den Kosten belastet werden. Wenn zwei zusammen einen Schaden verursachen sollen auch beide
    ihren Scherflein zur Behebung beitragen.

  • Gion Saram sagt:

    There is no such thing as a free lunch, sagen die Amis und es soll auch keine Gratisabtreibungen geben, ob nun die Verursacher der Abtreibung mit 20% oder mit 30% oder mit 50% beteiligt werden ist politische Verhandlungssache. Genau aus diesen Gründen habe ich diese Initiative mit unterschreiben. Die einzige Abtreibung die ich als Mann mitverursachte, habe ich übrigens zu 100% selber bezahlt und es war mir eine Lehre. Warum sollte ich anderen Leuten die gleiche „lehrreiche“ Erfahrung vorenthalten?

  • Auch einer aus dem Volk sagt:

    Wenn die Initiative nicht gegen die Abtreibung ist, dann ist sie zumindest gegen die Abtreibung bei Armen. Die Reichen können es sich ja leisten, eine Abtreibung selber zu bezahlen! Was also soll diese Heuchelei?
    Wie immer, die Reichen dürfen alles, was den Armen verboten ist!
    Wenn man mit dem gleichen Elan gegen Steuerhinterzieher wie gegen Sozialschmarotzer (wer ist eigentlich wer?) vorgehen würde, käme mehr Geld in die Kassen, als zu Unrecht bezogen wird.
    Und wenn dann ein behindertes Kind geboren wird, wird es dann noch mit reduzierten IV-Ansätzen bestraft.

  • Gion Saram sagt:

    @A.e. a. dem Volk Für den Ausgleich zwischen Armen und Reichen haben wir den Wohlfahrtsstaat.Versicherungen sind aber für den Risikoausgleich da zwischen Menschen die Glück oder Unglück hatten. Der Versuch das einem mit dem anderen zu vermischen führt direkt in die endlose Kostenspirale die wir heute erleben. Klar, es muss eine wohlfahrtsstaatliche Lösung geben, damit Arme die sich eine Abtreibung unter keinen Umständen selber auch nur teilweise leisten können unterstützt werden können. Aber diese Einzelfälle sind kein Grund dafür, auch den Reichen ihre Abtreibungen zu 90% zu finanzieren.

  • a.p.m. sagt:

    Viele schöne Wörter und erklärungen… aber am ende dreht sich alles um nur 3 sachen: Geld, religiöse fanatismus und Veurteilung…. sehr traurig. Aber eben, was soll’s, sowieso am ende des tages sind die auländer schuldig, oder?

  • Gion Saram sagt:

    @a.p.m. Nein, die Ausländer sind für einmal nicht daran schuld, ungewollte Schwangerschaften sind mit Ausnahme von Vergewaltigungen immer das Resultat von absichtlichen Handlungen von zwei 2 meistens erwachsenen Menschen. Die Schweizer müssen wieder lernen für ihre eigenen Taten im einem grösseren Umfange selber die Verantwortung zu tragen. Unsere Gesellschaft ists auf dem Weg zu einer infantilen Spassgesellschaft ohne Sinn und Respekt für die Rechte der anderen zu degenerieren.

  • a.p.m. sagt:

    „“Die Schweizer“ müssen wieder lernen für ihre eigenen Taten im einem grösseren Umfange selber die Verantwortung zu tragen. Unsere Gesellschaft ists auf dem Weg zu einer infantilen Spassgesellschaft ohne Sinn und Respekt für die Rechte der anderen zu degenerieren.“- Genau meine Meinung, obwohl im Jahr 2011 alle Menschheit sollte dasselbe tun, nicht nur schweizer, und ich denke auch dass, ein Mensch sollte nur geboren werden mit Mutter, Vatter, Liebe, und alles was Mutternatur so perfekt geplant hat, 99,99% alle unerwünschtes Kind leidet ein lebenlang darunter, so oder so. Eine Tatsache.

  • lefredo sagt:

    Il est intéressant de constater que certains partis s’attaquent soit-disant aux coûts de l’avortement, estimé entre 7 et 10 mio par an. Et tentent, de l’autre côté, de favoriser les cliniques privées par l’obtention de subventions publiques sans contreparties dans la prise en charge des soins, ce qui induirait un coût estimé, pour le canton de vaud seulement, d’environ 70mio.
    Soucis pour le financement? Réellement? Et quand le remboursement de la pilule par l’assurance de base alors? En voilà une vraie mesure!!

  • Asrael Dubosc sagt:

    „La cohésion sociale ne supporte pas qu’un groupe particulier édicte son propre catalogue du bien et du mal.“ Bon, ben cette remarque elle s’applique à tout le monde…d’abord
    et puis …. ohhh …. mais c’est pour un *référendum* qu’on en parle…. et puis si ça passe ça veut dire que … quoi … horreur, plus de 50.00% d’acceptations possibles. Bref, un groupe particulier *édictera* puisqu’il pourrait être majoritaire…??
    Attendez, là y a comme quelque chose qui cloche.

    En fait ce qui vous gêne, c’est qu’on en débate. Vive la gauche! Achhh Fous Ba Barler Chozes Verboten..

  • Cassandra Dürr sagt:

    Ach wie schön! Diejenigen die so schristlich (CVP) und so Volks liebend (SVP) sind, kümmern sich um die Ungeborenen! Sie kümmern sich auch um die Geborenen, indem sie die Unterstützung für Mütter in Not, Kindergärten, Schulen usw. kürzen und dafür Kampfflieger (damit bauen sie wohl Kindergärten und Spitäler?) und Streubomben befürworten. Aber hier geht es ja nur darum, den Frauen das Leben möglichst schwer zu machen und allen Heuchlern wieder eine Möglichkeit zur Empörung zu geben!
    Wie sagte Brecht? „Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen könnte!“

    • Josia Baumann sagt:

      Ich bin mir bewusst, dass es als Mutter nicht einfach wird, allein ein Kind gross zu ziehen! Aber es ist auch bewiesen, dass Mütter grosse psychische Schäden davon tragen können, wenn sie ihr eigenes Kind abtreiben! Vergleichbar mit Veteranen aus dem Irakkrieg! Als Mutter entwicklet man automatisch Gefühle für das eigene Kind. Und eben dieses Kind (schön ausgedrückt Embrio) tötet man, weil es z.B. nicht in die Karriereplanung passt. Aber dann sollte man bevor man ins Bett hüpft, sich das überlegen!

  • Karl sagt:

    Dem bleibt nichts beizufügen!

  • Markus sagt:

    Wenn die Abtreigungsgegner sich so gerne als Kinderschützer präsentieren, dann wäre es doch an der Zeit, den zahlreichen Regimen der sogenannten Dritten Welt, die ihr Geld in der Schweiz anlegen, dass Handwerk zu legen. Die Perversion, dass diese ihre Länder ruinieren und die dortigen Lebens- und Gesundheitsbedingen gleich mit, dann aber in der „neutralen“ Schweiz ihren gestohlenen Reichtum bunkern können, führt zur Verelendung und Tod zahlreicher Kinder in diesen Ländern. Wo ist denn da die moralische Empörung – oder ist das weiter ganz in Ordnung, weil die Schweiz davon profitiert?

  • Alex sagt:

    Ich bin dafür das die Abtreibungen von der Person bezahlt werden und nicht von Krankenkasse vielleicht denken, dann die Menschen viel mehr über die Folgen ihrer Taten nach. Mittlerweile muss man für viele Medikamente tief in die Tasche greifen. Und wenn ein Mann eine Vasektomie machen lässt muss er das auch bezahlen.

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