La Une | Lundi 29 décembre 2014 | Dernière mise à jour 00:00
Politblog
Ruedi Noser am, lundi 20. août 2012

Trahison et arrogance

Heute vergeben wir eine Carte Blanche an Nationalrat Ruedi Noser (FDP, ZH). Aujourd'hui nous donnons Carte Blanche à Ruedi Noser, conseiller national libéral-radical zurichois.

Le hall d’entrée du Palais fédéral abrite, réunit, les héros de l’histoire de notre pays. Là, les trois cantons primitifs d’Uri, de Schwytz et d’Unterwald jurent de lutter ensemble contre les « méchants baillis » des Habsbourg. Winkelried, héros de la bataille de Sempach et symbole de courage et de sacrifice, ainsi que Nicolas de Flue, coauteur du convenant de Stans et exemple de réconciliation et d’humilité, observent le tableau qui se déroule devant eux.

Accord et compromis ne sont plus des conditions du débat politique actuel. Tous ceux qui cherchent des solutions en commun pour ce pays sont qualifiés de chiffes molles.

Felsen in der Brandung: Die drei Eidgenossen im Bundeshaus. (Bild: Keystone)

A l’entrée du Palais fédéral, les trois héros de l’histoire de la Suisse. (Image: Keystone)

On peut se demander ce que ce petit groupe pense de la politique actuelle de notre pays. On peut aussi se demander quelles personnalités pourraient prendre place sur un piédestal si, dans un avenir lointain, le Palais fédéral devait être rebâti. En effet, accord et compromis ne sont plus des conditions du débat politique actuel. Tous ceux qui cherchent des solutions en commun pour ce pays sont qualifiés de chiffes molles. L’idéologie et la recherche de l’intérêt personnel sont placées au-dessus des intérêts de l’économie et de la population suisse.

C’est ainsi que Thomas Minder pourchasse, avec l’ardeur d’un inquisiteur espagnol, tous ceux qui reçoivent des bonus dans notre pays. La mise en place du droit des sociétés anonymes le plus strict et le plus compliqué au monde est censé empêcher le moindre excès. Peu importe que, en même temps, l’économie suisse se retrouve au purgatoire.

Il serait toutefois en accord avec Rudolf Strahm, l’ancien Monsieur Prix à l’allure toujours débonnaire, qui incite le parti allemand Die Linke à abolir la convention fiscale, apparemment par pur plaisir de nuire à la Suisse. On peut être contre cette convention. Mais mobiliser pour cela activement les adversaires étrangers s’apparente à une trahison. Manifestement, avoir toujours raison a pour lui plus d’importance que le bien de notre pays.

La session d’automne s’ouvre le 10 septembre. La politique peut se réjouir que les anciens héros soient taillés dans la pierre et fixés sur leur piédestal et dans leur niche ; sans cela, l’une ou l’autre des personnalités politiques pourrait bien les faire vaciller.

SchlagwörterMots-clefs: ,

Ruedi Noser Unternehmer und Nationalrat (FDP, ZH)
entrepreneur et consilier national (PLR, ZH)

147 Kommentarecommentaires zusur “Trahison et arrogance”

  1. Philipp Rittermann dit :

    man kann seiner meinung sein oder nicht; aber herr noser spricht tacheles. leider beginnt bei uns die rechthaberei, profilierungsneurosen und die machtkämpfli schon im bundesrat. da auch in der politischen hierarchie der fisch am kopfe zu stinken beginnt, ist das kein gutes omen um gemeinsam und vor allem in “krisenzeiten” für sein land einzustehen. wir brauchen profilierte persönlichkeiten mit charakter, gesundem menschenverstand und konsensfähigkeit; welche die landesintressen über die eigenen stellen und für die schweiz einstehen. wir haben zuviele duckmäuser in der regierung.

    • Albert Zimmermann dit :

      Nein Herr Rittermann es beginnt eben mitten im Gutmenschenvölklein.
      Ein netter Guter sagte mit nach den letzten Nationalratswahlen : ich geniesse die Schadenfreude zu den SVP-Verlusten: Auf meine Frage, was er denn gewählt habe, antwortete der typische Gutmensch: BDP und GLP…….ja aber welche Personen hast Du gewählt fragte ich zurück……..Die Antwort: Keine Ahnung.
      Wie wir beobachten können, gehört solches Verhalten zum guten Gutmenschenton..mit den Folgen die wir bereits aus den weltoffenen urbanen Städten kennen.

      • Girafo Gondolfsky dit :

        Könnte man “Gutmensch” bitte endlich aus dem Vokabular streichen, Sie Bösmensch?

        • Girafo hat wieder einmal reagiert, sehr aggressiv wie üblich. Könnten Sie nur einmal anständig und nett, ein Kommentar abgeben! Ist das zuviel verlangt? Ihr Ton geht mir auf dem Wecker!!

          • Karl Scherler dit :

            Was ist “sehr agressiv” an Girafos Antwort?
            “Gutmensch” ist wirklich eine saublöde Beschimpfung. Was ist denn so schlecht und lachhaft an einem guten Menschen?

          • alien dit :

            Nee, callair, Girafo hat ganz Recht. “Gutmensch” ist klar diskriminatorisch. Und dumm ausserdem. Wenn “Gutmensch” schlecht sein soll, was ist dann gut? “Schlechtmensch”???

            O-k.

        • Mark Rohner dit :

          Die Aufteilung in Gut und Böse so absolut bringt genau diese Zwietracht. Würde der Gutmenschanprangerer und der angeprangerte sich nicht gleich Ausdrücke an den Kopf schmeissen sondern sich vielleicht ein durchaus mögliches gemeinsames Interesse sprechen, bekämen sie ein Klima, wo sie nebst unterschiedlicher Meinung auch irgendein Miteinander akzeptieren können. Wieviel gut oder bös ein anderer oder ich selber bin, ist Ansichtssache und für die gemeinsame Sache nicht relevant. Und um diese letztere gehts, den Rest bitte in anderen Kampfarenen austragen. Danke.

      • Andreas Meier dit :

        Nun, Albert Zimmermann, dann sollten Sie sich ehrlicherweise mal ansehen, welche Partei mehr Stimmen erhält als sie überhaupt fähige Kandidaten aufzuweisen hat. Ein glasklares Indiz dafür, dass bis weit an den rechtesten Rand primär die Partei und erst dann die Person gewählt wird. Wobei mich das bei den Schlechtmenschen-Parteien auch nicht erstaunt, wenn man sich deren nanopartikeldünne Personaldecke anschaut.

        • Albert Zimmermann dit :

          Ach Andreas…noch immer dieselbe nette Gutmenschen-Leier. Es begann doch spätestens 2001 , als die Lieben netten und Linken es erlickten, anstelle der offiziellen Kandidaten Eberle und Fuhrer einen Hinterbänkler wählten, der sich nach Jahren der Flops und des Versagens selber als handlungsfähiger zwischenmenschlicher Vergesslicher taxierte, und dem hofierte die Gutemenschenherde und der Mainstream bis man den wegen Unfähigkeit zum Teufel jagte…..die ganz ganz Lieben behaupten nun noch immer, dass dessen Flops der Nochfolger verursachte. Darauf folgte die Losung ..jeden nur keinen SVP-ler

          • Albert Zimmermann dit :

            Bei jedem SVP Kandidaten wurden Gründe zusammengeschustert um deren Nicht-Wahl zu rechtfertigen. Kein Unternehmer…ist er Unternehmer wie Bortoluzzi so ist er nur ein Kleinunternehmer oder Blocher dann ist der zu sehr mit den Banken verbandelt. etc etc
            Zur Zeit gelten schon Klavierspielen, Schwul oder Lesbisch sein als ganz grosse Qualitäten. Siehe die Stadt Zürich
            oder eben, da wird eine Linke vom linkesten Rand im bürgerlichen Kanton Bern nur um Haaresbreite nicht gewählt um Amstutz zu verhindern.
            Also Meier, bleiben Sie bei der Wahrheit, sofern Ihnen die Ideologie diesen Spielraum lässt.

          • hans nötig dit :

            Was wollen Sie uns eigentlich genau sagen? Alle hassen euch und ihr könnt nichts dafür?

            Ich bin ja auch kein Fan der heutigen Art der Politik, aber wenn man alle anderen beleidigt und mit irgendwelchen populistischen Phrasen angreift, anstatt Lösungsvorschläge zu bieten schlicht Probleme bewirtschaftet, dann sollte man sich nicht wundern das den anderen irgendwann der Geduldsfaden reisst. Dann steht man alleine da und die ewige Litanei wirkt dann ziemlich verbittert, ganz davon abgesehen das man schlicht nichts mehr erreicht.

            Macht mal die Augen, eure Platte hat einen gehörigen Sprung.

          • Albert Zimmermann dit :

            Ach Hans, seit 99, seit die SVP zulegt, hören wir täglich solche Gutmenschen-Phrasen wie die Ihren.
            Tatsache ist, die SVP prangerte Schweinereien an und Gute die im Filz mitverantwortlich sind und abzocken, versuchen alles unter dem Deckel zu halten.
            Nun da praktisch alle Gremien von ganz Guten dominiert werden, platzen plötzlich überall nette Versager-Bömbeli. O.k Ganz ganz Gute versuchen noch immer jeden Flop dem Blocher oder Maurer zu unterschieben, das mag ja gutmenschlich ganz nett sein, aber dass dann jedes Mal der Gutmenschenfilz und der Mainstream applaudieren ist doch
            DDR-widerlich

      • Heinrich Abegglen dit :

        Was will uns Ruedi Noser in diesem Text sagen? Ich habe keine Ahnung. Offenbar kann er nicht mehr Inhalt bieten, als andere Leute zu beschimpfen. Noch weniger Ahnung habe ich, warum so ein inhaltsleerer Text auf einer Nachrichtenseite publiziert wird.

        • Gunnar Jauch dit :

          Ja, ganz Ihrer Meinung, Herr Abegglen.Dass Noser ausgerechnet Herrn Minder als erstes Ziel seiner atemlosen Empörung nimmt, spricht Bände. Waren es nicht “Bürgerliche”, und nicht zuletzt die FDP, die für den Skandal sorgten, dass dessen Abzocker-Initiative seit 2008 (!) auf sich warten lässt? Und wer sind den die WAHREN Schweizer Nestbeschmutzer, ein Herr Strahm oder die Finanzindustrie, die über Jahrzehnte ihr erfolgreiches Geschäftsmodell pflegte, hinterzogene oder gestohlene Gelder zu verwalten? So viele Fragen, Herr Noser…

          • Thomas Müller dit :

            @Abegglen Noser meint dass viele Politiker ihre Zeit nicht für die Losungssuche im Sinne der Schweiz verwenden sondern billigen populismus betreiben der schädlich ist.
            Kein vernünftiger Mensch glaubt z.B. ernsthaft das verstärkte Aktionärsrechte die Boni schmälern. Weil der Vorschlag aber Abzocker Initiative heisst und nicht etwa Aktionärs Initiative möchten alle mitmachen. ( ausser der FDP)
            @Jauch sie können Noser für vieles Verantwortlich machen aber wenn es nach ihm und der FDP ginge wäre das Thema schon lange erledigt.

      • Christoph dit :

        Und was sonst als Parteien soll man wählen? Die Personen sind allesamt schlecht greifbar, ein paar Ausnahmen die ständig in den Medien auftauchen kennt man zwar, wie sie im Parlament abstimmen und was sie in den Gängen aushandeln, weiss wieder keiner. Also wählt man halt die Partei(en) mit deren Programm man sich am ehesten identifizieren kann, oder lässt es gleich bleiben. Aber es liegt nicht nur an der Politik, die Ämter sind schlimmer und da wird niemand gewählt, da wird nichts abgestimmt, aber viel entschieden. Mein Glaube an die Demokratie ist jedenfalls dahingeschieden.

      • Auch als Bösmensch sollte man nicht immer ein schlechter Verlierer sein, auch wenn man als verschlossener Hinterwäldler auf dem Land am Subventionstropf hängt.

      • oski hauser dit :

        Volltreffer Herr Zimmermann! Gutmenschentum untergräbt und zuerstört jede Gesellschaft!

      • Jeanclaude dit :

        Gutmensch ist das Vokabular der Herdentiere der Schlechtmenschen. Beide Ausdrücke sind in etwa so daneben wie die Partei.

    • hans nötig dit :

      Bitte? Mit dem Finger auf Leute zeigen mit denen man nicht einverstanden ist und ohne irgendwelche stichhaltigen Argumente über diese herziehen nennt man heute “Tacheles reden”? Weil er einige Dinge fett hervorgehoben hat?

    • HR Häusermann dit :

      Herr Noser hat leider vergessen zu erwähnen: Die Zürcher Stadträtin Genner hatte als Präsidentin der Fluglärmgemeinden die deutschen ins Boot geholt, um mehr Wirkung für Abwehrmassnahmen zu haben. Ergebnis: Fluglärm und Deutsche nehmen nur in Deutschland ab. Bei uns ist in beidem Hochkonjunktur. PS: Schon mal in Hohentengen gewesen??? Lohnt sich. Mal selbst den Fluglärm sehen. Feldstecher mitnehmen.

      • HR Häusermann, der Fluglärm habe ich noch nie gesehen, nur gehört. Dazu kommt, das die Deutscher sehr wohl und gerne ab Kloten fliegen: Viele Destinationen, vielseitige Flugpläne, interessanter Flughafen, etc. Jedenfalls besser als Konstanz oder Stuttgart. A propos Fluglärm, ist der Kanton Aargau dem Rhein entlang bestens bedient. Ich brauche keine Feldstecher!

    • Franz Mueller dit :

      @albert zimmermann: Mit Verlaub, gehören Sie in die Symphatisanten-Schatulle der SVP? Wenn ja, dann tun Sie mir aufrichtig leid! Der heutige Polittrend in der CH unter der jüngeren Wählern zeigt doch klar auf: wenn man der SVP ans Bein brünzeln kann, so macht man das auch mit Vergnügen. Ohne falsche Scham und Reue. So ist das eben in der CH und nicht anders. Ob einem das passt oder nicht. Die hohen Zeiten der SVP sind eh im Eimer, die Mitte regiert heute! Es ist wie mit dem Bankgeheimnis, durchlöchert wie Emmenrtaler Käse. Shit happens.

  2. Urs dit :

    Eben, Hr. Noser: Was ich viel schlimmer finde als ihre Anklagen über das verhalten der linken Seite ist, das ich den genau gleichen Artikel mit gleichen Worten aber anderen Personen abfassen könnte. Ich also am Ende das genau gleiche beklage wie Sie. Nun aber wird es spannend. Diese beiden Ansichten haben meiner Meinung nach ein enormes Potential zur Gesellschafltichen Polarisierung das bereits ausgeschöpft wird. Die Menschen können je länger je mehr nicht mehr miteinander reden und weichen auch nicht von ihren Ideologsich engen Positionen ab…. ein tragische Entwicklung.

    • Urs dit :

      Sie klagen “Kompromiss und Einigkeit sind in der heutigen politischen Diskussion nicht mehr gefragt” an und machen im gleichen Atemzug genau das was sie eigentlich anklagen… weichen aber keinen Schritt zurück. Meiner Meinung nach eine Folge der bald 30 Jahre andauernden Neoliberalen Indoktrinierung in der einfach ausgedrückt jeder sich selberr der nächste zu sein hat und sozial-gemeinschafltiche Aspekte über Jahre der lächerlichkeit geopfert wurden. Nun stehen wir vor einem Scherbenhaufen weil wir nicht mehr aufeinander zugehen können. Die Hand reichen wird einst viel Kraft brauchen…

  3. Guido Biland dit :

    Es kommen einem fast die Tränen ob diesem weinerlichen Beitrag. Aber Herr Noser hat ja Recht: Mit Schwarzgeldstrategie und Bonusexzessen geht es der Wirtschaftselite in diesem Land garantiert viel besser. Und die einseitige Privilegierung der Privilegierten ist dann garantiert im Interesse des Landes. Vielleicht sollte man im Interesse des Landes auch gleich den Feudalismus wieder einführen. Wir sind dank FDP/SVP sowieso auf dem besten Weg dorthin.

    • Felix Lisser dit :

      Richtig. Die bürgerliche Mehrheit – speziell die FDP – hat wesentlich zu dieser Polarisierung beitragen, indem sie “Selbstverantwortung” und “wirtschaftliche Liberalisierung” durchsetzte und sämtlichen Gemeinschaftssinn vernichten half. Sie ist in dem Sinne der Winkelried der Reichen geworden. Solange die Begriffe “die Wirtschaft” und “die Schweiz” von der FDP nicht nachweisbar umdefiniert werden, solange ist “Nestbeschmutzung” Pflicht.

    • alfred frei dit :

      du bringst es auf den Punkt.

      • Gunnar Jauch dit :

        Danke, Herr Lisser: Die FDP als “Winkelried der Reichem” — unbezahlbar! “Erhaltet mir Weib und Kind”…

        • Armin Köppel dit :

          und “erhaltet mir das schwarze Bankkonto…” nicht vergessen! Kompromisse schliessen finde ich nur dann etwas bemerkenswertes, wenn eine Seite bereits alleine 51% Stimmer erreichen würde, man aber auch Gegner mitberücksichtigen und zur Zustimmung bringen will. Da ist die FDP in den letzten Jahren oft negativ aufgefallen und der SVP um den dicken Hals gefallen um zu gewinnen, kompromisslos…..

    • Thomas Müller dit :

      Hui wenn die FDP wirklich an dieser Misere Schuld ist kann sie aber stolz sein. Kaum Arbeitslosigeit trotz steigenden Löhnen und hohem CHF. Wenn sie den Segen des Super sozialen Regierungen anschauen möchten kann ich ihnen einige EU Länder empfehlen die froh wären um unsere Probeme

  4. Ruedi Noser. Sie sind Politiker. Was machen Sie anders als all die anderen heutigen PolitikerInnen?

    • Werren Dan dit :

      @Beatrice Schellenberg: Das kann ich Ihnen sagen was Herr Noser und die FDP anders machen ! Sie geben sich als Vertreter der Wirtschaft aus und haben NIE gelernt zu arbeiten. Beispiel: Für eine Volksabstimmung muss man eben arbeiten um 100’000 Unterschriften zu sammeln. Das Resultat kennen wir ja – “Worthülsen !”

      • Ich verstehe soviele Anschuldigungen nicht.Ein Geschäftsmann wie Noser soll und muss für seine Firma das Beste geben. Er ist eine bereicherung für unseren NR.Viiele Angestzellte-innen haben einen sehr guten und interessanten Job.. Solche Leute braucht es in Bern. Er hat auch Mut und ist bereit für die Rechte Aller zu kämpfen. Mitläufer, Fanatiker und Fantasten hat es sowieso zuviele Dieser Mann weiss um was es geht für unser Vaterland..Zum Glück muss er nicht nach der Vorlage von einem Godfather politiseren. Auch die Subventions Abteiung benötigt er nicht.

      • Hans Locher dit :

        Herr Werren: Wer Herrn Noser vorwirft, er habe nie gelernt zu arbeiten, der kennt ihn nicht, hat keinen vergleichbaren Leistungsausweis, hat von produktiver Arbeit keine Ahnung, wahrscheinlich keinen konstruktiven Beruf, und etwas Zurückhaltung würde ihm wohlanstehen.

    • Den Herren Werren, Giger, Locher danke ich für die Antworten. Doch meine Frage war direkt an Hrn. Noser gerichtet, denn ich nehme an; wenn Hr. Noser einen Beitrag in einem Blog postet, so wird er auch die Kommentare lesen.

      Herr Noser: ….Was machen Sie anders als all die anderen heutigen PolitikerInnen?

    • Beatrice, Politiker sein, ist kein Beruf, es sollte eine Berufung sein, leider für 95% gilt dieser Spruch nicht. Man will Macht, Ansehen und wenn es geht, viel Geld verdienen und wenig tun!

  5. Cornelis Bockemühl dit :

    Der Erfolg der CH-Wirtschaft hat viele durchaus ehrenwerte Gründe. Ihre lautstärksten Vertreter schaffen es aber leider, sie zunehmend in den Ruf einer Bande von Kleptokraten zu bringen – beispielsweise durch Ausführungen wie diese hier! Denn da wird doch beinahe so getan als wäre der Erfolg der CH-Wirtschaft praktisch den Boni-Exzessen und der Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu verdanken: Wer diese bekämpft ist angeblich ein “Nestbeschmutzer”! Wessen Nest?

    Eigentlich eine ziemliche Beleidigung für den hart und seriös arbeitenden Teil der Schweizer Industrie- und Finanz-Manager!

  6. sepp z. dit :

    Ich erkenne nicht so richtig das Argument in diesem Text.
    Für mich persönlich jedoch ist die FDP – die Handlangerin der Milliardäre und ausländischen Profiteure und Spekulanten – die Totengräberin jeglicher liberaler Werte in der Schweiz.

  7. Albert Zimmermann dit :

    Und dann lassen sich die sogenannten “Volksvertreter” den Namen eben solcher Versager einfach so vorbuchstabieren……….damit “Wahlen ” neben dem Filz den Bananenrepublik-Status weltweit zementieren

  8. Scheinbar passt es Herr Noser nicht, dass über die MInderinitiative das Volk demokratisch abstimmen darf. Dieser Herr entlarvt sich selbst, er kann ja nichts anderes sein als ein reiner Lobbyist und Bankenknecht.

    • Daniel Christinat dit :

      Herr Gfeller, der Kandidat hat hundert Punkte. Der ganze Text ist alleine aufgebaut um diesen zentralen Satz gegen Thomas MInder und seine Initiative zu platzieren. Der Rest ist reine Beilage. Ja, er entlarvt sich selbst – denn die Abstimmung geht wohl auch an sein Portemonnaie – und da ist auch Herr Noser sich selber am nächsten.

  9. Hugo Reichmuth dit :

    Mein Vorschlag zur Behebung des Übels: Ein neues Gesetz besteht aus drei Sätzen (Nebensätze und Aufzählungen verboten) und fertig. Diese drei Sätze müssen 100 repräsentativen Personen (d.h. maximal 1-2 Juristen und noch weniger Politiker) vorgelegt und verstanden werden. Wird der Artikel von weniger als 2/3 der Gruppe verstanden, wird es vereinfacht.
    Der Vorschlag hört sich wirr an, aber versuchen Sie so Partikularinteressen einfliessen zu lassen! Mit drei Sätzen haben Sie nur den Grundsatz – und nicht die 1000 Ausnahmen.
    Der Vorteil ist, dass mangels Akzeptanz die Gesetzesflut auch abnimmt.

    • Hugo Reichmuth dit :

      Einige werden einwenden, dass hierdurch Finessen nicht möglich sind. Tatsache ist doch, dass heute nach dem Buchstaben, aber nicht nach dem Geist eines Gesetzes gehandelt wird. Im Grunde genommen führt der heutige Detailwahn dazu, dass der Respekt abnimmt wegen der schieren Menge an Gesetzen, ihrer Unverständlichkeit und wegen der primitiven Moral (“Was nicht verboten ist, ist ausdrücklich erlaubt – suche die Lücke, lieber Jurist!”) die dahinter steckt.
      Natürlich wird man in Bern so etwas nie in Betracht ziehen – weil Politiker als Letztes das Volk und die Allgemeininteressen vertreten.

  10. Thomas Zaugg dit :

    Nu? Herr Noser macht in diesem Artikel genau das, was er kritisiert:
    Er stellt seine Interessen über alles andere und deklariert – vor dem persönlichen Angriff auf ein paar Opfer: man will ja kein Weichei sein – Kompromiss und Einigkeit seien in der heutigen politischen Diskussion nicht mehr gefragt. Zu jenen, “die gemeinsam nach Lösungen für dieses Land suchen”, scheinen offensichtlich nur die zu gehören, die seiner Meinung sind.
    Reife Leistung. Wahrscheinlich liegt es an der Hitze.

    • Gunnar Jauch dit :

      Genau, Herr Zaugg!
      Ausgerechnet Minder als erstes Ziel von Nosers verbalem Rundumschlag zu wählen, ist wahrlich entlarvend. Wer hat denn alles Versucht damit Minders Abzocker-Initiative seit skandalösen 4 Jahren rumliegt, wer, wer, Herr Noser? Wer sind denn da die WAHREN Nestbeschmutzer? Es erinnert mich stak an 1968, als DeGaulle deklarierte “La rèforme, oui, la chie-en-lit, non” und dann Plakate mit seinem Profil auftauchten mit dem Text: “LA CHIE-EN-LIT, C’EST LUI!”

  11. hans nötig dit :

    Und inwiefern trägt nun dieser “Rundumschlag” zu einer Lösung der hier beschriebenen Probleme bei? Hier werden also keine eigenen Ideologien oder sogar Eigeninteressen vertreten?

    Herr Noser ist also gegen die Abzocker-Initiative und für das Steuerabkommen. Ok. Das hätte man aber auch mit Argumenten hinterlegen können, das hier ist einfach nur schlechter Stil. Zeigt jedoch ziemlich gut eines der Probleme in der CH-Politik auf, wenn auch eher unfreiwillig: Die erwähnten Eigeninteressen gepaart mit populistischen Versatzstücken wie diesem hier.

  12. Peter Schmid dit :

    “Die eigene Ideologie sowie Eigeninteressen werden über die Interessen der Schweizer Bevölkerung und Wirtschaft gestellt.” Da haben Sie recht Herr Noser. Gerade die FDP und die Wirtschaftsverbände sind darin führend, sich über die Interessen der CH Bevölkerung hinwegzusetzten. Oder können Sie mir bitte erklären wie ein reines Mengen-Wachstum, inklusive Wohlstandsverminderung der Bevölkerung aber dafür mit rapide abnehmender Lebensqualität, den Schweizern dient? Die einzigen Profiteure sind die Boni-Abzocker, Wirtschaftsbosse und die Neuzugüger. Herr Minder vertritt sehr wohl CH Interessen.

  13. John Peer dit :

    Ich würde mir gerade von der FDP mehr Ideologie wünschen statt die ewig gepriesene “Kompromissbereitschaft”, die am Ende nur für Klüngelei, Filz und Pfründeverteilung steht. Allerdings müsste es eine konsequent liberale Ideologie sein statt der momentanen Umverteilung von unten nach oben, oben nach unten und seitwärts in alle Richtungen und der Unterstützung des grassierenden Regulierungswahns. Ich würde sogar das kostenlose Verteilen von Bastiats Gesamtwerk an alle FDP-MItglieder mitsponsern.

  14. lucius mayer dit :

    In der Gegenwart? Seit der bürgerlichen Revolution des 19. Jh. regiert in der Eidgenossenschaft das Großbürgertum, der Geldadel, nur während des Bestandes der internationalen Arbeiterbewegung und der Sowjetunion etwas gedämpft. Seit 1990 verfestigt der Geldadel seine Herrschaft und erhöht dabei schnell seine Anteile am Volksvermögen und -einkommen. Herr Rudolf Noser FDP vertritt brav die Interessen des Geldadels. Anstatt ihn zu enteignen sollten die Anderen zu «Kompromissen» bereit sein.

  15. Pawel Silberring dit :

    Herr Noser versucht ziemlich plump, seine eigene Politik als “sauber”, alles andere als “Rechthaberei” und “Nestbeschmutzung” abzutun. Vor nur ca. 3 Jahren wurde nur schon ein Hinweis darauf, dass unser Bankgeheimniss seine Schattenseiten hat, von FDP (Fiala) als Nestbeschmutzung und von der SVP (Heer) als Landesverrat eingestuft. Nun sollen also Thomas Minder und Rudolf Strahm ins Fegefeuer, da sie etwas gegen die Boni-Exzesse unternehmen wollen. Herr Noser: Kompromiss und Einigkeit sind wichtige Werte, aber Sie haben hier dazu ganz sicher keinen Beitrag geleistet.

  16. Werren Dan dit :

    Rechthaber und Nestbeschmutzer; “Kompromiss und Einigkeit sind in der heutigen politischen Diskussion nicht mehr gefragt” – Herr Noser, Sie haben es auf den Punkt gebracht. Die Neo-Liberalen möchten nur eins: KEINE STEUERN BEZAHLEN. Wir wissen, dass ungefähr 1% der CH-Bevölkerung 60% des gesamten CH-Vermögens besitzt. Was ist denn ihr Ziel ? … dass 0,01% der Bevölkerung 99% des CH-Vermögens besitzt ?, den Sozialstaat abschaffen ?, Arbeitslose, Sozialbezüger, Pensionierte und Kranke Rechthaber und Nestbeschmutzer in Internierungslager verfrachten ? Ist dies IHR Kompromiss ??

  17. Walter Bossert dit :

    Ja, man konnte es vielleicht nicht anders erwarten, aber wenn schon frontal gegen bestimmte Personen, dann gegen die richtigen! und nicht genau gegen diejenigen welche doch oft noch versuchen Brücken zu bauen ! Das ist eben genau die falsche Vorgehensweise.

    • Reto dit :

      Genau. Die Aussage „Rechthaberei ist im wohl wichtiger als das Wohl des Landes.“ Zeugt von wenig Verständnis für den politischen Gegner. Es zeigt dem Gegenüber sogar grosses Misstrauen, weil Herr Noser nicht einmal glauben kann, dass es Herr Strahm ebenfalls ernst ist mit seiner Meinung. Diejenigen, welche in der Politik nur noch „Kämpfli“ sehen und gewinnen wollen, dabei jedoch die anderen gar nicht mehr versuchen zu verstehen, sollten sich im Sinne der erwähnten ur-schweizerischen politischen Tugenden aus der Politik zurückziehen oder beginnen zuzuhören.

  18. Tja – Lügen – Betrügen und das Volk belügen ist heute in der Regierung an der Tagesordnung.
    So lange Landes-Verräterinnen am Ruder in Bern hocken scheint die Schweiz verloren zu gehen. Die Landesverkäufer machen ungehindert weiter und befriedigen nur ihr eigenes EGO. Die einstige Einheti in Bern ist zerstritten und blufft täglich ein gutes Bild vor. Es wird mit Eifer versucht das Volk zu manipullieren und in die Enstirnigkeit zu leiten.
    Das Volk muss erwachen und den gesamten EGO-BR abwählen.
    ewz

  19. will williamson dit :

    “…Winkelried, der Held der Schlacht von Sempach und Symbol für Mut und Selbstaufopferung…”
    Bevor Winkelried die Speere der Habsburger gepackt hat, soll er gerufen haben: “Sorget für mein Weib und meine Kinder!”
    Er gilt daher als der Erfinder der Lebensversicherung.

  20. Jan Holler dit :

    Typisch FDP: Nicht etwa die Banken mit ihren Exzessen (Boni) und ihren halbseidenen Geschäften (Beihilfe zum Steuerbetrug, -hinterziehung) oder gar nachweislich kriminellen Tätigkeiten (Libormanipulation) werden von Ruedi Noser kritisiert, sondern diejenigen, die den Finger auf den wunden Punkt legen. Dass nach all den Verzögerungen (4 Jahre “Beratung” über die Abzockerinitiative) und mangelnden Willen zu gesetzgeberischen Grenzen der eine oder die andere mit ihren Aktionen überziehen, scheint einem Herrn Noser nicht in den Sinn zu kommen.

    • will williamson dit :

      Nicht zu stark aufregen. Vor längerer Zeit habe ich irgendwo gelesen, FDP heisse “Fédération Des Profiteurs”, auf deutsch “Föderation Der Profiteure”.

  21. Christoph L. dit :

    Und wer, bitte, ist hier der Rechthaber und Nestbeschmutzer ? Der Beitrag beginnt nosermässig originell und vielversprechend. Aber dann muss Noser wohl von einem wichtigen Telefonat gestört worden sein, es hat nur noch für zwei billige (und argumentativ ziemlich hilflose) Ohrfeigen gereicht. Schade, “Rohrkreiperer” ist wohl noch eine gutmeinende Klassifizierung für diesen Text …

  22. Frank Hauser dit :

    Lieber Herr Noser. Edel Ihre ansicht aber als Vertreter einer Partei, welcher die Reichen, Banken und Konzerne näherstehen als der Bürger, finde ich Ihren Artikel befremdend wenn nicht schon einen Affront. Ihre Parteikollegen würden mit Handkuss tiefere Steuern für Konzerne und Reiche unterschrieben. Aber das wir (rund 80%) der schweiz normale Arbeitnehmer sind und uns seit ca. 3 Jahren um eine durchschnittliche Lohnerhöhung von ca. 1% freuen dürfen währned in dieser Zeit Ihre Parteiklientel sich Boni und Lohnerhöhungen von weit über 10% gönnte. Denken Sie bitte wieder an den Mittelstand.

  23. urs dit :

    Herr Noser, vieles trifft zu. Wie einzelne hier bereits erwähnt haben, gilt dies für die Linken und für die ‘Bürgerlichen’. Aber für die ‘Bürgerlichen’ gibt es einige fundamentale gedankliche ‘Wargames’ mal zu machen. 1. Der Staat hat für Rahmenbedingungen zu sorgen – gehört dazu auch die Chancengleichheit? 2. Falls ja, dann braucht es Regelungen, welche den Konkurrenzkampf dahingehend steuern, welcher der Chancengleichheit eine CHANCE gibt. Und das heisst beispielsweise, JEDER hält sich an die Spielregeln. Und da hat es langfristig halt keinen Platz für Steuerhinterziehung. UND zwar global.

    • Urs dit :

      Kurzfristig hat es bereits keinen Platz für Steuerhinterziehung… Wie man in Europa mit seinen Neoliberalen Strategien aus Selbstregulierung und Eigenverantwortung beobachten kann… Selbstregulierung anstatt Staatlich, Parlamentarische Zivilgesellschaftliche Kontrolle, Aufsicht und Mitsprache wärend man uns gleichzeitig unter die Nase reibt das sich Unternehmen nur um die Profite zu kümmern haben.., ich lach mich kugelig…

  24. Herbert Frei dit :

    Ein ziemlich naiver Blog von Noser. Politik war, ist und wird immer sein Vertretung von Interessen. Niemand handelt gegen seine eigenen Interessen, auch wenn er – wie dies fast alle Politiker tun – sein Partikularinteresse als Allgemeininteresse (was immer das ist!) verkauft. Interessen zu vertreten, ist nichts Unmoralisches. Wichtig für Demokratie und Rechtsstaat ist vor allem die Transparenz. Interessenbindungen und Einkommen jeglicher Art müssen offen gelegt werden. Dann kann der Bürger auch beurteilen, wer in wessen Namen spricht. Gerade mit der Transparenz hat ja die FDP ihre liebe Mühe.

  25. Thomas dit :

    Obwohl ich auch nicht Nosers politische Ansichten teile, stützen viele Kommentare hier leider Nosers Kernaussage: Wir haben über breite Strecken die Fähigkeit zuzuhören und zu konstruktivem Streit verloren, diffamieren regelmässig Andersdenkende und verlieren uns viel zu oft in nutzlos-ideologischen Grabenkämpfen. Urs (7:59, 8:05) zeigt einen positiven Kontrast, bravo + danke!

  26. David Z. dit :

    Etwas geschmacklos Rudolf Strahm Nestbeschmutzung vorzuwerfen. Das jahrzehntelange Versagen der FDP bezüglich Bankengesetzgebung, keine griffigen Gesetze und die ewige Weigerung gegen Schwarzgeldwäscherei vorzugehen hat zur heutigen Situation geführt. Nur auf Druck von Außen wurden Anpassungen vorgenommen.
    Einzig hier kann ich Ruedi Noser zustimmen. “Die eigene Ideologie sowie Eigeninteressen werden über die Interessen der Schweizer Bevölkerung und Wirtschaft gestellt.” Die FDP hat die Interessen der Banken/Spekulanten jahrzehntelang über die Interessen der Bevölkerung und Wirtschaft gestellt.

  27. Realist dit :

    Recht hat er der Herr Nationalrat. Allerdings umgekehrt ist auch gefahren. Herr Noser ist auf dem rechten Auge blind. Die Schützenhilfe aus der Schweiz für die Wahlkampagne der SPD stört auch mich massiv. Die Bonikassierer aber ebenso.

  28. Sehr geehrter Herr Noser,
    Wenn Peter, sagte Spinoza, etwas über Paul sagt, erfährt man viel über Peter. Ich bedauere es, dass Sie genau das, was Sie kritisieren, selber praktizieren. Eine kommunikative Haltung in der Politik entsteht jedoch erst durch die kommunikative Praxis. Es mag sein, dass Ihre neoliberalen Interessen diese Haltung erschweren. Oder einfacher gesagt: Das Interesse an der Gewinnmaximierung der Besitzenden läßt nur schwer auch andere Interessen noch zur Geltung kommen. Ich wünsche Ihnen den inneren politischen Frieden – er wird den parlamentarischen Stil verbessern.

  29. brunner Franz dit :

    naiver gehts wohl kaum—politk heisst macht und die eigenen interessen durchsetzten—die CH hatte in den letzten 50 jahren einfach glück (ein paar historiker nennen es leicht anders), dass dieses konsesns getue erfolgreich war—aber jetzt, wo den andern staaten dies “glück” langsam aber sicher “auf den sack geht”, da sind unsere politiker am ende ihres lateins—das modell CH ist am anschlag, aber statt korrekturen vorzunehmen lieber auf andere zeigen “nestbeschmutzer” etc—sowas von erbärmlich

  30. Walter Boshalter dit :

    Auch ich träume von der Pragmatischen Partei der Schweiz, welche sich ideologiefrei auf Fakten, Trends und Wahrscheinlichkeiten von Prognosen beruft.

    • Marc Hubacher dit :

      Eine weniger ideologische Partei wäre wünschenswert (und ist sicher nicht die FDP). Insbesondere sollte die Ideologie nicht die Fakten verzerren. Aber ganz ohne Werte geht es nicht. Liegen erstmal die X möglichen Entscheidungsalternativen auf dem Tisch mit ihren Folgen und den Eintrittswahrscheinlichkeiten dieser Folgen, muss man wählen. Und hier kann keine Wissenschaft weiterhelfen, hier geht es um individuelle Vorlieben, Werte und Ideologie.

      • Herbert Frei dit :

        Richtig. Ideologie sollte kein Schimpfwort sein. Eine ideologiefreie Politik gibt es nicht. Jeder Mensch hat bestimmte Prägungen, Vorlieben, Werte, Prinzipien und Vorstellungen. Gescheiter wäre es, man würde die Karten offen auf den Tisch legen und klar machen, von welchen Voraussetzungen und Überzeugungen man ausgeht.

  31. Marc Hubacher dit :

    So ein Quark. Jede Partei vertritt letztlich Partikularinteressen. Die FDP wählt man, wenn man vom Papi einige Milliönchen gewonnen hat. Zudem basiert – wie Adam Smith schon sagte – die Wirtschaft gerade auf Eigeninteresse. Wer für die Wirtschaft politisiert, politisiert somit dafür, dass die beteiligten Akteure ihr Eigeninteresse möglichst hürdenfrei (ohne existenzsichernde Löhne zahlen zu müssen und ohne Rücksicht auf die Natur, welche letztlich unsere Lebensgrundlage darstellt) verfolgen können. Wer Noser glaubt, ist schlicht naiv.

  32. Bernhard Piller dit :

    Aber aber Herr Noser, ich dachte immer, wir müssten aufhören, national zu denken ! Planetarisch oder zumindest pan-europäisch sollte es sein . Herr Strahm ist offenbar für eine lückenlose und grenzenlose Besteuerung aller Bürger, ich bin z.B. dagegen. Um Himmels Willen, was haben hier die Grenzen zwischen den Staaten zu tun und warum darf sich Strahm nicht äussern? Wer definiert hier eigentlich, was der Schweiz nützt und was schadet ? Dies ist der Anfang eines totalitären Regimes….

  33. Nico Meier dit :

    Leider ist es genau die FDP, die Partei Nosers, die wie eine Fahne im Wind je nach Volkesmeinung ihre Parolen von heute auf morgen ändert.
    Wie soll man mit solchen Politikern über eine längere Zeit zusammenarbeiten, wenn ich heute nicht sicher sein kann, sie auch morgen noch an meiner Seite zu haben?

  34. Gerold Strati dit :

    Werter Herr Noser! Sie gehören zu jenen Politikern, die sich selbst u. dem geneigten Wähler vorgaukeln:
    Das Jahrzehntelang, von Bankern u. Finanzdienstleistern, unter dem Patronat der Mitte/Rechts-Politik,
    entwickelte “Geschäftsmodell”, bei uns ist ihr Schwarzgeld sicher, sei weiterhin DAS ERFOLGSMODELL!??
    Heute ist die zunehmend isolierte Schweiz im Streit mit dem Rest der der Welt. Nicht nur mit dä Düütsche.
    Siehe auch z.B. USA, Italien, Frankreich. Dazu kommen Rückforderungen der verarmten Griechen,
    u. aller ehemaligen Schurkenstaaten in Afrika, die das gebunkerte Geld zurück haben wollen.

  35. bruno dit :

    Gibt es.. die wirklichen Ehrlichen und absolut Vertrauenvollen Politiker….wenn ja…sind das die Rechtshaber und Nestbeschmutzer…die gerade das zum Ausdruck bringen was in unserem Staat fehlt. Sind Netzbeschmutzer die, die viel zu hohen Löhne, die Steuer Ungerrechtigkeit und Hinterziehung anklagen, ist Rechtshaberei das was einigen Leuten in der Wirtschaft und Politk gar nicht passt, vorallem dann wenn dies aus der Bevölkerung kommt…Diese zwei Begriffe haben sich vorallem in der Wirtschaft und Politik gebildet ..dort wo niemand Schuld sein will wenn etwas schief geht.

  36. Walter Bossert dit :

    Aus meiner Sicht fängt die Veränderung schon beim Bundesrat an und verstärkt sich gegen unten. Wir haben in der Schule noch gelernt, dass der Bundesrat dafür zuständig sei die unterschiedlichen Interessen so festzulegen, dass möglichst alle einen Fortschritt sehen. Heute ist das ganz anders, Parteikämpfe werden bis in den Bundesrat getragen und damit sind die einzelnen BR zu reinen Vertretern Ihrer Partei verkommen. Dies wird merkwürdigerweise besonders bei den Frauen deutlich, genau da wo ich eher das Gegenteil vorausgesetzt hätte.

  37. G. Meier dit :

    In unserer heterogenen Schweiz braucht es Kompromisse. Soweit gehe ich mit Ruedi Noser einig. Thomas Minder aber als Totengräber unserer Wirtschaft zu bezeichnen, ist eine ungerechte Beschuldigung. Warum kam es überhaupt so weit, dass er die Abzockerinitiative lancieren musste? Zuerst war die Gier der Manager, die sich in äusserst unanständiger Weise gegenseitig Lohn- + Bonierhöhungen zusprachen, dass es einem schwindlig wurde. Langfristiges Denken musste kurzfristigem Erfolg weichen. Die Politiker liessen sie gewähren und haben zu lange taktiert, um glaubwürdig dagegen anzukämpfen. Eigengoal!

  38. Markus Döbeli dit :

    Hier schreibt der Falsche das Richtige. Es sollte sich kein FDPler über Bankgehemnis und Steuern auslassen, das beisst sich. Aber im Grunde hat er Recht, es geht um die Zukunft der Schweiz und die Zukunft der Wirtschaft. Und da braucht es Verhandlungen und Lösungen. Und wenn wir GER oder GBR oder USA etc. einen Kompromiss-Vorschlag machen, dann heisst von allen Seiten, unsere Unterhändler seien Weicheier oder Weichspüler oder Feiglinge usw. Aber am Schluss sind es die (manchmal auch schmerzenden) Kompromisse, welche zur Lösung des Problems führen, und nicht, dass man seinen Grind durchsetzt.

  39. Kurt Ochsner dit :

    Ein billiges, dürftiges Artikelchen vom ansonsten geschätzten R. Noser. Indem er R. Strahm und andere, die das Bankgeheimnis gegenüber Steuerbehörden aufheben wollen, als “Nestbeschmutzer” tituliert, umgeht er es, sich mit deren Argumenten auseinanderzusetzen. Dabei ist es doch klar: Die Interessen deutscher Steuerbetrüger und deren Hehler bei den Banken sind nicht automatisch Interessen der Schweizer Bevölkerung. Und Nestbeschmutzer sind wenn schon diejenigen, welche die demokratisch beschlossenen Gesetze nicht einhalten.

  40. David Rüegg dit :

    Nein, es bringt nichts ohne Rücksicht auf Verlust etwas zu erzwingen, nein, es ist nicht besonders ehrenhaft ausländische Politiker (egal wie Nahe einem deren Gesinnung ist) zum Datenklau anzustiften. Allerdings sehe ich hier auch Verzweiflungstaten; wie gross ist denn die Bereitschaft der Wirtschaft den überbordenden Löhnen selbst Grenzen zu setzen, wo bleibt die Einsicht des Finanzsektors, dass auch reiche Leute Steuern zu bezahlen haben und unsere Banken kein Recht darauf haben die Steuergesetze anderer Länder zu unterlaufen?

  41. Seraphim dit :

    Herr Noser,
    Gerade die ehemalige StaatstragendeFDP ist Sympbol der Polarisierung. Würde man dieser Partei heute noch einmal die selbe Machtfülle geben wie sie vor 150 Jahren hatte, was für ein Land hätten wir da ? Ein Land regiert von Kapitalvögten und Wirtschaftskapitänen.
    Zum Thema Nestbschmutzer : Die FDP hat mir ihrer unsäglichen Unterscheidung von Steuerhinterziehung und Steuerbetrug viel Dreck in unser Land geholt und bezeichnet nun jene die aufräumen wollen als Nestbeschmutzer. Mit verlaub, ihr habt uns eben aus Gier die knietiefe Sauerei eingebrockt !

    • Herbert Frei dit :

      In der Tat hat die FDP zur Finanz- und Bankenkrise vor allem geschwiegen, resp. ihre Klientel geschützt und davor gewarnt, “das Kind mit dem Bade auszuschütten”. Die Mittelklasse, einst eine freisinnige Bastion, hat sie weitgehend verloren. Sie mutiert langsam zu einer Zwergpartei der Hochfinanz.

  42. Thomas Hartl dit :

    Was hätte der bescheidene Niklaus von der Flüe wohl über die Boni unsere Bänker gedacht ?

    Würde sich der Winkelried nochmal in die Speere werfen, wenn er wüsste dass seine Nachkommen dem Geldadel helfen das Vermögen zu verstecken ?

    Hatten die drei Eidgenossen von Uri, Schwyz und Unterwalden wirklich die Vision einer Schweiz vor Augen, in der nur Geld zählt ?

    Ich weiss es nicht, aber eines ist gewiss: Wir Schweizer verdanken den Nestsbeschmutzern in unserer Geschichte unendlich viel, nicht zuletze die Freiheit hier und jetzt unsere Meinung kuntun zu dürfen.

  43. Hans Müller dit :

    Interessant, dass ausgerechnet ein FdPler gegen Minder und seine Initiative wettert. Minders Initiative ist schliesslich nur deshalb so poplär, weil insbesondere die FdP sich immer (und immer noch) geweigert hat, etwas gegen die masslose Abzockerei zu unternehmen. Damit verkörpert gerade die FdP genau das was Noser kritisiert: Anstatt sich für das Wohl des Landes einzusetzen, vertritt sie unter dem Deckmäntelchen des Liberalismus die Interessen der Banker, der Abzocker, und der superreichen Steuerhinterzieher.

  44. Werren Dan dit :

    Monsieur Noser: vous montrez votre vrai visage ! Vous soutenez uniquement le fric et l’economie des banksters ! Vos commentaires sont très proches d’un certain Monsieur Aljaksandr Lukaschenka. Vous essayez eliminer vos adversaires avec les mots d’un dictateur sans aucun respect d’autrui. Vous vous foutez totalement de la reputation suisse ainsi de la paix social. Monsieur, personne n’est trop grand pour son propre cercueil, même pas vous ! (Keiner ist zu gross für seinen eigenen Sarg, auch Sie nicht Herr Noser !)

  45. Leo Stadler dit :

    Lieber Herr Noser,

    Ich habe heute im Tagi gelesen, dass der Schweiz jährlich 16 Milliarden wegen Steuerhinerziehung entgehen. Sie würden der Bevölkerung einen riesen Gefallen tun, dies zu bekämpfen, stattdessen versuchen Sie und Ihre Partei, diese gesellschaftsschädlichen Kriminellen zu schützen! So viel zu Rechthaber und Nestbeschmutzer!!

  46. Marie V.Roth dit :

    Da macht es sich Ruedi etwas einfach. Kein Wort über die – betrügerisch dem Volk verkaufte – Unternehmenssteuerreform. Ein Milliardengeschenk für Reiche, Ruedi, das weisst du doch! Da würden die in steingemeisselten Herrn das schiere Grauen überkommen. Kein Wort über das – nicht dem Mythos der Herren entsprechende, inzwischen abgewirtschaftete Geschäftsmodell der Ch=. Steuerhinterziehung dank Bankgeheimnis. Kein Wort zum Schaden, den die “Spekulaten- Bankster” damit angerichtet haben. Kein Wort darüber, dass populistischer Nationalsmus nur dazu dient, diese Modell zu erhalten. Liberal? Nein!

  47. Mario Monaro dit :

    Normalerweise schätze ich was Ruedi Noser zur Politik beiträgt. Aber diese pauschale Attacke auf einen aktuellen und einen ehemaligen Parlamentarier ist doch ziemlich dünn. Herrn Minder steht es frei, sich für seine Sache einzusetzen. Dass er dabei engagiert oder auch überengagiert ist/sein soll wird das politische System der Schweiz kaum erschüttern. Den Vorwurf an Strahm kann ich nicht nachvollziehen, da ich nicht weiss, auf welche Aussage genau sich Noser bezieht. Aber kurz lieber Herr Noser: Sie haben viele gute Inputs gegeben, aber dieser gehört für einmal nicht dazu.

  48. Jonas Manser dit :

    Wow, ich bin beeindruckt. Dass sich Politiker in der Hitze der Diskussion mal widersprechen – das kann passieren. Aber dass Sie, lieber Herr Noser, innerhalb von so wenigen Zeilen genau das tun, was sie zuerst am politischen Diskurs bemängeln: Das ist die Härte. Zuerst fordern Sie Diskussion und Räson zum Wohle der Schweiz, nur um gleich danach wieder Worte wie “Nestbeschmutzung” für politische Gegner auszuteilen. Mit anderen Worten: Sie haben offenbar das Monopol zu entscheiden, was richtig ist für die Schweiz und was nicht. Wer sich dem nicht beugt, wird beschimpft. Das ist peinlich.

  49. Robert dit :

    “Eigeninteressen werden in der heutigen Politik oftmals über die Interessen der Schweizer Bevölkerung und der Wirtschaft gestellt”. Das tönt so als gäbe es tatsächlich noch Politiker die völlig uneigennützig politische Ämter anstrebten nur um dem Volk zu dienen. Der Autor findet lediglich, dass die Eigeninteressen “oft” über die Interessen der Schweiz gestellt werden. Was für eine Träumerei. Wenn es sowas mal gegeben hat, so ist es wohl sehr, sehr lange her. Heute gehts in der Politik um Geld und Macht und Selbstverwirklichung.

  50. Knopf Peter dit :

    Einen derart schwachsinnigen Blog habe ich selten gelesen. Liberal sein hat heute mit Abzockerei leider sehr viel zu tun. Als früherer Diplomat kenne ich den internationalen Ruf der CH: er ist heruntergekommen! Die FDP wünscht sich die CH offenbar als Hehlerstaat. Noser, hören Sie auf ihr Politgeschwätz in der Oeffentlichkeit zu verbreiten und treten Sie aus dem NR zurück. Sie schaden nur der FDP, dem kläglich Rest der “liberalen” FDP-Mitglieder und der Schweiz.
    Gute Besserung!

  51. Ich finde den Artikel extrem unreif – geschrieben von einem politisch und menschlich unreifen Menschen.
    Hoffentlich wird die Abzocker-Initiative angenommen – Weil es der Schweizer Wirtschaft nützt. Im Gegensatz zur invasiven Bevölkerungsexplosion, welche in den 60ern von der FDP gezündet wurde, um abzocken zu können. Kein Wunder ist die FDP gegen die Abzocker-Initiative :-) Jetzt wissen wir’s.
    Das auch noch Herr Noser: Je nachdem wie man rechnet, müssen zwischen 93 % und 80 % der Lebensmittel importiert werden. Und die Rechthaber behaupten, es sei nicht so.

    • Georg Urs What dit :

      Unreif – und rückwärtig: “gemeinsam gegen die «bösen Vögte» aus Habsburg ” – aus den bösen Vögten von damals sind heute zumindest bessere Tourismusverantwortliche geworden. Sogar die Schweizer fahren in Scharen “in den Osten” nach Österreich. Das Produkt ist einfach besser dort. Punkt.
      Herr Noser hat wenig Erfolgsausweise anzubieten, er ist halt gern z`Bern und in den Medien. Inhaltlich versucht ers zwar immer “strategisch”, staatstragend und/oder philosophisch, nie beeindruckend, oft naiv-unreif, zumeist – peinlich. Schuster bleib bei Deinen Leisten und deiner Herzunft.

  52. Martin dit :

    In wenigen Worten das Problem der Schweiz auf den Punkt gebracht. Bravo Herr Noser.

  53. Pierre-André Liechti dit :

    Die meistens negative Kommentare überraschen mich nicht. Noch weniger überrascht mich, dass die FDP an den Pranger genagelt wird, wie wenn diese Partei allein für die Probleme die uns heute beschäftigen die Schuld trägt. Was mich aber sehr stört ist der Stil dieser Kommentaren. Einen Politiker, der den Mut hat eine klare Meinung über eine brisante politische Vorlage zu veröffentlichen, und dessen Partei so zu diffamieren ist nicht förderlich. Leute, reinigen Sie doch Ihren eigenen Hinterhof zuerst.

    • Alexander Müller dit :

      Mut? Herr Nosers Argumentation ist für jeden der sich zur Meinungsfreiheit und eines aufgeklärten Gedankengutes bekennt völlig unhaltbar und wirr. Wobei Argumentation noch zu viel gesagt ist. Der Beitrag glänzt ja durch Abwesenheit dieser für Herr Noser scheinbaren Nebensächlichkeit (es geht schliesslich nur um Interessen, wer braucht schon Argumente nicht?). Es als mutig zu bezeichnen eine derart plumpe, polemische und undurchdachte Meinung zu veröffentlichen finde ich etwas gewagt. Hätte Herr Noser seine Gedanken selbst einmal geprüft, wäre er (hoffentlich) erschrocken. Wäre besser gewesen

  54. Burgmeijer dit :

    Schon peinlich was dieser FDP -er hier von sich gibt. Schade das in der Tagi solche unsachliche Beiträge publiziert werden. Die Nestbeschmutzer sind die Banken. Hier wird doch die Sauerei veranstaltet. Hier wird Illigal Millionen Geld verdient (Und legal mit Schwarzgeld!) und unter Topkader verteilt. Überlegt euch, wenns noch SVP und FDP geht soll das weiterhin so funktionieren.

  55. Bruno Oerig dit :

    Bei der Aussage, dass die schweizer Wirtschaft ‘…im Fegefeuer untergehen wird…’, wenn die Abzocker-initiative angenommen würde, sind ‘…die unverrückbaren, in Stein gemeisselten alten Helden…’ bereits vor Lachen tot umgefallen. Das gehört wohl in die Kategorie ‘… eigene Ideologie sowie Eigeninteressen …’.

  56. Hans Meier dit :

    Wir sind bald zurück im Mittelalter. Mit innigem Glauben und Hoffnungen statt Vernunft und Wissen werden erhabene Lösungen gefordert. Sokrates sagte: “Ich weiss, was ich nicht weiss.” Das kümmert kaum einen Politiker.

  57. Ruedi Noser dit :

    Man mag die politische Diskussion aus verschiedenen Winkeln betrachten. Aber wenn ein politischer Entscheid demokratisch gefällt worden ist, hat man das zu akzeptieren und nicht hinterrücks zu sabotieren. Auch ist und bleibt es eine Zwängerei, eine Volksinitiative durchdrücken zu wollen, deren Anliegen und Forderungen zu 90% vom Parlament im Gegenvorschlag übernommen worden sind. Es geht um Grundprinzipien, nicht um den politischen Standpunkt.

    • Roland Peter dit :

      Herr Noser, bei allem Respekt, ich glaube Ihnen kein Wort! Soll ich hier wirklich alle Schandtaten der FDP auszählen? War/ist es nicht die FDP, die allen voran, den Bankensektor um jeden Preis in Schutz nahm/nimmt? Und wie sieht es mit den Steuergeschenken für die Reichen und Expat aus? Bürgerliche Parteien scheinen in der Tat entweder die Eigeninteressen voran zu stellen oder unter einer Wahrnehmungsstörung zu leiden. Dies natürlich zum Wohle des Volkes. Extreme Reaktionen wie die Initiative von T. Minder sehe ich als normale Reaktion darauf, dass viele Bürger die Nase voll haben!

    • Thomas Zaugg dit :

      Finde es erstaunlich, dass Sie sich nochmal zurück wagen. Bitte schreiben Sie doch das nächste Mal besser nichts, wenn Sie keine Zeit haben. Sie haben mit Ihrem Artikel garantiert nichts zu Kompromiss und Einigkeit beigetragen, im Gegenteil. Es macht sich z. B. immer gut, wenn man zuerst mal versöhnlich Selbstkritik übt. Aber diesen Begriff scheint es bei der FDP ja schon geraume Zeit nicht mehr zu geben. Wenn Herr Minder meint, eines seiner wichtigsten Anliegen sei nicht erfüllt, dann ist es sein gutes Recht, seine lang und hart umkämpfte Vorlage dem Volk vorzulegen.

    • Thomas Hartl dit :

      In einer Demokratie darf eine Volksinitiative keinesfalls als Zwängerei betrachtet werden, auch wenn genau dasselbe Anliegen, trotz demokratischem Entscheid, mehrfach wieder an die Urne gebracht wird. Ohne diesen Beharrungswillen hätten schweizer Frauen wohl auch heute noch kein Stimm- und Wahlrecht. Auch wenn es für manchen Politiker unbequem sein mag, Auch Grundprinzipien sind bei uns nicht in Stein gemeisselt, sondern werden immer und immer wieder neu ausgehandelt, und das ist gut so.

    • will williamson dit :

      “Man mag sich fragen, was das Grüppchen wohl von der aktuellen Politik in diesem Land halten mag. Oder gar, welche Persönlichkeiten bei einem Neubau des Bundeshauses in ferner Zukunft je ihren Platz auf dem Sockel einnehmen könnten.”
      Was die wohl von der FDP-Politik der letzen Jahre halten würden?
      Einen der drei auf dem Sockel könnte man durch den ehemaligen FDP- Bundesrat Walter Stampfli, den Vater der AHV, ersetzen. Die heutigen Sozialversicherungs- “Laubsägeler” haben dort keinen Platz.

    • “… Auch ist und bleibt es eine Zwängerei, eine Volksinitiative durchdrücken zu wollen, deren Anliegen und Forderungen zu 90% vom Parlament im Gegenvorschlag übernommen worden sind…” Eine Initiative an die Urne zu bringen ist Zwängerei? Gehen Sie in ein EU-Mitglied – Dort herscht die Form von “Demokratie”, die Ihnen ganz bestimmt zusagt.
      Das auch noch: Je nachdem, wie man die Punkte der Anti-Abzocker-Initiative gewichtet, wurden nur 10 % im Gegenvorschlag übernommen. So kann man es auch sehen. :-)
      Natürlich sind Sie für den EU-Beitritt – Weil damit die Demokratie abgeschafft wird.

    • Urs dit :

      So wie bei der 2t Wohnungsinitiative die aus allen nur erdenklichen Lagern hintertrieben wird. Analog der Strassenverkehr wo sich vermehrt durchsetzt mit eigenen Regeln zu fahren oder die aberwitzigen AGB’s mit denen schon so mancher Mitmensch hier im Land kräftig und ganz nach moderner liberaler Gesinnung über den Tisch gezogen wurde. Früher hätte man gesagt betrogen. Heute sagt man, selber Schuld. Früher galt, nach Treu und glauben, Heute gilt, such Dir einen Anwalt. Ethik und Moral haben sich sehr zu selber interpretierten Eigennutz-Standards hin verschoben. Grundprinzipien neu definiert.

    • Alexander Müller dit :

      Ich glaube dass Herr Noser die Grundprinzipien, um die es hier geht, nie wirklich verstanden hat. Natürlich hat er davon gehört und sie soweit akzeptiert und natürlich hätte er sich bei jedem Interview dazu bekannt. Aber wirklich erfasst, nein. Anders kann ich mir die Beiträge nach dem Motto “Meinungsfreitheit und demokratische Rechte ja, solange sie nicht stören” nicht erklären. Nur als Beispiel: Man kann sich immer gegen einen politischen Entscheid aussprechen, ihr Versuch diese Freiheit mit dem Vorwurf des Nestbeschmutzens zu beschneiden ist bedenklich für einen Nationalrat und “liberalen”

    • Jan Holler dit :

      Ach was, Herr Noser! “aus verschiedenen Winkeln”. Sie betrachten gar nicht, Sie urteilen ab. Wer sabotiert hinterrücks? Es ist offensichtlich, dass Sie Ihr eigenes Verhalten auf Ihre (politischen) Gegner übertragen, wie Sie es schon in Ihrem Blogbeitrag taten. Sie (die Bürgerlichen) haben mehr als 4 Jahre versucht, die Abstimmung zu Minders Initiative zu verhindern. Es sind Sie selber, der ein Problem mit den demokratischen Grundrechten hat.
      Welche Grundprinzipien meinen Sie eigentlich? Werden Sie deutlicher! Dann fällt Ihnen vielleicht auf, dass Sie sich selber an der Nase nehmen sollten!

  58. P. Frischknecht dit :

    Zitat: “Zwängerei, eine Volksinitiative durchdrücken zu wollen”
    Gibt es ein besseres Beispiel von Demokratie, wie die anstehende Abstimmung?
    Das Problem des Gegenvorschlages ist, dass er vier Jahre lang auch von ihrer Partei hinausgezögert und verwässert wurde.
    Wenn sie ein Problem damit haben, dass eine Volksabstimmung zu diesem Thema stattfindet beweisen sie bestenfalls ein merkwürdiges Demokratieverständnis.
    Und sollte dies der Fall sein, sind sie als Vertreter des Volkes im Parlament am falschen Platz und sollten umgehend zurück treten.

  59. Walter Bossert dit :

    Ich schiesse eigentlich viel nach links, aber wenn es einen Sozialdemokraten gibt den ich immer geachtet habe, dann war es Herr Strahm. Das möchte ich gerechterweise schon noch geschrieben haben!

  60. Peter Beutler dit :

    Dicke Post! Ruedi Strahm soll die Deutschen anstacheln, der Schweiz zu schaden. Schadet es denn unserem Land, wenn es hierzulande Menschen gibt, die mit BRD- Behörden zusammen etwas gegen deutsche Steuerbetrüger unternehmen, gegen Gauner, die ihr Diebesgut auf unseren Banken verstecken. Das ist ehrbare, grenzübergreifende Verbrechensbekämpfung. In wenigen Jahren werden wir froh sein, dass es Landsleute gegeben hat, die nicht wollten, dass sich Schweizer an kriminellen Geldern gütlich taten!
    Dieses Geld gehört nicht uns. Die Deutschen werden es sich zurückholen – auf Heller und Pfennig!

    • Peter-Jürg Saluz dit :

      Zu Herr Beutler: Meinen Kommentar zu Ruedi Nosers Gedanken habe ich schon abgegeben. In Sachen Strahm muss ich ihn jetzt aber noch ergänzen, denn auch ich habe kein Verständnis für die Deutschlandaktivitäten des ehemaligen Preisüberwachers. Mir liegt das Wort “Verrat” in diesem Fall auch näher als “Nestbeschmutzung”, obwohl (oder gerade weil) ich vieles am durchaus klugen Rudolf Strahm sehr schätze.

  61. Claudio Kuster dit :

    Hat(te) Herr Noser einen Hitzestau, als er beim erstmaligen Einstellen dieser Polemik gar noch die Herren Rudolf Strahm und Thomas Minder als “Landesverräter” bezeichnete? (siehe URL, dort ist jene Diffamierung noch ersichtlich). Dass sodann 90% der Volksinitiative im Gegenvorschlag übernommen worden sei, ist kompletter Schwachsinn, den bloss die Gegner verbreiten. Wahr ist: es wurden bloss etwa 40% übernommen, wie die Gegenüberstellung unseres Initiativkomitees zeigt: http://abzockerei.ch/Synopsis_Ggv.pdf

  62. Marius Meier dit :

    Nun ja, hat man nicht versucht der Abzocker-Initiative mittels Verschleppung im Parlament die Dynamik zu nehmen? 26. Februar 2008 wurde die Initiative eingereicht. Also man kann schon von stoischer Demokratie sprechen. Herr Noser, dass die Schweizer Wirtschaft im Fegefeuer untergehen wird, ist schon dick aufgetragen, wenn die Abzockerinitiative angenommen würde. Eigentlich will Herr Minder nur die Aktionärsrechte stärken, sowie das Risikoverhalten der Investmentbanker drosseln. Was genau haben Sie dazu erarbeitet? Oder finden Sie, wir sollen einfach fröhlich in die nächste Krise watscheln?

  63. Thomas Läubli dit :

    Ausgerechnet Ruedi Noser faselt davon, dass zu oft Eigeninteressen und Ideologien über das Wohl des Landes gestellt würden. Wie war das nochmals mit der Buchpreisbindung? Warum musste diese wohl zugunsten der IT-Branche dran glauben?

  64. Hans Müller dit :

    Herr Noser, was haben Sie eigentlich dagegen, dass jeder dort seine Steuern bezahlt, wo er auch die Leistungen der öffentlichen Hand in Anspruch nimmt? Oder um es mit dem CH Steuergesetz auszudrücken: dort wo sein Lebensmittelpunkt ist? Wenn einer Leistungen in Anspruch nimmt ohne dafür zu bezahlen, so ist das Betrug am ehrlichen Steuerzahler. Wenn es Ihnen und der FdP wirklich um das Wohl der Menschen gehen würde, dann sollten Sie sich für die ehrlichen Steuerzahler einsetzen und nicht für die superreichen Steuerbetrüger. Nestbeschmutzer sind diejenigen die sich für Steuerbetrüger einsetzen.

  65. Marie V. Roth dit :

    Es ging um Grundprinzipien. Die Frage stellt sich, um welche und wessen Grundprinzipien? Wenn Stahm, der über Jahrzehnte das Geschäftsmodell der Schweiz/ Banken aufgezeigt, gewarnt, unermüdlich für Transparenz gekämpft hat und dabei ungehört blieb – insbesondere von der FDP – nun nicht einfach kapituliert – und mit DEgenossen spricht, enspricht das seinen Grundprinzipien. Mein vollstes Verständnis hat er. Ebenso Minder, der dem Volk nach all den Geschichten die Möglichkeit geben will, darüber abzustimmen! Sie als Nestbeschmutzer und Rechthaber zu bezeichnen, entspricht nicht liberalen GP!

  66. Alexander Müller dit :

    Soll das etwa Sartire sein? Sich über die Diskussions- und Politikkultur im Land zu beklagen und im gleichen Atemzug die Personen mit anderer Meinung als “Rechthaber” und “Nestbeschmutzer” zu bezeichnen?
    Mit dem Vorwurf des Nestbeschmutzers stellen Sie sich, Herr Noser gegen eine aufgeklärte Gesellschaft. Inkonsequent und unlogisch ist er desweiteren. Wenn Sie Hernn Strahm zugestehen gegen das Abkommen zu sein, wieso soll er diese Meinung nicht auch gegenüber Deutschland vertreten? Oder hört für sie die Meinungsfreiheit an der Grenze auf..oder sobald ihre Interessen betroffen sind?

    • Alexander Müller dit :

      Und Minder..wieso soll er nicht für seine Initiative streiten dürfen, das Volk kann dann ja über Initiative und Gegenvorschlag abstimmen. Was Herrn Noser scheinbar vorschwebt ist eine “liberale Gesellschaft”,nur dass jene die gegen das von Noser postulierte “Landesinteresse” verstossen freiwillig auf genau die Ausübung jener Grundpfeiler einer liberalen Gesellschaft verzichten sollten. Ansonsten sie als “Rechthaber” und “Nestbeschmutzer” gekennzeichnet werden sollen. Was für ein plumper und kümmerlicher Beitrag. Am meisten wunder mich, dass der Autor das selbst nicht zu bemerken scheint.

    • Meinungsfreiheit und FDP: In den 80ern wollte man mich aus der Kantonsschule Büelrain werfen, weil ich gesagt habe, dass ewiges Wirtschaftswachstum nicht möglich ist. Die Kantonsschule Büelrain sei eine FDP-Schule und ich hätte gefälligst zu sagen, was gelehrt würde und nichts zu hinterfragen, sondern einfach Ja und Amen zu sagen. Ich können wählen: Rausschmiss oder Ja und Amen sagen. Ich habe mich dann für das Ja und Amen sagen entschieden. Nun ist die Zeit reif, die FDP vollständig und dauerhaft zu vernichten.

  67. will williamson dit :

    Politik ist so gut wie immer Interessenpolitik. Deshalb wurde die ursprünglich auf die “Pfaffen” bezogene Aussage auf die Politiker übertragen: “Wer glaubt, dass Volksvertreter das Volk vertreten, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten!.” Wir gehen also am besten davon aus, dass der Herr Noser in erster Linie seine eigenen Interessen und dann noch die der FDP vertritt. Damit diese Seite kein zu starkes Übergewicht erhält, müssen wir für eine ausgewogene Mischung sorgen indem wir noch genug – aber nicht zu viel – von den sogenannten Linken beimischen. Gleichgewicht ist gefragt!

  68. Mario Montessori dit :

    Wenn Noser seine Kritik an der grassierenden Kompromisslosigkeit auch nach rechts ausgedehnt hätte (SVP usw.),hätte man sie ernst nehmen können.
    Da er es nicht getan hat, bleibt seine “Analyse” bedeutungslos.

  69. Hofstetter dit :

    Das nicht zu Überlesende an diesem Blog ist: Die Leute gifteln sich an, als hätten sie was zu sagen. Leider auch nur Mainstream. Aber vielleicht ist Mainstream gut für die Psychohygiene?

  70. Fredi von Ballmoos dit :

    Bravo Ruedi Noser
    Nur leider hat Ihr Kommentar keine Wirkung, weil die Linken und die Grünen immer noch nicht wissen wo das Geld herkommt….
    leider.

    • Marius Meier dit :

      Ich weiss ziemlich genau, wo das “Geld” herkommt. Ich weiss aber auch, wer dieses “Geld” wieder verzocken wird, ehe der Bund mit Milliarden retten muss!

  71. Peter-Jürg Saluz dit :

    Solche dürftigen Kommentare sind keine Glanzlichter. Hoffentlich erwartet Ruedi Noser nicht, dass wir trotzdem zwischen den Zeilen lesen, was für ein Supermann der “Nichtrechthaber” und “Nichtnestbeschmutzer” ist. Andernfalls müsste man gewisse Dinge neu definieren. Recht hat Ruedi Noser nämlich nur selten, und das Nest beschmutzen kann man einzig durch Aktivitäten. Ruedi Noser ist also sicher kein Rechthaber und kein Nestbeschmutzer, ganz bestimmt aber auch kein Genie!

  72. Peter-Jürg Saluz dit :

    Ich muss mich noch einmal melden, weil ich eine Bitte an Ruedi Noser richten möchte. Es wäre schon, wenn der FDP-Nationalrat kurz vor den nächsten Wahlen zusammen mit Frau Fiala noch einmal so pointiert in Erscheinung treten würde. Es könnte dann – allerdings im gegnerischen Lager – viel Geld für die Wahlpropaganda gespart werden.

  73. Nun Ruedi Noser selber ist ein “Rechter Haber” und manchmal hat sogar er Recht. Er hat es zu etwas gebracht und gibt einer ansehnlichen Menge Leute Arbeit. Er ist ein Mann der Wirtschaft. Er ist ein sogenannter Liberaler. Der Liberalismus ist eine politische Ideologie und Bewegung, die eine freiheitliche politische, ökonomische und soziale Ordnung anstrebt. Im Grunde vertreten diese Leute eine “antiautoritäre Erziehung” der Ökonomie, das ist ihre Ideologie. Sie treffen dann auf die Antiautoritären der anderen, der Linken Seite. So entsteht das gegenseitige Klima verschmutzer Nester.

  74. Die eigene neoliberale Ideologie, sowie die Eigeninteressen der Wirtschaft und deren Verbände werden über die Interessen der Schweizer Bevölkerung gestellt. (So sollte es doch heissen)
    Und wenn schon Bruder Klaus, so dann vielleicht so: «Machet den zun nit zu wit!» (hat er da die Banken gemein?) «Mischt Euch nicht in fremde Händel». (Hatt er da die ausländischen Steuerbetrüger gemeint?) Heilige zu instrumentalisieren wenn es um lusche Geschäfte geht, ist politisch unklug? Und was die Winkelriede angeht, sie findet man höchstens noch als (vorgeschubste) Handlanger der Mächtigen.

  75. Richard A dit :

    Meine Gedanken dazu – die Schweiz – um nicht zu sagen die Welt – muss zuerst untergehen um wieder auferstehen zu können. Selbst die in Stein gemeisselten “alten Helden” wie sie Hr Noser nennt – werden die Erschütterung nicht schadlos überstehen. Alte später neue “Helden” werden beobachten und ihren Platz finden. Abgewaschen – restauriert – poliert. Für nächste Generationen bereit. Das Rad dreht sich bis es sich nicht mehr dreht.

  76. Jeanclaude dit :

    Herr Noser bringt es – unabsichtlich- auf den Punkt. Das Recht zu haben und zu befolgen steht für einige Bürger noch über dem Wohl des Landes. Heisst Wohlbefinden nur anders denkende oder kritisierende Menschen als Ketzer oder Inquisatoren zu bezeichnen? Herr Noser ist nett und sucht die Harmonie. Zu sagen hat er wenig und Stricke verrissen noch keine.

  77. Beat Cadotsch dit :

    Wenn die Steuerzahler aller Länder sich zusammentun, um den Steuerhinterziehern das Handwerk zu legen, dann ist das doch keine Nestbeschmutzung. Es sind die Steuerhinterzieher, die das saubere Nest der ehrlichen Steuerzahler beschmutzen.

  78. Theo Strub dit :

    Boni Exzesse, sowie Phantasielöhne ohne Bezug zu Kompetenz und Verantwortlichkeit sind leider eine Realität. Wo ist der Beitrag der FDP zu finden der diese Ungerechtigkeit in akzeptable Bahnen bringt? Der Markt kann es leider nicht richte!
    Dank Herrn Minder ist das Thema, wie sonst so oft nicht weg vom Tisch.

  79. Daniel Christinat dit :

    Wann kommt was Neues?Mag Nosers miese Kolumne nicht mehr sehen

    ‎”LANDESVERRAT UND RECHTHABEREI” durch Minder und Strahm – Nosers missglückte Kolumne:
    Seit Wochen nun wird u.a. beim Bund unter Politblog der letzte Eintrag von FDP-ZH NR Ruedi Noser eingeblendet mit Konterfei und fetter Schlagzeile – welch tolle Gratiswerbung für Herr Noser und seine Millionärspartei.
    Der Titel der Kolumne lautet offiziell “Rechthaber und Nestbeschmutzer” – von der Redaktion nachträglich geschönt … wenn man nämlich den Link (URL) anschaut, so heisst der Titel in Wirklichkeit **LANDESVERRAT UND RECHTHABEREI**

KommentierenCommentaire

Verbleibende Anzahl Zeichen:

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen (ausser Französisch). Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. La rédaction se réserve le droit de ne pas publier des commentaires, en particulier s’ils contiennent des propos diffamatoires, racistes ou dans une langue autre que le français ou l’allemand (dialecte exclu). Les commentaires avec un nom fantaisiste ou avec un faux nom identifiable comme tel ne seront pas publiés. Aucune correspondance ne sera échangée sur les décisions éditoriales.