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Politblog
Olivier Feller am, lundi 16. juillet 2012

Les vignerons méritent notre soutien

Heute vergeben wir eine Carte Blanche an den Waadtländer FDP-Nationalrat Olivier Feller. Régulièrement, le Politblog donne Carte blanche à des personnalités suisses. Aujourd'hui le conseiller national Olivier Feller (PLR/VD).

Le vignoble suisse est réellement sous pression. Non seulement la consommation globale de vins est en baisse depuis plusieurs années, mais la part des vins étrangers est en augmentation, en particulier pour les vins blancs.

Le phénomène s’est encore vérifié l’année dernière. Alors que la consommation globale a baissé de 2.3%, le vin blanc étranger a augmenté ses ventes. Au total, la part des vins suisses ne représentait plus que 37% de la consommation dans notre pays en 2011.

La qualité n’est pas en cause. Tout le monde reconnaît les progrès exceptionnels réalisés dans ce domaine au cours des dernières décennies. Cet effort s’est accompagné d’une diversification de l’offre pour s’adapter à l’évolution des goûts du consommateur.

A qualité égale, les vignerons suisses ne peuvent être que perdants sur les prix.

Les vignerons suisses sont sous pression. Ici une vendange en Valais. (Image: Keystone)

Mais nos vignerons ne peuvent pas faire des miracles au niveau des prix. Car ils ne travaillent pas dans les mêmes conditions que leurs confrères étrangers, en particulier dans les pays qui leur font de plus en plus concurrence.

Les vignerons suisses ne disposent pas, comme ailleurs, de grands espaces et de main-d’œuvre bon marché pour réduire les coûts. Ils doivent en revanche respecter des normes environnementales souvent plus contraignantes que dans de nombreux pays étrangers, y compris en Europe. A qualité égale, ils ne peuvent être que perdants sur les prix.

Dans ces conditions, le vignoble suisse ne devra sa survie qu’à une prise de conscience des consommateurs. Le vin est un produit du terroir. Si l’on veut conserver le nôtre, il nous faut accepter de le payer un peu plus cher qu’un vin étranger. Les raisonnements fondés sur la seule comparaison des prix affichés sont à courte vue. Ils n’intègrent pas la valeur de la diversité des produits et de la protection de l’environnement. Ils conduisent à des aberrations.

N’a-t-on pas vu une entreprise suisse dotée d’un ancien conseiller fédéral dans son conseil d’administration envisager de produire un succédané de gruyère aux Etats-Unis? Heureusement, la réaction a été immédiate et salutaire. Les vins suisses méritent bien, eux aussi, notre sollicitude.

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Olivier Feller est conseiller national (PLR/VD), directeur de la Chambre vaudoise immobilière (CVI) et secrétaire générale de la Fédération romande immobilière (FRI).
Olivier Feller ist FDP-Nationalrat (VD), Direktor des Waadtländer Hauseigentümerverbands und Generalsekretär des Hauseigentümerverbands der Romandie.

113 Kommentarecommentaires zusur “Les vignerons méritent notre soutien”

  1. nemo dit :

    Der Markt regelt dies schon

    • Josef dit :

      Schön wär’s. Die Bauernlobby wird die Steinzeit-Winzer sicherlich durchfüttern. Wer 2.5 kg/m2 Trauben produziert, von 60 auf 90 Oe aufzuckert, mit mehreren Gramm Kupfer pro m2 den Boden vergiftet, hat auf dem Weinmarkt nichts verloren. Qualitätswinzer, welche die Trauben auf 500g/m2 beschränken und häufig mit der Schere im Weinberg die Blüten, Blätter und Ranken schneiden, innovativ sind und den Boden wenig belasten, erhalten i.d.R. keine Subventionen, sind jedoch erfolgreich.

      • Mann mit Schweizer Lohn dit :

        Schade, dass der Josef nicht weiss, dass die Schweiz als einziges Land in Europa die Mengen gerade wieder, d.h. einmal mehr gesenkt hat und zwar je nach Gebiet zwischen 600 und 1200 g/m2. Im Uebrigen sind die Produktionsrichtlinien schärfer als die Biorichtlinien in Frankreich. Hallo Josef aufwachen und Schweizer Weine probieren, denn probieren hilft bei Ihnen auch mit studieren!

    • Martin Buser dit :

      Leider sind die meisten ausländischen Weine gar keine Weine nach Schweizer Lebensmittelrecht, sondern sind künstliche Mischgetränke auf eventueller Traubenbasis (kMGTB). Wenn nur Weine, welche unserer Lebensmittelverordnung (LMV) entsprechen, in die Schweiz eingeführt würden, dann hätten wir überhaupt kein Problem mit dem Markt. Wir Schweizer Winzer möchten nicht eine Änderung der LMV, sondern dass alle Weine, welche dem LMV nicht entsprechen nicht als Wein in Flaschen, sondern nur als kMGTB in Tetrabriks, Pet-Flaschen oder Büchsen verkauft werden dürfen.

      • Claire Marx dit :

        Hr. Buser, ich kaufe und trinke selten Wein. Von kMGTB höre ich hier das erste Mal – und bin enttäuscht. Enttäuscht, dass sich die Schweizer Winzer nicht besser vermarkten und sich mit Öffentlichkeitsarbeit von kMGTB distanzieren.
        Übrigens, wie erkenne ich im Geschäft den Unterschied zwischen “Wein” und “kMGTB”?

        • Martin Buser dit :

          Wie erkennt man kMGTB? Weinflaschen zu Schleuderpreisen (unter 6 CHF) sind immer Kunstgetränke, denn machen wir mal die Rechnung: Gärung 75 Rp, Filtrierung 50 Rp, Abfüllung 25 Rp, Zapfen 35 Rp, Flasche 45 Rp und Etikette 40 Rp machen 2.70 CHF, der Verkäufer macht 1.50 Marge, wir sind bei 4.20 HF und haben noch keinen Rappen für die Trauben und den Transport! Kann sich ja nur um kMGTB handeln. Wie erklären Sie, dass gewisse Weine aus Übersee seit 20 Jahren immer gleich “munden”? kMGTB! Wie kann ein Cabernet Sauvignon 2-jährig schon rund sein? kMGTB! Ich brauche 4 – 5 Jahre wie im Bordeau.

      • Peter Baldinger dit :

        Sie sind ein Schlitzohr M. Buser!
        Als Profi wissen Sie doch sehr genau, dass ohne sehr aktive chemische Spritzung der Reben bei uns überhaupt nichts geht.
        Das Klima ist zu feucht bei uns für Weinbau!

        • Martin Buser dit :

          @ Baldinger: Bin als Profi kein Schlitzohr, denn in meinem Betrieb sind nur hochresistente Rebsorten gepflanzt, welche überhaupt keine einzige Spritzung in unserem Klima benötigen und sehr schnell im September-Oktober einen sehr hohen Reifegrad (>95°Oe) erreichen. Reben sind Uferpflanzen von Flüssen, die Wurzeln im Wasser, das Blattwerk an der Sonne. Unser Klima ist seit der Klimaerwärmung optimal für die Rebkultur, vor allem auf frischen Böden, welche noch nicht Jahrhunderte Monokultur erduldeten. Deshalb optimale Produktionsbedingungen für aromatische Weisse und schwere tiefe kräftige Rote.

        • Müller Remo dit :

          Sehr geehrter Herr Baldinger
          Und ob das geht! Ich habe nur solchen Reben gepflanzt. Wer der Natur Sorge tragen will muss früher oder später auch was dafür tun. Auch Feuchtigkeit ist in den Griff zu bekommen, vielleicht mit mehr Aufwand im Rebberg.
          Ich gehe den Weg, wer die Natur liebt, findet auch den Unterschied zu den andern Weinen.
          Ich kann Herr Buser’s Aussage nur unterstützen.
          Gleiches mit gleichem Vergleichen ist immer mein Vorsatz. Wein ist nicht gleich Wein
          Ich bin jedem dankbar der sich so dafür einsetzt.

  2. Peter Voegtlin dit :

    …also soll ich fuer schlechtere qualität mehr bezahlen oder was? Herr feller, sie koennen ja jemanden anders als dumm verkaufen, waehrend ich dazu einen guten burgenlaender trinke.

    • Mann mit Schweizer Lohn dit :

      Nun, denn bezahlen wir den Lohn von Herr Voegtlin den nächsten Monat mit Euro. Mal gucken, was er dann sagt!

      • Martin Buser dit :

        Schlechtere Qualität des Schweizer Weins? Schade, dass auf die Nase und den Gaumen von Herrn Vögltli kein Verlass ist. Schauen Sie mal den Weltmeister-Wettbewerb beim Pinot noir in Sierre der letzten 10 Jahre: 4 – 5 CH, 1 – 2 D, 1 – 2 A und 1 – 2 I, leider keine Burgunder auf den Ersten 10, keine Chambolle-Musigny, keine Gevrey-Chambertin, keinen Vosne-Romanée, sondern Bündner, Nordwest Schweizer und Walliser sind die besten Pinot noir Winzer. Auch bei den Merlot, den Chasselas, den Sirah etc. sind wir bei weitem die Besten. Und in dieser Kategorie sind wir auch vom Preis her sehr kompetitiv.

  3. Silvie Blake dit :

    Warum sollte der CH-Bürger schweizerische Weine trinken? Er steht ja selber unter Druck, unter dem von der FDP stark geförderten Ausländer-Wahnsinn.

    • Marco Casutt dit :

      Es gibt viel zu viel Ausland auf der Welt.

      • Yvonne Evans dit :

        ganz recht,,,, dass es zuviel Ausland in dieser Welt gibt kann ja noch durchgehen,,, aaaaaaber die vielen Ausländer in der Welt,,,, sowas geht wirklich nicht !!!!!!

        • Mauz dit :

          Nur soviel. Wer gern Wein hat, trinkt meist auch einen Teil CH-Weine. Die Winzer selber sind aber zuwenig authentisch und wollen Weine mit “Australischem Flair” machen. Lasst das — und mehr als 12,2 Grad brauchts auch nicht. Dafür aber eine Weinausstellung mit REIN SCHWEIZER Weinen.

          • Es gibt eine reine Weinausstellung und dort gibt es auch einge der besten Weineder Schweiz zu probieren. Am Mémoire & Friends im Kongresshaus Zürich 27. August 2012.

  4. A. Büezer dit :

    Die meisten Schweizer verfügen nicht über grosse Geldbeutel und billige Lebenshaltungskosten, die es ihnen ermöglichen würden mehr Schweizer Wein zu erwerben.

  5. Martin Buser dit :

    Eigentlich ist das Problem nicht, dass man Wein importiert, sondern dass man Getränke auf Traubenbasis importiert und diese als Wein verkauft, denn die meisten entsprechen überhaupt nicht unserem Weingesetz und unsere Konsumenten wissen nicht, dass es sich gar nicht um Wein nach unserer strikten Gesetzgebung handelt:
    1. Ursprung: CH 100% müssen vor Ort stammen, USA, Chile, Arg., S-Afr nur 49%
    2. Aromastoffe, Weinsäure, Zusatzstoffe: CH alles verboten, sonst überall erlaubt.
    3. Lesekontrollen: CH für jedes Kilo Trauben, sonst überall keine Kontrollen
    Solche Kunstgetränke gehören in Tetrabriks!

    • Ernst Meier dit :

      Genau. Italiener und Franzosen produzieren gar keinen Wein. Der Bordeaux gehört in einen Tetrapak… Absurder geht’s nicht.

      • Martin Buser dit :

        Armer Herr Meier, im Ernst, AOC-Weine, also mit Lagebezeichnung, Château-Weine haben die selben Auflagen wie die Schweizer Lebensmittelverordnung, sind also nicht betroffen. Hingegen Nappa Valley, sonstige Kalifornier, Chilenen, Argentinier, Südafrikaner, Neuseeländer, Australier z.B. haben keine Kontrolle, keine Beschränkungen

        • Armando dit :

          Hören Sie doch bitte auf mit Ihren unbewiesenen Disqualifizierungen. Ich habe längere Zeit in der Provinz Mendoza in Argentinien gelebt und kenne die Herstellung des Weines dort im Detail. Die Weingüter verfügen über ein sehr hohes Know-how, gutes Fachpersonal und produzieren Weine, mit dem sich ein Tessiner Merlot oder ein Walliser Gordon oder Pinot Noir nicht messen darf oder kann. Es sind dort meist ausgewanderte Spanier, Italiener oder sogar Schweizer am Werk, z.B. das Weingut Suter in San Rafael, mit sehr gutem Resultat.

      • Martin Buser dit :

        Habe in meinem Kommentar gerade nicht von den Italienern und Bordeaux-Weinen gesprochen, da diese eine AOC-Bezeichnung haben und die selben Restriktionen wie die Schweiz haben, also bitte Herr Meier nicht einfach falsche Rückschlüsse publizieren. Danke

  6. Kurt Weber dit :

    Wir brauchen so wenig Schweizer Wein wie Schweizer Bananen: Lasst uns produzieren, was ökonomisch ist, Uhren, und gönnen wir dem Ausland den Import in die Schweiz.

    • Mann mit Schweizer Lohn dit :

      Lieber Herr Weber, danke für Ihren Beitrag. Zu Erhellung der Gemüter empfehle ich Ihnen einen Dezaley oder einen Bündner. Auf das Ihr Gemüt Sie nicht das Ganze Leben lang betrübt. Prost

  7. Fritz der Weintrinker dit :

    Schweizer Wein ist seit eh und jeh teuer. Der Grund, warum weniger Wein (auch Schweizer Wein) konsumiert wird, ist ein ganz anderer: Früher wurden im Ausgang gerne ein, zwei Gläser Wein getrunken. Heutzutage ist man mit einem Bein bereits im Gefängnis wenn man sich so verhält und trinkt demzufolge im Ausgang eher Kaffee, Mineralwasser etc.

    • Markus Mayer dit :

      Heute ist der ÖV sehr gut ausgebaut auch zur später Stunde kommt man noch heim. An den Wochenenden gibt es sogar ein 24 Stunden Betrieb. Leider wird der Wein in den meisten Restaurants völlig überteuert angeboten. Anstelle eines Glas Wein bekommt man schon ein grosses Dessert.

      • iskra dit :

        Genau, das ist für viele Otto`s Normalbürger der Grund in den Restaurants keinen Wein zu trinken. Viel zu teuer ! Doch die Frage: ist der Wein zu teuer oder die Marge zu hoch ?
        Aber, Weine aus Californinen, Austraien oder Südafrika zu importieren ist sowieso ein ökonomischer Blödsinn.

        • Erik Schellenberg dit :

          Also, für Dich ist es unökonomisch, ein Produkt dort anzubauen, wo es die besten Bedingungen gibt?

          So viel zur Logik
          - das Mittelmeergebiet ist eben prädestiniert für den Weinanbau, sofern es genug Wasser hat; das wussten schon die Römer
          - für Fleischproduktion ist Argentinien optimal; in Europa geht das nur mit viel Futter und Subventionen
          usw.
          …und übrigens wohnen dort auch bauern, die von etwas leben wollen und verkaufen wollen!!!!!

    • Marco Casutt dit :

      In der Annahme, dass für Sie “Ausgang” immer die Hin- und Rückreise per Auto bedeutet: Hoffentlich wird dies geahndet, besoffen Auto zu fahren ist gefährlich und völlig verantwortungslos. Trotzdem stimmt Ihre Behauptung nicht (“mit einem Bein bereits im Gefängnis”), da dies unzählige Leute regelmässig machen können, ohne jemals dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.

      • Fritz der Weintrinker dit :

        Leute die schon nach einem oder zwei Gläser Wein besoffen sind, müssen das Autofahren natürlich unterlassen. Aber auf die Meisten trifft dies nicht zu. Auch stimmt es nicht, dass nicht kontrolliert wird. Ich kenne einige Leute, welchen deswegen die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Die Schweiz besteht nicht nur aus ZH. Auf dem Land sind die ÖV bei weitem nicht so gut ausgebaut. Man kommt nicht darum herum ein Taxi zu nehmen. Taxis sind aber teuer. Mit Kaffee und Mineralwasser wird nicht derselbe Umsatz generiert. Vermutlich wird wegen dieser Problematik auf dem Land jeder 2. Gastbetrieb eingehen.

        • Marco Casutt dit :

          Ob “besoffen” oder “erst angetrunken”, die Reaktion ist in jedem Fall beeinträchtigt. Ich habe auch nie behauptet, es werde nicht kontrolliert, nur dass man Pech haben muss, dass es einen erwischt.

          “Man kommt nicht darum herum ein Taxi zu nehmen.”

          Oder nicht zu saufen. Aber das scheint zuviel verlangt.

  8. Ulrich Raumer dit :

    Leider kann ich mir erstens nicht leisten nur Schweizer Wein zu trinken, zweitens sind die wenigsten Schweizer Weine meinem Magen zuträglich und auch geschmacklich bin ich auf einer anderen Wellenlänge.
    Kurz gesagt – in Bezug auf mich, wohlgemerkt – vollkommen am Kunden vorbei produziert.
    Dem Schweizer Wein den ich konsumiere kommt direkt vom Winzer und ist Weiss oder Rose aus dem Neuenburgischen.

  9. H.R. Hebeisen dit :

    Richtigerweise müsste ja auch noch erwähnt werden, dass unsere Schweizer Weissweine nicht nur aus der Chasselas Traube gekeltert werden, sondern eine unendliche Vielfalt präsentieren. Und zudem oft eine Güte aufweisen, mit welcher die Massenweine aus dem Ausland nicht mithalten können. Mehr darüber können Sie im Kult-Kochbuch “Faszination Tafelfreuden” Band I im Kapitel “Vom Wasser und noch besseren Getränken” nachlesen.

  10. Schweizer Weine sind hervorragend doch leider immer noch sehr teuer. Einfach nur schade.
    Günstiger abgeben dafür mehr verkaufen – wäre das eine Strategie?
    massimo

    • Martin Buser dit :

      Unsere Weine sind nicht teuer, sondern die Rahmenbedingungen verteuern den Wein. In D ist der m2 für 2 Euro bepflanzt zu haben, in F für 1 E, in E sogar für 0.5, in der CH für 10 CHF unbepflanzt.Bepflanzung kostet 100’000 CHF/ha. In D darf man 2 kg/m2 produzieren, in F auch, in E ist keine Begrenzung, also 4 – 5 kg, in der CH 800 g für die Roten, 1000 g für die Weissen. In D,F,E wird zu 80% maschinell gelesen, in der CH zu 95% handgelesen. Handlesen ist auslesen und mehrmals lesen. Kaufen Sie Weine aus D,F,I, welche aus gleichen Bedingungen stammen, sind diese teurer, aber nicht besser.

      • Beat dit :

        Beim Weissen geht es ja noch, wenn man den Fendant meidet und statt dessen z.B. ein St-Saphorin nimmt. Da gibt es auch für 10 Fr Gutes, Ausländisches kostet da auch 5 oder 6 Fr, der Aufpreis geht grade noch. Einen CH roten Barrique Wein mit relativ konstanter Qualität und vollem Geschmack wird man aber meist in der Region über 30 Fr. suchen müssen. Viel zu viel, wenn man daran denkt, die Herstellung nach dem Pflücken der Trauben durchaus industriell möglich wäre. Was Tauben pflanzen und lesen kostet, kann man am Preis für 1 l Traubensaft recht gut sehn. Das ist ein 1-selliger % satz von 30 Fr.

  11. René Widmer dit :

    Ganz unbestritten stellen unsere Winzer hervorragende Weine her. Auf unserem Tisch gibt es ausschliesslich Schweizer Weisswein. Beim Roten bevorzugen wir noch andere Gewächse. Allerdings verstehe ich leider auch, dass bei uns viele Leute es sich nicht jeden Tag leisten können, Schweizer Weisswein zu trinken. Mehrere hunderttausend Schweizer müssen mit Einkommen leben, die auf den Luxus Schweizer Wein nicht erlauben. Deshalb ist es gut, dass es auch billige Weine gibt. Bezüglich Käseherstellung; Lieber Emmi macht den Käse in den USA als die Chinesen…

  12. klaus dit :

    Regelmässig wurde (wird?) das Kontigent für ausländische Weine bereits Anfang Januar ausgeschöpft. Es werden Unmengen billiger Weisswein (zum Kochen) importiert um so die Einfuhr von gutem und preiswertem Weisswein zu verhindern. Wenn man in diesen Lagen nicht zu wirtschaften weiss, dann sollte man an diesen Hängen Hanf anpflanzen. Ein hartes Vorgehen gegen die Hanf-Indoor Anlagen und Freigabe von Hanf.

  13. Simon dit :

    Ich trinke vermehrt CH-Wein. Wieso? Weil ich den Unterschied sowieso nicht gross merke. Wie 95% der Leute. Allerdings rümpfen manche bei gewissen “Ländern” die Nase. Möchtegern Kenner sogar noch mehr als jene 5 die wirklich Ahnung haben.

  14. Martin Miller dit :

    Herr feller hat recht mit seinem Appell an die Schweizer, ihren eigenen Wein zu trinken. Auch ich bin in letzter Zeit wieder auf den Schweizer Wein gestossen und habe mich verliebt. Besonders die Weissen haben es mir angetan. Gerne gebe ich mehr aus, aber geniesse einen einheimischen Wein, der sicher qualitativ besser ist als ein billig Hersteller Sauvignon blanc aus USA, Australien, Südafrika oder Südamerika. Also, prost und unterstützen wir den Schweizer Wein. Er hat es verdient.

  15. Peter Steiner dit :

    Und wie wäre es, wenn die Schweizer Weinproduzenten so etwas ähnliches wie Vertriebsmarketing betreiben würden??? In den Zürcher Gaststätten sind Schweizer Weissweine schlicht nicht vorhanden. Dafür billiger Italo-Fusel wohin man sieht zu völlig überissenen Preisen.Wie wäre es, wenn man sich mal ernsthaft um den Verkauf kümmern würde? Und zwar den mühsamen, den Aufwendigen mit Kleinarbeit. Mit Wischiwaschi-Marketing geht das nicht mehr. Die Zeiten sind vorbei, wo man seinen Verkauf mit einem Telefon bei COOP erledigt hat. Oder an faule Organisationen wie Provins delegieren konnte.

  16. Peter Geiser dit :

    Man nennt so etwas Marktbereinigung, oder so wie in der CH üblich, Erhöhung der Subventionen durch Einsparungen bei ALV / ILV. Dazu mehr Einwanderung von Hochqualifzierten die zu Dumpinglöhnen dann Trauben pflücken dürfen … die bürgerlichen Parteien befürworten die geringeren Produktionskosten, die Linken sind dafür weil man Menschen aufnehmen kann und die Grünen sind zufrieden, weil wir weiterhin Knospenlabel verteilen dürfen … wir leben in keiner Marktwirtschaft, wie leben in einer Parteienzugehörigkeitssubventionsgesellschaft, gut wenn man dabei ist, schlecht für die restlichen 90%.

  17. Emmenegger Alfred dit :

    Nach Wegfall der Importkontingentierung für Weisswein ist der Markt nicht mehr aufzuhalten. Die Geschmacksvielfalt ist erfreulich und die Qualität der beklagten Auslandsweine vielfach vorzüglich.

    • Mann mit Schweizer Lohn dit :

      Hallo Herr Emmenegger. Die Importkontigentierung ist vor fast 20 Jahren weggefallen. Leider werden heute vermehrt Weissweine für 1.- pro Liter oder darunter importiert. Wenn Ihnen der schmeckt, dann nur zu. Vergessen Sie nicht, noch rechtzeitig Rennie zu kaufen, damit Ihnen beim Konsum dieser Weine nicht in der Nacht die Magenwände durchgefressen werden. In diesem Sinne viel Vergnügen

      • René Böse dit :

        Lieber Mann mit Schweizer Lohn, Sie kennen offenbar die Topweine z.B. aus dem Badischen nicht, die heutigentags den Schweizer Weinen in nicht’s hintenanstehen und zudem um die Hälfte günstiger sind. Wenn Bund und Kantone billigeren Auslandfirmen immer mehr Aufträge erteilen, sehe ich beim besten Willen nicht ein, in meinem perönlichen Bereich Chauvinismus zu betreiben

  18. Andreas Hürlimann dit :

    Gut für die Bauern, Landbesitzer und Baulöwen. Bald wird zusätzliches sonniges Hangland für Millionärsterrassenhäuser auf den Markt gespült, weil sich Weinanbau nicht mehr lohnt. Die Weinbauern werden zu Mulitmillionären, die Baubranche zieht Aufträge an Land, die Zweitwohnungsinitiative ist Geschichte für Wallis, Waadt und GR. Die Banken und Immobilienmakler können ungesehen ausländisches Geld in die Luxushanglagen investieren, die Schweiz kann weiter ausl. Steuerhinterzieher einbürgern. Freude herrscht!

  19. Auguste dit :

    hmm…, mit wein lässt sich die welt entdecken – oder wenigstens die reblagen der welt. wer sich das entgehen lässt, der kann das weintrinken auch gleich ganz sein lassen. weil die reblagen der schweiz relativ klein und steil sind, gibt es für winzer nur eine lösung: qualität und spannende sorten. dafür zahlen weintrinker immer gutes geld.

  20. Werner Voegeli dit :

    Genau: Trinkt CH-Wein-der mit der 400% Gewinn-Marge….

  21. Peter Amhofen dit :

    CH Weine sind , bzw. waren schon immer Durchschnitt. Daher trinke ich nur E, I, F. und D. Weine (z.B. u. u.a. Meissner Weissweine = Welt-Spitzen-Weine!).

  22. Hansli dit :

    In einer Marktwirtschaft würde sich die Produktion der Absatzmenge anpassen.

  23. Andreas Hürlimann dit :

    Wer warnt eigentlich immer vor Protektionismus?

  24. Andrea Hufschmid dit :

    Der Bericht von Herrn Feller beinhaltet harte Fakten aber auch ein paar Überraschungen. Ich wohne seit nunmehr 5 Jahren im Waadtland und kann sagen, dass kleine Flächen nur eine Seite der Medaille sind. Auf der anderen werden Konkurrenten oder neue Verkaufskanäle aufs Extremste bekämpft oder gar geächtet. Zusammenarbeit ist fehl am Platz.
    Die Umweltvorschriften sind wohl nicht sehr streng, denn gerade HEUTE MORGEN spritzt der Helikopter zum 3. Mal dieses Jahr Chemikalien auf die Reben.
    Qualität ist ein anderes Thema aber vor allem Geschmackssache. Santé

    • Hans Weder dit :

      Frau Hufschmid,nur weil mein Nachbarbauer öfters mal Pflanzenschutz einsetzt ist deswegen ja auch nicht jeder ein Giftler,oder?Wenn sie die Umweltvorschriften nur mutmassen sollten sie sich auch nicht darüber auslassen.Auch Kommentare kann man qualitativ beurteilen,nicht nur Wein.

      • Andrea Hufschmid dit :

        Es ging mir um den Protektionismus einer Kleinstbranche, welche viele Subventionen und einige USP’s für sich beansprucht, die gar keine sind. Man kann wohl davon ausgehen, dass eine gewaltige Menge gespritzt wird, wennd er Helikopter von 6 – 11 Uhr in der Luft ist! Ich habe dies allerdings mehr als Denkanstoss für mündige Bürger gemeint.
        Und ich lasse mich ja bewusst NICHT über die Qualität aus aber Sie dürfen gerne meinen Kommentar degustieren und beurteilen.

        • Martin Buser dit :

          Entschuldigung Frau Hufschmied, es ist leider nicht so, dass weil sie es nicht sehen, im Ausland nicht gespritzt wird. Wir sind der 16. Juli und es wurde erst 3 Mal in Ihrer Nachbarschaft gespritzt. Im Burgund (F) z.B. hat man in den Chardonnay-Lagen schon 12 Mal gespritzt, da diese Sorte ohne die obligaten 16 Spritzungen abstirbt.
          Zum Glück gibt es heute auch resistente Rebsorten, welche man überhaupt nicht spritzen muss, aber die Konsumenten kenne sie nicht und wählen wenige bekannte Sorten, welche gespritzt werden müssen.

  25. Josef dit :

    Das Interessante ist: Winzerinnen und Winzer, welche Qualitätsweine keltern, haben keinerlei Absatzprobleme, selbst bei sehr hohen Preisen. Es jammern nur diejenigen Winzer, welche ohne jegliche Mengenbeschränkung wuchern lassen, ohne Gewissen spritzen und düngen, die fehlenden Oechslegrade nachzuckern und sich auf den Grosshandel spezialisieren. Austauschbaren, identitätslosen Fusel würde ich auch lieber aus dem Ausland kaufen. Schweizer Qualitätsweine sind leider selten und schnell ausverkauft. Vielleicht sollten die Winzer mehr denken und arbeiten, und weniger jammern.

  26. Hans Scheiber dit :

    Jeder sollte einmal in ein von Weissweinregionen gesponsortes oder sogar betriebenes Restaurant gehen und die Vielfalt,die Güte und die Bekömmlichkeit der einheimischen Weine eingehend degustieren und wirken lassen.Sich einmal in ein Weissweingebiet zu begeben,z.B.Genferseegebiet (Lausanne-Richtung Wallis),um festzustellen, dass die Preise,in Anbetracht der äusserst schwierigen und aufwendigen Produktionsgebiete gerechtfertigt sind,ist ein Erlebnis,welches nachhaltig wirkt. Weissweine mit Charakter kommen aus der Schweiz und sind ihren Preis wert. Sollen doch andere den billigen Fusel trinken!

  27. Hans Imeichen dit :

    Ja, alles gut gemeint. Aber leider hat auch mein Lohn in den letzten Jahren nur eine Richtung gekannt: Gegen unten. Wäre das anders, dann würde ich sicherlich den teureren CH-Wein kaufen und würde auch mein Auto nicht aus D importieren. Aber leider ist es nicht so. Weshalb ich repräsentativ für viele andere bin, dass weiss jeder, der 1+1 zusammenzählen kann. Aber ich möchte hier gewisse Diskussionen nicht vom Stapel reissen. Man will das schliesslich nicht hören.

  28. Marco Casutt dit :

    Gute Idee von Herrn Feller, die Alkoholprävention der letzten Jahre mit einer allgemeinen Aufruf zum Drogenkonsum (sofern diese aus der Schweiz stammen) zu torpedieren. Ist bspw. schweizer Marihuana kein Stück Heimat?

  29. Jean-François chappuis dit :

    Le constat d’Olivier Feller est réaliste, en Suisse nous produisons des vins de très bonne qualité!
    Cependant quelques “moutons noirs”, n’ont pas compris que la qualité prime sur la quantité.
    Ces vignerons font beaucoup de tort à leur profession dans un marché relativement tendu où les prix sont comparés avec la concurrence étrangère qui est de plus en plus présente sur le marché Suisse.
    Les étrangers ne font qu’augmenter, leur faire changer leur mode de consommer du vin autrement que par le critère prix, est un travail de longue haleine réalisable! Mais il faut revoir les prix vers le bas…!

    • Josef dit :

      Ce ne sont pas quelques moutons noirs, mais c’est la majorité de la production, et la majorité de vignerons. Les méthodes modernes concernant coupage, travaux aux vignes, herbicides/pesticides/cuivre n’est pas encore arrivé partout et aux têtes de la majorité. Ceux qui ont bien apprit les leçons du marché et de la nature sont bien établis et ont du bien succès. Est-ce que vous avez essayé de commander les vins de Mme Chappaz et les autres vignerons de l’avant-garde biologique? Pas de chance, elle a tout vendu déjà!

  30. Andreas Proteckt dit :

    Gerade beim Wein setzt sich Quallität durch und zwar unabhängig von den Produktionskosten. Nun müssen sich die Schweizer Weinbauern die Frage gefallen lassen: Liegt es nicht vielleicht doch an der Qualtität? Ich rate den hiesigen Protektionisten mal über die Grenze nach Österreich zu schauen. In Sachen Marketing, Vermarktung und Produktion können sich die Erzeuger hier in der CH ein Scheibe abschneiden … und noch was, das Fleisch bei Metzger war sogar vor der Einführung des Euro günstiger als mit dem Euro! Und die Haltung der Tiere, die Qualtitätsanforderung sind so hoch wie in der CH!

  31. Beat Koch dit :

    Lange habe ich in der Nähe eines Weinbauern (Kt. Zürich) gewohnt und auch einen Grossteil meines Weins direkt bei ihm im Keller gekauft, natürlich nach Probieren à discrettion. Gibt einem natürlich einen bessren Bezug zum Produkt als wenn man einfach einen Sechserkarton vom Denner holt… aber es gibt eben einfach Dinge, die man in der Schweiz nicht hinkriegt, wie z.B. einen voluminösen Rioja, das darf auch mal sein. Und ja, der Wechselkurs erlaubt uns unterdessen ausländische Weine zu Traumpreisen, das ist heutzutage ein Killeragument.

  32. Hans Weder dit :

    Ich empfehle http://www.memoire-and-friends.ch/home/ ,über 100 Winzer aus der ganzen Schweiz zeigen ihre Weine.Wer da nichts findet was er mag,ok,der kann auch ne Cola trinken!;-)

  33. Urs Zimmermann dit :

    Dass in der Schweiz erhöhte Produktionskosten zu höheren Preisen führt ist unbestritten. Schweizer Weine sind durchschnittlich teurer, das ist eine Tatsache. Im hohen Preissegment sieht dies jedoch anders aus, können sich beispielsweise die Schweizer Pinot noir locker mit teuren Tropfen aus dem Burgund messen – Blinddegustationen beweisen dies immer wieder! Wer was trinkt, muss jeder selber entscheiden. Gerne in den Weinbergen spazieren zu gehen, sich über bewilligte Einzonungen im Rebland aufregen und gleichzeitig importierten Wein (am besten aus Übersee) einkaufen? Leider keine Seltenheit…

  34. Daniel dit :

    Nichts gegen Schweizer Wein. Aber wenn ich teilweise die Preise vereinzelter Weinbauer sehe da vergeht mir echt der Gelust nach einheimischem Wein!

  35. sepp z. dit :

    Herr FDP-Nationalrat, der Markt wird das schon regeln.
    So erzählts auf jeden Fall ihre Partei.

  36. Ike Conix dit :

    Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken.

  37. Dr Ruedi vo Stette dit :

    Schweizerwein trinken…nein danke.
    Der Schweizerwein ist qualitatitv für mich zuwenig hochstehend, er ist eindeutig viel zu teuer und das Wallis mag ich seit der FIFA Blatter- und der Wolfgeschichte überhaupt nicht mehr.
    Ich importiere meine Weine im grossen Stil direkt aus Italien und Frankreich und bin i.S. Preis/Leistung topzufrieden…basta!

    • Beat Koch dit :

      Blatter ist übrigens in Visp aufgewachsen, das Sepp-Blatter-Schulhaus befindet sich auf der Schattenseite des Tals ! Hat alles nichts mit den Walliser Weinen zu tun. Wenn Sie keine Bündner oder Zürcher Weine trinken, tant pis, aber wer das Wallis ignoriert, verpasst ziemlich viel. Tagwohl !

  38. Bruno Hug dit :

    Nicht der Preis entscheidet, sondern die Qualität, das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. Letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack. Ich kann nun mal mit Genferseeweinen (VD, GE) nichts anfangen und trinke deshalb oft auch ausländische Weissweine. Was mich aber nicht davon abhält, als meinen Lieblingswein den Walliser Heida zu küren, auch wenn er ein paar Franken mehr kostet.

  39. Meyerhans dit :

    Wenn in Restaurants nicht so hohe Margen berechnet würden, könnte man auch zum Essen wieder Schweizer Wein bestellen. Es ist ja wahnwitzig, dass der Service-Aufschlag für eine Flasche Wein mehr kostet als der Winzer für die Produktion der entsprechenden Menge Trauben erhält.

    • Beat Koch dit :

      Natürlich sind diese Kalkulationen derart abstossend, dass gar niemand Flaschenweine bestellt. Und Schweizer oder regionale Weine auf die Karte setzen – da ginge der Wirt doch das Risiko ein, dass man den Preis einer Flasche selber kennen könnte … da nimmt man doch lieber etwas exotischeres von einem unbekannten Weingut.

  40. Jag dit :

    Cela fait plaisir de voir que des conseillers nationaux sont conscients de ce problème et en parlent… Les vignerons ont bien besoin du soutien de la population suisse pour que la situation reste viable… Mais je noterais que les producteurs de lait sont actuellement dans une situation bien plus précaire et qu’ils mériteraient également que l’on donne de la voix pour eux ! Merci pour cet article !

  41. Martin Frey dit :

    CH-Wein kann nur über Qualität bestehen, analog anderen Produkten. In der heutigen globalisierten Zeit ist es einfach, Produkte zu vergleichen, und die Leute sind halt nicht bereit, drittklassigen Fendant oder Dole zu konsumieren, nur weil die Leute in den Weinbauregionen die guten Produkte selber trinken wollen. Das Hauptproblem ist, dass die guten Tropfen, und die gibt es, selten im grossen Stil den Weg ins Flachland finden. Und für die breite Masse der Produktion müssen sich die Weinbauern halt mehr am Ausland und deren önolog. Fortschritten orientieren, anstatt uns für dumm zu verkaufen.

    • Richi dit :

      Genau Herr Frey, sie haben das Problem erfasst. Der Konsument ist nicht einfach nicht mehr bereit, für Fusel mehr zu bezahlen, nur weil Schweiz drauf steht.

  42. Oskar dit :

    Je crois que la Suisse doivent faire plus d’effort a exporter ses vins sur tout ici aux Etats Unis. Je habite a Washington, DC, et c’est tres difficile a trover les vins Suisse.

    • Vigneron dit :

      Nous produisons 30 à 40 % de notre consommation avec 15’000 hectares. C’est la grandeur du vignoble de l’Alsace. Il est facile d’imaginer un vin d’alsace, blanc, fruité. Maintenant, faites le même exercice avec le vin suisse. Est-il tessinois, valaisan, schaffhousois, genevois. Et duquel de nos 50 cépages, rouge?, rosé?, blanc ? Puis, avec une moyenne de 3 hectares par exploitation, que de travail pour vendre quelques bouteilles, seul certaines grandes entreprises pourraient le faire. C’est pourquoi ce n’est pas demain que vous trouverez nos bons vins aux USA. Pensez global, buvez local.

  43. Philipp Rittermann dit :

    das problem ist, dass qualität und preis der ch-weine vielfach in einem schlechten verhältnis stehen; das hat sich zwar in den letzten 10 jahren gebessert, aber es gibt immer noch handlungsbedarf. ich kriege eine annehmbare flasche roja für rund chf 14.50 – ein adäquaten schweizer wein kostet da min. chf 19…25.

  44. Peter dit :

    Ich kaufe nie mehr Schweizer Weine weil sie 1. völlig überteuert, 2. gepanscht und 3. eher Essig als Wein sind. Kopfweh gibt es als Zugabe auch noch obendrauf.

  45. Petitmermet Jean-Paul dit :

    Les gens sont peu connaisseurs. La crédulité joue un grand rôle. Double étiquette,du blabla.La crainte d’offrir à des amis du vin étranger, ont été autant d’atouts pour les vignerons suisses, malheureusement c’est en train de disparaître. Faites le test: offrez 2 bouteilles à emporter, une suisse et l’autre américaine. La première dont on se débarrassera sera l’américaine…et pourtant la différence est colossale. Ensuite le prix: le suisse est à 10.- fr et l’étranger est à 4.- fr, mis en bouteille sur le domaine donc sans tricherie.

    • Jean-François chappuis dit :

      Jean-Paul, je te donne entièrement raison sur ce coup, il est vrai que le vin Suisse n’a plus la cote qu’il avait!
      Est.ce dû au marketing ou plutôt au prix?
      Je pense que ce deuxième critère doit jouer un rôle important au niveau du consommateur!
      Les vignerons devraient tenter d’exporter le vin blanc qui est un nectar que l’on ne retrouve pas ailleurs, afin de diminuer les stocks d’invendus, en baissant légèrement le prix!
      Ceux qui produisent du vin bio, plus chère arrive à éliminer leur stock ou à ne pas en avoir du tout?
      La question reste ouverte, c’est aux vignerons de la résoudre…

  46. Jürg Saxer dit :

    Schweizer Weine bieten ein hohes Genusspotential – daswissen zum Glück viele Weinkonsumenten und sie schätzen auch die
    Pionierarbeit in der umweltschonenden Produktion. Die Schweizer Weinwirtschaft hat seine Leistungsfähigkeit an internationalen Weinprämierungen immer wieder bewiesen und produziert übrigens nicht auf Kosten des Steuezahlers. Die Schweizer Weinbauern sind dem internationalen Mart schonungslos ausgesetzt, sie kennen weder Preis- noch Absatzgarantie und dies ohne Importbeschränkung. Schweizer Weine sind eine Entdeckung – zum Wohl !

  47. Jürg Saxer dit :

    Zum Glück gibt es die Schweizer Weinproduzenten und viele Weingeniesser wissen das zu schätzen. Internationale Weinprämierungen zeigen das hohe Qaulitätsniveau und auch das sehr gute Preis- Leistungsverhältnis. Die Schweizer Weinbauern haben in der umweltschonenden Produktion Pionierarbeit geleistet, die zum Vorbild in Europa und Uebersee geworden ist. Es ist auch gut zu wissen, dass der Schweizer Wein keinen Marktschutz geniesst – der Import ist liberalisiert und wir kennen weder Preis- noch Absatzgarantie – die Steuerzahler freut das !
    Der Schweizer Wein ist eine Entdeckung…..

  48. Hans Koller dit :

    Bin aus den Ferien zurück habe wiedermal 60 Flaschen Wein geschmuggelt, habe 3Fr. bezahlt im Coop zahle ich mindestens 7.50 für den selben importierten Wein. Wie andere erwähnten die Preise steigen und die Löhne sinken, heute muss man selber schauen wo man bleibt. Gerne würde ich beim Essen im Restaurant mehr Wein Trinken, Schweizerwein versteht sich, aber bei 40Fr. aufwärts für eine Flasche Wein, da verzichtet man lieber auf den Kauf einer Flasche Wein. Ich kann und will solche Preise schon gar nicht erst bezahlen.

  49. Eric Kocher dit :

    Je ne partage pas du tout votre avis, mais pas du tout. À qualité EGALE les vins BLANCS suisses (vaudois, valaisans et genevois), sont bien meilleurs que les vins étrangers. Il n’y a aucun chasselas étranger (à qualité égale) meilleur marché qu’un Dézaley par exemple.
    Les grands vins étrangers (Chablis 1er cru, Puligny-Montrachet, Corton Charlemagne, Sauternes, etc.) sont bien plus chers que certaines spécialités suisses de vins blancs haut de gamme.

  50. Eric Kocher dit :

    rectificatif
    Je voulais dire: “sont bien meilleurs marché” que les…

    • Jean-François chappuis dit :

      Merci d’avoir rectifié Eric, j’abonde dans ta façon de voir les choses, mais c’est le consommateur qu’il faut convaincre et ça c’est une autre paire de manches !
      Rappelle-te voir notre périple à Beaune en 1971 à la cave des Batistines. C’était pas triste!

  51. Hansli dit :

    Ich bin absoluter Weinbanause und kaufe im Coop nach dem Preis. Bei einem EU-Wein hatte ich für ca. 15.- noch nie einen Missgriff. Beim CH-Wein war die Flasche viel zu oft eher Kochwein.

    Zudem beklagen sich alle Winzer in allen Länder über Absatzprobleme. Wenn man die vielen Hektaren Reben in allen Ländern sieht, da stellt sich die Frage der massiven Überproduktion. Das kann niemand trinken und gleichzeitig nimmt der Alkoholkonsum Europaweit ab. Sogar im Weinland Frankreich ist das Glas Wein über Mittag nicht mehr Alltag.

  52. Martin Buser dit :

    @Peter: Tolle gut fundierte Meinung! Bei ca. 10’000 Winzern in der Schweiz ist es schwer möglich, dass alle Essig produzieren, vor allem, da die Weine im kantonalen Labor auf flüchtige Säure (Essig) geprüft werden und bei vorhanden sein aus dem Verkehr gezogen werden. Panschen ist auch kaum möglich, da jedes kg Trauben von einem kantonalen Lesekontrolleur gesichtet werden, auf Fäulnis, auf Zuckergehalt und Gewicht. Dazu noch die Kellerkontrolle etc. Hygienekontrolle, Produktionskontrolle, IP-Kontrolle, Bio-Kontrolle, Alkoholkontrolle. In der CH haben wir gegen 50 Kontrollen pro Jahr zu zahlen.

  53. Martin Schweizer dit :

    Man kann aus Trauben auch Traubensaft machen und zu einem vernünftigen Preis verkaufen ! Wir Bauen ja auch keine Autos in der Schweiz. Die Schweiz ist kein Weinland. Die Schweizer Uhren kommen ja auch nicht aus Frankreich und der Echte Mailänder Salami kommt immer aus Italien. Jeder soll das Herstellen was seinem Land am ” Besten Entspricht.” Frankreich, Spanien , Italien und Portugal sind Weinländer In Europa .

  54. Beat dit :

    1l guter CH Traubensaft kostet wie viel? 2 bis 3 Fr. im Handel, inkl all den Margen. Ich glaube gerne, dass das einiges mehr ist als z.B. in Chile. Nur: Die restliche Verarbeitung ist heute ziemlich industriell, muss in der Schweiz nicht so viel mehr kosten (ein bisschen schon). Eine Flasche Barriquewein aus Südamerika kostet 6 bis 8 Fr., wenn ich denselben vollen Geschmack will, stehn bei CH Wein aber 25 bis 50 Fr pro Flasche an. Und das soll an den 3 Fr. für den Liter Traubensaft liegen? Nein. Eine Flasche CH Barrique Wein dürfte nicht mehr als 10 bis 13 Fr. kosten.

    • Martin Buser dit :

      Ein CH-Traubensaft ist im Handel schon bis zu 50% mit Wasser gelautert und hat nur noch ca. 30 – 40° Oechsle, damit kann und darf kein Wein bereitet werden, Ihre Rechnung ist total falsch. 1 kg rote reife Trauben kosten mit 90°Oe 5 CHF und ergibt 7dl Wein.Chilenischer Barriquewein wird ca. 10% Barriquewein enthalten, den Rest des Fassgeschmackes wird mit künstlichem Vanillin und Quercitin erreicht. Bei allem rechnen, Preis der Barrique etc. kostet ein CH-Wein gute 20 CHF und damit hat der Winzer noch nicht gelebt. Wenn in der CH Barrique steht, müssen 100% Barrique sein, in Chile 10%!

  55. Gerhard Tubandt dit :

    Dass ausgerechnet ein Globalisierungs-Befürworter der FDP sich für den Schweizer Wein stark macht, ist ja wirklich unfreiwillig komisch… Recht hat er ja, aber dann müsste man auch konsequent politisieren – und nicht nur, wenn es darum geht, den Wein des pote en face zu schützen…

  56. line.bielmann dit :

    cent pour cent pour cette résolution.Notre pays se doit de protéger ses acquis .Trop de vignobles sont passés aux mains de promoteurs défigurant même certaines régions.

  57. Th.lorenz dit :

    Versuchen Sie mal in der Schweiz in der Weinanbaugegend ein ordentlich organisiertes und ansprechendes Winzerfest zu finden? Fehlanzeige! Versuchen Sie mal in der Schweiz in den Weinanbaugebieten eine Besenwirtschaft (Heurigenlokal) zu finden? Fehlanzeige! Versuchen Sie mal in der Schweiz in einem Weinlokal eine gesellige Runde mit 15 Leuten über einen langen Abend zu bezahlen? Unverschämtheit! Vergleichen Sie mal einen Schweizer Wein mit einem guten Italiener, guten Franzosen, guten Österreicher, guten Deutschen (wird ja hier so getan, als gäbe es das garnicht?!?) Keine Chance für CH-Wein!

  58. Beat Müller dit :

    Kaufe meine Weine nur im Zusamenhang mit einer Wein Degu, direkt beim Erzeuger vor Ort oder an Messen am besten im zusammenhang bei einer schönen Weinreise, egal ob CH, F, IT SP, Ö oder DE. Lasse die Weinhändler bewust aussenvor, man staune was für Preise zu erzielen sind. Auf Massenprodukte sollte man verzichten.

  59. Urs dit :

    Ja so ist das wenn ein einst gepflegtes Produkt, Dienstleistung aber auch ein Arbeiter und Angestellter von einem Spezialisten, einer Nische zur Massenware verkommt. Die Preise sinken, das Angebot vergrössert sich bis zur unkenntlichkeit, die Marktschreier werden immer lauter und lügen immer dreister um ihre Ware loszuwerden, die Qualität wird schlechter, es wird gepanscht und am Ende haben alle nicht viel mehr als “Geld gespart” und verloren… nur weil wir an die Illusion von immer tieferen Preisen, höheren Löhnen bei besserer Qualität glauben und doch so oft enttäuscht werden. Nicht?

  60. Chris dit :

    Ich erinnere an Frederic Bastiat’s “Petition der Kerzenmacher”.
    Immer das gleiche. Mauert alle Fenster zu für zur Unterstützunge der armen Kerzenmacher.

  61. René Böse dit :

    Wenn Bund, Kantone, Grossfirmen und auch Private, immer mehrAufträge an günstigere ausländische Unternehmen erteilen, sehe ich nicht ein weshalb ich den Chauvinisten spielen soll. So kaufe ich meine Weine halt auch z.B. in der Deutschen Nachbarschaft. Denn die stehen unsern Produkten in nichts mehr nach. Und eben, sie sind dort halt über die Hälfte günstiger.

  62. Alex C. dit :

    Anstatt des hässlichen Fusels könnten die Schweizer Winzer ja einmal den guten Tropfen in die Verkaufsregale fliessen lassen. Ich weiss, dass es sehr guten Schweizer Wein gibt, jedoch nur unter der Hand oder direkt beim Produzenten.

    • Daniel Schmid dit :

      Ich trinke sehr oft und gerne Schweizer Weine. Mit ein wenig Hintergrundwissen und dem richtigen Weinhändler ist es kein Problem einen guten Schweizer Wein zu einem vernünftigen Preis zu finden.

  63. Armando dit :

    Ein FDP-Politiker redet dem Agrarprotektionismus das Wort, ein absoluter Widerspruch. Sonst immer bereit, die freie Marktwirtschaft zu verteidigen, aber wenn es um das eigene Eingemachte geht, ist Protektionismus dann eben doch willkommen. Warum soll ich für einen sauren Walliser Fendant das Dreifache bezahlen wie für einen guten australischen oder chilenischen Chardonnay? Der Waadtländer FDP-Mann bleibt mir die Antwort schuldig, da er keine hat. Statt jammern ist Handeln angesagt.

  64. Ruedi dit :

    Man sollte keine Drogenhersteller und Dealer unterstützen!

    Alkohol ist die (schlimmste) Droge die in der Schweiz (Welt) am meisten Menschlichen und Finanziellen Schaden anrichtet.

    Entweder konsequent alle Drogen legalisieren oder alle verbieten!

    Alktrinker sind fast alles Rauschtrinker!

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