Welche Schweiz wollen wir den kommenden Generationen hinterlassen?

Jene Hälfte der Schweiz, die die SVP-Initiative gegen die Masseneinwanderung ange­nommen hat, nimmt augenreibend zur Kenntnis, welche Konsequenzen das Votum auf unsere Beziehungen zur Europäischen Union hat: Sofortige Aussetzung der For­schungszusammenarbeit, hohe Hürden für junge Menschen, die in einem Mitgliedsstaat der EU studieren möchten, und eine Reihe weiterer Massnahmen, die zweifelsohne nicht auf sich werden warten lassen.

Das basse Erstaunen angesichts der Reaktionen scheint bei einem Teil der Personen, die die SVP-Initiative unterstützt haben, durchaus echt zu sein – vor allem bei jenen, die immer noch davon überzeugt sind, dass der bilaterale Weg nötig sei (soweit er über­haupt noch gangbar ist). Das Erstaunen von Seiten der SVP hingegen ist gespielt. Im Führungszirkel der populistischen Rechten kommt – wie so oft – einer Stimme das Verdienst zu, klare Aussagen zu machen: Es ist die Stimme ihrer Vaterfigur. So hatten wir Gelegenheit, einer Lektion in «Swissness» beizuwohnen, als deren Vorreiter sich Christoph Blocher schon hervortat, bevor er aus seinem Amt als Bundesrat abgewählt wurde.

Die Abstimmung vom 9. Februar ist geprägt vom Gift der Fremdenfeindlichkeit. Das von der SVP in regelmässigen Dosen in die Adern unseres Landes abgesonderte, giftige Gebräu verrichtet weiterhin seine Arbeit, die darin besteht, zu spalten: Nach den Attacken auf Asylbewerber und Arbeitskräfte aus Europa ist die Reihe nun an den Romands, stigmatisiert zu werden.

Die jüngsten Eskapaden des SVP-Tribuns gipfelten darin, den Westschweizer Kan­tonen den Stempel «unschweizerisch» aufzudrücken.

Christoph Blocher in seinem Haus in Herrliberg. (Keystone)

Findet die Westschweiz «unschweizerisch»: Christoph Blocher in seinem Haus in Herrliberg. (Keystone)

Die jüngsten Eskapaden des SVP-Tribuns gipfelten darin, den Westschweizer Kan­tonen – und, ohne es konkret auszusprechen, den Deutschschweizer Städten, die gegen seine Initiative gestimmt haben – den Stempel «unschweizerisch» aufzudrücken. Der Rückgriff auf diese stossende Formel ist so alt wie die autoritäre Rechte in unserem Land. Schon früher wurde der Begriff verwendet, um progressive Demokraten zu brandmarken und, auch damals schon, Ausländer auszugrenzen.

Herr Blocher möchte ein moderner «Landammann» sein, ein neuzeitlicher Landvogt der Schweiz, der über den demokratischen Institutionen steht. Seine unablässigen Schmähreden gegen den Rechtsstaat, sein ausgeprägt autoritäres Auftreten, sein zwanghaftes Einsetzen von Referendum und Volksinitiative und seine schamlosen Lügen, die er dem Volk bezüglich der konkreten Auswirkungen seiner Initiativen auftischt, muss man auf diesem Hintergrund verstehen. In den Händen dieses Politikers sind die Instrumente der direkten Demokratie nicht dazu da, damit unsere Demokratie besser funktioniert. Die Instrumente werden vielmehr zu Waffen, die den Rechtsstaat und jeglichen Fortschritt unserer Gesellschaft zunichte machen.

Die Mehrheit der Bevölkerung, die diesen Fortschritt wünscht, muss sich kollektiv gegen diese Blocher’schen Attacken auf die schweizerische Demokratie und ihren Rechtsstaat stellen. Für all jene, die unser Land an den Arbeitsplätzen, in den Quartieren und in den Familien am Leben erhalten (werden) muss es eine Verpflich­tung sein, die aufgeklärte Demokratie gegen den Obskurantismus, gegen die Fremdenfeindlichkeit und die Einigelung zu verteidigen.

Die Abstimmung von 9. Februar wirft die Frage auf, welche Schweiz wir den kommen­den Generationen hinterlassen möchten. Jene, die uns der Landammann aus Herrliberg aufzwingen möchte, ist nicht meine. Ich setze mich ein für eine demokratische Schweiz, die sich der Zukunft und dem sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt zuwendet. Diese Schweiz lebt insbesondere auch von den soliden Beziehungen, die wir mit unseren europäi­schen Partnern unterhalten.

297 Kommentare zu «Welche Schweiz wollen wir den kommenden Generationen hinterlassen?»

  • Ralf Schrader sagt:

    Ein Paradox der Schweiz ist, dass Christoph Blocher der einzige politikbegabte Mensch der Schweiz ist und nur in seiner Partei 2-3 weitere Talente aufwarten. Alle anderen Parteien haben niemanden diesen Formats, was der politischen Kultur der Schweiz geschuldet ist, die nach weichgespülten, farblosen Typen lechzt, welche sich durch politikirrelevante Eigenschaften wie Dossierfestigkeit, Charakter und Fleiss auszeichnen sollen. Damit ist kein Staat zu machen, weder national und schon gar nicht international.

    • Markus Rytz sagt:

      So, so, Dossierfestigkeit, Charakter und Fleiss sind für einen Politiker irrelevant? Das musste ich gleich mehrmals lesen um sicherzugehen dass ich richtig verstanden habe! Das sind die Grundvoraussetzungen für einen Politiker und übrigens auch im Arbeitsleben. Dummschwätzer und Blender gibt es schon genug, da muss man diese Eigenschaften nicht noch in den Himmel loben.

      • Walter Kuhn sagt:

        Das Geheimnis von Blochers Erfolg ist, dass er zu den 10 % natürlichem Wählerpotenzial aus Bauern und Gewerblern der vormaligen BGB durch geschickte systematische und lückenlose Bewirtschaftung des Ausländerproblems weitere 20 % xenophobe Verlierer gewinnen konnte, die vorher die Vertreter der Repulbikaner und der Nationalen Aktion in den Nationalrat spülten. Blocher wurde gesehen, als er mit dem Geldköfferli zu Werbebüro der Aufschlitzerinserate ging. Kennzeichnend ist, dass es die Bauern und Gewerbler waren, welche analphabetische Arbeitskräfte aus Problemländern in Südosteuropa holten.

    • Guido Meier sagt:

      Christoph Blocher ist nicht ein „politikbegabter Mensch“, sondern er ist wie Putin, Berlusconi, Haider, Gadafi usw. einer der jede Menge Kohle hat und sie entsprechend einsetzt.
      Er ist Unternehmer, deshalb hat er das Geld (auch mit Apartheid geschäftet). Er ist kein Politiker, sondern Unternehmer und als Unternehmer hat er sich eine Partei gekaut, diverse Medien (Weltwoche, BaZ usw.) und diverse Abstimmungen (EWR, 9.2. usw.).
      Ein „politikbegabte Mensch“ ist ein Demokrat und kein Geschäftsmann; Geschäftsmänner sind Diktatoren (ist nicht böse gemeint – ich bin auch einer).

      • Ernst Hasler sagt:

        Lol, Sie taugen weder für Geschäftmann noch Diktator. Ausser Jammer-Beiträgen ist im Forum von Ihnen nichts auszumachen.

        • Guido Meier sagt:

          Danke, dass ich vom Vorwurf des Diktators freigesprochen werde.
          Da habe ich ja keinen Grund mehr zum Jammern und freue mich, dass die Wirtschaft nun schrumpfen wird und dadurch SVP-mässig irgendwie sich der Wohlstand für alle mehrt, die Forschungsgelder von CHF 500 Mio. verschwunden sind und dadurch irgendwie mehr Nobel-Preis-Träger aus der Schweiz kommen.

      • Carlo Schneider sagt:

        Grins!! Sie erinnern an den Falschfahrer, der sich aufregte, nicht ein Auto sei falsch unterwegs, sondern alle die ihm entgegenkamen. Blocher wurde nicht umsonst, sogar mit Schützenhilfe aus eigenen Reihen, als Bundesrat abgewählt.

    • Alwin Gasser sagt:

      Paradox ist was anderes: dass so Viele einem Blocher folgen! DEM Spekulanten schlechthin, der seinem Portemonnaie zuliebe z.B. im Wallis Büezer die Arbeit verlieren liess. Oder Blocher, dem Gesetzes- und Verfassungsbrecher. Der vor den USA untertänigst in die Knie ging und Prozessakten im Fall Tinner vernichten liess und so den Gerichtsprozess beeinflusste, was die Verfassung verbietet. Blocher hat auch bezüglich Botschaftsasyl das Gesetz gebrochen. Und bezüglich BAZ das Volk angelogen (und dies nachtäglich zugegeben). Eine Blocher-Schweiz – nein danke.

      • Peter Richter sagt:

        @ Alwin Gasser
        Ich nehme an, Sie kennen die schlimmen Zustände in Lausanne?
        Möchten Sie daher Frau Cesla Amarelle folgen, welche für diese Zustände in Lausanne mitverantwortlich ist?
        Soll Frau Cesla Amarelle diese Politik in der Schweiz weiter führen?
        Was hat Frau Cesla Amarelle für Lösungen für die Einwanderungsflut?
        Einfach alles weiterlaufen lassen und zuschauen wie in Lausanne?

        • Guido Meier sagt:

          Viele Fragen – keine Antworten.

          Warum sollte Frau Cesla Amarelle an den diffusen schlimmen Zustände (was das sein soll, kann ruhig ein Geheimnis bleiben, aber es ist ganz, ganz schlimm) in Lausanne verantwortlich sein?

          Ist Blocher als NR von ZH an dem Fall Carlos schuld?
          (eigentlich ja, denn der Oberjungendanwalt ist mehr SVP als Jurist oder Pädagoge…)

      • Ernst Hasler sagt:

        Gasser, die Leute sind nicht so blöd, dass sie nicht zwischen Person und Sache unterscheiden können. Die Ausländerproblematik wird nun einmal nur von der SVP, deren wichtigster Vertreter Blocher ist, thematisiert. Die Missstände schönzureden und wegzuschreiben ist kontraproduktiv und wird uns je länger desto härter treffen. Anstatt zu täubelen solltetihr Linken irgend wann anfangen produktive Politik im Interesse der Schweiz zu betreiben. Ich fürchte jedoch, der gesunde Menschenverstand dürfte bei Ideologen nie Fuss fassen.

        • Guido Meier sagt:

          Wie wahr und wohl aus eigener Erfahung: „gesunde Menschenverstand dürfte bei Ideologen nie Fuss fassen“

          denn: „Ausländerproblematik wird nun einmal nur von der SVP thematisiert“ und natürlich nicht gelöst, denn: „solltet ihr Linken (also FDP, CVP, BDP usw. d.h. alle ausser SVP) irgend wann die produktive Politik im Interesse der Schweiz betreiben.“ bisschen korrigiert – aber schöner kann man die momentane Situation einfach nicht zusammen fassen.

    • traumant sagt:

      😀 Wenn Si schon einen Christoph Blocher ein Polittalent nennen,wen machen Sie denn noch so aus in dieser „Partei“? Natalie Rickli? Mörgeli? ;-D

    • Ralf Schrader sagt:

      Sie bestätigen nahezu alle meine Einschätzung. Politik ist ideologiegesteuertes Handeln und bedeutet Grenzüberschreitung. Wer sich innerhalb von gegebenen Grenzen bewegt und in diesen definierte Ziele ansteuert, ist ein Verwalter, aber kein Politiker. Verwalter müssen Dossiers kennen und ehrlich sein, Politiker müssen das nicht, die müssen Visionen haben. CB hat die, auch wenn es nicht meine sind. Aber wenigstens ist er nicht so phantasielos und damit komplett apolitisch wie der Rest von Bundesbern. CB ist der Einzige, der politische Ziele verfolgt wie auf dem internationalen Parkett Putin.

  • Konrad Andreas sagt:

    Was biiteschön hat die Abstimung mit Fremdenfeindlichkeit zu tun? Die Dame regiert wohl auch am Volk vorbei und hat die Gründe für das ja nicht verstanden. Es ging den Menschen dabeii um das zu rasante Wachstum. Wie denn bitte schön, stellt sich die Dame de SP die Schweiz der zukunft vor? 12 Mio, alles zubetoniet und alle haben sich mega gern

    • stefan anslinger sagt:

      rasantes wachstum. aha. darum hat man ja auch immer über höhere steuern für unternehmen geredet oder eine andere zinspolitik der SNB oder eine vernünftige bauordnung mit der man ihre 12 mio. in der CH locker unterbringen könnte ohne noch mehr als jetzt zu überbauen.
      warum hab ich blos nichts davon gehört?

    • Peter L. sagt:

      Schauen Sie bitte den Initiativtext Art. 121a, Absatz 3 genauer an. Es wird explizit von Schweizerinnen und Schweizer gesprochen und nicht von Inländern. Es betrifft somit auch die Ausländern, die hier schon lange gelebt und sich integriert haben. Und auch auf deren Kindern! Also, es geht nicht nur um die neu Hinzugewanderten. Was glauben Sie, warum viele jetzt den Schweizer Pass haben wollen! Denn Sie wollen nicht diskriminiert werden. Glauben Sie wirklich, dass ALLE den Initiativtext gelesen haben? Es ist einfach so, dass die SVP-Propaganda immer wirkt!

    • Stefan Effenmann sagt:

      Ihr etwas diffuser Text ist auch nicht zu verstehen. Woher wissen Sie denn eigentlich so genau, um was es „den Menschen“ dabei ging. Was hat „Inländervorrang“ mit „zubetonierter Schweiz“ zu tun? Wie sich die Autorin die Schweiz vorstellt sagt sie ja doch sehr klar: fortschrittlich und demokratisch. Und ob eine MEI Initiative dabei das richtige Instrument ist ein durch kantonale und auf Gemeindeebene vergebene Steuervorteile Zubetonierung zu vermeiden darf doch wohl vollkommen zu Recht bezweifelt werden.

    • Guido Meier sagt:

      Da haben Sie wohl Rechts, nebst Fremdenfeindlichkeit, Wachstums-Kritik, Pendler-Probleme mit dem Verkehr, Mietnotstände gabe es sicherlich noch viele andere diffuse Gründe für dieses Abstimmungs-Unglück.

      • Urs sagt:

        Sehr entlarvend ist auch, wenn man eine Kamera mit SF DRS oder so auf eine/n Ja-Stimmer/in hält und fragt, warum ein NEIN, dass viele diese oder eine ähnliche Antwort bringen:

        „Also möglicherweise hab ich das nicht so gut durchdacht, aber ich dachte mir, ich stimme mal ein Nein.“

        Auch toll war jene Antwort: „ähm jaaaa… also… ich weiss auch nicht so genau, aber da war doch etwas wegen Finanzen oder so.“

        Eine reine Bauch-Entscheidung mal wieder. Und was steckte da im Bauch? Angst. SVP-Induzierte, fremde, übertriebene, aufgeblasene Angst. Nachvollziehbare, das schon, aber Angst blendet.

  • Enrico Fröhlich sagt:

    Gute Absichtserklärung. Und was kommt jetzt konkret?

    • Andreas Keller sagt:

      Was kommen soll, weiss Frau Amarelle scheinbar noch nicht so genau. Ich denke der Artikel lebt vor allem von der Erinnerung an die Sozialismus-Vergangenheit, als man schon vor einer Abstimmung zuverlässig das Ergebnis kannte.
      Die demokratisch Lebendigkeit mit wechselnden thematischen und parteipolitischen Mehrheiten macht es der SP schwer das Volk davon zu überzeugen, dass die SP angeblich alles viel besser weiss als die Bevölkerung.

    • Guido Meier sagt:

      Ich bin für die Enteignung von Blocher – so macht es Russland auch mit seinen Oligarchen.

      • Peter Richter sagt:

        @ Guido Meier
        Wegen solchen Aussagen möchten die Unternehmer in der Schweiz nicht mehr in die Politik…
        Ich wünsche Ihnen viel Glück mit der Schweiz der Parteifunktionäre, welche keine Ahnung haben wo und wie das Steuersubstrat erarbeitet wird.

        • Guido Meier sagt:

          Unternehmer sind nicht in der Politik, weil sie keine Zeit haben – ich schliesse von mir auf andere.

          Das Steuersubstrat kommt dank und durch Ausland/Ausländer – das will die SVP nun ja irgendwie ändern und das Volk stimmt zu…

          • Axel Arendt sagt:

            Es ist wirklich bemühend, wie psychologisch sattelfest sich viele in diesem und anderen Foren aufspielen. Dieses ewige Thema von „alle haben aufgehört zu denken und sind Blocher auf den Leim gekrochen“ widert nur noch an. Hat sich mal jemand die Frage gestellt, ob es nicht wirklich gute Gründe gab, diese Initiative anzunehmen. Für alle Blocher-Traumatisierten, bitte bildet eine Selbsthilfegruppe und therapiert euch, aber beleidigt nicht immer alle Diejenigen, deren Ja zur MEI nichts mit Ausländerfeindlichkeit, Europhobie oder Einigelung zu tun haben. Es gibt sehr viele Gründe für da JA….

          • Guido Meier sagt:

            Jeder hat „seinen“ Grund für das Ja zur Initative – soviele Gründe habe ich noch nie bei einer Abstimmung gesehen – z.T. auch im Widerspruch stehend (mehr BIP pro Kopf und Wohlstandswachstum senken).
            Aber bei genauer Betrachtung kommt man nicht darum herum festzustellen, dass es keine Gründe, sondern Rechtfertigungen sind. Denn genau dort wo das „Ja“ herkommte, hat es all diese „Gründe“ nicht; so dass dem objektiven Betrachter nur eine Antwort auf die Frage „Wieso?“ kommen kann.

            Das Prolem Blocher wird sich wohl auf natürliche Art lösen…

          • Urs Schmid sagt:

            @Arendt: Das eigentliche Problem ist (jetzt kommt’s), dass alle aufgehört haben zu denken und Blocher vollstens auf den Leim gekrochen sind. Da gibt’s absolut nichts mehr beizufügen.

          • Bruno Beringer sagt:

            Lieber Axel, es übersteigt die Kapazität vieler hier, dass rationales Handeln im Vordergrund gestanden hat bei der Annahme der MEI. X-faches repetieren von Schreibern wie Schmid, dass eben doch ein kollektives „auf den Leim Kriechen“ stattgefunden hat, zeigt eben auch, dass viele nicht klar kommen können mit der Tatsache, dass es in einer gelebten Demokratie mehr braucht als blindes Übernehmen von Mainstream-Ansichten. Wenn die Wirtschaft, die meisten Verbände, beinahe die ganze Politik gegen rationale Fragen Amok laufen, dann zeigt dies sehr viel über den Zustand der Gesellschaft. Leider …

      • Hans Müller sagt:

        Und ich bin für die Rehabilitierung der RAF. Die wussten wenigstens wo man den Hobel ansetzten muss. Und dann gehen wir am 1. Mai alle zusammen auf Oligarchenjagd an der Goldküste! Ein Fest für Klein und Gross, Alt und Jung. Mit Cervalat Plausch am Scheiterhaufen und Souvenirs zur Erinnerung

        Und nein, das ist keine Ironie. Einfach nur eine Überspitzung. Eine ernst gemeinte Überspitzung. Oder auch nicht. Wer weiss das schon?

  • Ronnie König sagt:

    Blocher missbraucht die Demokratie wie ein Oligarche! Trotzdem ist nicht immer alles falsch was er sagt! Aber bevor man ihm blindlings auf den Leim kriecht, da lohnt es sich genauer hinzuhören und etwas länger nachzudenken. Er meint es manchmal gut, aber eben meinen ist das Gegenteil von machen. Was er auuf jeden Fall macht, ist, dass er sein Portemonnaie füllt und das einfache Volk mit seinen flotten Sprüchen unterhält und damit allein, nebst Unkosten, abspeist. Dem Land kann man auch anders dienen. Seine Zukunft war gestern, seine Worte aber hoch aktuell, seine Lösung eine Sackgasse.

    • Stefan Schmid sagt:

      @König: Natürlich soll man nachdenken und nicht einfach Herrn Bloche folgen.
      Aber vor allem sollte auch die SP mal nachdenken: Es ist einfach zu einfach, zu populistisch, einfach 50% der Bevölkerung als Fremdenfeinde abzutun. Die Zuwanderung hat auch Schattenseiten. Sichtbar vor allem im Kanton Tessin, wo 70% (!!!) die MEI angenommen haben. Es sind nicht einfach 70% der Tessiner xenophob!!! Da gibt es wirklich Probleme, um welche sich die Politik nicht kümmert.
      Gerade eine „intelligente“ Partei wie die SP sollte mal NACHDENKEN und ANALYSIEREN.

    • Peter Richter sagt:

      @R.König
      Den Politiker genau zuhören ist immer gut, egal von welcher Partei, Presseartikel genau lesen und hinterfragen ebenso.
      Mir sind keine CH-Politiker bekannt, welche ich uneingeschränkt akzeptieren kann.
      Blocher schaut, dass sich sein Portemonnaie füllt?
      Bei der MEI-Abstimmung sicher nicht, Unternehmer profitieren enorm von der Einwanderungsflut.
      Seine Lösungen führen in die Sackgasse?
      Immerhin wurden von seiner Partei schon einige Initiativen im Asyl- und Einwanderungsbereich aufgestellt.
      Was für Lösungen werden/wurden von linker Seite angeboten?
      Ausser Betreuungsangeboten nichts!

  • Paul Müller sagt:

    Wenn sie die komplette Oeffnung der Grenzen gegenueber der EU als progressiv bezeichnen, dann ist Blocher gegen die progressive Westschweiz. Die komplette Oeffnung der Grenzen hat aber weder mit Progression noch mit Solidaritaet zu tun, sondern waere der erste Schritt in Richtung EU gewesen, den ihre Partei immer noch anstrebt Madame Cesla.

    • Guido Meier sagt:

      Dank dem EWR-Nein hatten wir die Bilateralen und sollten die Bilateralen wegfallen, dann landen wir in der EU. Als EU-Turbo wäre das Ergebnis wünschenswert, aber der Weg ist ein bisschen peinlich und reiht sich in die CH-Peinlichkeiten (wie UNO-Beitritt, Frauenstimmrecht, AHV-Renten und beste Armee mit Bürozeiten).

  • Martin Feuz sagt:

    Gut gibt es Menschen wie Sie, Frau Amarelle, die auch in der aktuellen emotional aufgeheizten Situation diese Initiative noch als das sehen, was sie ist: ein giftiges Gebräu fremdenfeindlicher Diskriminierung aus der Mottenkiste, ein Schlag ins Gesicht aller in der Schweiz lebenden Ausländer. Natürlich sind nicht alle Ja-Stimmer fremdenfeindlich, es sind nur zu viele dem Rattenfänger aus Herrliberg und seinen demagogischen Plakaten auf den Leim gegangen – und zu viele tolerante und weltoffene Schweizer haben nicht abgestimmt. Möge es allen eine Warnung für künftige Abstimmungen sein!

    • Piet van der Wolff sagt:

      Herzlichen Dank Herr Feuz für diesen Kommentar, der ein wunderbares Beispiel der angewandten „politischen Korrektheit“ ist. Ohne sich auch nur einen Funken um Inhalte kümmern zu müssen, dürfen sie damit bequem und pauschal alles, unter vermeintlicher moralischer und intellektueller Oberheit, von vorherein deklassieren und in projizierte Schmuddelecken stellen (Fremdenfeindlichkeit, Demagogie, Rattenfängerei). Somit stehen sie über der Sache und brauchen sich bequemerweise auch nicht weiter mit der Materie auseinanderzusetzen. Wachstumsdebatte? Wozu auch. Fazit: Beste Propaganda für Ecopop Ja.

    • maja sagt:

      Die SVP ist immer noch die stärkste Partei in der Schweiz. Das die SP sie daher angreift wo sie kann ist ja bekannt.
      Es wird aber langsam unschön, dass die Wähler gleich in die braune Ecke gestellt werden. SVP heisst Schweizerische Volkspartei also ohne die negative Endung -mus wie Sozialis-mus, Kommunis-mus, etc.

  • Hans Duss sagt:

    Mit Verlaub Madame. Bleiben Sie bitte bei der Realität wie sie tatsächlich ist. Kaum ein Ja-Sager reibt sich die Augen, da er mit seinem Ja schliesslich gewusst hat, was kommen wird. Die Linken sind diejenigen, welche sich die Augen reiben. Nämlich über die Ignoranz der hälftigen Bevölkerung, welche eben Ja gesagt haben. Ihr redet, symptomatisch für Eure Politik, nur von der Hälfte der Bevölkerung, welche Nein sagten, die andere Hälfte seht ihr nicht. Genau hier liegt euer Problem und mit Blocher hat das Ganze überhaupt nichts zu tun. Der hat keinen 50.3% Wähleranteil. Bitte nachdenken!

    • Guido Meier sagt:

      Blocher hat sich für 3 Mio. wohl 0,3% gekauft…

      • Ernst Hasler sagt:

        Sehen Sie den Unterschied, die Gegenpartei war nicht fähig die 0.3% mit 10 -15 Mio zu kaufen.

      • Peter Richter sagt:

        @ Guido Meier
        Die MEI-Gegner hatten das mehrfache zu Verfügung, inklusive Gratispromo von allen Medien, ausser einer kleinen Wochenzeitung selbstverständlich.

      • Sandro Widmer sagt:

        Lieber Herr Meier
        Ihre Bemerkungen werden immer blöder und unsubstantiierter. Sehen Sie bitte den Problemen ins Auge und verabschieden sich mit Ihren doofen Bemerkungen aus diesem Forum!

        • Guido Meier sagt:

          Nun ja, da spricht ein wahrer Demokrat…

          Ich finde ich bin auch ein Demokrat und ich möchte einfach mehr Transparenz bei der Finanzierung von Parteien, Medien und Wahlkämpfen – wer das doof findet, ist selber doof – Ätsch!

    • Dieter Sprenger sagt:

      Wenn sich Frau Amarelle von der SP wirklich für die Demokratie einsetzt,müsste Sie diesen Entscheid vom 9 Feb. auch akzeptieren.Dem ist jedoch nicht so. Statt dessen wird nun abermals nach solchen SVP Erfolgen, Gift und Galle gegen diese politische Kraft gestreut. Zudem beträgt der SVP Wähleranteil keine 50,3%. Folglich versagte nebst anderen auch die Linke welchen anscheinend deren Ideologie betreffend Zuwanderung höher gewichtet als für den Durchschnittsbürger die überwiegenden Nachteile einer unbegrenzten PFZ!Bedenklich auch die Einstellung den EU Beitritt als Fortschrittlich darzustellen!

  • magerius sagt:

    Blocher, eisern geprägt von seiner ursprünglichen Herkunft -von deutschen Landen, selbst ein emigrieter, sein denken nur soweit der deutschen Zungen klingen, hat sich asyliert und wichtig gemacht in unserem humanen Asylstaat, welcher geprägt durch Viersprachigkeit -ein Staatenbund ohnegleichen, findet darin seine Despoten die für ihn heute Asylanten jagen wie die Hunde, vergessen hat er seine Vergamgenheit -auf einen Thron gesetzt in einem für ihn doch eigentlich fremdes Heim -so gesehen, verstehen wir Blocher -denn was nicht klingt wie seine Zunge -ist fremd und nicht genehm in seinem Reich.

  • Roger Walser sagt:

    Wäre der Bundesrat, und grosse Teile de Parlaments, nicht so blind gewesen und hätten erkannt, dass es im Volk wegen der starken Zuwanderung in den letzten Jahren wirklich brodelt. Hätte er vor der Abstimmung zu dieser Initiative verlangt, dass die EU mit der Schweiz die Personenfreizügigkeit neu verhandelt, so wie es das Abkommen in Art. 18 vorsieht. Dann wäre diese Initiative klar nicht angenommen worden. Weil viel Protestwähler, die jetzt ja gestimmt haben, dann nein gestimmt haben. Wenn man versucht am Volk vorbei zu regieren kommt es unweigerlich zu solchen Katastrophen.

    • E Blattmann sagt:

      Neuverhandlungen ueber Personenfreizuegigkeit mit der EU ist parktisch unmoeglich, siehe das Problem in England.
      Das Fehlen einer wirklichen Grenzkontrolle erlaubte eine Masseneinwanderung ins Koenigsreich, dass sehr viele negative Auswirkungen unter der Britishen Bevoelkerung hervorbrachte, hat wenig mit Fremdenfeinlichkeit oder Diskriminierung zu tun.

      • H. Hanson sagt:

        Herr Blattmann, ich muss Ihnen leider widersprechen und benütze dazu ein paar Statistiken.
        In 2013 hat die britische Organisation „Shelter“ folgende Einwanderungszahlen veröffentlicht:
        GB 9% (viele davon Studenten), das kann man kaum Masseneinwanderung nennen.
        F 10%
        D 13%
        Da ich 32 J. in GB gewohnt und gearbeitet habe, darf ich Ihnen versichern, dass nicht wenige Briten zur Fremdenfeindlichkeit neigen. Vieles davon wird von den Medien geschürt, z.B. die „Daily Mail“ . Und mit der Grenzkontrolle liegen Sie auch völlig falsch. GB ist nicht Mitglied des Schengenraums.

    • Mario Monaro sagt:

      Da gebe ich Ihnen Recht. Unsere Volksvertreter haben in diesem Punkt nicht zugehört oder halt eben nur der Wirtschaft. Noch nicht mal als die Initiative gestartet wurde sah man Handlungsbedarf. Dabei hätte man vorher weitaus mehr Optionen gehabt das Problem anzugehen als jetzt, da es Vorgaben gibt, wie man das angehen muss. Das gleiche war schon der Fall bei der Abzockerinitiative. Da muss erst ein Einzelkämpfer eines KMU kommen, bevor man Handlungsbedarf erkannt hat. Vielleicht sollte der Bundesrat regelmässig kunsultative Volksbefragungen veranlassen, damit er weiss wo er handeln sollte…

    • Guido Meier sagt:

      Die Katastrophe ist die, dass es wirklich Leute gibt, die glauben die 4 Freiheiten der EU sei verhandelbar.

      Wenn der Kanton Uri, keine Leute mehr aus Zürich haben will, dann geht das schlicht auch nicht (obwohl es bestimmt gute Gründe für sowas gäbe).

      Und die Mär mit dem „brodeln“ kann man wohl jetzt abhacken: Auf dem Land, wo die ganzen Ja-Stimmen und Roger Walser wohl auch her kommt, hat es keine Ausländer, tiefe Mieten, leere Züge und heile Natur.

      Bei X-Initiativen gehen Y durch und die Politiker können es ausbaden.

      • Roger Walser sagt:

        Herr Meier ich wohne in der Stadt und habe nein gestimmt. Aber genau diese Arroganz die ich von Ihnen spüre ist dem Bundesrat zum Verhängnis geworden. Ihr Beispiel mit Uri sticht leider nicht. Die Schweiz ist ein Bundesstaat. Die EU ist nur ein Staatenbund.

        • Guido Meier sagt:

          Verstehe dieses Argument nicht: Was die Schweiz von der EU will, kann Uri von der Schweiz wollen und durchsetzen.
          Staatenbund braucht dann einstimmige Zustimmung statt Ständemehr:

          BV 3: Die Kantone sind souverän, soweit ihre Souveränität nicht durch die BV beschränkt ist; sie üben alle Rechte aus, die nicht dem Bund übertragen sind.

          BV 24: „Inländer“ haben das Recht, sich an jedem Ort des Landes niederzulassen.

          BV 139: 100 000 Stimmberechtigte können innert 18 Monaten seit der amtlichen Veröffentlichung ihrer Initiative eine Teilrevision der BV verlangen – z.B. BV 24…

      • Enrico M. sagt:

        Wünschen Sie sich denn einen Partner (EU), mit dem sie nicht verhandeln können obwohl dieser es per Vertrag zusichert? Warum steht die Möglichkeit der Nach- Neuverhandlung denn überhaupt in den Verträgen? War es denn blos um die schon damals kritischen Stimmen zum verstummen zu bringen? M.M.n. rückt dies den Vertragspartner in ein doch sehr zweifelhaftes Licht.

        • Guido Meier sagt:

          Man(n) kann über alles verhandeln. Z.B. kann der Kanton Uri mit Bern versuchen zu verhandeln, keine Zürcher mehr durchreisen zu lassen und dann kann er versuchen eine entsprechende Volksabstimmung durchzuführen (Basel würde zustimmen…).

          Man muss nicht EU-Recht studiert haben, um zu merken, dass das „zweifelhafte Licht“ in diesem Fall auf den Kanton Uri und nicht auf Bern scheinen würde.
          Warum Leute von der SVP das anders sehen ist nicht nachvollziehbar und verschleiert den wirklichen Wille: Die Schengen-Abstimmung soll rückgängig gemacht werden.

          • Enrico M. sagt:

            Mit Verlaub, aber dies ist keine Antwort auf meine Frage. Auch hinkt der Vergleich massivst.

            Ich zitiere Sie gerne nochmals: Die Katastrophe ist die, dass es wirklich Leute gibt, die glauben die 4 Freiheiten der EU sei verhandelbar.

            Sie schreiben ja, dass die EU über die PFZ nicht verhandeln wird. Weshalb wird dann seitens EU ein Vertrag mit Klauseln unterschrieben, über die sie nicht mal verhandeln wollen?

            PS: ich habe noch nie SVP gewählt, aber das nur so damit Sie evtl. aus Ihrem Denkschemata finden.

          • Guido Meier sagt:

            Weiter oben versucht zu erklären: Ein Kanton in der CH oder ein Staat in der EU kann schon über die Personenfreizügigkeit verhandeln – dieses Besipiel ist einfach und leicht verständlich und warum es hinken soll, sollte zuerst erörtert werden.

            Fakt ist, dass die CH die CH kennen und nicht soooo viel Ahnung von der EU, deshalb hier dieses einfach und leicht verständliche Beispiel.

            Die Beendung der PGZ durch einen Kanton oder durch einen Staat hätte den ulitmativen Ausschluss aus der CH oder EU zur Folge – alles andere ist nur schwerlich denk- und umsetzbar.

      • Peter Richter sagt:

        @ Guido Meier
        …und wenn Zürich keine Urner (sorry Urner, ist nur ein Beispiel) mehr haben will, geht es eben auch nicht!
        Hat es in Zürich-Schwamendingen, Schlieren, Dietikon und im Tessin auch keine Ausländer?
        Warun haben die ja zu MEI gestimmt?
        Kleine Ortschaften versuchen die Idylle, Natur und Wohlstand zu bewahren, daher ja zu MEI.

        • Guido Meier sagt:

          „Kleine Ortschaften versuchen die Idylle, Natur und Wohlstand zu bewahren, daher ja zu MEI.“
          Das ist wohl richtig, je weniger Ausländer, desto mehr Ja-Stimmen (mit Ausnahmen – insbesondere Tessin, die scheinen wohl echte Probleme zu haben: Tito Tettamanti).

          Die haben sich aber in den Fuss geschossen, denn Wohlstand wird reduziert werden, wenn Ausländer-Anteil wie von der SVP gewünscht mit Kontingenten reduziert wird.

          • Peter Richter sagt:

            @ Guido Meier
            Ich habe absichtlich Zürich-Schwamendingen, Schlieren, und Dietikon in meinem Kommentar 13:43 erwähnt,
            also Orte mit sehr hohen Ausländeranteilen und ja bei MEI!
            Können… oder wollen Sie es nicht verstehen?
            Tessin? Möchten Sie alles so weiter laufen lassen bis das ganze Tessin zugebaut ist oder warten Sie auf eine ideologische Neuausrichtung Ihrer linken Lieblingspartei.

          • Guido Meier sagt:

            Es wird zweifelsohne SVP-Hochburgen geben (in Zürich), wo auch ein hoher Ausländeranteil vorhanden ist. In Zürich generell ist ein hoher Anteil von Ausländern zu verzeichnen – trotzdem hat auch der Kanton ZH richtigerweise Nein gesagt.

            Im Tessin wird ja weniger gebaut, „dank“ Zweitwohnungsinitative. Das Prolem im TI hat man in ZH wohl nicht verstanden (zugebaut ist da nicht das Problem – wie gesagt würde man dort gerne mehr bauen).

            FDP ist nicht links – ausser für die SVP, da ist die ganze Schweiz „Links“ und die sind Schuld an Allem – wie die Ausländer.

      • Stefan Schmid sagt:

        @Meier: Wissen sie, warum die Städte bei der MEI tiefe Ja-Stimmenanteile hatten? Weil die Verlierer der Zuwanderung sich das Leben in der Stadt nicht mehr leisten können und in die Agglo outgesourct (d.h. aus der Stadt vertrieben) werden. ZH-Schwamendingen hat Ja gesagt, Wallisellen, Dietikon, Emmen, etc… Dort halt wo die Verlierer der Zuwanderung gehen müssen.
        Und wie sieht das nun nochmals im Tessin aus? Wie hoch ist dort der Ja-Anteil? Antwort: 70%!!!
        Ihr Stadt=gut, Land= bös Argument zieht einfach nicht!

        • Peter Richter sagt:

          @ Stefan Schmid
          In den den Rot-Gün-Städten wird gemacht was die Propaganda jahrelang vermittelt hat!
          Wer irgendetwas ausländisches kritisiert ist nicht trendy und daher bünzlig.
          Der Trendgehorsam geht soweit, dass z.B. bei Schnee und Kälte im Winter auch Converse-Turnschuhe für hundert Stutz getragen werden…….
          Zum Glück können Trends sehr schnell drehen und im nächsten Sommer werden Doc Martens-Stiefel im Sommer (!) getragen und vielleicht muss auch nicht mehr jeder Missbrauch Im Einwanderungsbereich ignoriert werden.

    • Marc Schmid sagt:

      Bravo Herr Walser. Einer der besten Kommentare seit dem 9. Februar!

  • Hagmann sagt:

    Quatsch. Das ist gefährliches dummes kommunistisches Geschwätz Frau Amarelle. Herr Blocher ist der Retter der Schweiz.
    Übrigens in Lausanne gibt es zum Glück einen gesunden Kern von richtigen Schweizern, wie zB Bundesrat Chevallaz einer war. Die internationale Subversion ist eher in Genf zu Hause. Nichts gegen die französische Schweiz, aber dort muss ausgemistet werden.

    • René Glücki sagt:

      Genau vor so Menschen wie Ihnen müssen wir uns in acht nehmen. Ich hoffe, das merken auch noch andere!

      • Jolanda Wyss sagt:

        Oh ja, Herr Glücki, das merken noch viele, keine Angst!
        Herr Blocher der Retter der Schweiz, wenn diese Aussage nicht so dumm wäre, müsste ich nun laut lachen!
        Der Herr will sogar in der französischen Schweiz ausmisten, so eine Arroganz, das muss man sich erst mal trauen, so rassistisch daher zu reden. Ah nein, es geht ja gar nicht um Rassismus, es geht ja nur um einen Teil der Schweizer Bevölkerung. Also geht es im Endeffekt nur darum, unseren Diktator Blocher weiter in seinen windigen Ideen zu unterstützen, das macht das alles natürlich völlig harmlos! Schon klar!

      • Mario Monaro sagt:

        Ja.

    • Jean sagt:

      @ Hagmann: Ich war mit vielem in Frau Amarelles Kommentar auch nicht einverstanden. Aber was Sie hier schreiben, ist allerunterste Schublade. Was soll ein richtiger Schweizer sein? Jemand, der alles ablehnt, was nicht aus dem selben Land kommt? Das ist schon mal das eine, das mir Gänsehaut bereitet. Aber dass Sie offensichtlich die Romandie als integralen Teil der Schweiz ablehnen, weil die nicht die Meinung der Deutschschweiz und vor allem Blochers teilen, lässt tief blicken. Ich für meinen Teil finde, dass angesichts solcher Meinungen wie Ihrer eher bei uns mal ausgemistet werden müsste.

    • Raymond Allaman sagt:

      Definieren Sie „ausmisten“, Herr Hagmann.

  • Ernst Hasler sagt:

    Falsch, schon mit einer Unterstellung wird der Blog eingeleitet. Wer bestimmt, ob die Ja-Stimmer augenreibend die Reaktion der EU zur Kenntnis nehmen? Die Aussetzung dieses Erasmus-Programmes ist sowas von egal, dies dürfte die Ja-Stimmenden eher noch in ihrer Wahl bestätigen. Was das linke Gejammer betrifft, ist es absolut jämmerlich und ein Kniefall vor der EU. Das Blocher-Bashing ist nicht anderes als ein linker Reflex. Mit linken Träumereinen wird keine Wunschschweiz erschaffen, ausser sie soll zerstört werden. Obskurantismus wird von den Linken betrieben, die die Masse für blöd verkaufen

    • Guido Meier sagt:

      Es stimmt wohl, dass die Landbevölkerung keine Ahnung von Erasmus haben und diesbezüglich im Obskurität sind. Die Dunkelheit unter dem Blocher-Führer kann nur mit Licht der Erkenntnis bekämpft werden. Deshalb müsste man Geld in die Ausbildung stecken, z.B. in Erasmus, damit auch die Landbevölkerung die EU kennenlernen und auch Vorteile erkennen können (z.B. 70 Jahre Friede in Europa). Zuzeit wird die Masse schon für blöd verkauft – und einigen fällt das nun auf und sie reiben sich die Augen. Das war schon beim EWR so – Geschichte wiederholt sich halt.

      • Ernst Hasler sagt:

        Was für ein eingetrichteter linker Quatsch von 70 Jahre Frieden in Europa. Meier, ich habe 25 Jahre im Ausland ohne Subventionen gelebt, Sie können mir sicherlich nichts vormachen in dieser Beziehung. Dieses Weichspühlprogramm für verweichlichte Studenten, denen alles mundgerecht serviert werden muss, ist absolut von niederschwelliger Bedeutung. Wenn man die Ausbildung verbessern will, muss man zuerst die 68-er Mentalität begraben, dann kann man wieder einmal Bildungsprogramme aufbauen, die auch auf Bildung bassieren und nicht nur gleichschalterischer, ideologischer Quatsch.

        • Guido Meier sagt:

          Da wird soviel miteinander verwechselt. Die EU wurde im Prinzip nach dem 2. Weltkrieg – 1950er Jahre – gegründet, um den Frieden zu fördern. Das hat nichts mit Flower-Power zu tun.

          Dass für Sie Bildung von „niederschwelliger Bedeutung“ ist, nehme ich erneut zur Kenntnis – bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich Bildung für das höchste Gut in der Schweiz halte – der einzige Rohstoff. Und ich immer noch Studenten achte, die ihre Zeit dafür opfern sich und damit die Schweiz intellektuell weiterzubringen, auch um Pauschliesierungen wie „Bildung = Quatsch“ als Individium abzulehnen.

          • Ernst Hasler sagt:

            Meier, Ihnen würde ich sogar noch den ewigen Studenten abnehmen, ausser ideologischen Quatsch bringen Sie rein gar nichts. „die ihre Zeit dafür opfern sich und damit die Schweiz intellektuell wieterzubringen.“ Die Aufgabe der Studierenden ist nicht die Schweiz intellektuell weiterzubringen, sondern wirtschaftlich. Von den „intellektuellen“ Schmarotzern füttern wir schon genug durch, die sichern sich in der Sozialindustrie ab. Versuchen Sie nicht, andere mit Ihrer „Bildung“ zu imponieren, Sie machen sich lächerlich, alles schwerfällig, kindisch, in der Sache voll daneben.

          • Guido Meier sagt:

            Nun die Schweiz kommt wirtschaftlich nur noch weiter, wenn sie intellektuell weitgebracht wird.

            Ihr Meinung “intellektuellen Schmarotzern füttern wir schon genug durch“ dürfen sie auch gerne das nächste Mal vorbringen, wenn sie beim Arzt sind oder was auch nie auszuschlissen ist beim Richter oder beim Arbeitgeber.

            Es ist einfach so, dass Bildung der Rohstoff der Schweiz ist. Und mit der Billdung in der Uni gibt es halt die Intellektuellen. diese Studenten erbringen eine relativ hohe Leistung und deshalb erachte ich diese Unterstellung für mehr als unfair: „Sozialindustrie Absicherung“.

          • Dieter Sprenger sagt:

            Ja Herr Meier soweit richtig dass die EU ursprünglich die gute Idee für ein friedliches Europa verfolgte.Doch inzwischen veränderte sich die EU zu einem Machtgebilde für Kapital und Grosskonzerne welche eine moderne Versklavung anstreben!Wesshalb fördert den die EU mit seiner Wirtschaft noch die Binnenwanderung von Arbeitskräften,anstatt dafür zu sorgen dass die Menschen vorab in den ärmeren EU Mitgliedsstaaten mit sicherem Auskommen und Existenz dort verbleiben können?Mit der absolut nach oben unbegrenzten Zuwanderung unterstützt die SP mit der eigenen Ideologie ausgerechnet die Neoliberalen!

  • M. Dust sagt:

    So leid es mir tut: Die wirklich progressive Schweiz wird von Christoph Blocher vertreten. Er hat als einer der ersten erkannt, dass die EU in der jetzigen Form bzw. eine engere Anbindung an diese das Falsche ist für die Schweiz. Die wirklich rückwärtsgewandten sind in der SP zu finden, wo man noch immer vom Kampf gegen Patriarchat, Kapitalismus und Rassismus träumt.

    • Hans Müller sagt:

      Die Tatsache, dass solche Werte heute als negativ abgestempelt werden sollte JEDEM Menschen Sorgen bereiten. Der Kapitalismus führt unweigerlich zu Elend für die Mehrheit und Reichtum für die Elite. Evtl. nicht für uns Schweizer, zumindest noch nicht. Erst sind jetzt die Griechen, Lybier, Syrer, Libanesen, Portugiesen, Spanier, Ukrainer etc. dran. Sie sehen ja schon in welche Richtung sich das ganze bewegt.
      Gute Menschen als Träumer zu bezeichnen zeugt lediglich davon, dass sie selbst nicht verstanden haben wo das Problem liegt.
      Sie selbst sind das Problem.

  • Lukas Keller sagt:

    Die Dame hat das Resultat noch nicht verdaut. Eine typische Mainstream Sozi Politikerin mit wenig Profil. Wie wenn das Resultat der Abstimmung nur wegen Herr Blocher erzielt wurde. Attacken auf den Rechtsstaat? Dass ich nicht lache. Aber eben dieses Ziel verfolgt die marxistische SP. Blocher würden sie am liebsten an die Wandstellen. Die Linken tun so, als würden sie so ausländerfreundlich sein. Aber eigentlich hocken sie mit anderen Glaubensbrüdern in der Verwaltung oder im Rathaus, wohnen in Genossenschaften mit 100% Schweizern. SVP ler sind vielfach Kmu und Arbeitnehmer, die geschäftlich und privat mehr Kontakt pflegen mit Ausländern! Welch eine Ironie – glaubt man den diesen heimatmüden Exponenten.

    • Guido Meier sagt:

      Genau, so wie z.B. dieser Christian Gerig, dass war noch ein KMU, der Kontakt pflegt mit Ausländern und insbesondere Ausländerinnen…

      Wie kann jemand von der SP nur behaupten sie wären ausländerfreundlich, es ist doch klar dass nur die SVP Ausländer liebt. Z.B. gab Hans und Ursula Fehr (SVP) einer Asylbewerberin Arbeit.

      Das ist Ironie – von einem Patrioten (FDP)!

  • Stefan Gisler sagt:

    Tatsächlich redet der Politiker Blocher die Politik schlecht und der Scheindemokrat Blocher greift auch permanent den Rechsstaat und somit den Schutz des einzelnen Bürgers gegenüber Dritten an. Schlimm und unschweizerisch war seine Herabsetzung der Romandie nach der MEI-Abstimmung. Er ist ein Brandstifter an unserer schönen Heimat.

  • Roland K. Moser sagt:

    Guten Frau Amarelle

    – Sie können nicht gleichzeitig Sozialistin sein und sich für eine demokratische Schweiz einsetzen.

    – Und die Schweiz ist um 3 Millionen Menschen überbevölkert, weil man mit 1 MIo. Hektaren Landwirtschaftsland nun mal nur 5 Mio. Menschen ernähren kann. Deshalb muss die Einwanderung gestoppt und rückgängig gemacht werden.

    • Guido Meier sagt:

      Bitte Schweiz um einen Bürger reduzieren und auswandern – die Schweiz dankt es Ihnen…

    • Jean sagt:

      Was wollen Sie sagen, Herr Moser? Dass wir uns selber ernähren können müssen, um uns komplett abschotten zu können? Wenn wir so weiter machen, stimmt das Klischee, dass wir nur Kühe, Schoggi, Käse und Uhren haben… Sowas will ich der künftigen Generation nicht hinterlassen. In einem eher offenen Europa spielt es keine Rolle, wo die Nahrung produziert ist. Das ist der Vorteil: dank europäsichem Handel können wir Hightechindustrie anbieten ohne das Hindernis mangelnder Nahrung und uns spezialisieren, bilden und die Vorzüge der Moderne geniessen, statt einfach rückständige Landknechte zu sein.

      • Guido Meier sagt:

        Also Uhren und Schoggi können wir schon mal vorab streichen.
        Um Autark zu sein sollten wir aus Kalorien-Überlegungen Vegetarier werden; um das Öl zu kompensieren brachte es wieder Pferde…

      • Roland K. Moser sagt:

        Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich den Handel mit dem Ausland einschränken will? Natürlich nicht. Ihre fehlende Fähigkeit vernetzt zu denken, führt zu paranoiden Aussagen.

        • Guido Meier sagt:

          Die obige Aussage „fehlende Fähigkeit vernetzt zu denken, führt zu paranoiden Aussagen“ und diese schon 100x wiederholte Aussage: „Und die Schweiz ist um 3 Millionen Menschen überbevölkert“

          muss doch bei jedem normalen Menschen zum Schleudertrauma führen – bei soviel Kopfschütteln wie das auslöst. Des Weiteren nähren solche Aussage meine – das will ich wohl zugeben – elitäre Demokratiekritik: Es kann nicht sein, dass jeder bei der Demokratie mitmachen darf.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ganz im Gegeneteil natürlich wie ganz immer!

        Wir müssen uns überhaupt nicht abschotten, aber die Bevölkerung auf 5 Millionen reduzieren. Sie vermischen Sachen, welche in keinem Zusammenhang miteinander stehen, nur um ein wenig Krawall für eine überbevölkerte und zubetonierte Schweiz zu machen.

        • Guido Meier sagt:

          Nun, ich kann beweisen, dass das Gegenteil von dem, was sie „denken“ richtig ist:

          „Wir müssen uns überhaupt nicht abschotten, aber die Bevölkerung auf 5 Millionen reduzieren.“
          Ergo wollen sie die Schweiz, um 3 Mio. reduzieren – erzählen sie das doch ihrer Familie oder Freunden (nicht dennen mit Glatze) und gucken Sie mal, ob diese Meinung Sie nicht bereits in ihrem Umfeld isoliert. Hier bei den Kommentaren gibt es viele seltsame und einsame Kommentare, die Reduktion der CH-Bevölkerung auf 5 Millionen ist einer davon, die hier auch nur einen isolierten Anhänger hat.

  • Klingler sagt:

    Schon der erste Teil mit der Forschungszusammenarbeit…muss ich lachen. Was viele nicht wissen, gerade bei der Krebsforschung könnten wir weiter sein… WENN zusammen gearbeitet würde… wird aber NICHT. Jeder will die Lorbeeren selber einheimsen… das ist ja typisch für unsere Geldgeile Gesellschaft…. ja nichts oder nicht zu viel den andern erzählen… es könnte ja ein anderer mehr profitieren….aber dem Volk weiss machen wollen wie wichtig die Zusammenarbeit ist…. alles nur Lügen und Schönrederei

    • Guido Meier sagt:

      „alles nur Lügen und Schönrederei“ das ist wohl der richtige Abschluss von einem Verschwörungstheoretiker, der glaubt, dass wegen der EU noch kein Wirkstoff gegen Krebs gibt (gibt ja auch nur ein Krebs…)

      man, man, man, warum darf jeder in der Schweiz an der Demokratie beteiligt werden? So kann es doch nicht funktionieren, ich verlange ein Prüfung für Abstimmungs-Bürger!

      • Ernst Hasler sagt:

        Meier, Sie sitzen so auf dem hohen Ross, zumindest hinter dem Computer, im wahren Leben doch eher ein …. Ob Sie bei der Prüfung nicht durchfallen würden, denn Sie lassen sich als total antidemokratisch erkennen.

        • Guido Meier sagt:

          Noch fahre ich Auto und brauche (noch) kein Ross…

          Als Demokrat akzeptiere ich auch Antidemokraten wie die SVP, die eine Parteidiktatur wie in der DDR eingeführt haben.

          Der Test sollte gemacht werden, um die Vernunft zu testen – so wie die Sekprüfung – eine Prüfung nach dem 9. Schuljahr.

          Manchmal muss ich – aus gesundheitlichen Gründen – öffentliche Verkehrsmittel benutzen und was man da sieht, lässt einem an der Demokratie zweifeln (auch das Resultat zur Minarett-Initative).

          • Albert Inglin sagt:

            Meier@: Sie und ein Demokrat? Man braucht nur ein paar wenige Ihrer Kommentare zu lesen (alle Kommentare von Ihnen zu lesen tut sich jemand mit einem gesunden Menschenverstand gar nicht an), um zu merken, dass Sie mit Demokratie ueberhaupt nichts am Hut haben. Sie sind vermutlich ein Sozialist oder – noch schlimmer – ein Kommunist.

          • Guido Meier sagt:

            bin ein Liberaler – das ist für einen von der SVP wie Kommunist oder noch schlimmer – wie Ausländer – oder noch viel viel schlimmer wie ausländischer Kommunist.

            Aber als Demokart muss ich einerseits SVP-ler und auch ausländische Kommunisten in der Schweiz ertragen – Kommunisten sind mir egal, da sie zahlenmässig marginal sind (für SVP ist das natürlich immer noch eine grosse Bedrohung) – für mich ist die SVP eine Bedrohung für die Schweiz und die Demokratie. Sie ist zu gross und zu intolerant für die Wertegemeinschaft der Schweiz und folgt Prinzipien, die früher in der DDR angewandt wurde.

  • Peter Baumgartner sagt:

    Das Demokratieverständnis von Frau Amarelle kann ich nicht akzeptieren. Das Volk hat entschieden, ob es Ihr gefällt oder nicht.
    Bei uns bestimmt die Volksmehrheit und nicht der „Landamann aus Herrliberg“. Wir haben auch nicht fremdenfeindlich entschieden, sondern lediglich über das Selbstbestimmungsrecht die Einwanderung selbst zu bestimmen. Leider hat sie die
    „schamlosen“ Lügen nicht aufgeführt, da es diese nicht gibt. Übrigens ich habe nicht gestimmt und akzeptiere den Volksentscheid.

    • Guido Meier sagt:

      In der Demokratie ist es leider so, dass jedes Demokratieverständnis akzeptiert werden muss.

      In einer Demokratie ist es auch so, dass Abstimmungen wiederholt werden können (Frauenstimmrecht, UNO, AHV).

      Auch die Abstimmungen zur EU-Thematik wurden mehrfach wiederholt, die vorliegende Initative kann einfach nicht umgesetzt werden und wurde aus unterschiedlichen diffusen Gründen angenommen.

      • Vito Cordani sagt:

        @ Guido Meier: Und da hätten wir auch schon den ersten Abstimmungsbürger der die Prüfung nicht bestanden hat und aussortiert werden muss … nämlich Sie!

      • VCordani sagt:

        @Guido Meier: Und da haben wir auch schon den ersten Abstimmungsbürger der die Prüfung nicht bestanden hat und aussortiert werden muss … nämlich Sie!

      • Guido Meier sagt:

        Weil ich der Meinung bin, dass das Frauenstimmrecht zur Demokratie gehört?

  • Nicht alle brauchen für das Ja zur Initiative die gleichen Argumente. Ist es sozial wenn wir den „amen“ Staaten die Führungkräfte und Ausbilder stehlen oder ist es egoistisch? Ist es klug wenn wir die angehäuften Schulden nur mit Imigranten im Griff behanlten können? Zu guter letzt – in vielen Ortssektionen der SVP sind sehr viele aus den tiefen Einkommensschichten – überrasch das die SP-Leute nicht?

  • Erich Meier sagt:

    „Progressive Schweiz“ — was ist denn das für ein verdrehter Begriff ? Das sozialistische Paradies der Kapitalismusabschaffer, welche die Schweiz in der EU aufgehen lassen wollen, die traditionelle Eigenart der Schweiz austilgen wollen zugunsten einer diffusen Globalisierung, Abschaffung der direkten Demokratie und zunehmender staatlicher Regulierung in allen Lebensbereichen ? Genau dieser abschreckenden Vision geben die Stimmbürger mal für mal eine klare Absage !

    • Hans Müller sagt:

      Ich persönlich bezeichne mich als radikal links, bin aber weitab vom Parteiprogramm der SP. So bin ich z.B. gegen einen Beitritt zu EU-Bankendiktatur. Wenn sie aber das Gefühl haben das kündigen des einzigen Vorteils den der kleine Bürger für sich selbst aus den bilateralen Verträgen ziehen konnte (die PFZ und somit Freiheit in der Wahl des Wohnorts in ganz Europa) würde sie vor irgendwas beschützen, dann haben sie nicht verstanden in was für einer Welt wir leben. Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Grenzen und Nationen sind überflüssig geworden und nicht überwachbar. Deal with it!

  • Remo Schnellmann sagt:

    Was heisst augenreibend? Jeder der normal denken kann, wie ich, wusste dass da Drohungen en masse kommen werden. Trotzdem ist mir das millionenfach lieber als offene Grenzen für alle! Das Gejammer der Unterlegenen ist so was von peinlich.

  • Stefan Schmid sagt:

    Die Hälfte der CH Bevölkerung ist fremdenfeindlich und Blocher ist daran Schuld… Man schüttelt den Kopf und staunt…
    Das ist alles, was von der zweitgrössten Partei kommt? Kein Nachdenken, dass eine Nettozuwanderung von einer Stadt wie Luzern jährlich auch Verlierer hervorbringt? Vielleicht gerade die tiefen Einkommen, welche gemäss SP-Ideologie eigentlich SP wählen müssten? Kein Wort darüber, dass eine Sprachregion zu 70% Ja gesagt hat, was als verzweifelter Hilferuf gesehen werden muss!
    Sorry, liebe SP. So schafft ihr euch ab. So brauchts euch wirklich nicht.

  • Wave Dancer sagt:

    Der Rechtsstaat und die Verfassung wird gerade durch die Mitte-Links Allianz massiv unterwandert! Ein Bundesrat der sich gegen die Mehrheit stellt und der Hälfte der Bevölkerung die Urteilsfähigkeit abspricht, Arbeitsverweigerung von mitte- links dominierten Institutionen, die Vorteilnahme (Lobbyismus) im Parlament durch die immer dominantere Wirtschaft, die Mimosen aus der Westschweiz die selber gerne profitieren aber Mehrheitsentscheide nur tragen wenn sie selber Vorteile dar aus ziehen etc. wird die Schweiz spalten und schwächen! Das Ziel der EU wäre damit erreicht!

  • Heinrich Iberg sagt:

    Danke
    hatte schon angst, alleine da zu stehen.

  • Severin Schwan sagt:

    Progressive Demokraten? Ja wo denn?! Auch diese SP-Exponentin verfällt in bewährter Manier dem altbekannten Muster, welches die Schweizer Politik seit Jahren lähmt: man ist dagegen, weil die SVP dafür ist und man ist dafür, weil die SVP dagegen ist. Die SP ist ein Abbild der SVP, einfach mit anderem Vorzeichen, genauso populistisch und mit genausowenig Interesse an konstruktiver, konkreter Problemlösung. Dazwischen die „neue Mitte“ aus „liberalem“ Filz und rückgratlosen Eunuchen. Die nächsten zehn Jahre werden wohl genauso verlaufen. Gute Nacht Schweiz.

    • René B sagt:

      …es ist vergleichsweise immer noch besser, Probleme wenig konstruktiv zu lösen, als laufend künstliche Probleme zu schaffen und so die Mittel und den Handlungspielraum für die Lösung der wahren Probleme immer mehr einzuschränken. Gute Nacht Brüssel.

  • hans meier sagt:

    Danke für diesen tollen Bericht, er widerspiegelt genau meine Meinung. Ich finde es unglaublich, dass sich in der Schweiz immer so viele über die amerikanische Tea Party auslassen, selber aber nicht merken, dass die SVP genau gleich agiert. Unschweizerisch ist, wer anderer Meinung als die SVP ist, genau wie die Tea Party Andersdenkende als unamerikanisch bezeichnet. Beide wollen Steuern für Reiche senken, den Staat abbauen und trotzdem für mehr Sicherheit sorgen. Wie? Das konnte noch keine dieser Gruppierungen sagen. Aber mit fremdenfeindliche parolen scheinen überall zu funktionieren.

    • Guido Meier sagt:

      danke, guter Kommentar – musste lange „lesen“ – die Qualität des Beitrages muss vom Nachnamen her kommen!

      • Albert Inglin sagt:

        Hans und Guido Meier@: Dafuer ist es eben typisch (SP-)demokratisch, nach der Abstimmung gegen einen demokratischen Entscheid zu demonstrieren, ja sogar eine neue Abstimmung zu fordern. Ja, zum Glueck heissen Sie beide Meier (fehlt noch der Thomas!), der Nachname in der Schweiz schlechthin. Die „Normalos“ mit dem gleichen Nachnamen wie Sie moegen mir meine Bemerkung verzeihen.

        • Guido Meier sagt:

          Schengen wurde mit 70% angenommen, die SVP will das nun kippen und 50% sind für’s kippen – das ist das gute Recht der SVP und das gute Recht einer jeden Demokratie ist es auch die Abstimmung nochmals zu wiederholen (und nochmal und nochmal) nix ist fix in einer Demokratie.

  • fuchs sagt:

    die frage ist falsch gestellt. es muss heissen: welche schweiz HABT ihr und seid ihr überhaupt gewillt, diesen zustand ändern zu wollen? in meinen augen wohl verdammt schwierig, gefühlte 80% der bevölkerung von mehr toleranz und weltoffenheit überzeugen zu können.( ich gebe zu, es sind paar prozent weniger-wer weltoffen und tolerant ist, hat nicht den drang permanent dieser offenen oder verdeckten fremdenfeindlichkeit entgegen zu treten) TRITTBRETTVERFOLGTE-DICHTESTRESS-AUSSCHAFFEN- das sind vokabeln, die in meinen ohren faschistisch klingen. mein tipp: investiert mal 10 mia extra in bildung!

    • Guido Meier sagt:

      Ich habe nichts gegen Xenophobie sowie Rassismus, das sind Gefühle und die kann man nicht lernen. Der SVP ist ja mal zu Gute zu halten, dass sie solche Gefühle nicht in Gewalt ummünzt.

      Ich war aber immer der Meinung, dass wirtschaftliche Überlegungen hier vorgehen (deshalb war mir Minarett und Ausschaffung egal – obwohl hier schon der Vertragsbruch von Völkerrecht vorbereitet wird), aber mit der vorliegenden Abstimmung wurde ich eines anderen belehrt, selbst der Wohlstand wird dem Hass geopfert – da kommen dunkle Zeiten auf uns zu.

  • Andreas ungricht sagt:

    Die ganze nachfolgediskussion dreht soch um die frage: eu-britritt ja oder nein. Die heftigen Diskussionen aus in- und Ausland zeigen, der Weg in die eu ist nun in Frage gestellt und das ist gut so. Der Verlust von unabhaengigkeit, direkter Demokratie und foederalimus wäre zu kravierend.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    und ich setze mich ein, für eine unabhängige schweiz, welche den demokratischen grundsätzen im land rechnung trägt, sowie für ein moderates wachstum in anbetracht der ökologie und der geografie. kurz. für eine gesunde schweiz mit einem vertretbaren anteil an ausländern und zuwanderern. ich persönlich möchte nämlich nicht ein fremder im eigenen land-, und von der eu unterjocht -,werden, so wie das die sozialisten beabsichtigen. „sozial“ sein kann nur, wer in einem „soliden“ land lebt. das prinzip der vermeintlichen gleichheit funktioniert schlicht und einfach nicht.

  • Hans Müller sagt:

    Ich bin kein Freund von Blocher und seinen Schimpftiraden. Was er über die Romands gesagt hat, ist absolut unterste Schublade. Aber mit Verlaub, von Links-Grün kommt im Zusammenhang mit der Zuwanderungsdiskussion auch nicht viel anderes als Diffamierung der Andersdenkenden. Jeder der kritisch über die Zuwanderung denkt, hat automatisch das „Gift der Fremdenfeindlichkeit“ in der Adern. Ja, Frau Amarelle, welche Schweiz wollen wir den kommenden Generationen hinterlassen? Eine zugepflasterte 20 Mio Schweiz? Was ist an der Idee, im Wachstumsturbo gegen die Wand zu fahren, progressiv?

  • Fredi von Ballmoos sagt:

    Ein Wunderschöner SP Artikel. Wer da wohl dem Volk etwas vorlügt?

  • VCordani sagt:

    Liebe Cesla Amarell … nachdem Sie die üblichen von allen „Neinwählern“ abgekauten Argumente nochmal wiederkäuen, will ich Sie bitten uns einmal detailliert zu erklären was passiert, wenn wir die nächsten Jahre jedes Jahr 80’000 Migranten jährlich aufnehmen müssen. DAS interessiert mich! Bis jetzt kann ich aus Ihrem Kommentar nur das übliche Blabla einer Intellektuellen feststellen. Erklären Sie uns, wie Ihre demokratische Schweiz FUNKTIONIEREN soll. Wir haben nämlich schon eine DIREKTE VOM VOLK (Souverän) geführte Schweiz!

    • Guido Meier sagt:

      Die 80’000 Migranten kommen in die Schweiz, um zu arbeiten (die meisten). Dafür dürfen wir in der EU unsere Ware verkaufen und unsere Dienstleistungen erbringen – das war eigentlich schon immer so.

      Das Volk scheint das aber nicht mehr zu wollen, es will auf jeden 2. Franken verzichten. So sparsam war nicht mal Griechenland.

  • Romy sagt:

    Welche Schweiz wir den kommenden Generationen hinterlassen wollen? Sicher keine sozialistisch-zentralistische Diktatur wie es Linkspopulisten wie Frau Amarelle vorschwebt. Diese Frau besitzt noch die Dreistheit, Kritikern am überbordenden „Gutmenschentum“ Fremdenfeindlichkeit und Einigelung vorzuwerfen, wenn man massvolle Zuwanderung fordert, zumal die Schweiz den höchsten Ausländeranteile europaweit ausweist. Statt uns mit ihrer kommunistischen Ideologie zu erschlagen, soll diese Dame mal die Riesenkontinente Amerika und Australien als Beispiel nehmen, wie die es mit der Zuwanderung halten.

    • Guido Meier sagt:

      Der Ausländeranteil in Luxemburgist doppelt so hoch wie in der Schweiz, dafür haben die auch einen höheren BIP (auch pro Kopf und auch im Wachstum) als wir; beides kann reduziert werden – bei den entsprechenden Konsequenzen werden auch Sie sich die Augen reiben…

      Es gibt anscheinend wirklich noch überzeugte Ja-Sager die die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt haben.

  • Max Bader sagt:

    Frau Amarelle wirft genau jenes Verhalten Blocher an den Kopf, welches sie nun selber in diesem Text praktiziert. Gepaart mit Argumenten, die schon im Abstimmungskampf nicht gezogen haben, da sie so weltfremd sind. Und man kann tatsächlich darüber diskutieren, ob jemand, der schon beim kleinsten Husten einer ausländischen Imperialmacht in die Knie geht, ob der wirklich noch im Sinne der Schweiz handelt.

  • Peter Schmid sagt:

    Also ich mag den Herr Blocher ja auch nicht, aber die immer wiederkehrende Leier von der „fremdenfeindlichen Abstimmung“ ist inzwischen soooooo was von ausgeleiert, und dokumentiert eigentlich nur sehr eindrücklich den Argumentationsnotstand der PFZ-Befürworter.
    Im übrigen; kann mir mal jemand erkären weshalb es „progressiv“ sein soll wenn im eigenen Land die Wirtschaft nur auf dem Buckel der Lebensqualität und dem Wohlstand der Mittelklasse „wächst“? Was genau ist denn „progressiv“ daran die eigenen Rechte massiv einzuschränken und an ein zentralisisches, künstiches Staatsgebilde abzutreten?

    • Guido Meier sagt:

      Die Leier von „Wirtschaft nur auf dem Buckel der Lebensqualität und dem Wohlstand der Mittelklasse“ ist auch ausgeleiert, das BIP wächst in der Schweiz seit der PFZ – in einigen Ländern ging es aufgrund der Finanz-Krise zurück.

      Sämtliche Wirtschaftsforscher (die ich gesehen habe: UBS, CS usw.) gehen davon aus, dass das Wachstum dank SVP nun schrumpfen wird – und jetzt wird es lustig, dank der SVP werden wir weniger zum Verteilen haben – mal gucken wer am Schluss des Tages weniger kriegt – das nennt man regressive Tendenz und stellt das Gegenteil von Progression dar – Frage beantwortet?

      • Peter Schmid sagt:

        @G „wie auch immer“. Wieder mal nichts verstanden, denn dass das Wachstum schrumpfen wird, wurde sehr wohl bewusst in Kauf genommen. Jeder einigermassen vernunftbegabte Mensch (aber leider nur die) weiss dass die Wachstumskurve früher oder später so oder so abflachen muss. Lieber jetzt als wenn Sie und Ihre Klientel noch einmal ein paar Millionen Billigarbeiter ins Land geholt und danach ans Sozialamt abgeschoben haben. Und Nein; Denken über den nächsten Quartalsabschluss hinaus ist sicher nicht regressiv. Frage definitiv nicht beantwortet!

        • Guido Meier sagt:

          Ich gebe zu: ich habe Ausländer reingeholt – schon früher als es noch diese super Kontigente gab. Die wurden dann aber wieder ins Ausland abgeschoben und nicht an das Sozialamt wir hier unqualifizierter Weise vermutet wird.
          Ich bin gerne bereit mit Linken, Grünen und Kommunisten über deren Wachstumskritik zu diskutieren, wenn man sich mit der Thematik ein bisschen auseindandergesetzt hat.
          „Ausländer raus“ mit Wirtschafts-Wachstum zu rechtfertigen ist ein durchschaubares Manöver, da die Widersprüche auf der Hand liegen: einerseits wird mehr BIP pro Kopf verlangt und andererseits suizd begangen

  • Roland Steiner sagt:

    Frau Amarelle, richtig, die Abstimmung von 9. Februar wirft die Frage auf, welche Schweiz wir den kommen­den Generationen hinterlassen wollen. Leider haben gewisse Kreise immer noch nicht gemerkt worum es wirklich geht. Es geht um den Lebensraum Schweiz der mit seiner speziellen Landschaft auch den zukünftigen Generationen erhalten werden soll. Es geht um ein schweizerisches Volk, dass seine Kultur und Grundsätze auch für seine Kinder erhalten möchte. Es geht um ein Land wo sich jeder gefahrlos auf den Strassen aufhalten kann.
    Falls die „politische Elite“ dies nicht versteht!? dann ECOPOP JA

    • Barbara H. sagt:

      @Roland Steiner: Danke für ihren Kommentar. Ich bin ganz und gar ihrer Meinung. Kann’s manchmal fast nicht glauben, wie viele CH, die zu den “Verlierern“ (nicht abschätzig od. bös gemeint) zählen, giftige Kommentare an die Adresse der 50, 3% Befürworter der MEI schreiben und vor allem immer die SVP attackieren. Das Volk hat abgestimmt (und wie gesagt, nicht nur SVPler…) und das soll akzeptiert werden. Man kommt keine Schritt weiter, wenn die Parteien aufeinander los gehen…Was für ein Armutszeugnis dieser Frau Amarelle….

  • marcel sagt:

    „Seine unablässigen Schmähreden gegen den Rechtsstaat, sein ausgeprägt autoritäres Auftreten…“
    Ich denke Frau Amarelle Verwechselt C. Blocher mit C. Lefrat. Weigert er nicht die Volksentscheidung vom 09.02 anzuerkennen, und möchte er nicht diese Abstimmung wiederholen. Am liebste natürlich so offt, bis das Resultat den genossen passt.

    „sein zwanghaftes Einsetzen von Referendum und Volksinitiative…“
    Ist das nicht ein demokratisches Recht in der Schweiz ein Referendum zu lancieren? macht nicht auch die SP und vorallem die JUSO davon gebrauch?

  • Klaus Schweizer sagt:

    Dieses elitäre Gehabe und der intellektuelle Hochmut der Verlierer einer demokratischen Abstimmung ist unerträglich, zumal weder das eine noch das andere gerechtfertigt ist. Die Diffamierung von 50,3%, die immerhin vom vermeintlich aussichtslosen Posten aus einen regelrechten Erdrutschsieg gegen die übermächtige Propagandawalze von Politik, Wirtschaft und Medien errungen haben, ist ebenfalls wenig hilfreich. Besser wäre es einzusehen, dass in der Bevölkerung ein massives Missbehagen gegenüber einem ungesunden Wachstum herrscht und da anzusetzen.

  • Hans Müller sagt:

    Frau Amarelle, ihre Parteikollegin, Frau Maria Roth-Bernasconi hat vor gut einem Jahr im Politblog geschrieben, das Ecopop-Initiativkomitee verfolge mit seiner Initiative unter «pseudoökologischen» Vorwänden «geradezu eugenische Ziele». Und das ist nur eine der zahlreichen verbalen Entgleisungen, welche sich die „progressiven“ Links-Grünen im Zusammenhang mit der Zuwanderungsdebatte geleistet haben. Anstatt sich gegeseitig mit Dreck zu bewerfen, würde ich mir eine ernsthafte Wachstumsdebatte wünschen. Im Prinzip wäre das ja durchaus auch ein links-grünes Thema.

  • Roland Messerli sagt:

    „Ich setze mich ein für eine demokratische Schweiz, die sich der Zukunft und dem sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt zuwendet.“ Dann ist also für die SP alles was nicht nach Gutdünken der SP ist undemokratisch?

  • Hans Klardenker sagt:

    Frau Amarelle:

    50,3& !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Noch Fragen ?

    Aber logisch, der LINKE Blätterwald wird nicht müde Personen wie Ihnen eine Selbstdarstellungsplattform zur Verfügung zu stellen.

  • Anton Schneider sagt:

    Wer bei einem Ausländeranteile von 25% und jährlicher Zuwanderung im >1% von Fremdenfeindlichkeit spricht, und Wohl für die CH in einer masslosen Zuwanderung sieht, hat ein eigenartiges Verständnis des demokratischen Entscheides. Frau Amarelle – fragwürdig sind aber die Unterstellungen von Attacken gegen den Rechtsstaat, Aushebung der Demokratie etc.
    Wenn Sie eine CH mit 12 Mio. vorziehen und die Mehrheit der CH für Antidemokraten und Fremdenhasser halten, ist das ihre Sicht des sozialen Fortschrittes und einer CH der „Amarelle“. Ihre Welt, eine kleine einfache Welt, nicht?

  • marcel sagt:

    „…und seine schamlosen Lügen, die er dem Volk bezüglich der konkreten Auswirkungen seiner Initiativen auftischt…“
    Wer wohl hat das Volk angelogen bezüglich über die Personenfreizügigkeit wo vor einige Jahren über abgestimmt wurde?

    „..In den Händen dieses Politikers sind die Instrumente der direkten Demokratie nicht dazu da…“
    Aha, Genosse Amarelle möchte aus moralisch ethische gründe für uns Dummen Schweizer definieren wer von den Demokratische Instrumenten gebrauch machen darf und wer nicht.
    George Orwell (Animal Farm) lässt grüssen.

  • VCordani sagt:

    Wo waren Sie als alle Schweizer Parteien, Wirtschaftsverbände etc gegen die Annahme der Initiative waren und es dennoch nicht geschafft haben den Grossteil der Wähler auf die „Neinseite“ zu bringen? Jetzt bleibt Ihnen, wie den meisten anderen Neinwählern nur noch die Möglichkeit einen Sündenbock dafür zu finden. Sie überschätzen sich und den von Ihnen genannten „Landammann“ gewaltig. Gemäss Wikipedia hatte die SVP (ich bin keine SVP-ler) im Jahre 2011 90tsd Mitglieder. Und diese Partei soll 1,4 Mio JAWÄHLER über den Tisch gezogen haben?

  • marcel sagt:

    Frau Amarelle; akzeptiere es jetzt endlich das Schweizer Volk hat sich gegen die Personenfreizügigkeit und damit indirekt auch gegen die schleichende Integrierung der Schweiz in der EU ausgesprochen.
    Wenn die SVP 30% Stimmenanteil hat, haben sich also 20% nicht SVP-ers für die MEI ausgesprochen. Wie viele SP genossen waren da wohl bei Frau Amarelle.
    Wenn Sie gegen die MEI gestimmt haben, verkörpern Sie eine Minderheit, und dies müssen Sie mal endlich, auch gesehen unsere Demokratische Rechtsordnung, akzeptieren.

  • VCordani sagt:

    …und an die Redaktion des Tagesanzeigers:
    Geben Sie ab und zu auch einem JAWÄHLER eine Carte blanche …
    Das von Neinsagern Veröffentlichte macht kein schlechtes Gewissen oder Angst sondern nur depressiv … !
    Ich möchte auch Mal etwas von richtigen MACHERN lesen und nicht nur von den wirklichen ANGSTHASEN … den Neinwählern!

    • Enrico Fröhlich sagt:

      Lieber Tagi, ja, geben Sie einem JAWÄHLER eine Carte blanche. Guter Vorschlag von VCordani, 08:33!

  • Franz Heuberger sagt:

    Es ist unverschämt von Ihnen zu implizieren, die Hälfte des Schweizerischen Stimmvolkes würde auf einem Lügner, der uns Märchen auftischt, auf den Leim kriechen. Ausserdem muss die sogenannte Classe Politique (zu der sie offenbar auch gehören) jetzt endlich mal akzeptieren, dass sich eigentlich niemand noch näher an die EU binden möchte, Volksinitiativen umgesetzt sehen will (Ausschaffungsinitiative, die durch Ihre Bundesrätin blockiert wird) und generell der Volkswillen besser beachtet sehen möchte. Das war die Antwort des Volkes auf das Handeln der Classe Politique der letzten Jahre.

  • Andreas Dürr sagt:

    Was sagt man dazu, wenn sich linke Populisten über rechte Populisten beklagen? Wie amüsiert ist man darüber, wenn sich gerade ein Mitglied der SP über „zwanghaftes Einsetzen von Referendum und Volksinitiative“ aufregt? Wenn ich wählen muss, so nehme ich als Nicht-SVP-Wähler lieber den Populisten Blocher, der zeitlebens Arbeitsplätze geschaffen hat als die Populisten von Links, die sich dem Lebenszweck verschrieben haben, das Geld von Anderen auszugeben.

  • Reto Derungs sagt:

    Wäre diese geklitterte Hasstirade gegen einen Linkspolitiker gegangen und in einem Leserkommentar des Tagi geäussert worden – sie wäre wegen Regelverstosses gar nie publiziert worden.

  • Hans Gerber sagt:

    Frau Amerelle – Ich weiss nicht was Sie an der letzten Abstimmung gefragt worden sind. Bei mir stand nichts von Masseneinwanderung oder Abschottung auf dem Stimmzettel, sondern nur, ob ich von der Personenfreizügigkeit zu einem Kontigent-System wechseln möchte. Kontingente müssen nicht unbedingt in Konflikt mit der Persoenenfreizügigket sein – und dann ist Ihre ganze Argumentation verpuffte Energie. Der Hass auf Blocher muss gross sein – und er macht blind.

  • Daniel Blattmann sagt:

    Die Annahme von MEI ist SEHR Schweizerisch. Wir sind ein selbstständiges Land mit eigener Identität. Die Schweiz hat schon immer Handel getrieben und das wird in Zukunft auch sein, auch im Falle bei Kündigung der Bilateralen, wo ich nichts dagegen hätte. Nur noch die SVP will eine schweizerische Schweiz. Alle anderen verkaufen unsere Identität besonders an die EU, über welche der Pleitegeier kreist. Das irgendwo liegende Beitrittsgesuch in die EU ist zurückzufordern und zu verbrennen! Studenten (meistens sind das Linke) können immer noch ins Ausland, ist halt etwas komplizierter geworden.

    • Tomas sagt:

      Nun, wir wissen ja, wie für die SVP eine „schweizerische Schweiz“ aussieht – keine Welschen, keine Ausländer, keine Linken. Halt, dämmert’s Ihnen? Wo haben wir das so ähnlich schon einmal gehört?

  • Dave sagt:

    Die Reaktionen aus Brüssel sind überhaupt nicht überraschend Fr.Amarelle, sie sind eine Bestätigung,dass die Befürchtungen, welche das CH-Volk mit dem Abstimmungsresultat vom 9.2. geäussert hat, sehr wohl real sind! Ich reibe mir überhaupt nicht die Augen, auch wenn ich zu der Hälfte gehöre, die JA gestimmt hat! Vielmehr staune ich, wie weit verstrickt die CH schon mit der EU ist, obwohl das CH-Volk das nicht will! Was mir Angast macht sind unsere beiden BR Sommaruga/Burkhalter, die sich massiv gegen die Initiative eingesetzt haben, nun nach Brüssel gehen und den Volkswillen durchsetzen müssen

  • Reto Stadelman sagt:

    Man nehme die aggressivsten Kommentare der Gegner der MEI, kombiniere sie zu einem Blogbeitrag und heraus kommt dieser Text. Wie enttäuschend. Ich hoffte auf einen Intelligenten Beitrag und bekam Vorurteile, Anschuldigungen und Beleidigungen wie sie definitiv nicht aus der progressiven, sondern nur aus der Kindergarten-Ecke kommen…

  • walter Brun sagt:

    Wenn man sich für eine demokratische Schweiz einsetzt, dann muss man Volksentscheide respektieren. Dieser Artikel enthält Beleidigungen, in einem Umfang und Bösartigkeit, wie ich das selten gelesen habe. Es bestärkt meine Auffassung, dass die wahren Reaktionäre links sind.

  • Peter Widmer sagt:

    Eine gute Einstiegsfrage – und dann gleich wieder der Stempel „Fremdenfeindlichkeit“. Frau Amarelle, ich hoffe schwer, alle ihre Nachbarn haben den Schlüssel zu Ihrer Wohnung und dürfen dort jederzeit ein- und ausgehen. Nicht? Ja was, sind Sie etwa „Nachbarfeindlich“? Was ich leider von den umliegenden EU-Ländern noch nie erfahren konnte ist, wie diese selbst das angestrebte Ziel von mindestens 25% Ausländeranteil erreichen wollen. Anscheinend ist dies ja das Ziel, wenn man die Schweiz so dafür rügt, diesen Anteil nicht noch mehr erhöhen zu wollen…

  • Bernhard Hirz sagt:

    Zum einen: Ich staune überhaupt nicht über die Folgen meines Jas zu der MEI und alle anderen, die ich kenne und die gleich abgestimmt haben ebenfalls nicht. Wir waren alle vielmehr dazu bereit, Abstriche zu machen. Sonst wird uns ja immer vorgeworfen, wir seien Rosinenpicker.
    Zum Anderen: Die Vorstellungen Frau Amarelles bezüglich Fortschritt werden sicher nicht von mehr als der Hälfte der Schweizer geteilt. Die Sozialdemokraten vergessen gerne, dass sie, genau wie die SVP, nichts weiter als eine Minderheit repräsentieren.

  • Ueli Niederer sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren von Links und Rechts

    Gestatten Sie bitte eine Frage: Geht’s noch?

    Vor drei Wochen hat das Volk eine Entscheidung getroffen. Doch statt diese Entscheidung zu akzeptieren und zu versuchen eine für beide (nahezu) Hälften des Volkes einen vernünftigen Kompromiss zu finden, ergehen sich linke und rechte Exponenten in parteipolitischen Scharmüzeln.

    Geschätzte Damen und Herren: Führen Sie bitte den Auftrag Ihrer Wähler aus und investieren Sie Ihre Energien in konstruktiveres als den Versuch die politischen Gegner von der eigenen Agenda zu überzeugen. Vielen Dank.

  • Matthias Good sagt:

    Contenance Frau Amarelle, Contenance….
    Ein Paradebeispiel eines vom Volk gewählten Wutbürgers.

  • Max Meier sagt:

    Die Meinung, dass evtl. etwas falsches in der EU eingeführt wurde und immer wieder wird, darf also nicht geäussert werden? Und es scheint auch nicht erlaubt zu sein Falsches zu korrigieren? Dies aus der Angst, dass Beziehungen evtl. gefährdet werden? Was sind das für Beziehungen, die es nicht erlauben Kritik zu üben und Konseq. zu ziehen? Eine Kontingentierung ist ein Muss bei einem so heterog. Umfeld. Menschenfeindlich ist eine einseitige PFZ gegenüber der EU, denn alle anderen müssen weiter mit Konting. leben. Was Sie schreiben ist dermassen weg von der Realität und trieft von Blocherhass.

  • Gabriel Sidler sagt:

    Bei uns in Uster hängt ein Plakat „Schweizer wählen SVP“. Das fasst mit drei Worten sehr gut die Denkweise einiger prominenter SVP-Vertreter zusammen. Wer nicht SVP wählt, ist kein richtiger Schweizer. Diese Aussage stellt eine Grundidee der Demokratie in Frage und ist eine persönliche Beleidigung aller Schweizer, die eine andere Meinung als die SVP vertreten. Ich bin ein richtiger Schweizer auch wenn ich nicht SVP wähle. Jedoch hat die SVP ein Problem mit dem Verständnis der Demokratie!

    • Martin Cesna sagt:

      Man könnte es auch viel banaler verstehen: Ausländer und andere dürfen ja leider nicht in der Art wählen.
      … Dafür anders: Bienen wählen Blumen, Enten wählen Wasser, Katzen wählen Mäuse, etc…
      Wer wohl dabei am intelligentesten wählt?

  • Sandra sagt:

    Gut gebrüllt, Löwin!

  • Gino Artoni sagt:

    Gratulation Frau Nationalrätin Amarelle für diese absolut richtige Feststellung!

  • gerola sagt:

    Sehr gut gesprochen. Schade haben wir nicht mehr von solchen Mitbürgern. Der Geist von 1933 von Blochers Anhängern lebt halt weiter. Die Schweiz muss kämpfen, damit sie nicht vergessen wird.

    • Reto Stadelman sagt:

      Dem kann ich nicht beipflichten. Man kann seine Meinung elegant kundtun, oder plump wie Amarelle es getan hat. Ich für meinen Teil bin schwer von dem Text enttäuscht. Er enthält nicht viel mehr als parteipolitisches Geschwätz und repräsentiert nicht die progressive Politik (wie im Titel angetönt) die die Schweiz braucht.

  • urs sagt:

    „Die Abstimmung vom 9. Februar ist geprägt vom Gift der Fremdenfeindlichkeit“. Nein, das ist es vermutlich mehrheitlich nicht. Und es ist kontraproduktiv, dies immer auf dieser Ebene zu diskutieren. Ich habe ganz klar nein gesagt. ABER, das Konzept der Personenfreizügigkeit ist – auch für die EU – nicht optimal. Und je mehr wir mit Fremdenfeindlichkeit um uns werfen, desto weniger kann man die kritischen Punkte der Personenfreizügigkeit wirklich rational diskutieren.

  • Rahel Loosli sagt:

    Wäre das Abstimmungswochenende jezt am kommenden Samstag-, das JA zur MEI würde viel deutlicher ausfallen. In der Nachdiskussion hat man nun gesehen, wa unser BR und das Parlament in Tat und Wwahrheit angestrebt hat. Den EU Beitritt durch die Hintertüre.Und genau dies will das Schweizer Volk nicht. Nein, immer wniger. Mit diesen so unsinnigen Kohäsionszahlungen hat sich die Schweiz bereits zum Nettozahler der EU gemacht. Auch hier muss jetzt ein Riegel geschoben werden. Solche künftige Zahlungen dürfen nur noch mit zwingender Volksabstimmung autorisiert werden-, oder eben nicht.

  • Dave sagt:

    Uebrigens möchte ich noch anfügen, dass dieser Satz von Blocher, welcher so sowieso nicht stimmt, wenige Tag nach dem Sieg in einem längeren Interview gesagt wurde. Was seither alles gesagt und geschrieben wurde darüber, sogar TV-Sendungen abgehalten wurden, sich Politiker wie sich echauffieren, da frag ich mich schon, ob sie sich vielleicht nicht langsam anderen Themen widmen möchten, oder ob das ihr einziges Problem ist fast einen Monat nach der Abstimmung. Jetzt wäre es doch an der Zeit, sich mit dem Ist-Zustand zu befassen und zusammen nach guten Lösungen suchen.

  • Andreas Thommen sagt:

    Mit Verlaub Frau Amarelle: die Sozialistische Partei, welche Sie vertreten führt in ihrem Programm unter anderem die „Ueberwindung des Kapitalismus“ und somit auch die Abschaffung des Privateigentums. Dies wiederum ist mit dem was die Schweiz ausmacht (Unabhängigkeit und Selbstverantwortung, Kontrolle der Bürger über den Staat durch die Direkte Demokratie) schlicht und einfach nicht vereinbar. Was Sie wollen, ist eine zentralistisch geführte, sozialistische Schein-Demokratie innerhalb der EU. Mit der ständigen Verunglimpfung von Herrn Blocher und der ach so bösen SVP entlarven Sie Sich selbst

  • Reto Zbinden sagt:

    Frau Amarelle, geht es in Ihrem Beitrag um sachliche Themen oder dient dieser lediglich als Ventil für Ihre Abscheu einer einzelnen Person? Machen Sie lieber Politik welche dem Volk dient und lassen Sie Ihre persönlichen Ab/Neigungen aussen vor.

  • Ratthon sagt:

    Oh je. Diese Neokommunisten werden mich noch überzeugen, trotzdem für den Gripen zu stimmen.

  • Roland Garner sagt:

    Die PFZ zu einem Ausländerthema zu machen ist falsch. Dies war mE nie die Frage. Der CH fehlen starke Gewerkschaften, wie sie das Umlanden hat (D, F, I etc) und so auch der Wille greifende flankierende Massnahmen umzusetzen. Die Situation sieht eher so aus: a) PFZ JA, aber Sozialstaat auch gleich abschaffen, da man nicht weiter Gewinne privatisieren und Verluste solidarisieren kann, b) PFZ JA, mit greifenden flankierende Massnahmen, c) PFZ NEIN, wofür sich das Volk nach 5 Jahren warten auf a) oder b) entschieden hat.

  • Ivo Müller sagt:

    Mit Sicherheit würde NR Blocher und die meisten MEI-Ja-Stimmer unterschreiben: „Ich setze mich ein für eine demokratische Schweiz, die sich der Zukunft und dem sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt zuwendet“.

    Frau Amarelle liefert viele Worthülsen. Aussagekräftig auch ihre Website. Ich bezweifle stark, dass eine 10 Mio-Plus CH mit zersiedelter Landschaft, unzähligen Ü50 Arbeitslosen, ausgelaugten Sozialwerken resp. steigenden Sozialkosten, etc. wünschenswert ist für unsere Nachkommen!

  • Kurt Badertscher sagt:

    Frau Amarelle, Ihr Text ist geprägt durch und durch ideologisch gefärbt. Anstatt sich mit den Problemen der Zuwanderung, welche unbesteritbar vorhanden sind und die Bevölkerung stört, zu befassen, werfen Sie mit den üblichen Totschlag-Argumenten der Linken um sich: Fremdenfeindlichkeit, Abschottung, Einigelung.
    Wenn ihre Vorstellung von der Schweiz ist, dass eine umgebremste Zuwanderung gut ist, welche mehrheitlich der Wirtschaft aber nicht der normalen arbeitenden Bevölkerung (Ihre Klientel!) nützt, dann hinterlassen Sie der kommenden Generation einen Scherbenhaufen.

  • heiri sagt:

    typisch linke einstellung, sie denkt leute die ihren gesinnung nicht teilen, können ohne ihre hilfe nicht einen klaren gedanken fassen und schon gar nicht selbständig zu einer schlussfolgerung und entscheidung kommen. dies ist basierend auf der einstellung, dass sie „im Guten“ unterwegs ist und deswegen die alleinige hütern des richtigen weges ist. sie sollte sich vielleicht einmal gedanken machen, wieso sie in der letzten abstimmung verloren hat, das wäre ein gesunder anfang.

  • A. Huber sagt:

    «Jene Hälfte der Schweiz, die die SVP-Initiative gegen die Masseneinwanderung ange­nommen hat, nimmt augenreibend zur Kenntnis, welche Konsequenzen das Votum auf unsere Beziehungen zur Europäischen Union hat:» Mit andern Worten: Alle, die zugestimmt haben, sind dumm + haben sich von Blocher + Co. verführen lassen. Oder anders ausgedrückt: Alle, welche das linke Gedankengut nicht teilen, sind keine Schweizer. Was ist mit der Initiativflut von Links? Diese ’Carte Blanche’ ist eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern eher eine Abrechnung zwischen extrem Links und extrem Rechts.

  • Ruth Hockarth sagt:

    Sehr geehrte Frau Cesla, ihr Artikel ist geprägt vom Gift der Intoleranz. Ich habe auch Ja gestimmt, aus sozialen und grünen Ueberlegungen. Für welche Demokratie setzen sie sich ein? Die representative, elitäre Demokratie der EU? Welchen Fortschritt wollen sie? Arbeitslosigkeit und Verarmung wie in der EU? Analysieren sie doch einmal ihren grenzenlosen Hass auf Herrn Blocher. Der ist rein irrational und höchst emotional. So können sie seine Aeusserungen gar nie objektiv prüfen. Herzliche Grüsse von einer fortschrittlichen, zukunftsgerichteten Psychologin

    • Karl Berger sagt:

      Bravo Frau Hockarth. Die SP will eben keine Volksentscheide. Der dumme Pöbel hat sowieso keine Ahnung.

    • W. Zimmermann sagt:

      Ich bin nicht Psychologe und habe den Stein des Weisen (noch) nicht gefunden. Gerade deshalb bemühe mich, andern Meinungen und Mehrheiten Respekt zu zollen. Ich muss Ihnen Recht geben, Frau Hockarth: Der Rundumschlag mit dem Begriff „Fremdenfeindlichkeit“ geht mir als respektvoller Bürger echt unter die Haut. Man könnte ebenso gut unterstellen: „Feindlichkeit gegenüber anderen Meinungen“. Jeder Mensch und Stimmbürger ist einzigartig und als Meinungsträger uneingeschränkt zu respektieren – Frau Cesla macht das definitiv nicht, auch ihre Carte Blanche verkörpert nicht den Stein des Weisen.

  • Walter Roth sagt:

    Frau Amarelle………

    Auf so einen Uns….Artikel haben wir alle gerade noch gewartet.

    Nur so viel, die progressive Schweiz die sie befürworten, ist etwas was in der EU untergehen würde.
    8 Millionen haben da wenig bis kein Gewicht.
    Die EU ist ein Gebilde welches sich seit Jahrzehnten von der Demokratie wegbewegt und in dem sukzessive ein linker Gesinnungsterror entsteht. Jüngstes Beispiel ist das Buch von Thilo Sarrasin. Das kann in DE nicht mal mehr in einer öffentlichen Veranstaltung besprochen werden.
    Und dahin wollen sie…??? Sind sie ein Demokrat…????

    • Guido Meier sagt:

      Thilo Sarrasin ist übrigens ein Sozi und hält nicht was er verspricht: Deutschland schafft sich ab!

      Ich warte immer noch…

      Und das wegen lächerlichen 10% Ausländer – dabei ist Deutschland eine mächtige Wirtschaftskraft und eine Stüze für die EU.

  • Reto B. sagt:

    Ich hab Nein gestimmt und ich bin beileibe kein Fan der SVP oder Blochers. Aber liebe Frau Amarelle ihre permanente Schönrederei von Dingen, die nicht sein dürfen, hat in meinen Augen mindestens genau so viel Schuld an der angerichteten Misere, wie die SVP und ihre populistischen Wahrheitsverzerrungen. Nur weil sie ihre ideale Welt ohne Kapitalismus und Ländergrenzen in der Theorie gefunden haben, heisst das nicht, dass das Volk jeden Weg mit allen Beschwerlichkeiten, geschweige denn das Ziel zu teilen gewillt ist. Dass sie dies konsequent ausblenden ist genauso Poldenken!

  • Mooth sagt:

    Offenbar haben Sie sich bisher nicht genügend für Ihre offene Schweiz eingesetzt: die Mehrheit möchte die Einwanderung begrenzen, was Sie und die anderen Angehörigen der Minderheit erst mal zu akzeptieren haben. Alles andere wäre undemokratisch, ebenso undemokratisch wie die Arroganz eines Grossteils der Politkaste, der die Initiative nun nur halbwegs umsetzen will, wie damals schon die Alpeninitative. Macht so weiter, Ihr unterlegenen Minderheiten, auch wenn ihr noch so gross seid, und wir gehen nicht mehr abstimmen und nicht mehr wählen.

  • Michael Kaufmann sagt:

    Ent tout cas on ne veut pas une Suisse socialiste ou même communiste!

  • E. von Ammon sagt:

    In Tourismusregionen fürchten sich die Altvorderen davor, dass neue Hotels mit innovativem Marketing kommen, weil sie Umsatzverluste sehen. Es umgekehrt: Neuer Wettbewerb und mehr Wind bringt mehr Aufmerksamkeit und Besucher. Angst hemmt neue Umsatzpotentiale. Man sollte meinen, auf längere Sicht bestrafen sich die Verhinderer selbst. Sie sind lieber mit dem Schutz eines insuffizienten Betriebs zufrieden. Wenn dann ein Umsatzrückgang kommt, ist das Gejammer gross. CB dagegen hat seine Gewinne mit der Globailisierung gemacht und schützt jetzt SEIN Vermögen.

  • maurer sagt:

    Die „progressive“ Schweiz hat nicht nur eine Abstimmung verloren, sondern auch den Anstand.

  • Thomas Meier sagt:

    Selten so etwas Weltfremdes gelesen. Liegt das am Röschtigraben? Herr Blocher war den meisten Ja-Stimmenden so was von egal, die MEI siegte nicht wegen, sondern trotz Blocher. Zum Mitschreiben: MEI wendet sich einfach gegen unkontrolliertes Wachstum durch Migration. Die SP scheint, vor allem in der frankophonen Version, für grenzenloses Wachstum, schrankenlose Globalisierung, AHV-Schneeballsystem und krude Feindbilder zu stehen. Sie marschiert im Gleichschritt mit den Konzernen durch die Geschichte, wähnt ein Mitbestimmungsrecht hinsichtlich Verteilungsgerechtigkeit durchsetzen zu können…

  • Ruedi Bührer sagt:

    Nicht Blocher – das Land hat entschieden Frau Amarelle. Völker wollen ihre Identität behalten. Das hat die Geschichte mehr als bewiesen. Da haben die Linken und die ganz Rechten schon unheimliches Elend angerichtet.

  • Hans Oberholzer sagt:

    Einmal mehr: Bravo Frau Amarelle! Ihre Position ist absolut richtig. Wir müssen die Schweiz vor jeglichem Despotismus bewahren. Vor 20 Jahren gab es noch eine seriöse FDP. heute ist diese leider fast nur noch in der Westschweiz anzutreffen. Das Bild des Landammannes kenne ich gut. Hoffentlich wird Ihre Haltung verstärkt gehört. Denn die Zeiten sind schwierig geworden nach dem 9. Februar. Innerhalb der SP wäre es, mit Verlaub, angebracht, sich um konkrete Lösungen im Hinblick auf die EU zu kümmern. Ich bin sicher, dass Ihre Partei eine vernünftige Position einnehmen wird.

  • Hannes Müller sagt:

    Ich finde den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit eine Frechheit. War denn die Schweiz vor der Personenfreizügigkeit etwa fremdenfeindlich?

    Aber eben, wenn man den Gegner schlecht macht, dann muss man sich nicht mit dem beschäftigen was er sagt: Es ging um die Überbevölkerung, die zu Infrastrukturausgaben führt, mit denen wir die Schweiz aufblasen, und die immens kosten.

    Irgendwann ist dann die Schweiz zubetoniert, dann gibts keine Einwanderung mehr und dann haben wir einen natürlich Einwanderungsstopp, viel Geld verpulvert, und viel Beton bekommen.

  • Hans Deubelbeiss sagt:

    Endlich ein Artikel der klar und deutlich aufzeigt wo wir stehen und was wir in Zukunft zu erwarten haben und dass wir uns diesen Herausforderungen stellen müssen. Ich bin mit den Äusserungen und den Ansichten von Frau Cesla Amarelle vollständig einverstanden und es ist wohltuend endlich wieder einmal einen fundierten und anständigen Artikel zu lesen welcher die Tatsachen ohne Emotionen klar darstellt. In letzter Zeit war das sehr oft nicht mehr der Fall. Die Leserbriefe die auch im TA Blog erschienen sind waren sehr oft rassistisch und emotionell und beleidigend vor allem gegen Andersdenkende

  • Frank Knobel sagt:

    Die Ja-Stimmer sind wohl nicht ganz so naiv und dumm, wie Sie es ihnen unterstellen, Frau Amarelle. Denken Sie wirklich, dass wir nicht mit heftigen Reaktionen der EU gerechnet haben? Es mag Ihnen gefallen, die Ja-Stimmer in eine solche Schublade zu stecken und somit die Nein-Stimmer als moralische Sieger darzustellen, aber entspricht das der Realität? Das neoliberale PFZ-Konstrukt ist meines Erachtens kein Segen für die Mehrheit der Schweizer. Entsprechend bin ich auch gerne Bereit die Massnahmen der EU in Kauf zu nehmen. Dies übrigens ganz ohne Hurrah-Patriotismus..

  • Maria sagt:

    Sie haben mit allem Recht, Frau Amarelle. Leider sieht das das Volch nicht. Einfache Leute sind froh, wenn sie nicht selber denken müssen, sondern einen Vordenker haben, dem sie nachlaufen können. Es wäre dringend an der Zeit, dass sich ausserhalb der SVP mal jemand vom Auftreten solcher Populisten etwas abschaut, damit wir die Schweiz nicht völlig runterwirtschaften. Ich bin zurzeit heilfroh, dass die Schweiz nur so klein ist und deshalb keine wichtige Rolle spielen kann in der Welt. Solche ein rechtes Land ist nicht meins.

    • Peter Schmid sagt:

      @Maria. Eigentlich entlarven Sie sich sehr schön mit diesem Beitrag. Was bin ich doch froh gibt es im „Volch“ noch genügend Menschen die zukunftgerichtet und auch an nachfolgende Generationen denken. Denn diese haben sich nicht von den schon im Vorfeld der Abstimmung zahlreichen Drohungen, primitivsten Diffamierungen („einfache Leute die nicht selber denken könnnen“) und geballter (Dauer-) Propaganda der MEI-Gegner abschrecken lassen, und stattdessen selbständig und sachlich abgewägt was für uns wichtiger ist: Lebensqualität oder Wirtschaftswachstum (nicht gleich Wohlstandswachstum).

      • Guido Meier sagt:

        „Eigentlich entlarven Sie sich sehr schön mit diesem Beitrag“ stimmt, weil da steht auch:

        Lebensqualität oder Wirtschaftswachstum (nicht gleich Wohlstandswachstum).

        Dennwahr ist: Wohlstand kommt von Wirtschaftswachstum – wer das nicht glaubt kann ja in ein Land gehen ohne Wirtschaftswachstum…

        Es ging aber darum, dass Ausländer nicht mehr in die Schweiz kommen sollen und die die da sind sollen verschwinden, wenn man sie nicht für die Arbeit brauchen kann; insbesondere schon mal die Familien, der arbeitende Mann kann vorerst noch bleiben.

        Denken statt sich lenken lassen.

        • Peter Schmid sagt:

          Sie lieben es wohl sich mit ihren zwar zahlreichen aber substanzlosen und primitiven Kommentaren ins Abseits zu manöverieren. Es gibt inzwischen Studien die bestätigen dass in industriellen Ländern die Lebensqualität mit steigendem Wohlstand ab einem gewissen Punkt nicht mehr weiter steigt, sondern im Gegenteil sogar sinkt. Dann nämlich wenn das Wachstum rein quantitativ und nicht qualitativ erfolgt. Genau so wie dies in der CH seit der PFZ geschah. Der Durschschnitts-CH hatte übrigens auch nicht etwa mehr Wohlstand seit der PFZ, sondern weniger. Dazu kommen noch all die andernen Nachteile.

          • Guido Meier sagt:

            Wenn der Ausländeranteil die persönliche Befindlichkeit einschränkt, dann ist diese Ansicht natürlich richtig, dann fühlt sich das Wachstum negativ an.

            Richtig ist auch, wenn das Wachstum wie in China steigt, dann ist das nicht gut (ich kling schon wie ein Grüner).

            Wer aber die Zusammenhänge zwischen Wirtschaftswachstum und Wohlstand nicht begreift und aus ideologischen Gründen („Ausländer raus“), bewusst in Kauf niemnd, dass es uns schlechter geht, dem ist nicht mehr zu helfen.

            Eine SVP-Lüge ist es auch, dass das pro Kopf-BIP seit Schengen gesunken wäre. Per 2007: 70’984; per 2012: 74’010.

        • Ruedi Bührer sagt:

          Wirtschaftswachstum ja. Aber nicht so ! Ein solche starkes Wachstum ist so süss wie eine Droge und macht den Körper (diesmal die Schweiz) kaputt.
          Zudem ist die Schweiz Klassenbester in Integration.
          1. Die Ausländer leben unter uns
          2. Trotz grosser Einwanderung entstanden bis jetzt keine Gebiete wie Kreuzberg
          3.Niemand braucht Hartz 4 wenn er zugreifen will
          4. Die Jugend hat hier volle Chancen auch die Ausländer wenn sie wollen
          5. Alle in der Schweiz lebenden Personen haben einen würdigen Lebensabend

          Damit dies so bleibt brauchen wir die Möglichkeit die Zuwanderung zu steuern.

    • Peter Widmer sagt:

      @Maria: Ist es nicht sehr frech, alle Ja-Stimmer pauschal als „einfache Leute, welche nicht selber denken“, zu bezeichnen? Ist es genau eine Definition von Rassismus, Menschen aufgrund einer Eigenschaft als minderwertig zu bezeichnen? Für mich ist das gerade das Gegenteil von weltoffen. Offene Menschen können auch andere Meinungen akzeptieren.

    • Mooth sagt:

      Aber bitte, Maria, das Volk besteht nicht (nur) aus einfachen Leuten. Die meisten denken sehr wohl. Ein bisschen mehr Achtung vor dem Souverän wäre angezeigt.

    • Karl Berger sagt:

      Ja, Maria. Das dumme Volk. Man sollte ihnen kein Stimmrecht mehr geben, gäll. So können die Genossen nicht richtig regieren, gäll?! Schön wäre es in NordKorea. Da gibt es keine böse SVP!

    • Ernst Hasler sagt:

      Ausser linken Klischees bringen Sie nichts. Ich darf Ihnen aufgrund Ihrer Wortmeldung versichern, dass ich einige Rechtswähler kenne, die Ihnen in politischem Sachverstand und allgemein, sicherlich hoch überlegen sind. Sie sind doch diejenige, die einfach nachschwatzt, denn Sie bringen kein einziges Argument das greifbar wäre. Nur schon jemandem in allem recht geben, zeugt von Unterwürfigkeit und einer sehr eingeschränkten Sichtweise. So stelle ich mir die Treffen an sozialistischen Cüplibars vor, Eintracht bis zur Glückseligkeit, aber total von der Realität entfernt.

    • Martin Gruner sagt:

      Leute die nur hinterher laufen? Was machen denn die ganzen Sozialisten? Das sind diejenigen, die nicht selber denken können und kein Rückgrat besitzen. Die würden am liebsten die ganze CH an die EU verscherbeln, weil sie Patriotismus verabscheuen und somit als Politiker völlig untragbar sind. Ich bin froh, dass es Leute wie C.B. gibt, welche die Kehrseite der Medaille aufzeigen. Auch wenn sie dies teilweise auf eine etwas fragwürdige Art und Weise tun. Gäbe es C.B. nicht, hätten die Linken x Milliarden an Juden verschenkt und unsere Währung gefährdet und unseren ganzen Wohlstand!

    • Lichtblau sagt:

      Die „einfachen Leute“, Maria, waren lange Jahre die umworbene Clientèle der SP. Jetzt scheinen sie es wieder zu sein. Vielleicht weniger vom Einkommen oder der (Ein)Bildung her, dafür in der überaus schlichten Denkweise.

  • Keller sagt:

    Typisch, vertreter der Sozialisten, die über Jahrzehnte mit linksfastischen Regimes in Osteuropa sympatisierten, welche den Kapitalsmus abschaffen (und damit die Eigentumsordnung) im Parteiprogramm haben, meinen, offenbar sie seien progessiv, effektiv sind sie erzreaktionär: dazu passt, dass sie frauenfeindlichen Religionen, die üblichen Verdächtigen, man darf sie nicht nennen, fördern wollen. Deren Anschlusswunsch an die EU, einer Funktionärsdynastie, deren Exponenten das Entgelt für die Bürokratentätigkeiten Brüssel bzw. die Rente daraus steuerfrei haben, bedeutet Aufgabe der CH-Eigenart.

  • Roger Möschler sagt:

    Aber Frau Amarelle. Sie glauben doch nicht, dass mit selbstgerechter, sozialistischer Ignoranz die PFZ-Probleme gelöst werden können. Sie merken leider immer noch nicht, dass Politiker wie sie, die eigentlichen Brandstifter sind. Indem sie aus ideologischen Gründen die Wahrheit zurechtbiegen und die Bürger mit der Rassimuskeule niederschlagen.

  • Christoph sagt:

    Die demokratischen Regeln müssen umgangen werden um die Demokratie zu retten? Ja, diese direkte Demokratie, ein rostiger Nagel im Gesäss jedes EU-Befürworters und -Mitgliedes. Ein Volk, das entscheidet? Genügt es nicht, diese dumpfen Nervensägen zu ertragen? Müssen die auch noch ein Mitspracherecht haben? Diese direkte Demokratie muss weg und ein Mittel dazu nennt sich Einwanderung. Mir egal, wenn der Reichtum schwindet und es nur noch 2 Mio. Einwohner gibt. Freiheit und Selbstbestimmung ist wichtiger als Wirtschaftswachstum.

  • W. Zimmermann sagt:

    Liebe Frau Amarelle, über die Äusserungen von Christoph Blocher möchte ich mich nicht äussern, diese muss er selber rechtfertigen. Ich lebe in einer ländlichen Region mit vielen Ausländern und das Zusammenleben funktioniert sehr gut. Ich bin traurig und wehre mich dagegen, dass der Begriff „Fremdenfeindlichkeit“ derart missbraucht wird, als würde es in Städten und im Welschland nur gute und auf dem Lande der Deutschschweiz nur schlechte Menschen geben. Die Abschottung findet nicht rund um die Schweiz, sondern rund um Europa statt. Solche Pauschalurteile sind nicht demokratisch. Liebe Grüsse.

    • Peter Spahr sagt:

      Wobei „Ausländerfeindlichkeit“ absolut legal und so legitim wie die Gegenposition ist, das sollte man ab und zu sich vor Augen führen. Unter dem Deckmantel der „political correctness“ wird ein Teil der Bevölkerung mundtot gemacht und delegitimiert.

  • Pedro Reiser sagt:

    Wieso soll die Aufgabe unserer Souveränität progressiv sein?

  • Evelyne Padlina sagt:

    50,344 sogar und 3/4 der Stände!!!!!
    Wenn ich unter einem Artikel SP lese, übergehe ich ihn.
    Diese Partei ist gefährlich und geradezu schädlich für genau diejenigen Menschen, die sie zu schützen vorgibt.
    Man sieht ja das Resultat in jenen Ländern, wo sie an der Macht sind. Alles geht „Bachab“!
    Die, die JA gestimmt haben nehmen alles in Kauf. Man kann ruhig alle Verträge mit der EU lösen,
    Es wurde sowieso alles zu billig verkauft. Z.B. Schengen: im Tessin/Lugano und Umgebung ist schon bei jedem 2. eingebrochen
    worden. In meinem Quartier sogar in 9 von 11 Häusern und in 2 schon 2 Mal!!!

  • Andreas Keller sagt:

    Zitat Amarelle: „Ich setze mich ein für eine demokratische Schweiz,“ … ausser wenn Blocher eine demokratische Abstimmung gewinnt, dann ist die Schweizer Demokratie ausnahmsweise unbrauchbar.

    Ich bin mal gespannt, welche Fehler Frau Amarelle der Demokratie bei der Ecopop-Abstimmung vorwirft.

  • Markus Ackermann sagt:

    Wir lesen hier die Propaganda einer Gegnerin, die NICHTS DAZUGELERNT hat.
    1. WARUM haben 14,5 Stände + 50,3% der Stimmenden der MEI zugestimmt? SIE WILL ES NICHT WISSEN (Begrenzung des WACHSTUMS)
    2. Forschungszusammenarbeit: In der CH verändert sich bis 2017 nichts. ALLE DISKRIMINIERUNGEN KOMMEN VON DER EU-KOMMISSION
    3. Blocher: Die SVP-Parteigänger sind WENIGER als 25%
    4. Fremdenfeindlichkeit? FALSCH, siehe Diskussion seit 9.2.
    5. Gegen Rechtsstaat + Demokratie? FALSCH, die Verfassungsinitiative gibt es >100 Jahren.
    Der 9.2. war ein Hochamt der halb-direkten Demokratie gegen das establishment

    • Guido Meier sagt:

      Ohne Grossbuchstaben bemühen zu müssen:

      Viele SVP-Parteisoldaten bekunden öffentlich Mühe mit den beiden Begriffen „Demokratie“ und „Rechtstaatlichkeit“. Wenn die „Demokratie“ entscheidet, dass Frauen nicht abstimmen dürfen (z.B. AI), dann muss die „Rechtstaatlichkeit“ diesen demokratischen Entscheid kippen – was in der Schweiz auch geschah.

      Ergo: Demokratie ist nicht etwas absolut gutes. Eine Abstimmung ist nicht aller Tage Abend, gewisse demokratische Abstimmungen laufen halt schiff – für die UNO, Frauenstimmrecht, AHV hat es mehr als 2 Anläufe gebraucht.

  • Herbert Sauter sagt:

    Was hat eine kontrollierte Einwanderung mit Fremdenfeindlichkeit zu tun? Setzt euch lieber mal für die älteren Leute ein, welche sich nicht wehren können. Was sagt ihr Linken und Grünen zu den täglich von Kriminalturisten ausgeraubten, bedrohten, geschlagenen und niedergestochenen Personen? Sorry das gehört halt zur Globalisierung (Schengen lässt grüssen). Setzt euch lieber mal für die Schweiz ein, welche von unseren Eltern und Grosseltern aufgebaut wurde. Die grössten Weltfirmen wie Nestle,Nowartis, EMS-Chemie usw. wurden ohne Hilfe von Erasmus aufgebaut (ohne Ausbeutung der Auslländer).

    • Guido Meier sagt:

      Bin weder Links noch Grün, sondern ein guter alter Liberaler:

      Kriminalturisten haben nichts, rein gar nichts mit der ganzen Abstimmung zu tun – ausser, dass dies wohl auch einer von vielen diffusen Gründen war, die zur Annahme führte.

      Noch was: Nestle und Novarits sind Weltfirmen; EMS-Chemie eher nicht, obwohl diese auch Handel mit dem Aparheid-Regime in Süd-Afrika getrieben hat…

  • Felix Thoma sagt:

    Ums himmels Willen! Ich habe selten soviel Unsinn aufs Mal gelesen! Das Resultat ist vom 9. Feburar ist das Resultat der Arbeitsverweigerung des BR zur Anwendung der Guillotine-Klausel und der Ignoranz gegenüber des Willens des Souveräns! Somit ist dieses Resultat ein grosser Sieg für die direkte Demokratie und darauf darf unser Land stolz sein! Ein Land in dem fast ein Viertel Ausländer leben und jährlich 1% dazu kommen ist sicher nicht fremendfeindlich aber schlau genug um zu wissen, dass es nicht so weiter gehen kann!

    • Guido Meier sagt:

      Kann es sein, dass hier nicht gewusst wird, was

      1. die Guillotine-Klausel ist (diese kann von der EU und nicht von der CH eingesetzt werden)
      2. Der Ausländer-Anteil schon früher sehr hoch war (vgl. all die anderen Rassisten-Initativen: 70er-Schwarenbach: 10-25%, 2000 FDP-Müller. 18% – heute um die 20%)

      • Tschirky Hugo sagt:

        Und der Herr Meier, kann es sein das der jetzt bewusst statt heute über 23% Ausländer-Anteil um die 20% schreibt. Zahlen schönen und und und . . . , aber die Dummen sind die anderen. Himmeltraurig Herr Meier!

  • Peter Fürst sagt:

    Frau Amarelle bringt es auf den Punkt. Landammann Blocher beschreibt treffend, wie der missionarische, eitle, von¨¨keinen Selbstzweifeln geplagte „Vollchstribun“ (hat mit Tribüne zu tun) das Land spaltet und vergiftet.

    • Ueli Niederer sagt:

      Baja, genaugenommen kommt tribun ja vom lateinischen tribus, also der unterteilung des römischen Volkes… Tribun bezeichnet einen römischen Funktionär…

      Aber das ist nur ein detail…

    • Peter Richter sagt:

      @Peter Fürst
      Gäähhn…
      Haben Sie auch einmal einen Lösungsansatz für die immensen Probleme der Einwanderungsflut zu vermelden?
      Gilt auch für die Artikelschreiberin Cesla Amarelle

      • ralph kocher sagt:

        @ Richter: Ich empfehle die Löhne zu teilen und auf weniger „Effizienz“ zu machen. Platz ist genug wenn man von der Bilanz die Alleinbewohner auf x-Quadratmeter abzieht.
        Zuerst aber ist der Denkmodus „Als Erstes Ich, dann wieder ich und im Anschluss nur [immer] noch ICH“ umzupolen (Gehirnwäscheprogramm)…

  • Ernst Hasler sagt:

    Die Augen habe ich mir tatsächlich noch gerieben. „Ich setze mich ein für eine demokratische Schweiz, die sich der Zukunft und dem sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt zuwendet. “ Wie Madame diesen Wunsch in die Realität umsetzen möchte, trotz dem roten Parteiprogramm, das den EU-Beitritt fordert, wäre eine Erklärung wert. Lebt die Frau Professorin in einem Paralleluniversum, anders kann ich mir ihre Zukunftvorstellungen, die von der antidemokratischen EU mit Füssen getreten würden, nicht vorstellen? Den Fünfer und das Weggli gibt es auch für Sie nicht, entweder Zukunftträume, oder EU

  • Hefti Rolf sagt:

    Meine Schweiz ist nicht so oberbünzlig Links, diese Bessermenschen welche alles verbieten wollen, was Spass macht. Vereinigte Linke hat seit Jahrzehnten alles verhindert was Schweiz moderner gemacht hätte, so wie U-Bahn Zürich 1973 (Mit Lügenbehauptung, Züri sei zu klein dafür. Frage an Studierte, ist Lausanne am schönem Westschweizer See grösser als Swissdowntown ?) Ihr verhindert totsicher schönes, wie ein paar Glasanbauten auf dem Uetliberg mit eurer immer gern benutzen Abrissbirne, dem zürifeindlichen Bundesgericht. So auch das von zwei Volksentscheiden bejahte Pentagon Fussballstadion Züri. Verhindert internationale Standards bei Wolkenkratzern, so dass bei uns gebautes, allerhöchstens kurz und krüppelig bleiben darf und auf keinen Fall beeindrucken oder Stolz machen darf. (Staumauern dürfen in der Schweiz „ungerichtet“ locker 300m hoch werden) Linken liebste Kinder sind die, welche an unbewilligten Demos vertrümmern und verschmieren und verletzen dürfen (Ja, Polizisten sind Menschen!), sicher nicht Menschen welche es so nicht wollen. Deliquenten sollen kosten, was immer die wollen, für inländische Arbeiter und Angestellte, gibt es nur Lohnerniedrigungen und Stress mit „ohne“ Job. Man hatte endlose Zeiten lang, so schaurig gerne Drogen übel verharmlost, heute scheint sogar die Wissenschaft erkannt zu haben, dass Drogen das Hirn so verändert, dass man nie davon lässt. Die daran gestorbenen Menschen (Mütter, Väter, Töchter, Söhne ) bringt niemand zurück. Selber erlebt, begreift man das, auch ohne für diese Erkenntnis ein Quantenwissenschaftler mit 1A Abschluss sein zu müssen. Das sind nur einige Gründe, nie Links wählen oder denken zu wollen da mögt ihr Journis schreiben, was immer ihr könnt oder wollt. ECOPOP JA ist die einzig, nun richtig, bittre Pille, welche für euch eigentlich zwingend, folgen müsste. Zu eurem ewig gleichen Rassismusvorwurf kann ich nur sagen, mir ist es egal ob noch mehr weisse, gelbe, rote, schwarze oder von mir aus, auch noch auch grünviolett gestreifte oder karierte Menschen, neu ins Land kommen, Eure schützenswerte Froschteichli solltet ihr dann aber schon irgeneinmal restlos vergessen, weil mehr Mensch, braucht sicher mehr Raum, egal, ob das nun rassistisch war oder nicht. (Bin gegen Menschenunterbrückeniniative !)

    • Peter Richter sagt:

      Danke Rolf!
      Die rasant wachsende ‚bünzlige linke Schweiz‘ musste auch einmal erwähnt werden.
      Viele Linkswähler denken, wenn ich links wähle bin ich kein Bünzli?…Ohh wie bünzlig!
      Die Medienpropagana macht’s!

    • ralph kocher sagt:

      @ Hefti: Deftig bis heftig! Wunder nähme mich, warum Sie unter „links“ das „rechts“ verdrehen. Meines Erachtens hiess „lingg“ lange „falsch“. „Rechts“ war vermutlich „staatsrechtlich“, also staatshörig. Irgendwie preussisch. Nur, wo ist dieses „preussisch rechte“ heuer abgeblieben? Sagt Ihnen „konservativ“ bzw. „progressiv“ etwas? Zeitentsprechend empfehle ich, sich neu zu orientieren.
      Zu letzterem Abschnitt: In der Tat fehlt eine „Platzsparinitiative“. Also alle, die ein grösseres Anwesen nur alleine oder zu 2 bewohnen (man läuft Gefahr, sozial zu verwahrlosen), tun danach ihr Anwesen teilen!

  • Abdel Thuma sagt:

    Einfach nur peinlich und rechthaberisch, was die „progressive“ Schweiz da von sich gibt. Das klingt fast schon, wie in den ehemaligen realsozialistischen Meinungsdiktaturen von anno dazumal. Fehlt nur noch der Gulag.

  • Pascal Sutter sagt:

    Fremdenfeindlich wird die Schweiz erst wenn man mit den Befürwortern der MEI spricht. Bis dato habe ich noch keine wirtschaftlichen Argumente zu hören bekommen. Nur Täubele und Angst vor dem Lauf der Zeit.
    Zur Erinnerung: Völkerwanderungen gehören zur Menschheitsgeschichte. Kulturland wird von Schweizern umgezont. Ein grosser Teil unseres Reichtums basiert auf Opportunismus und nicht auf Innovation oder Fleiss. Aber die nackte Realität zu sehen, das tut halt der stolzen schweizer Seele weh.

    • Peter Richter sagt:

      @Pascal Sutter
      Ich glaube ein Kommentar erübrigt sich, weil Sie die wirtschaftlichen Zusammenhänge selbst nicht verstehen.
      z.B. Schweizer Uhren sind seit mehr als 200 Jahren nicht mit Innovation und Fleiss gebaut? Pharma? Maschinenbau?
      Ein grosser Teil unseres Reichtums basiert auf Opportunismus?
      Ich glaube, Sie möchten hier mit opportunistischen und leeren Parteiparolen Aufmerksamkeit erhaschen.

      • Pascal Sutter sagt:

        @ Peter Richter: Eine Richtigstellung erübrigt sich auch da ich geschrieben habe „…grosser Teil“ und Parteiprogramme grundsätzlich nicht lese. Leider konnte mir auch keiner der MEI Befürworter ein schlagendes Argument für das Ja nennen.

        • Peter Richter sagt:

          @ Pascal Sutter
          Das schlagende Argument für MEI ist und war, dass wir die Einwanderung nicht einfach unkontrolliert weiter laufen lassen können. Wir haben stark ansteigende Sozialkosten, obwohl die Wirtschaft seit einigen Jahren einen guten Lauf hat. Lohndumping bei steigenden Mieten, wir stehen vor dem Verkehrskollaps, Asylchaos, usw. usw.
          Brauchen Sie noch mehr Argumente?
          Bitte jetzt auch ein Argument gegen MEI, abgesehen von den EU-Drohungen?

  • r.meier sagt:

    diese linke dame hat noch nichts begriffen,sie betreibt nur hasstiraden gegen die svp und blocher,stellt über 50% bis 70% der bevölkerung als dumm hin,obwohl sie genau weiss,dass es so nicht weitergehen kann,ich bin überzeugt,dass sie mit asylanten überhaupt nichts am hut hat,ich kann mir sogar vorstellen,dass sie über die ausländische kriminalität schimpft,aber die linken leben ja gut davon,und dass ist massgebend

  • Max Müller sagt:

    Ich habe dieses bedingungslos xenophile, linke Mantra gründlich satt. Xenophilie und Xenophobie sind Tautologien, politische Kampfbegriffe. Wer für die MEI stimmte, tat dies NICHT aus Fremdenfeindlichkeit. Wer das nicht versteht, tut mir nur noch leid. Der kleinen Schweiz fehlt es an Siedlungsfläche, um jährlich 85’000 EU-Wanderarbeit (oder mehr) aufzunehmen. Ginge es so weiter, wäre sie in 2 bis 3 Jahrzehnten vollverbaut, in einen Stadtstaat à la Hongkong verwandelt. Einer so fundamentalen Umgestaltung entgegenzuwirken, entspricht dem vitalen Selbstbestimmungsrecht eines souveränen Staates.

    • Guido Meier sagt:

      Ich tue Ihnen wohl leid – denn ich verstehe es nicht.

      Die ganze Schweiz – 8 Mio. findet locker im Kanton AI Platz und wäre im Vergleich zu Tokyo oder Hong-Kong noch viel Platz übrig…

      Dass hohe Miete, Lohndumping und versopfter Verkehr ein Problem ist, das schleckt kein Zottel weg. Aber den Ausländer die Schuld zu geben und dann diese Problem als erledigt zu sehen – da sehe ich nur die Xenophobie als Beweggrund, zumal der Ja-Anteil nicht mit dem Ausländeranteil übereinstimmt.
      Und Floskeln wie „vitalen Selbstbestimmungsrecht eines souveränen Staates“ bestätigen im Prinzip meine Vermutung.

      • Tschirky Hugo sagt:

        Der Herr Meier versteht es nicht, dass die Mehrheit der Schweizer nicht so leben möchte wie die Leute in Hong Kong oder Tokyo. Den Zusammenhang von höheren Mieten, Lohndumping, Verkehrsproblemen, höhere Erwerbslosenzahlen, höheren Sozialhilfeausgaben mit der Zuwanderung will er nicht verstehen. Dafür nennt er Xenophobie als Beweggrund. Himmelschreiende Ignoranz Herr Meier!

        • Guido Meier sagt:

          Nochmal: von einem Leben wie in Tokyo sind wir noch meilenweit entfernt. Die Angst so zu leben ist gänzlich unbegründet.

          Hohe Mieten und Ausländeranteil sowie Verkehrsprobleme sind in der Schweiz ein Faktum – jedoch ein regionales. Ein Faktum ist auch, je tiefer die Miete und Ausländeranteil sowie Verkehrsprobleme – je höher die Ja-Stimmen.

          Die Erwerbslosenzahlen sind auch konstant auf rund 4% (mit regionalen unterschieden auch zu ungunsten der Ja-Stimmen).

          Von daher ist wohl davon auszugehen, dass AI mehr aus Xenophobie Ja gestimmt hat (oder Wachstumskritik oder Anti-EU oder Anti-Islam).

  • Karl Berger sagt:

    Waaaas, das ist eine Politikerin? Sie schreibt immer noch von der SVP-Initiative. Gute Frau, jetzt ist es keine Initiative mehr. Das Volk hat entschieden. Es ist ein Volksentscheid. Ich weiss, ihr von der SP hören das Wort Volk nicht gerne. Sorry, aber hier ist nicht die Elite am Ruder und kann tun und lassen was sie will.

  • Thomas sagt:

    Frau Amarelle, in dem Fall sind wesentliche Teile der SP/Grünen auch nicht progressiv. 😉
    Und wenn hier wieder eine Stadt/Land-Diskussion geführt wird: Keine Abstimmung wird in den Zentren verloren, keine auf dem Land gewonnen. Entscheidend sind die kleinen und mittelgrossen Städte zwischen 20’000 und 50’000 Einwohner. Diese haben insbesondere in der Deutschschweiz und Tessin der Initiative zugestimmt. Wenn eine Stadt wie Winterthur eine SVP-Initiative nur knapp verwirft, dann liegt es nicht an der SVP!

  • mars simon sagt:

    Wer immer wieder wiederholt das die Abstimmung Fremdenfeindlich oder gar Rassistisch war hat nicht kapiert um was es ging oder verbreitet bewusst Lügen um die Schweiz zu verunglimpflichen.
    Das die SP noch nicht kapiert hat das wir nicht unendliche Resourcen haben ist mir unverständlich. Seit dem es die sozialistisch geführte EU gibt wackeln die SP Genossen der Scheiz den EU Genossen blind hinterher, traurig aber wahr!

  • Michael sagt:

    Also ich verstehe die Abstimmung so, dass man den Sozialgedanken abschaffen soll.
    Warum nach innen teilen, aber nicht nach aussen? Die Schweiz entspricht nicht meiner Blutlinie, folglich habe ich evolutionär gesehn kein Interesse daran sie mitzutragen…Ausser zur Vergrösserung meiner Herde, damit ein Raubtier meinen Nachbarn frisst und nicht mich.
    Dadurch erreichen wir die Ziele noch besser, die Bevölkerung wird abnehmen und unsere Kinder werden wieder mehr Platz haben. Die Qualität nimmt ebenfalls zu, da man ineffiziente Teile los wird.

  • sandro gasser sagt:

    frau amarelle, was sie schreiben ist eine alte kamelle. intellektuell von vorgestern. heute geht es um die probleme von morgen! damit muss sich die politik befassen. bildungs- und kulturferne, einwanderer und und asysluchende die in eine solidaritätsgemeinschaft ohne jegliche gegenleistung, nur aus bequemlichkeit oder wegen dem höheren wohlstand (armutsimmigration) kommen sind einfach kein guter boden, um UNSERE gesellschaft weiterzuentwickeln. im gegenteil. menschen sind nicht per se edel, hilfreich und gut. das sie blocher nicht mögen ist ihr recht, ignorant und ideologisch zu sein auch.

  • Arthur Gubler sagt:

    Du meine Güte, was sind das alles für Pessimisten. Ein Pessimist bringt es im Leben zu nichts. Mit solchen Typen hat die EU leichtes Spiel. Sogar mein Chirurg sagte mir, dass Optimisten grössere Überlebenschancen hätten.

  • ralph kocher sagt:

    Herr Blocher sollte sich das Weltgeschehen verinnerlichen und nicht auf Verballhornung der Masse setzen. Auch Blick-Leser können reflektieren. Doch existieren einige Organe in CH, welche tatsächlich die Scheinwelt unter der Glaskuppel zu bewahren wünschen; was das kostet seit 1992!
    Dank DER Kamikaze-Abstimmung sind deutlich Sprünge zu erkennen; sogar Splitter abgesprungen.
    Nehmen Sie, Hr. CHB, an der Ukraine DAS Parade-Beispiel: Zeit, die Spreu vom Weizen zu trennen. Soll sich die progressive euroliberale Schweiz vom fossilen Teil ablösen. Wir brauchen die EU! Nicht die EU braucht die Schweiz!

    • Peter Schmid sagt:

      @Ralph Kocher. Auch in der Westschweiz gibt es keine Mehrheit für einen EU-Beitritt. Ihre „progressive euroliberale“ (eigentlich schon ein Gegensatz in sich) Schweiz existiert nicht, denn Sie werden wohl nicht einmal im Kanton Genf eine Mehrheit finden die für einen EU-Beitritt wäre.

      • ralph kocher sagt:

        @ Schmid: Anno ’92 (EWR-Empfehlung) wäre ich mit Ihnen einverstanden gewesen.
        Mehr objektiv: Sie vergessen die Grenzkantone! Abgesehen vielleicht vom Tessin und [nur eventuell] Jura.
        Das Tessin bleibt verständlicherweise lieber an der Schweiz kleben, als ein Risiko einzugehen mit dem marodierenden Italien. Wenn dieses Land sich in einen Norden und in einen Süden auftrennen wird, sieht’s wieder ganz anders aus.
        Wenn Sie natürlich nur Blätter wie heute die Südostschweiz auf Seite 1 (Kommentarspalte!) konsultieren, ist die Disorientation offensichtlich.
        Gut gemeint.
        PS:
        Liberal = Scheuklappenfrei

        • Peter Schmid sagt:

          @Ralph Kocher. Die letzte Studie der ETH (2011) zeigt allerdings ein anderes Bild Herr Schrader (ich lese die „Südostschweiz“ nicht, Sie aber anscheinend schon?). Danach waren gesamtschweizerisch nur gerade noch 19% der Schweizer für einen EU-Beitritt und auch in der Westschweiz fand sich keine Mehrheit.

      • Guido Meier sagt:

        Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

        Ralph Kocher sagt nicht, dass die Schweiz der EU beitreten soll, nur dass die Schweiz die EU braucht. Er sagt auch nicht, dass es in der Schweiz eine Mehrheit für einen EU-Beitritt gibt.

        Aber es gibt in der Schweiz „Euro-Trubos“ wie mich (OK werde ich wohl nicht mehr erleben), aber ich war auch ein UNO-Turbo, das habe ich noch erlebt…

        Zu einer Demokratie gehört es sich, dass man andere Meinungen zur Kenntnis nimmt und diese respektiert. Besonders dann wenn sie sachlich begründet sind: „Wir brauchen die EU! Nicht die EU braucht die Schweiz!“

        • Peter Schmid sagt:

          Herr Kocher möchte dass sich die „progressive euroliberale Schweiz vom fossilen Teil“ ablösen soll um der EU beizutreten. Herr Kocher hat meine Antwort die sich auf diese Aussage bezog und welche übrigens ganz im Gegensatz zu ihrem Kommentar nicht respektlos formuliert war, korrekt verstanden Sie anscheinend nicht.

  • Peter Richter sagt:

    Werden hier nicht etwas zu viele „Carte Blanche“ an linke Politiker vergeben?
    Trotzdem habe ich aus der linken Ecke noch nie einen brauchbaren Lösungsansatz im Bezug auf die Einwanderungsflut vernommen!
    Frau Cesla Amarelle, möchten Sie die Einwanderungsflut in die Schweiz ungehindert weiter laufen lassen und zuschauen was dabei heraus kommt? Ein wenig Wind (siehe Artikel) gegen die politische Konkurrenz wird nichts bringen und
    die vorgeschlagenen flankierenden Massnahmen der SP sind auch nur eine Alibiübung.

    • Urs Schmid sagt:

      Welcher „Lösungsansatz“ kommt denn von rechts? Die motzen einfach, lassen Ihrem ersten Bauch-Impuls freien Lauf und bleiben dort hängen. Noch schwammiger als diese Initiative kann’s ja nicht kommen. Rechts wird einfach ein WIR SIND UNZUFRIEDEN und VERBOT geschrien, dafür dann Unterschriften gesammelt und das Zufrieden-machen, das können dann die übernehmen, die den Verstand einzusetzen wissen. Kaum passiert, wird wieder gemotzt, dass das dann doch nicht die Absicht gewesen ist. Grad bei der Initiative konnte man 10 SVPler befragen, was genau gemeint ist, und bekam 10 verschiedene Antworten.

  • Hanspeter Niederer sagt:

    „Die Abstimmung vom 9. Februar ist geprägt vom Gift der Fremdenfeindlichkeit“, meint die ideologisch verblendete Dame also. Diskussionsunwürdig beschränkte Wahrnehmung. Und tschüss.

  • Thomas Rilke sagt:

    Herr Schrade hat (leider) recht. Christoph Blocher ist ein Rattenfänger der intelligenten Sorte, ein Animal politique. Leider mit Ideen aus dem vorletzten Jahrhundert. Seine Schweiz ist die ländliche Voralpenschweiz. Die gibt es, und die macht unser Land auch aus. Aber was in den urbanen Centern abgeht interessiert Herrn Blocher wenig, er hat keine Ahnung davon, was eine globalisierte Welt ist. Da reicht es nicht, wenn er (vor 20 Jahren) mit China geschäftet hat. Sein Volk ist nicht mein Volk und ich bezeichne mich auch als Patriot. Allerdings einer, dessen Horizont nicht an der Grenze aufhört

    • ralph kocher sagt:

      @ Rilke: Sie reden mir aus der Seele. Nichteidgenossen haben das Land zu verlassen hiess unlängst die Devise. Nur eigenst Angebratenes nütze den Zwecken. Also wird die Intelligenzia das Land verlassen. Wir kennen Ähnliches aus Zeiten, als „DDR“ NICHT „Deutschschweizer Demokratische Republik“ hiess…

  • Walter Kuhn sagt:

    Was würde der damalige SVP-Bundesrat Gnägi zu Blochers unschweizerischen Umtrieben sagen, als da sind: Unmengen privates Geld für Wahlkämpfe, Protzen mit Schloss und schlossähnlichem Anwesen, Frau mit Ambitionen auf First Lady im US Stil, Verfassungsänderung wegen Abwahl, Missbrauch des Schweizerkreuzes für Parteizwecke, etc. Gnägi sagte einmal sinngemäss, „alles Unschweizerische sei ausgemerzt“. (Interessant: Wann immer eine Schweizer Lebensmittelfirma an Ausländer verkauft wurde, gibt es auf den Etiketten eine Inflation von Schweizerkreuzen.)

  • Hans Lips sagt:

    Wie dumm und ignorant muss man sein einer Partei, die Kriminelle ausschaffen, statt verhätscheln will
    Fremdenfeindlichkeit vorzuwerfen,, wenn diese Partei, die die grösste der Schweiz ist und daher am meisten Anhänger hat(vorwiegend Schweizer)ganz einfach weiter bei sich bleiben will und nicht einfach ein Knecht der EU sein will?Das Unwort des Jahres ist Fremdenfeindlichkeit, Lieblingsort einfach gestrickter SVP Gegner von Mitte bis Links.

  • Frank Baum sagt:

    „Die Abstimmung von 9. Februar wirft die Frage auf, welche Schweiz wir den kommen­den Generationen hinterlassen möchten. “ Die Abstimmung am 9. Feburar hat vor allem die Frage beantwortet, ob wir kommenden Generationen überhaupt eine Schweiz hinterlassen wollen. Die Antwort war: Ja, wir wollen kommenden Generationen eine Schweiz hineterlassen, obwohl die Linken in der Westschweiz diese lieber auflösen würden, um sich von den Bürokraten der EU regieren zu lassen.

  • Philipp Hofmann sagt:

    Am besten geht man auf das Geschwätz von alten Schwaflis gar nicht mehr ein. Lässt sie stehen. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die „Weisheiten“ von Urähnigen nichts mit Logik, Wahrheit, Fakten zu tun hat. Auch ich habe früher die Mär der „Alterweisheit“ geglaubt. Zu oft wurde ich ent- und getäuscht. Je älter, je mehr Non-Sense. Und punkto MEI stellt sich nun ja raus, dass die meisten JA-Stimmer gar nicht viel überlegten, sondern einfach eine Protestnote in die Runde rülpsen wollten. Legitim. Nur ändert dies halt nichts daran, dass die MEI sich als reine Wohlstandsvernichtung entpuppt.

  • Abdel Thuma sagt:

    Welche Schweiz wir den kommenden Generationen hinterlassen wollen?
    Sicher keine zubetonierte, verschandelte 10 Millionen-Schweiz unter dem Meinungsdiktat einer selbsternannten Elite, die einem ungesunden Wachstum huldigt, von Nachhaltigkeit schwafelt, aber nicht danach handelt. Weniger ist mehr!

  • pantalone sagt:

    ca 30% „fremde“ und spricht von fremdenfeindlichkeit….
    hier ist etwas faul….

    • Peter Spahr sagt:

      34.7% um genau zu sein (Niedergelasene mit Migrationshinterhgrund 1. und 2. Generation, wobei anders als oft vermutet die Fam. Blocher dabei nicht mehr erfasst wird). Aber die blosse numerische Feststellung der Präsenz von Fremden ist bereits latent fremdenfeindlich! Diese Zahl ist also eigentlich politisch unkorrekt und gehört nicht in den modernen, öffentlichen Diskurs (der sozusagen ein gelenkter Diskurs mit mentalen Tabu-Barrieren rechts und links ist).

  • Andy Meyer sagt:

    Ich nehme zur Kenntniss das die SP immer noch nicht begriffen hat dass das Votum für die MEI nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun hat und sich in unserem Land sehr grosse Probleme angebahnt haben, die man eben nicht einfach vom Tisch wischen konnte. Es ist Zeit das unsere Regierung (insbesondere die Linke) endlich hinsteht und die Interessen der Schweiz in Brüssel vertritt, anstatt die Hälfte der Schweiz als Fremdenfeindlich zu verachten. Erst dann wird das Volk wieder bereits sein in solchen Fragen Europafreundlich zu stimmen.

  • Phil Jutzi sagt:

    Welche Schweiz wir der Nachfolge Generation hinterlassen? Welcher den? Den „Einwanderen“ oder besser gesagt den Besetzer, oder den echten Eidgenossen?

    Ich hoffe doch sehr, das es zu einer dramatischen Wende kommt, und wir wieder eine CH haben wie vor dem Fall der Mauer.

  • Hans Käslin sagt:

    Blocher meint das jemand unschweizerisch ist, der in die EU will ,und damit die schweizerische Unabhängigkeit ablehnt oder den Verlust dieser Unabhängigkeit in Kauf nimmt. Wer anderer Meinung ist soll doch einfach mal den Artikel 2 unserer Bundesverfassung lesen, „Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes.“ Wer einen Eintritt in die EU anstrebt handelt also gegen die Verfassung ist also ein eigentlich ein Verräter, Aber die Ablehner der Initiative dürfen die Befürworter Rassisten nennen,

    • Peter Meier sagt:

      Schon ein starkes Stück, Andersdenkende als Verräter zu bezeichnen. Von Demokratie scheinen Sie zumindest keinen blassen Schimmer zu haben. Man kann Unabhängig sein und trotzdem an einer Gemeinschaft teilhaben. Sicherheit und Unabhängigkeit könnten sich auch gegenseitig ausschliessen. Ggf. muss man sich in eine Abhängigkeit begeben, damit man weiterhin in Sicherheit leben kann. Letztlich sind alle Mitgliedsländer der EU immer noch souveräne und unabhängige Staaten. Die Schweiz will halt leider immer nur die Rosinen rauspicken. Das lassen sich die Nachbarn halt irgendwann nicht mehr gefallen.

  • Peter Richter sagt:

    Wir möchten nicht solche Zustände in der Schweiz wie in Lausanne, daher haben wir für MEI gestimmt

    • Marie-Anne Muller sagt:

      Ganz genau. Bald sind Wahlen, solche Leute wie Amarelle, welche nicht begriffen haben, was Demokratie heisst, sind nicht wählbar. Hoffentlich holen sich all diese Politiker, welche unfähig sind, den Entscheid der Stimmbürger zu akzeptieren, eine riesige Schlappe.

  • Frau Amarelle scheint nicht zu wissen, dass auch andere Länder ausser der Schweiz grosse Probleme mit der Massen-Einwanderung haben. Im Unterschied zu uns Schweizern wird dort das Volk nicht befragt. Dazu verwechselt sie „progressiv“ mit „gleichgültig“ und vermutet „Fremdenfeindlichkeit“, wo es sich eigentlich um ein Platzproblem handelt.

  • Bernhard Piller sagt:

    Die Schimpftirade von Cesla Amarelle ist absolut unsachlich und falsch. Blocher hat die Einwanderungsinitiative wenig unterstützt und ist sicher nicht der Initiant. Zweitens hat Blocher nicht von un-schweizerisch, sondern von einer anderen Sensibilität gesprochen. Seine Aussage betraf das Stimmverhalten bei der EWR-Abstimmung, wo die West schweiz massiv für einen Beitritt war. Im Gegensatz zu Exponenten der Westschweiz wie z.B. dem Chef der Tribune de Genève, der von Lederhose bei der Deutschschweiz schwafelte. ist Blocher den Westschweizern gegenüber immer fair geblieben.

    • Reto B. sagt:

      Sagen sie mal, glauben sie selber was sie da sagen??? Die MEI wurde hauptsächlich von Blocher finanziert!

  • andy meier sagt:

    Das einzig Gute an diesem Drama ist, dass eine Krise auch immer eine Chance für neue Wege oder wenigstens für markante Veränderungen ist. Es ist nicht das erste Mal, dass die Schweiz in einer solchen Situation ist. In der Regel kommt das Land auch gestärkt aus solchen Krisen heraus. Schade ist nur der Zeitverlust der dabei entsteht. Man scheint nicht viel von der Vergangenheit lernen zu wollen. Klüger wäre wenn man vorauschauender agieren würde damit man nicht immer von den Ereignissen überrascht wird und ein paar Jahre vergehen bis man alles wieder im Griff hat.

  • Martin Gruner sagt:

    „Ich setze mich ein für eine demokratische Schweiz, … und dem sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt zuwendet.“ Auch ich setze mich für eine soziale CH ein, sofern es dem CH Bürger etwas bringt. Ich bin der Meinung, dass die SVP die einzige Partei ist, die sich in den letzten Jahren wirklich um den CH Bürger gesorgt hat. Es geht nicht um Fremdenfeindlichkeit, sondern darum zu verhindern, dass unsere Bevölkerung und unser Land überfahren werden. Eigentlich wäre es der Job der SP, sich um die Bedürfnisse der CH Bürger zu sorgen, aber die lebt in einer anderen Welt.

  • Blanche Wu sagt:

    Was ich nicht verstehe bei einigen: Man kann doch modern sein und trotzdem alte Werte beibehalten. Man muss ja nicht gleich die ganze Identität verhökern und sich unter das Joch von anderen Ländern stellen. Man darf doch unabhängig bleiben und doch modern sein? Sicher ist die Schweiz mit Trachten-Kutteli nicht sehr modern. Aber trotzdem sollen auch diese neben dem neuen Zeitgeist Platz haben. Eine Öffnung auf Teufel komm raus und dem schleichenden Verlust der Kultur ist ja auch nicht wunderbar? Also was will denn die SVP und was wollen die Gegner? Der Mittelweg ist doch wichtig.

    • Martin Cesna sagt:

      Aktuell riecht es eher nach Kapeler Milchsuppe. Die nützte damals auch nichts, man ging dennoch aufeinander los, weil man nicht reden konnte oder wollte. Aktuell ist man noch am Suchen, bis man realisiert, wohin man sich manövriert hat.
      Das Zähneknirschen kommt schon noch.
      Das aktuelle Motto der Gesamtberuhigung seitens der Regierung ist derartig penetrant, das man den Prellbock schon ahnt, auf den der Zug los steuert.

  • K.A. Barett sagt:

    Ja, ja, die progressiven Demokraten! Wer ist das genau? Haben die Linken, die sich selbst per see als „demokratisch“ bezeichnen, immer dann ein (progressives) Problem, wenn an der Urne ein Entscheid gefällt wird, der mit ihren eigenen Vorstellungen inkompatibel ist? Die Abstimmung vom 9. Februar wurde in der Tat knapp entschieden, aber trotzdem demokratisch. Man kann für oder gegen etwas sein, aber den Blick für für Mechanik der Demokratie darf man sich nicht trüben lassen. Es ist höchst undemokratisch, einen Entscheid als „undemokratisch“ zu bezeichnen, nur, weil er einem nicht passt.

    • Martin Gruner sagt:

      Schlimm finde ich immer: Es gibt eine Abstimmung und danach nerven sich die Verlierer. Schaut man aber die Wahlbeteiligung an, liegt diese teilweise nicht mal bei 50%! Die Leute sollten halt abstimmen gehen und nicht reklamieren, wenn etwas nicht nach ihren Vorstellungen läuft. Bei uns hat man das Recht, seine Meinung zu einem Thema abzugeben, dann sollte es auch genutzt werden und nicht nachher herumheulen usw.. Wer nicht abstimmen geht, sollte sich auch nicht über das Resultat ärgern.

  • Hans Reuter sagt:

    Frau Amarelle verwendet hier geschickt Worthülsen, welche der Leser nicht einfach so hinnehmen sollte. Nehmen wir z.B. ihren Begriff von Fortschritt. Wohin sollen die Menschen denn fortschreiten. Man kann natürlich auch in der völlig falschen Richtung fortschreiten. Ich kann es nur immer wieder betonen, dass es hierbei um Weltherrschaft geht und um nichts anderes. Ist diese erst einmal fertig installiert, soll die Menschheit von einigen, wenigen Figuren beherrscht werden welche sich diese natürlich nicht ausgesucht haben. Dieses Endziel ist kein friedliches nebeneinander souveräner Völker.

  • Brandenberg Alois sagt:

    Nie wieder einen Blocher, Zudem ist er zu alt um im Nationalrat zu sein, wo er uebrigens auch sehr viel fehlt !!

  • Stutz sagt:

    Dieser rückwärtsgewandte Chauvinismus, der mit vaterländischer Liebe, Kuhglocken und Geissen zelebriert wird, zementiert das altehrwürdige Bild von Schoggi, Paradeplatz-Gnomen und lebenstrüben Chäsrührern. Die Welt der SVP wiederspiegelt die heile Welt in alpiner Luft und gesundem Geist. Wenn der Zugang zum europäischen Markt schwieriger wird, werden die Opportunisten rasch ihr Fähnlein nach dem Wind drehen. Und Opportunisten sind wir Schweizer. Wir geben im Moment genau das Bild ab, dass wir deit Jahrhunderten hassen und uns jegliche Weltoffenheit abspricht. Bravo, gut gebrüllt SVP.

  • Marc Schmi sagt:

    Frau Amarelle hat offensichtlich noch nicht gemerkt, was es geschlagen hat und predigt weiterhin die alte Leier von der angeblichen Fremdenfeindlichkeit.
    Nur weiter so am Volk vorbeipolitisieren, Frau Amarelle & Co., dann wird auch noch die Ecopop-Initiative angenommen werden und dann haben wir dann das Geschenk!

  • Reinhard K. sagt:

    Ich sehe es so:
    -Der seinerzeit durch seine Abwahl aus dem Bundesrat (ein Fehler!)tief gedemütigte Herr Blocher hat es denen in Bern, den anderen Bürgerlichen,endlich heimgezahlt. Das packende Thema wurde gefunden. Sollen die doch jetzt alles ausbaden.
    -Gleichzeitig wurde erreicht, dass die EU als etwas Undemokratisches, für die Schweiz Bedrohliches erscheint. Dabei sichert der europäische Zusammenschluss Frieden, Demokratie und Wohlstand. D ist ohne Europa nicht denkbar..
    – 28% -Ja der Stimmberechtigten: eine Minderheit.. Wie viele sind das „Volk“? Direkte Demokratie ja, bitte mehr Volk!

  • Hugo Tschirky sagt:

    In der Kommentarspalte dieses Blogs wird leider Herrn Guido Meier eine Sonderstellung eingeräumt. Er darf kommentieren was er will, wie er will, darf Abstimmungsresultate und Meinungen ignorieren, Zahlen schönen, um kurz darauf wieder schreiben „Zu einer Demokratie gehört es sich, dass man andere Meinungen zur Kenntnis nimmt, und diese respektiert“. Wollte Herrn Guido Meier darauf aufmerksam machen, dass dies ein Widerspruch und unfair sei. Hab dafür das Wort Himmelschreiend verwendet. Das und meine berechtigte Kritik passte der Redaktion wohl nicht. Danke für die willkürliche Zensur!

    • Guido Meier sagt:

      „Meinungen ignorieren“ stimmt leider, denn ich kann nicht zu Allem Stellung nehmen, vieles hier ist ja auch repetitiv und vieles sind auch unbelegte Falschmeldungen oder einfach schwer verständlich – wie z.B. „Zahlen schönen“.

  • Roland K. Moser sagt:

    Die 5-Millionen-Schweiz wollen wir unseren nachfolgenden Generationen hinterlassen, Frau Amarelle. Und keine überbevölkerte Betonwüste.
    Gefällt Ihnen das?

  • Guido Meier sagt:

    Nachtrag: Ob 20 oder 25% Ausländeranteil – das spielt für die Diskusion gar keine Rolle. Diese Diskusion führen Länder wie UK und D mit 10% und Luxemburg mit 40% gar nicht.

  • max bernard sagt:

    Meine Güte, worin besteht denn der progressive Gehalt der Politik, den Frau Amarelle mit ihrer Partei vertritt?
    Darin, der wirtschaftsfixierten, bürgerfeindlichen und undemokratischen EU sich anzubiedern!
    Man versteht sich dadurch als progressiv, dass man sich einig meint mit der Mehrheit in Europa und vergisst dabei, dass diese EU in keinster Weise den Bürgern dient.
    So etwas Ähnliches hatten wir in weiten Teilen Europas schon einmal – nämlich in den 1930er Jahren, als der Faschismus sich als modern und fortschrittlich anpries und ein Grossteil der sog. Elite sich hiervon blenden liess.

    • Guido Meier sagt:

      Der EU kann man bestimmt vieles Vorwerfen, der Vorwurf, dass sie „undemokratisch“ sei, verfehlt wohl ganz. Jedes der 28 Länder ist demokratisch und rechtsstaatlich wohl ein wenig weiter entwickelt als die Schweiz (z.B. Frauenstimmrecht).

      Und wer sagt, dass die „EU in keinster Weise den Bürgern dient“ und ihr auch vorwirft „wirtschaftsfixiert“ zu sein, der wird auch Ja zur Isolations-Initative gestimmt haben – denn es ist offensichtlich, dass hier ignoriert wird, dass die Wirtschaft im Intersse der Bürger ist und die EU bisher erfolgreich den Nationalismus bekämpft hat (ausser bei der SVP).

      • max bernard sagt:

        @Meier: Ich spreche hier von der undemokratischen Struktur der EU und nicht von den Mitgliedsstaaten – dies sollte man schon unterscheiden können. Und was das Frauenstimmrecht anbetrifft, so meine ich, dass dies in CH auch gegeben ist und dank der direkten Demokratie in einem weit umfangreicheren Masse als in allen anderen Staaten.
        Meine Kritik an der Wirtschaftsfixiertheit der EU wird übrigens auch von Martin Schulz, dem Kandidaten für das Amt des Kommissionspräsidenten geteilt. Aber vielleicht können Sie uns ja erzählen, was für tolle Errungenschaften die EU den Bürgern gebracht hat!

        • Guido Meier sagt:

          Dass ein Sozialist (Martin Schulz) die Wirtschaft kritisiert – echt?

          Was bringt die EU: Freiheit (vier an der Zahl), Sicherheit (gegen Kriminelle, Asylanten, Justiz, Verbraucher- und Umweltschutz sowie Frieden durch Abwesenheit von Krieg), Wirtschaftsvorteile (Einheitsmarkt, Wettbewerb, Zollunion, Vermeidung von Währungsverlusten), Kooridation (im Bereich Entwicklung von Regionen, insbesondere Osten, Arbeitslosen- und Sozialhilfe, Agrarwirtschaft und Fischerei sowei Verkehr) sowie Bildung und Forschg – alles in demokratischen und billigen Strukturen für globale Lösungen in einer globalen Welt

          • max bernard sagt:

            @Meier: 1. Teil:
            – Ihre 4 EU-Freiheiten sind in Wirklichkeit nur deren zwei: 1. Freier Waren- u. Kapitalverkehr und 2. Freier Personenverkehr. Andere Freiheiten hat die EU nicht geschaffen.
            – Schutz gegen Kriminelle? Meinen Sie etwa die durch die PFZ massiv gestiegene Importkriminalität?
            – Wirtschaftsvorteile für wen? Bestimmt nicht für die Verbraucher, die für den Teuro massiv bluten müssen. Ebensowenig für die unterentwickelten EU-Staaten, deren Wirtschaft von den stärkeren niederkonkurriert werden. Wo sind die blühenden Landschaften, die durch den immens teuren Regionalfond entstanden sind?

  • max bernard sagt:

    @Meier, Teil 2:
    Auch ohne EU gäbe es zwischen deren Staaten keinen Krieg, da deren Mitglieder nicht mehr die Souveränität/Macht haben um über Krieg und Frieden entscheiden zu können. Da stehen die USA im Wege! Umgekehrt erhalten diese Staaten mit dem Großmachtprojekt EU GEMEINSAM die Potenz Kriege zu führen. Das Verhalten der EU im Falle der Ukraine ist ein erster Schritt in diese Richtung.
    Die EU erfüllt nicht mal die Kriterien einer repräsentat. Demokratie aufgrund der massiv eingeschränkten Rechte des Parlaments und der nicht gewählten Regierung=Kommission!
    Ihr Schlußsatz ist Blahblah!

    • Guido Meier sagt:

      Nun mein Schlusssatz ist nich Blablab – er enthält – wie so oft – von mir simple Binsenwahrheiten. Copy-Past-angaben. Simple Fakten:
      – Jedes Land kann über Krieg und Frieden entscheiden (USA, Russland usw)
      – USA ist keine Weltmacht, das zeigt die Krim-Krise; die EU auch nicht
      – USA und EU können aber etwas in der Welt bewirken (Russland und China auch)
      – Würde morgen die CH untergehen – die Welt würde sich weiterdrehen…
      – EU hat noch nie einen Krieg geführt, einzelne Mitglieder haben jedoch im Irak oder Kosovo mitgemcht; aber wer nur 2 von 4 Freiheiten kennt, der kennt die EU-Demokratie not

      • Guido Meier sagt:

        Noch ein paar Binsenwahrheiten:

        -Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind untrennbar miteinander verknüpft – die SVP versucht dieses Band zu lösen und somit ist die jüngsete Demokratie in Europa die Schweiz wieder mal gefährdet (seit 1992 gibt es das Frauenstimmrecht in AI; dang Bundesgericht).

        -Die EU-Demokratie beruht auf einem „Einstimmigkeits-Prinzip“ (alle müssen einverstanden sein); die CH-Demokratie ist wenig vorhersehbar und beruht auf Zufallsmehr (z.B. Waffenausfuhr, eine war an einer Beerdingung; schönes Wetter bei der Minarett-Intiative usw.).

        Populismus ist doch was schönes

  • Bernhard Ecklin sagt:

    Bitte darum, Begriffe korrekt zu verwenden. Seit wann ist linke Politik der SP, die mit aller Kraft die Schweiz in die EU schnorren will „Progressiv“? Was soll daran progressiv sein, dass man freiwillig basisdemokratische Errungenschaften unserer Vorfahren aufgeben will? Den Vogel schiesst der Leser Meier ab, der der EU in Demokratie die Note „sehr gut“ und der Schweiz ein „knapp genügend“ erteilt., für ihn sind Demokratie und Rechtstatlichkeit gegensätzliche Pole..,ja,ja, und die Erde ist eine Scheibe und bei Morgarten haben die Habsurger gesiegt:)))

    • Guido Meier sagt:

      Progressiv heisst Fortschritt und es wäre ein Fortschritt, wenn die CH endlich in die EU geht. Sie wird gehen, es brauch in der Schweiz einfach alles – wirklich alles – einfach viel viel länger. Wir waren auch bei der UNO die letzten.

      Direkte Demokratie kommt wirklich von den Vorfahren, alle demokratischen Länder haben sich weiterentwickelt, wir tümpeln immer noch in der Landsgemeinde rum und unsere direkte Demokratie macht das Parlament zu Milizionären und die repressentative Demokrati zur käuflichen Farce.

      Die Bestrebungen der SVP Rechtsstaatlikeit demokratisch abzuschaffen = Kiew-Demokrat

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